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Eine Stunde weniger Schlaf Sommerzeit: Benjamin Franklin war's!

VideoZeitumstellung
Grafik: Wie wird an der Uhr gedreht?

Was viele nicht wussten: Die Sommerzeit gab es schon im Kaiserreich. Zwischenzeitlich wurde sie immer mal wieder abgeschafft und später wieder eingeführt. Wir reisen durch die Zeit-Geschichte.

(23.10.2015)

VideoSommerzeit: Uhren werden vorgestellt
Ein Wecker auf einem Nachtschrank. Im Hintergrund schläft eine Frau.

Zu Beginn der Sommerzeit werden die Uhren in der kommenden Nacht wieder um eine Stunde vorgestellt. Ihren ursprünglichen Zweck als Energiesparmaßnahme hat die Zeitumstellung jedoch nicht erfüllt.

(26.03.2016)

VideoUmstrittene Zeitumstellung
Screenshot

Kein Energiespareffekt und Belastung für Menschen: Das frühe Aufstehen während der Sommerzeit wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus, sagt der Arzt Hubertus Hilgers.

(27.03.2015)

VideoZeitumstellung – Fluch oder Segen
Ein digitaler wecker projeziert die Uhrzeit auf die stirn einer Frau

Die Zeitumstellung klaut uns wie jedes Jahr eine Stunde Schlaf. Warum gibt es die Zeitumstellung dann überhaupt, wenn sie uns anscheinend so viele Probleme bereitet? Harald Lesch mit einem Kommentar.

(26.03.2015)

Sie ist "relativ überflüssig" - das sagt sogar ein Bundestagsgutachten. Und ein Ärgernis ist sie für viele obendrein: Die Sommerzeit. Dabei haben schon Generationen leidige Erfahrungen mit ihr gemacht. Vor 100 Jahren wurde erstmals an den Zeigern gedreht. Und die Idee ist sogar noch älter. 

Immer das gleiche Leid: Eine Stunde weniger Schlaf. Seit 1980 werden am letzten Märzwochenende in Deutschland die Uhren eine Stunde vorgestellt. Dann gilt die Sommerzeit. Wieder, um genau zu sein. Denn die erste Umstellung gab es schon 1916, mitten im Ersten Weltkrieg.

Umstritten war das damals wie heute, denn die veränderte Uhrzeit bringt den Biorhythmus des Menschen durcheinander. Zu Kriegszeiten sollte sie die Produktivität steigern und Energie sparen. Und sie war "zugleich eine Machtdemonstration", erklärt Johannes Graf vom Deutschen Uhrenmuseum. Deutschland wollte anderen eine neue Zeit aufdrängen, "die Welt wecken", wie Graf sagt. Doch es gab Widerstand, von der Bevölkerung und der Landwirtschaft sowie im Reichstag. Schon 1919 hatte das Intermezzo ein Ende: Im Weimarer Parlament kam nicht die nötige Mehrheit für eine Sommerzeit zustande. Es galt wieder das ganze Jahr die Mitteleuropäische Zeit - wenn auch nur vorübergehend.

Das verschwendete Tageslicht

Die Idee mit dem Energiesparen ist sogar noch älter: Urvater der Zeitverschiebung ist der amerikanische Politiker und Forscher Benjamin Franklin. Er kritisierte 1784 in einer Denkschrift im Journal de Paris über "Die Kosten des Lichts" den unnötig hohen Verbrauch an Kerzen. Franklin riet zur Uhrumstellung, denn so lasse sich das natürliche Licht viel länger nutzen.

Doch es dauerte noch mehr als 100 Jahre, bis 1907 der Brite William Willett mit seiner Abhandlung "The Waste of Daylight"  - Die Verschwendung von Tageslicht - Franklins Ideen aufgriff und eine rege Debatte anstieß. Zunächst erfolglos. Das Britische Unterhaus lehnte die Sommerzeit 1908 noch ab. Sie wurde erst 1916 Realität, garniert mit dem programmatischen Titel "Daylight Saving Time", der das Optimum nutzbarer Tageszeit versprach.

In Deutschland führten die Nationalsozialisten zu Kriegsbeginn 1940 die Sommerzeit wieder ein. Eine Stunde mehr Tageslicht bedeutete auch eine Stunde mehr Arbeitszeit in den Rüstungsbetrieben. Zwei unterschiedliche Zeiten galten dann nach Kriegsende im besetzten Deutschland. Denn die drei westlichen Besatzungszonen führten die Sommerzeit ein, während auf sowjetisch kontrolliertem Terrain und in Berlin Moskauer Zeit galt. Zwischen Ost- und Westdeutschland klaffte eine Zeitlücke von zwei Stunden.

Zwei Stunden zwischen Ost- und Westdeutschland

Vollkommen chaotisch wurde es zwischen 1947 und 1949. Da wurden die Uhren nochmals eine Stunde vorgestellt zur "Hochsommerzeit", die vom 11. Mai bis zum 29. Juni galt. Das schien sinnvoll: Wegen der weitgehend zerstörten Infrastruktur waren die Bürger besonders vom Tageslicht abhängig. Nach sieben Wochen war damit aber schon wieder Schluss. Und zwei Jahre später war es dann komplett Aus mit dem Uhrenverstellen. Der Protest der Bevölkerung war zu groß. Zwischen 1950 bis 1979 verzichtete Deutschland auf die Umstellung.

In Zeiten der Ölkrise belebte Frankreich 1976 die Idee wieder, die Sowjetunion folgte 1979, die beiden deutschen Staaten dann 1980. Seither gilt das Verschieben der Zeit in Deutschland - und seit diesem Jahr stellen fast alle europäischen Staaten die Uhren zur Sommerzeit um, seit 1981 auch die Schweiz. Seit genau 20 Jahren ist sie europaweit einheitlich geregelt. Die Europäische Union dreht seit 1996 für alle verbindlich am Zeiger: Am letzten Sonntag im März geht es um zwei Uhr nachts eine Stunde vor, am letzten Sonntag im Oktober werden die Uhren wieder zurückgedreht.

Kaum Vorteile

Fragt sich nur, warum? "Die Vorteile, die man sich von der Sommerzeit erhofft hat, sind nie eingetreten", sagt Claire Hölig vom Deutschen Uhrenmuseum: "Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu den Vorzügen, die Energieeinsparung ist im geringen Promillebereich." Darauf weisen auch Untersuchungen immer wieder hin.

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Hinzu kommt: Die Umstellung kann den Biorhythmus empfindlich stören. In einer DAK-Erhebung halten sie fast drei Viertel der Befragten für überflüssig. Darüber hinaus gibt fast jeder Dritte an, wegen der Umstellung schon einmal Probleme gehabt zu haben. "Der Biorhythmus stellt sich nicht von einem Tag zum anderen auf das fehlende Licht am Morgen und die ungewohnte Helligkeit am Abend ein", erläutert DAK-Ärztin Elisabeth Thomas.

"Relativ überflüssig"

Der Petitionsausschuss des Bundestages hatte sich wiederholt mit der Kritik an der Sommerzeit zu befassen, zuletzt 2014. Aber eine Änderung der Rechtslage, so hieß es, sei "nur im Wege einer Initiative auf europäischer Ebene zielführend". Damit aber ist kaum zu rechnen: Die Europäische Kommission hat in ihrem letzten Bericht 2007 über die Auswirkungen der Zeitumstellung die positive Wirkung der aktuellen Regelung ausdrücklich bestätigt.

Doch die Gegner lassen nicht locker. Und berufen sich auch auf das Gutachten "Bilanz der Sommerzeit", das vom Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag vorgelegt wurde. Abgesehen von mehr Freizeitaktivitäten im Tageslicht und geringfügiger Energieeinsparungen würden die Auswirkungen der Sommerzeit kaum ins Gewicht fallen, sagen die Gutachter. Fazit eines Mitarbeiters: "Die Sommerzeit ist relativ überflüssig".

Zeitumstellung: Fragen und Antworten

Was ist das eigentlich, die Zeit?

Albert Einstein

"Zeit ist das, was man an der Uhr abliest" - dieser Satz ist vom Physiker Albert Einstein überliefert. Am 1. April 1893 trat im Deutschen Reich ein Gesetz in Kraft, nach dem die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) als Einheitszeit unterschiedliche Ortszeiten ablöste. Uhren dienen der Orientierung.

"Andererseits erfahren Menschen Zeit nicht so, wie die Zeiger der Uhr sie anzeigt. Fünf Minuten können ganz unterschiedlich lang sein, je nachdem, was man macht, erleidet oder erfährt", meint der Zeitforscher Karlheinz Geißler. "Wir wissen zwar nicht, was Zeit ist, können sie aber so präzise messen wie wenig anderes."

Warum wird zweimal jährlich an der Uhr gedreht?

Leere Autobahn

Die Umstellung geht in Deutschland auf 1980 zurück. Mit Einführung der Sommerzeit - die Uhr wird eine Stunde vorgestellt - sollte nach der Ölkrise von 1973 das Tageslicht eine Stunde länger genutzt und so Energie gespart werden.

Das Bundesumweltamt stellte später aber fest: "Zwar knipsen die Bürgerinnen und Bürger im Sommer abends weniger häufig das Licht an, allerdings heizen sie im Frühjahr und im Herbst in den Morgenstunden auch mehr - das hebt sich gegenseitig auf." Ein Sprecher bestätigt: "Daran hat sich bis heute nichts geändert."

Was hat es mit der Winterzeit auf sich?

Eine Uhr wird von 3 auf 2 uhr umgestellt

Am letzten Sonntag im März springen die Uhren um eine Stunde vor, es gilt die Sommerzeit. Am letzten Sonntag im Oktober geht es wieder eine Stunde zurück auf - vulgo: Winterzeit. Das bedeutet eine Stunde mehr Schlaf.

Offiziell gibt es die Winterzeit gar nicht, richtig heißt sie Normalzeit beziehungsweise MEZ. Bemerkenswert ist, dass der Duden unter diesem Begriff nicht nur die "Zeit, in der es Winter ist" verzeichnet, sondern auch "Normalzeit im Vergleich zur Sommerzeit".

Warum wird die Uhrumstellung diskutiert?

Schlafende Frau

Wissenschaftler warnen zum Beispiel vor "Mini-Jetlags". Als 2013 die Umstellung auf Normalzeit anstand, wies die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin darauf hin, dass die veränderte Uhrzeit zu rund acht Prozent mehr Verkehrsunfällen führe. Auch die Krankenhauseinweisungen mit Verdacht auf Herzinfarkt stiegen an. Das Problem ist, dass die Menschen sich nicht so rasch an den anderen Hell-Dunkel-Rhythmus anpassen. Initiativen aus der Politik gegen die Uhrumstellung blieben bislang erfolglos. Eingefleischten Gegnern bleibt nur eines: aus Protest ihre Uhren einfach nicht umzustellen.

26.03.2016, Quelle: epd, dpa
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