27.06.2016
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merkzettel

Politische Streetart "Nazis essen heimlich Falafel"

BilderserieStreetart in Deutschland
Dies Irae
VideoBuntes Graffiti statt grauem Beton
Ein Graffiti im Arrondissement 13 in Paris

Grau, trist, stiefmütterlich: Diesen Ruf hatte lange das 13. Arrondissement in Paris. Doch das Image des Viertels wandelt sich - dank Streetart. Graffiti sind dort ausdrücklich erwünscht.

(07.03.2016)

VideoBanksys "Dismaland" in Bristol
In Banksys

Ein Schlachter auf dem Kinder-Karussell, Enten-Fischen aus einer Öllache, Flüchtlingsboot-Abtreiben zum Spaß! Eine künstlerische Gesellschaftskritik des anonymen Streetart-Künstlers Banksy.

(22.08.2015)

VideoNeues Werk von Banksy in London
Neues Banksy Kunstwerk in London.

Banksy hat sich mit dem Flüchtlingsdrama in Calais beschäftigt: Sein neues Werk prangert den Einsatz von Tränengas gegen Flüchtlinge an. Es tauchte gegenüber der französischen Botschaft in London auf.

(25.01.2016)

von Nadine Emmerich

Zwischen Kunst und Aktivismus liegt oft ein schmaler Grat. Auch bei Streetartists. Künstler wie Dies Irae und Barbara treten für ein tolerantes, weltoffenes Deutschland an - und werden dafür in den sozialen Netzwerken gefeiert. 

Adbusting, wie das Verfremden von Werbeplakaten heißt, hat sich einen festen Platz in der Streetart gesichert. Die Künstlergruppe Dies Irae verteilte in Freital bei Dresden Plakate mit Aufschriften wie "Nazis essen heimlich Falafel", an Erfurter Bushaltestellen platzierten sie AfD-Landeschef Björn Höcke als "nationalistischen Rattenfänger".

In den sozialen Medien, vor allem auf Facebook, sind die Künstler damit extrem erfolgreich. Die unter anderem in Heidelberg aktive Barbara hat mehr als 400.000 Fans, weil sie Verbotsschilder verändert oder Sprüche wie "Wer nichts ist und wer nichts kann, der zündet Flüchtlingsheime an" plakatiert. Das Leipziger Kollektiv Bei Nacht und Nebel verziert Wände mit "AfD wählen ist so 1933"-Postern. Plakatkunst mit politischen Aussagen à la Klaus Staeck ist wieder angesagt.

Aktivisten nutzen Streetart

Der Grat zwischen Kunst und Aktivismus sei schmal geworden, sagt der Gründer der Berliner Galerie Open Walls, Guillaume Trotin. Der Galerist ist Anhänger der Adbusting-Bewegung. Gentrifizierung führe dazu, dass es immer weniger Platz für Graffitis und Stencils gebe, kritisiert er. "Also beanspruchen Künstler jetzt Werbeflächen für sich." Die Streetartists von Dies Irae, bisher in rund 30 Städten aktiv und 2015 für den Amadeu-Antonio-Preis nominiert, sehen sich als Aktivisten, die sich der Kunst bedienen, um Statements auf die Straße zu tragen. "Politische Gruppen nutzen immer häufiger das Mittel der Streetart", sagt der weibliche Kopf der Gruppe, zu deren Themen auch Frauen-, Tierrechte, Umwelt und Lobbyismus gehören. 

Barbara formuliert ihre Motivation so: "Ich bin für ein tolerantes, herzliches und weltoffenes Deutschland und versuche, meinen Teil dazu beizutragen - mit Worten auf kleinen Zetteln und Plakaten." Auf eine Definition Künstlerin oder Aktivistin mag sie sich nicht festlegen: "Ich mag es gerne minimalistisch und direkt", sagt sie. Habe sie eine Idee, dann sei "an jeder Ecke ein Copyshop". Allen gemeinsam ist das Bestreben, den öffentlichen Raum zurückzuerobern. Und Dies Irae wünscht sich einen "Adblocker für Außenwerbung".

Kritik an Kommerzialisierung

Der Künstlerische Leiter des Münchner Kunstvereins Positive-Propaganda, Sebastian Pohl, steht den aktuellen Entwicklungen auf der Straße skeptisch gegenüber. "Das Problem ist, dass in der heutigen Zeit alles Streetart ist", sagt er. Nennenswerte Vertreter sind für ihn dagegen Pioniere wie Banksy und Shepard Fairey, Blu, Kripoe und NOName - und ihre Aktionen mit Blick auf Flüchtlinge in Calais oder Marokko.

Weitere Links zum Thema
Angesichts der derzeitigen Sprüche-Welle gibt er sich abwartend: "Ich bin gespannt, wo es hingeht. Nicht jedes Phänomen ist die neue Avantgarde." Er beobachte inzwischen "zu viele Leute, die etwas nur machen, um in einer Galerie zu landen". Künstler haben für ihn jedoch "die Verantwortung, für eine Gesellschaft vorzudenken" und "auf ein gesellschaftsrelevantes Thema aufmerksam zu machen".

Dutzende Künstler bespielen urbane Bühnen

Wer den Maßstab gesellschaftspolitisch nicht so streng legt, für den bespielen Dutzende, in der Regel anonym agierende Streetartists die urbanen Bühnen - von Alias über Negative Vibes und Plotbot KEN bis zu Vermibus. In Mainz tobt sich seit einiger Zeit Vagabunt aus und macht beispielsweise aus Hausnummern Songtitel wie "99 Luftballons" oder "Hero for 1 Day". Schön bunt sollten seine Arbeiten sein und den Menschen Spaß machen, sagt Vagabunt schlicht. Aus dem Berliner Stadtbild sind derweil die Figuren von El Bocho, zu denen auch Tina Berlina mit ihren ironischen Tipps für Touristen zählt, nicht mehr wegzudenken. Auch El Bocho will vor allem "den Betrachter zum Schmunzeln bringen".

Streetartists im Videoporträt

Plakate von der, die, das Barbara

Plakativer Sprüche auf einer DinA4-Seite von Barbara.

Wortspiele und Songtexte von Vagabunt

Anonyme Klebekunst

19.03.2016
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