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merkzettel

Steinmeier in Warschau Diplomatie geht auch durch den Magen

BildSteinmeier und Waszczykowski
Frank-Walter Steinmeier und Witold Waszczykowski

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (li.) und sein polnischer Amtskollege Witold Waszczykowski im stilvollen Ambiente des Wasserschlosses des Königlichen Lazienki Parks.

(Quelle: ap)

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(22.12.2015)

von Armin Coerper, Warschau

Anfang Januar hatte Polens Außenminister den deutschen Botschafter zum Gespräch zitiert, weil man sich Kritik an der Regierung verbat. Nun ist Außenminister Steinmeier in Warschau. Beim Essen mit seinem Amtskollegen Waszczykowski zeigte sich: Diplomatie geht auch durch den Magen. 

Irgendwie spielte das Essen bei diesem Besuch eine große Rolle. Vielleicht lag das am Ort des Treffens: Nicht etwa im Außenministerium, sondern im Wasserschloss des Königlichen Lazienki Parks empfing der Pole Witold Waszczykowski seinen deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier  (SPD) zu einem frühen Mittagessen.

Treffen voller Symbolik

Steinmeier dankte dem Gastgeber für den stilvollen Tagungsort und beeilte sich zu versichern, dass ihm durchaus bewusst sei, dass dieses schmucke Schloss von den Nationalsozialisten - wie fast alles in Warschau - niedergebrannt wurde und so an "die furchtbare Geschichte erinnert, die Deutsche und Polen verbindet". Ob der deutsche Diplomat damit etwa einer Falle des Gastgebers zuvorkommen wollte?

Tatsächlich hatte Waszczkowski wohl eine ganz andere Symbolik im Sinn, als er den Deutschen zum Lunch ins Schloß im Park lud. Der letzte polnische König Stanislaus August (1732 – 1789) hatte hierher stets donnerstags Künstler und Intellektuelle zum Mittagessen geladen, bevor die Republik den imperialistischen Gelüsten der Nachbarn Russland, Preußen und Österreich zum Opfer fiel. Und der Zufall schien es so zu wollen, das der Deutsche an einem Donnerstag nach Warschau kam.

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Und als hätte er’s geahnt, blieb Steinmeier bei seiner Charakterisierung der deutsch-polnischen Beziehungen in der Symbolik des Mittagessens und zitierte mit Leszek Kolakowski ausgerechnet einen linksintellektuellen, polnischen Schriftsteller, der sicher nicht zu den Lieblingsautoren der polnischen Regierung zählt: "Nicht jeder mag Brokkoli, das ist aber kein Grund, eine Freundschaft zu kündigen." Wir wissen nicht, was es zum Essen gab, aber auf das Tischgemüse bezog sich dieses Zitat sicher nicht.

Atmosphärische Störungen

Denn um die Freundschaft steht es nicht gerade bestens. Da war die unelegante Einbestellung des deutschen Botschafters ins polnische Außenministerium, nachdem deutsche Spitzenpolitiker in Brüssel recht laut Polens national-konservative Regierung für ihre Angriffe auf die Freiheit der Medien und die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichtes kritisiert hatten.

Empört wies Warschau jegliche Kritik von deutscher Seite zurück: Wegen der Historie habe der Nachbar kein Recht, Lektionen zu erteilen. Besonders die Forderung des deutschen EU Kommissars Günther Oettinger, Polen aufgrund der möglichen Verstöße gegen den Rechtsstaat "unter Aufsicht zu stellen", konterte die Warschauer Regierung prompt mit Analogien zur "deutschen Aufsicht" in Zeiten der NS-Diktatur.

Solche schrillen Töne blieben beim Treffen der Spitzendiplomaten selbstverständlich öffentlich aus. Doch wer genau hinhörte, der ahnte, worauf Waszczykowski sich bezog, als er für die Charakterisierung der Beziehung folgende Worte wählte: "Das Leben ist niemals perfekt und deshalb muß man alles dafür tun, dass es besser wird."

Polens kreative Flüchtlingszählung

Also sprach man miteinander - weil das bekanntlich besser sei, als übereinander zu reden. Über die Zukunft Europas, um die es bekanntermaßen lausig bestellt ist und über eine Lösung der Flüchtlingskrise, an der Polen nicht so recht teilnehmen will. Und über die Ukraine, aus der Polen, so Waszczykowski, eine Million Flüchtlinge aufgenommen habe -  doch laut Aussage der polnischen Einwanderungsbehörde waren es ganze vier im letzten Jahr. Es scheint, als zählten die Polen sämtliche Putzfrauen und Saisonarbeiter aus der Ukraine mit, die hier ihr Glück suchten. Das ist umso skurriler, als sie den Deutschen vorwerfen, bei der Einreise nicht ordentlich zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen zu unterscheiden.

Am Ende wurde das Geheimnis um das Mittagessen im Schloss vom Gastgeber selbst gelüftet. Er habe dem deutschen Gast etwas besonders Schönes bieten wollen, weil der doch gerade 60. Geburtstag gefeiert hätte. Der Deutsche lachte daraufhin sogar ein bisschen, doch wer sein Minenspiel bis dahin studiert hatte der ahnte, dass die Reise nach Warschau keine Geburtstagssause war.

21.01.2016
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