25.06.2016
  • 17:20Syrien: Mindestens 47 Tote bei Angriff auf IS-Stadt

  • 16:47Somalia: Bombenanschlag auf Hotel

  • 16:29Wieder Festnahmen bei Anti-Terroraktionen in Belgien

  • 15:47Merkel: Besonnen mit Briten umgehen

  • 15:20Merkel und Seehofer betonen nach Flüchtlingsstreit Einigkeit

  • 15:00Löw: "Boateng wird spielen"

  • 14:36Putin in Peking: Partnerschaft betont

  • 14:30Schweiz gegen Polen mit Seferovic

  • 14:05EU-Finanzkommissar Jonathan Hill legt Amt nach Brexit-Votum nieder

  • 14:00Ronaldo: "Vergnügen, ihn zu trainieren"

  • 13:31Schottland bereitet neues Unabhängigkeitsreferendum vor

  • 13:10Island: Fußball statt Präsidentenwahl?

  • 12:42Steinmeier: Verhandlungen über den Brexit so schnell wie möglich

  • 12:28Bale: "Wir amüsieren uns"

  • 12:25Viele Verletzte bei "Southside"

  • 12:18Lewandowski trifft alte Bekannte

  • 11:52Slowakei bangt um Svento und Mak

  • 11:45Papst in Armenien: "Brücken bauen und Barrieren überwinden"

  • 11:19Präsidentenwahl in Island begonnen

  • 11:01Blitz und Donner über Deutschland

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 17:20Syrien: Mindestens 47 Tote bei Angriff auf IS-Stadt

  • 16:47Somalia: Bombenanschlag auf Hotel

  • 16:29Wieder Festnahmen bei Anti-Terroraktionen in Belgien

  • 15:47Merkel: Besonnen mit Briten umgehen

  • 15:20Merkel und Seehofer betonen nach Flüchtlingsstreit Einigkeit

  • 15:00Löw: "Boateng wird spielen"

  • 14:36Putin in Peking: Partnerschaft betont

  • 14:30Schweiz gegen Polen mit Seferovic

  • 14:05EU-Finanzkommissar Jonathan Hill legt Amt nach Brexit-Votum nieder

  • 14:00Ronaldo: "Vergnügen, ihn zu trainieren"

  • 13:31Schottland bereitet neues Unabhängigkeitsreferendum vor

  • 13:10Island: Fußball statt Präsidentenwahl?

  • 12:42Steinmeier: Verhandlungen über den Brexit so schnell wie möglich

  • 12:28Bale: "Wir amüsieren uns"

  • 12:25Viele Verletzte bei "Southside"

  • 12:18Lewandowski trifft alte Bekannte

  • 11:52Slowakei bangt um Svento und Mak

  • 11:45Papst in Armenien: "Brücken bauen und Barrieren überwinden"

  • 11:19Präsidentenwahl in Island begonnen

  • 11:01Blitz und Donner über Deutschland

  • 17:20Syrien: Mindestens 47 Tote bei Angriff auf IS-Stadt

  • 16:47Somalia: Bombenanschlag auf Hotel

  • 15:47Merkel: Besonnen mit Briten umgehen

  • 15:20Merkel und Seehofer betonen nach Flüchtlingsstreit Einigkeit

  • 14:36Putin in Peking: Partnerschaft betont

  • 14:05EU-Finanzkommissar Jonathan Hill legt Amt nach Brexit-Votum nieder

  • 13:31Schottland bereitet neues Unabhängigkeitsreferendum vor

  • 12:42Steinmeier: Verhandlungen über den Brexit so schnell wie möglich

  • 11:45Papst in Armenien: "Brücken bauen und Barrieren überwinden"

  • 11:19Präsidentenwahl in Island begonnen

  • 10:31Außenminister beraten über Brexit

  • 10:14Bericht: Kritik an unzureichender Kontrolle bei Asylverfahren

  • 09:13Venezuelas Opposition treibt Abwahlreferendum voran

  • 08:56Russlands Präsident Putin besucht China

  • 08:25Merkel und Seehofer stellen Leitthemen der Union vor

  • 07:46EU-Krisentreffen: Sechs Außenminister versuchen einen Neuanfang

  • 07:23Papst betet an armenischem Völkermorddenkmal

  • 00:31Nach Panama Papers: Isländer wählen neuen Präsidenten

  • 23:17Vor NATO-Gipfel: Polnischer Polizeichef tritt zurück

  • 22:49Regierungen in Dublin und Belfast gegen eine Vereinigung Irlands

  • 21:52Börsenhochzeit durch Brexit nicht in Gefahr

  • 20:12Streit um Werbeblocker: Teilerfolg für Springer-Verlag

  • 18:13Nach Brexit-Votum: Wall Street startet im Minus

  • 16:49Abgasskandal: Südkorea erlässt Haftbefehl gegen VW-Manager

  • 12:22Deutsche Wirtschaft kurz vor Brexit noch hochzufrieden

  • 10:23US-Banken bestehen Stresstest

  • 10:02Aktienmärkte erleben "Black Friday" nach Brexit-Votum

  • 09:05Europas Börsen brechen nach Brexit-Votum ein

  • 08:00Brexit-Votum: Kurseinbrüche erwartet

  • 07:01Märkte reagieren heftig auf wahrscheinlichen Brexit

  • 05:44Euro rutscht Richtung 1,10 Dollar

  • 05:22Britisches Pfund auf 31-Jahres-Tief

  • 03:36Nach Brexit-Referendum: Pfund stürzt ab

  • 19:34DAX legt am Tag des Brexit-Referendums deutlich zu

  • 18:34Studie: Rund 154.000 freie Jobs für Flüchtlinge in Deutschland

  • 16:51Durchbruch bei Tarifverhandlungen der Chemieindustrie

  • 16:21Weniger Personal im öffentlichen Dienst - Anstieg nur bei kommunalen Kitas

  • 13:45Anleger-Sorgen vor Brexit sind geschwunden

  • 13:26Reallöhne deutscher Arbeitnehmer steigen dank Mini-Inflation weiter

  • 13:04Sturz statt Schutz: Ikea ruft Treppengitter "Patrull" zurück

  • 16:29Wieder Festnahmen bei Anti-Terroraktionen in Belgien

  • 12:25Viele Verletzte bei "Southside"

  • 11:01Blitz und Donner über Deutschland

  • 08:08Tote bei Bränden in Kalifornien

  • 07:35Zehn Verletzte bei Bahnunglück am Rhein

  • 06:58Dieter Wedel zeigt eindringliche "Hexenjagd" zum Festspiel-Auftakt

  • 06:45Tote bei Hochwasser in West Virginia

  • 06:34Unwetter treffen Festivals

  • 06:02Unwetter sorgt für Hochwasser bei Stuttgart

  • 00:02Gutes Gespür: Polizist erschnüffelt Marihuana im Deoroller

  • 23:46Schwulen-Bar wird zum Nationaldenkmal

  • 23:31Grimme Online Awards für aktuelle Projekte - Böhmermann geht leer aus

  • 20:53"Hurricane"-Festival geht weiter - "Southside" unterbrochen

  • 20:36Tote bei Überschwemmungen in West Virginia

  • 18:30Unwetter sorgen wieder für Chaos in Deutschland

  • 17:25Unwetter: Musik-Festivals starten trotz Warnungen

  • 16:20Friedenspreis des Buchhandels für Carolin Emcke

  • 15:16Waldbrand zerstört 80 Häuser in Kalifornien

  • 12:02Toter Säugling in Wohnung gefunden: Mutter festgenommen

  • 11:2019-Jähriger aus Mannheim war Geiselnehmer von Viernheim

  • 17:49Polen siegt im Elfmeterschießen

  • 16:39Eintracht dementiert Farfan-Wechsel

  • 16:30"Club" bestätigt: Schwartz übernimmt

  • 15:49Darmstadt 98: Wagner vor Abschied

  • 15:39Cejka überzeugt auch im Dauerregen

  • 15:32Deutsche Speerwerfer spitze

  • 15:10Deschamps warnt vor "Iren mit Herz"

  • 15:00Löw: "Boateng wird spielen"

  • 14:45Issinbajewa befürchtet "Super-GAU"

  • 14:30Schweiz gegen Polen mit Seferovic

  • 14:26Norisring: Audi-Fahrer Mortara gewinnt

  • 14:00Ronaldo: "Vergnügen, ihn zu trainieren"

  • 13:21Säbelfechter verlieren Viertelfinale

  • 13:10Island: Fußball statt Präsidentenwahl?

  • 12:53Obama schickt O'Neal nach Kuba

  • 12:41Deutsche Kanuten in Olympia-Form

  • 12:38Volleyballerinnen steigen ab

  • 12:28Bale: "Wir amüsieren uns"

  • 12:18Lewandowski trifft alte Bekannte

  • 12:02Broeckx weiter im Koma

merkzettel

Sprachlehrer schlecht bezahlt Deutsch für Flüchtlinge für 1.300 Euro netto

VideoSprachlehrer fordern fairen Lohn
Asylbewerber besprechen mit Lehrerin Christiane Kusz ihre Hausaufgaben

Immer mehr Sprachlehrer mit Honorarverträgen sehen sich wegen schlechter Bedingungen nach anderen Jobs um. Das Bündnis "Deutsch als Fremdsprache Hannover" fordert die Angleichung an Berufsschullehrer.

(17.02.2016)

VideoWie geht Integration?
Gläubige beim beten

Die rund eine Millionen Flüchtlinge zu integrieren, ist aufgrund der geringen zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht einfach. Dabei helfen sollen integrierte Einwanderer sowie deutsche Muslime.

(03.02.2016)

VideoRechtskunde für Asylbewerber
Jetzt startete das Pilotprojekt in Ansbach, in dem Bayern Asylsuchenden den deutschen Rechtsstaat näher bringen will.

Bayern will ein neues Integrationsprojekt für Asylbewerber starten. Die Migranten sollen etwa mit den Werten der Demokratie und der Gleichberechtigung von Mann und Frau vertraut gemacht werden.

(12.01.2016)

VideoEinigung beim Familiennachzug
Sitzung Bundeskabinett zu Asylpaket II

Im Koalitionsstreit über den Familiennachzug im Asylpaket II wurde nun eine Einigung erzielt. Unter anderem soll in Härtefällen bei minderjährigen Flüchtlingen ein Nachzug der Eltern möglich sein.

(11.02.2016)

von Hannah Kattner

Sie haben studiert, arbeiten Vollzeit - und bekommen 1.300 Euro netto im Monat: Viele Sprachlehrer für Flüchtlinge fühlen sich mies bezahlt. Sie hangeln sich von einem Vertrag zum nächsten, bezahlten Urlaub gibt es nicht. Heute demonstrieren sie in Hannover für bessere Arbeitsbedingungen. 

Morgens um neun beginnt der Unterricht. Lehrerin Christiane Kusz kontrolliert die Hausaufgaben. Hasan fragt: "Sind Stiefel immer Plural?" Hasan ist Archäologe. Studiert hat er in Syrien. Jetzt sitzt er in einem Klassenraum im Bildungsverein Hannover und lernt deutsche Grammatik und Vokabeln.

Ohne Deutsch kein Job

Vier Stunden pro Tag büffeln die zwölf Erwachsenen des Kurses "Deutsch für Anfänger Intensiv", fünf Tage die Woche. Als Asylbewerber überbrücken sie mit dem Sprachkurs die Wartezeit, bis sie eine Bleibeerlaubnis haben. Sie alle erhoffen sich eine bessere Zukunft.

So wie ihre Lehrerin. Seit acht Jahren ist Christiane Kusz als Deutschlehrerin in der Erwachsenenbildung tätig. Seit November leitet sie einen Flüchtlingskurs. "Die Leute sind sehr dankbar", sagt sie über ihre Schützlinge. Für Christiane Kusz geht es nicht nur darum, Deutsch zu unterrichten, sondern den Zugewanderten den Einstieg in die deutsche Arbeits- und Lebenswelt zu erleichtern. "Nach dem Unterricht passiert es immer wieder, dass Teilnehmer mit Briefen von Ämtern kommen, die sie nicht verstehen. Da versuche ich auch zu helfen", erzählt die studierte Germanistin.

Viele Sprachlehrer müssen ihr Gehalt mit Hartz IV aufstocken

Für Christiane Kusz ist ihr Job eine echte Herzensangelegenheit, doch leben kann sie von ihrem Gehalt als Lehrerin kaum. Wie die meisten Sprachlehrer ist sie eine Honorarkraft. Pro Stunde bekommen Sprachlehrer im Schnitt 23 bis 30 Euro. Davon müssen sie die Kranken- und Rentenversicherung selbst bezahlen. Bei einer Vollzeitstelle mit 30 Unterrichtsstunden pro Woche bleiben daher im Monat nur rund 1.000 bis 1.300 Euro netto übrig. Viele von ihnen müssen ihr Gehalt daher mit Hartz IV aufstocken. Bezahlten Urlaub und einen Kündigungsschutz gibt es nicht. Die Lehrer hangeln sich von einem dreimonatigen Vertrag zum anderen. "Wir möchten keine Lehrer zweiter Klasse sein. Wir fordern soziale Absicherung", sagt Christiane Kusz zu den prekären Arbeitsverhältnissen.

Sprachlehrer fordern 60 Euro pro Stunde

Für ihre Arbeit fordern die Deutschlehrer des "Aktionsbündnis Deutsch als Fremdsprache Hannover" ein ihrer "Ausbildung und Qualifikation angemessenes Einkommen" von 60 Euro pro Stunde und bezahlten Urlaub.

Für das Jahr 2016 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 556 Millionen Euro für die Finanzierung von Sprachkursen für Flüchtlinge versprochen. Für viele Sprachlehrer könnte diese Finanzspritze bereits zu spät kommen. Viele von ihnen schauen sich nach anderen Arbeitsfeldern um. Denn mittlerweile wächst auch an öffentlichen Schulen der Bedarf an Fachkräften, die Flüchtlingskindern Deutsch beibringen.

Deshalb hat sie mit 50 anderen Deutschlehrern das "Aktionsbündnis Deutsch als Fremdsprache Hannover" gegründet und demonstriert heute vor dem niedersächsischen Landtag gegen die schlechten Arbeitsbedingungen. Den Demonstranten geht es, neben einer besseren Bezahlung, vor allem um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Politik. "Viele Leute denken, wir sind Lehrer, es müsste uns doch gut gehen", erklärt Christiane Kusz.

685 Deutschkurse für Flüchtlinge

Deutschlandweit arbeiten etwa 20.000 professionelle Deutschlehrer in der Erwachsenenbildung. Und die Nachfrage steigt. Vor allem, wenn es neben den verpflichtenden Integrationskursen für Zuwanderer nun noch mehr Deutschkurse für Asylbewerber geben soll.

Weitere Links zum Thema
Laut dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur absolvieren derzeit 5.800 erwachsene Flüchtlinge einen Sprachkurs. 2016 will das Land 685 Deutschkurse anbieten. 293 davon laufen bereits. Doch nicht nur die Anzahl der Kurse, sondern auch die Qualifizierung der Lehrkräfte ist ein Problem - für das Land, weil es an Personal fehlt, für die studierten Sprachlehrer, weil sie ein sinkendes Niveau befürchten. Niedersachsen bildete im vergangenen Jahr 500 Lehramtsstudenten mit Zusatzqualifizierung weiter, um sie Deutsch als Fremdsprache unterrichten zu lassen. Auch das Anlernen von Freiwilligen fördert das Land. Für die Sprachförderung von Flüchtlingen stehen zehn Millionen Euro bereit.

Der Nachwuchs fehlt

Die professionellen Sprachlehrer bekommen davon nicht viel ab. "Wir haben alle studiert. Darüber hinaus haben wir die Zusatzqualifikation Deutsch als Fremdsprache und Spezialisierungen im Bereich Alphabetisierung", sagt Christiane Kusz. Bleibt die Situation für die Deutschlehrer weiterhin so aussichtlos, könnte es bald keine Integrationslehrer mehr geben. Immer mehr sehen sich nach anderen Jobs um. Dabei ist die Arbeit der Sprachlehrer wichtiger denn je. Die Asylbewerber in Christiane Kusz' Kurs wollen alle aus dem selben Grund Deutsch lernen: um später einen Job zu finden. Amar, ein Ingenieur aus Syrien, sagt: "Ohne Deutsch zu sprechen, kann ich nichts machen."

17.02.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen