30.08.2016
  • 16:54UN gegen Burkini-Verbot

  • 16:24Türkischer Außenminister fordert Visafreiheit bis Oktober

  • 16:00Amatrice bereitet sich auf Staatsbegräbnis vor

  • 15:34Bericht: Hartz IV-Regelsätze sollen 2017 steigen

  • 15:20Werder will Gnabry verpflichten

  • 15:10Mindestens zehn Tote bei Terroranschlag in Mogadischu

  • 14:48Rentenangleichung im Osten droht zu scheitern

  • 14:24Chef des Weltstahlverbands: Notfalls Standorte schließen

  • 13:56Weitere Verfassungsklagen gegen Ceta

  • 13:28Frankreichs Wirtschaftsminister Macron kündigt Rücktritt an

  • 13:07Drei deutsche Filme gewinnen Studenten-Oscars

  • 13:01Schweinsteiger: "USA ist eine Option"

  • 12:39Bericht: US-Regierung irritiert über Gabriels Äußerungen zu TTIP

  • 12:16Irland widerspricht Brüsseler Entscheidung zu Apple-Steuern

  • 11:57EU: Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen

  • 11:54Trump greift NFL-Quarterback an

  • 11:36Taifun bedroht Katastrophengebiet von Fukushima

  • 11:10Selbstmordanschlag auf chinesische Botschaft in Kirgisistan

  • 10:44Bericht: Flucht über das Mittelmeer ist 2016 gefährlicher geworden

  • 10:18Frankreich will TTIP-Verhandlungen stoppen

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 16:54UN gegen Burkini-Verbot

  • 16:24Türkischer Außenminister fordert Visafreiheit bis Oktober

  • 16:00Amatrice bereitet sich auf Staatsbegräbnis vor

  • 15:34Bericht: Hartz IV-Regelsätze sollen 2017 steigen

  • 15:20Werder will Gnabry verpflichten

  • 15:10Mindestens zehn Tote bei Terroranschlag in Mogadischu

  • 14:48Rentenangleichung im Osten droht zu scheitern

  • 14:24Chef des Weltstahlverbands: Notfalls Standorte schließen

  • 13:56Weitere Verfassungsklagen gegen Ceta

  • 13:28Frankreichs Wirtschaftsminister Macron kündigt Rücktritt an

  • 13:07Drei deutsche Filme gewinnen Studenten-Oscars

  • 13:01Schweinsteiger: "USA ist eine Option"

  • 12:39Bericht: US-Regierung irritiert über Gabriels Äußerungen zu TTIP

  • 12:16Irland widerspricht Brüsseler Entscheidung zu Apple-Steuern

  • 11:57EU: Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen

  • 11:54Trump greift NFL-Quarterback an

  • 11:36Taifun bedroht Katastrophengebiet von Fukushima

  • 11:10Selbstmordanschlag auf chinesische Botschaft in Kirgisistan

  • 10:44Bericht: Flucht über das Mittelmeer ist 2016 gefährlicher geworden

  • 10:18Frankreich will TTIP-Verhandlungen stoppen

  • 16:54UN gegen Burkini-Verbot

  • 16:24Türkischer Außenminister fordert Visafreiheit bis Oktober

  • 15:34Bericht: Hartz IV-Regelsätze sollen 2017 steigen

  • 15:10Mindestens zehn Tote bei Terroranschlag in Mogadischu

  • 13:56Weitere Verfassungsklagen gegen Ceta

  • 13:28Frankreichs Wirtschaftsminister Macron kündigt Rücktritt an

  • 12:39Bericht: US-Regierung irritiert über Gabriels Äußerungen zu TTIP

  • 10:44Bericht: Flucht über das Mittelmeer ist 2016 gefährlicher geworden

  • 10:18Frankreich will TTIP-Verhandlungen stoppen

  • 09:47Kolumbianer feiern Waffenstillstand

  • 09:32Zweite Runde bei Präsidentenwahl in Estland

  • 08:07Seehofer dringt auf Ende der Debatte um K-Frage

  • 07:51Polizei in Sao Paulo feuert Tränengas auf Rousseff-Anhänger

  • 07:39Libyen: Regierungstruppen drängen IS in Sirte in die Defensive

  • 07:14Nach Menschenrechtsbericht: Mexikos Polizeichef entlassen

  • 06:07Entscheidung über Amtsenthebung von Brasiliens Präsidentin Rousseff

  • 00:196.500 Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet

  • 00:04Universität bestätigt Plagiatsverdacht gegen Mexikos Präsidenten Nieto

  • 23:48Medien: EU-Kommission will Apples Steuerdeals in Irland ablehnen

  • 22:31Obama und Erdogan treffen sich auf G20-Gipfel - Streitpunkt Syrien

  • 14:48Rentenangleichung im Osten droht zu scheitern

  • 14:24Chef des Weltstahlverbands: Notfalls Standorte schließen

  • 12:16Irland widerspricht Brüsseler Entscheidung zu Apple-Steuern

  • 11:57EU: Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen

  • 09:02Früherer EU-Kommissar Verheugen sagt zum VW-Skandal aus

  • 06:26Immer mehr Rentner mit Minijobs

  • 23:10Mondelez verliert den Appetit auf Hershey

  • 23:02Viele US-Kunden wollen Regelung im VW-Dieselskandal annehmen

  • 19:42VW: Hamburg wird Zentrum für Projekte zur städtischen Mobilität

  • 18:07Nutonomy will bis 2020 in zehn Städten fahrerlose Taxis einsetzen

  • 17:10Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

  • 16:31Nach Aufsichtsrats-Revolte: Stada sucht neue Vorstände

  • 15:15VW-Diesel-Skandal: Gewerbesteuer in vielen Gemeinden sinkt drastisch

  • 13:52RWE-Ökostromtochter kauft Solarfirma

  • 12:06Millionen Minderjährige in Deutschland zu arm für Urlaub

  • 11:06Bremer Finanzausschuss-Chef: Mindestens 480 Millionen Euro für BLB

  • 10:25VW-Standorte arbeiten nach Zulieferer-Streit wieder

  • 23:10Bericht: Schwäbisch-Hall verteidigt Kündigung von Bausparverträgen

  • 18:58Bericht: 22.000 VW-Autos wegen Zulieferstreits nicht gebaut

  • 16:13Gabriel: TTIP-Verhandlungen de facto gescheitert

  • 16:00Amatrice bereitet sich auf Staatsbegräbnis vor

  • 13:07Drei deutsche Filme gewinnen Studenten-Oscars

  • 11:36Taifun bedroht Katastrophengebiet von Fukushima

  • 11:10Selbstmordanschlag auf chinesische Botschaft in Kirgisistan

  • 06:58Studie: Ersatz von Palmöl kann Umweltprobleme verschärfen

  • 23:41Gnadengesuch des Lennon-Mörders zum neunten Mal abgewiesen

  • 22:11Hollywood-Komiker Gene Wilder gestorben

  • 20:30Streit um Ort des Staatsbegräbnisses für Erdbebenopfer beigelegt

  • 18:05Dotcom will seine Auslieferung zum Internetspektakel machen

  • 17:36Studie: Jeder Dritte Student würde gern im Staatsdienst arbeiten

  • 17:22Wien: 900 Fluggäste stranden am Airport

  • 16:54Papst Franziskus empfängt Mark Zuckerberg

  • 16:45Blitze töten mehr als 300 Rentiere in Südnorwegen

  • 12:54Schwere Explosion an Kriminallabor in Brüssel

  • 10:01In Afghanistan entführte Australierin wieder frei

  • 09:22Mexikos Musik-Legende Juan Gabriel gestorben

  • 09:00Verletzte bei Blitzeinschlag, Katamaran fliegt in Wohnwagen, Baum auf Gleisen

  • 08:41MTV-VMAs: Beyonce holt Hauptpreis, Rihanna bekommt Ehrenpreis

  • 07:59Einjährige Mars-Simulation auf Hawaii beendet

  • 07:37Menschen in Singapur mit Zika-Virus infiziert

  • 16:08Potsdam wochenlang ohne Wälti

  • 16:07Nürnberg leiht Matavz aus

  • 15:20Werder will Gnabry verpflichten

  • 14:43Kuntz als neuer U21-Trainer vorgestellt

  • 14:17Göttingen verpflichtet Veikalas

  • 14:10Norwegen plagen Verletzungssorgen

  • 14:05Wolfsburg: Kein Draxler-Abgang

  • 13:58Ryder-Cup: Kaymer dabei

  • 13:32Dressur: Brenner nicht nach Rio

  • 13:01Schweinsteiger: "USA ist eine Option"

  • 12:49Leipziger Bruno zu Anderlecht

  • 12:47Hart vor Wechsel zum FC Turin

  • 12:45ÖFB: Baumgartlinger neuer Käpitän

  • 12:41Mittag wechselt zum VfL Wolfsburg

  • 12:27Nürnberg: Freier Tag gestrichen

  • 12:14Konopljanka zu Schalke 04?

  • 11:54Trump greift NFL-Quarterback an

  • 11:21Stuttgart verpflichtet Pavard

  • 11:13IPC widerspricht Russland

  • 11:09Schweden: HSVer Ekdal reist verletzt ab

merkzettel

Politische Streetart "Nazis essen heimlich Falafel"

BilderserieStreetart in Deutschland
Dies Irae
VideoBuntes Graffiti statt grauem Beton
Ein Graffiti im Arrondissement 13 in Paris

Grau, trist, stiefmütterlich: Diesen Ruf hatte lange das 13. Arrondissement in Paris. Doch das Image des Viertels wandelt sich - dank Streetart. Graffiti sind dort ausdrücklich erwünscht.

(07.03.2016)

VideoNeues Werk von Banksy in London
Neues Banksy Kunstwerk in London.

Banksy hat sich mit dem Flüchtlingsdrama in Calais beschäftigt: Sein neues Werk prangert den Einsatz von Tränengas gegen Flüchtlinge an. Es tauchte gegenüber der französischen Botschaft in London auf.

(25.01.2016)

von Nadine Emmerich

Zwischen Kunst und Aktivismus liegt oft ein schmaler Grat. Auch bei Streetartists. Künstler wie Dies Irae und Barbara treten für ein tolerantes, weltoffenes Deutschland an - und werden dafür in den sozialen Netzwerken gefeiert. 

Adbusting, wie das Verfremden von Werbeplakaten heißt, hat sich einen festen Platz in der Streetart gesichert. Die Künstlergruppe Dies Irae verteilte in Freital bei Dresden Plakate mit Aufschriften wie "Nazis essen heimlich Falafel", an Erfurter Bushaltestellen platzierten sie AfD-Landeschef Björn Höcke als "nationalistischen Rattenfänger".

In den sozialen Medien, vor allem auf Facebook, sind die Künstler damit extrem erfolgreich. Die unter anderem in Heidelberg aktive Barbara hat mehr als 400.000 Fans, weil sie Verbotsschilder verändert oder Sprüche wie "Wer nichts ist und wer nichts kann, der zündet Flüchtlingsheime an" plakatiert. Das Leipziger Kollektiv Bei Nacht und Nebel verziert Wände mit "AfD wählen ist so 1933"-Postern. Plakatkunst mit politischen Aussagen à la Klaus Staeck ist wieder angesagt.

Aktivisten nutzen Streetart

Der Grat zwischen Kunst und Aktivismus sei schmal geworden, sagt der Gründer der Berliner Galerie Open Walls, Guillaume Trotin. Der Galerist ist Anhänger der Adbusting-Bewegung. Gentrifizierung führe dazu, dass es immer weniger Platz für Graffitis und Stencils gebe, kritisiert er. "Also beanspruchen Künstler jetzt Werbeflächen für sich." Die Streetartists von Dies Irae, bisher in rund 30 Städten aktiv und 2015 für den Amadeu-Antonio-Preis nominiert, sehen sich als Aktivisten, die sich der Kunst bedienen, um Statements auf die Straße zu tragen. "Politische Gruppen nutzen immer häufiger das Mittel der Streetart", sagt der weibliche Kopf der Gruppe, zu deren Themen auch Frauen-, Tierrechte, Umwelt und Lobbyismus gehören. 

Barbara formuliert ihre Motivation so: "Ich bin für ein tolerantes, herzliches und weltoffenes Deutschland und versuche, meinen Teil dazu beizutragen - mit Worten auf kleinen Zetteln und Plakaten." Auf eine Definition Künstlerin oder Aktivistin mag sie sich nicht festlegen: "Ich mag es gerne minimalistisch und direkt", sagt sie. Habe sie eine Idee, dann sei "an jeder Ecke ein Copyshop". Allen gemeinsam ist das Bestreben, den öffentlichen Raum zurückzuerobern. Und Dies Irae wünscht sich einen "Adblocker für Außenwerbung".

Kritik an Kommerzialisierung

Der Künstlerische Leiter des Münchner Kunstvereins Positive-Propaganda, Sebastian Pohl, steht den aktuellen Entwicklungen auf der Straße skeptisch gegenüber. "Das Problem ist, dass in der heutigen Zeit alles Streetart ist", sagt er. Nennenswerte Vertreter sind für ihn dagegen Pioniere wie Banksy und Shepard Fairey, Blu, Kripoe und NOName - und ihre Aktionen mit Blick auf Flüchtlinge in Calais oder Marokko.

Weitere Links zum Thema
Angesichts der derzeitigen Sprüche-Welle gibt er sich abwartend: "Ich bin gespannt, wo es hingeht. Nicht jedes Phänomen ist die neue Avantgarde." Er beobachte inzwischen "zu viele Leute, die etwas nur machen, um in einer Galerie zu landen". Künstler haben für ihn jedoch "die Verantwortung, für eine Gesellschaft vorzudenken" und "auf ein gesellschaftsrelevantes Thema aufmerksam zu machen".

Dutzende Künstler bespielen urbane Bühnen

Wer den Maßstab gesellschaftspolitisch nicht so streng legt, für den bespielen Dutzende, in der Regel anonym agierende Streetartists die urbanen Bühnen - von Alias über Negative Vibes und Plotbot KEN bis zu Vermibus. In Mainz tobt sich seit einiger Zeit Vagabunt aus und macht beispielsweise aus Hausnummern Songtitel wie "99 Luftballons" oder "Hero for 1 Day". Schön bunt sollten seine Arbeiten sein und den Menschen Spaß machen, sagt Vagabunt schlicht. Aus dem Berliner Stadtbild sind derweil die Figuren von El Bocho, zu denen auch Tina Berlina mit ihren ironischen Tipps für Touristen zählt, nicht mehr wegzudenken. Auch El Bocho will vor allem "den Betrachter zum Schmunzeln bringen".

Streetartists im Videoporträt

Plakate von der, die, das Barbara

Plakativer Sprüche auf einer DinA4-Seite von Barbara.

Wortspiele und Songtexte von Vagabunt

Anonyme Klebekunst

19.03.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen