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merkzettel

Korruptionsprozess Spanische Infantin Cristina freigesprochen

VideoInfantin freigesprochen
Infantin Cristina

Aufatmen im spanischen Königshaus: Infantin Cristina, die Schwester von König Felipe, ist am Freitag vom Vorwurf der Beihilfe zum Steuerbetrug freigesprochen worden.

(17.02.2017)

VideoIngendaay zur Königs-Abdankung
Spaniens König dankt ab - Gespräch...

Gespräch mit Paul Ingendaay: Am 2. Juni 2014 erklärte Spaniens König Juan Carlos, er danke ab. Affären und Krankheit hatten ihm zuletzt stark zugesetzt. Wir sprechen mit dem Autor Paul Ingendaay.

(02.06.2014)

von Christel Haas

Er hat Spaniens Monarchie in eine Vertrauenskrise gestürzt - der Korruptionsskandal um die Schwester des Königs, Cristina, und ihren Mann Inaki Urdangarin. Jetzt ist in Palma de Mallorca das Urteil gefallen: Freispruch für Cristina, sechs Jahre und drei Monate Haft für ihren Mann. 

Das Dumme an Märchen ist, dass sie im wirklichen Leben meist gar nicht märchenhaft enden. Die spanische Prinzessin Cristina und ihr Mann Inaki Urdangarin haben das gerade am eigenen Leib erlebt. Das einstige Vorzeigepaar musste sich vor Gericht verantworten. Er wegen Veruntreuung von Steuergeldern, Betrug und Urkundenfälschung, sie wegen Beihilfe zum Steuerbetrug. Dabei geht es natürlich um hohe Summen: sechs Millionen Euro.

Freispruch war erwartet

Christel Haas

Christel Haas
Quelle: ZDF

Das Urteil an diesem Freitag fällt recht glimpflich aus, der Staatsanwalt hatte für Urdangarin ursprünglich 19 Jahre Haft gefordert. Die Verteidiger wollen auf jeden Fall in Berufung gehen. Der Freispruch von Cristina war erwartet worden, sie hatte immer beteuert, über die Geschäften ihres Mannes nichts gewusst zu haben. Das Königshaus beeilte sich zu erklären, man habe "absoluten Respekt für die Unabhängigkeit der Justizgewalt." Es ist das Ende eines Skandals, der Spanien und auch die Monarchie schwer erschüttert hat. Und das bittere Ende einer Geschichte, die wie ein Märchen begann.

Die junge, strahlende und sportbegeisterte Cristina trifft den schneidigen Handballstar Inaki Urdangarin. Sie verlieben sich und heiraten. Geboren ist das Traum- und Glamour-Paar von Spanien. Sie sind beliebt und geschätzt. Doch 2011 beginnt der Absturz.

Schlag fürs Königshaus

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Die Vorwürfe, die durchzusickern beginnen, wiegen schwer: Urdangarin soll als Präsident der gemeinnützigen Stiftung Nóos Gelder in Millionenhöhe veruntreut haben. Urdangarin wird vorgeladen. Er räumt Unregelmäßigkeiten ein, bleibt aber ausweichend und beruft sich auf Erinnerungslücken. Schon das ist ein Schwerer Schlag für das Ansehen des Königshauses. Doch es kommt noch schlimmer. Die Ermittlungen werden auf Cristina ausgeweitet, es geht um Beihilfe zum Steuerbetrug. Im Februar 2014 wird sie als Beschuldige vorgeladen. Ein direktes Mitglied der Königsfamilie vor Gericht. Das hat es in der Geschichte der Bourbonen noch nie gegeben.

Cristina muss Titel aufgeben

Der Palast bemüht sich um Schadensbegrenzung. König Felipe erkennt seiner Schwester Cristina den Titel Herzogin von Palma ab, sie und ihr Mann werden von offiziellen Adels-Terminen verbannt. Es wird einsam um Cristina und ihren Mann. Auch von der Bevölkerung wird sie verachtet. Die "so Geliebte" wird zur "mutmaßlichen Diebin". Das Paar und seine vier Kinder ziehen zuerst in die USA, dann in die Schweiz, möglichst weit weg.

"Dieser Prozess", meint der Adelsexperte Fernando Rayon, "hat die Monarchie brutal getroffen. Aber er hat auch etwas bewirkt. Nämlich einen radikalen Kurswechsel des Königshauses bei Themen, die im Zusammenhang mit Einflussnahme, Geldern und Besteuerung stehen. Das wurde transparenter. Das war gut für Spanien und für die Monarchie, es hat sie volksnäher gemacht."
Nach dem Urteil heute bleibt noch eine Frage offen: Muss Urdangarin sofort ins Gefängnis? Das spanische Gesetz sieht das für Haftstrafen über sechs Jahren vor. Ob es in diesem Fall angewandt wird, ist noch offen.

Der Prozess gegen die spanische Infantin

November 2011

Archiv: Infantin Cristina von Spanien und ihr Ehemann Iñaki Urdangarin in Palma de Mallorca, Aufnahme vom 14.06.2016

Es wird bekannt, dass Cristinas Mann, der Ex-Handballstar Iñaki Urdangarin, als Präsident einer Stiftung von 2004 bis 2006 Geld der Regionalregierungen der Balearen und Valencias in Millionenhöhe veruntreut haben soll.

Februar 2012

Erstmals in der Geschichte der spanischen Monarchie muss ein Angehöriger des Königshauses im Zuge eines Finanzskandals vor Gericht. Urdangarin beteuert seine Unschuld.

April 2013

Die Justiz kündigt Ermittlungen gegen Cristina an. Sie soll an den Geschäften ihres Mannes beteiligt gewesen sein.

Mai 2013

Das Landgericht in Palma de Mallorca widerruft die Entscheidung des Ermittlungsrichters als nicht ausreichend begründet.

Januar 2014

Es wird bekannt, dass die Justiz nun doch gegen Cristina ermittelt. Der Richter habe sie zur Verdächtigen erklärt und zu einer Vernehmung vorgeladen.

Februar 2014

Cristina wird als Beschuldigte vernommen.

Dezember 2014

Ein Ermittlungsrichter entscheidet: Auch die Infantin muss auf die Anklagebank - wegen Beihilfe zur Steuerhinteziehung.

Juni 2015

König Felipe VI. entzieht seiner Schwester den Titel einer Herzogin.

Oktober 2015

Ein Gericht in Palma de Mallorca ordnet an, dass das Verfahren gegen die Infantin, ihren Ehemann und 16 weitere Angeklagte, darunter ehemalige Politiker und Regierungsbeamte, im Januar 2016 eröffnet wird.

Juni 2016

Der Prozess geht nach gut fünf Monaten zu Ende. Der Staatsanwalt fordert Freispruch für Cristina. Für ihren Ehemann verlangt er fast 20 Jahre Haft. Die Gewerkschaft Manos Limpias als Nebenklägerin will für Cristina acht Jahre Haft.

Februar 2017

Cristina wird freigesprochen, ihr Ehemann soll mehr als sechs Jahre ins Gefängnis.

17.02.2017
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