01.09.2016
  • 00:28Türkischer Innenminister überraschend zurückgetreten

  • 00:06NordLB schluckt Bremer Landesbank

  • 23:44Rheinland-pfälzischer AfD-Chef Junge angegriffen und verletzt

  • 23:15Angeblicher Mörder kommt nach 21 Jahren Haft in den USA frei

  • 22:47Trump: Mexiko muss Recht der USA auf Mauerbau an Grenze akzeptieren

  • 22:46Schweinsteiger: Abschied mit Sieg

  • 22:19Venezuela friert diplomatische Beziehungen zu Brasilien ein

  • 21:46"La Tomatina" - Tomatenschlacht in spanischer Kleinstadt

  • 21:11Merkel und Renzi wollen abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben

  • 20:47Merkel sichert Italien Hilfe bei Wiederaufbau nach Erdbeben zu

  • 20:27Spaniens Regierungschef Rajoy verliert Vertrauensabstimmung im Parlament

  • 20:10Nach Brexit: Ryanair befürchtet Wachstumseinbruch

  • 19:48Sachschaden bei Brandanschlag auf Asylunterkunft in Weil am Rhein

  • 19:17USA und Russland streiten über Tötung von IS-Propaganda-Chef

  • 18:59Erster US-Linienflug seit mehr als 50 Jahren in Kuba gelandet

  • 18:39Brasiliens Präsidentin Rousseff abgesetzt

  • 18:22Offenbacher Autofahrer bauen bundesweit am häufigsten Unfälle

  • 17:55Britische Regierung lehnt zweites Brexit-Referendum erneut ab

  • 17:31Militärgeheimdienst soll Bewerber bei der Bundeswehr überprüfen

  • 17:08Filmfestspiele in Venedig starten

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 00:28Türkischer Innenminister überraschend zurückgetreten

  • 00:06NordLB schluckt Bremer Landesbank

  • 23:44Rheinland-pfälzischer AfD-Chef Junge angegriffen und verletzt

  • 23:15Angeblicher Mörder kommt nach 21 Jahren Haft in den USA frei

  • 22:47Trump: Mexiko muss Recht der USA auf Mauerbau an Grenze akzeptieren

  • 22:46Schweinsteiger: Abschied mit Sieg

  • 22:19Venezuela friert diplomatische Beziehungen zu Brasilien ein

  • 21:46"La Tomatina" - Tomatenschlacht in spanischer Kleinstadt

  • 21:11Merkel und Renzi wollen abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben

  • 20:47Merkel sichert Italien Hilfe bei Wiederaufbau nach Erdbeben zu

  • 20:27Spaniens Regierungschef Rajoy verliert Vertrauensabstimmung im Parlament

  • 20:10Nach Brexit: Ryanair befürchtet Wachstumseinbruch

  • 19:48Sachschaden bei Brandanschlag auf Asylunterkunft in Weil am Rhein

  • 19:17USA und Russland streiten über Tötung von IS-Propaganda-Chef

  • 18:59Erster US-Linienflug seit mehr als 50 Jahren in Kuba gelandet

  • 18:39Brasiliens Präsidentin Rousseff abgesetzt

  • 18:22Offenbacher Autofahrer bauen bundesweit am häufigsten Unfälle

  • 17:55Britische Regierung lehnt zweites Brexit-Referendum erneut ab

  • 17:31Militärgeheimdienst soll Bewerber bei der Bundeswehr überprüfen

  • 17:08Filmfestspiele in Venedig starten

  • 00:28Türkischer Innenminister überraschend zurückgetreten

  • 23:44Rheinland-pfälzischer AfD-Chef Junge angegriffen und verletzt

  • 22:47Trump: Mexiko muss Recht der USA auf Mauerbau an Grenze akzeptieren

  • 22:19Venezuela friert diplomatische Beziehungen zu Brasilien ein

  • 21:11Merkel und Renzi wollen abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben

  • 20:47Merkel sichert Italien Hilfe bei Wiederaufbau nach Erdbeben zu

  • 20:27Spaniens Regierungschef Rajoy verliert Vertrauensabstimmung im Parlament

  • 19:17USA und Russland streiten über Tötung von IS-Propaganda-Chef

  • 18:39Brasiliens Präsidentin Rousseff abgesetzt

  • 17:55Britische Regierung lehnt zweites Brexit-Referendum erneut ab

  • 17:31Militärgeheimdienst soll Bewerber bei der Bundeswehr überprüfen

  • 16:42Neue Berufs-Zulassungsregeln für Immobilienmakler und -verwalter

  • 16:17Kabinett beschließt TV-Übertragungen aus dem Gerichtssaal

  • 13:31Türkischer Minister widerspricht der Waffenruhe mit kurdischen Kämpfern

  • 13:08Trump trifft mexikanischen Präsidenten vor Rede zu Einwanderung

  • 12:13Bund und Länder beraten über Anti-Terror-Übungen mit Bundeswehr

  • 11:09Gesetzentwurf zur Auskunftspflicht von Kuckuckskindern beschlossen

  • 10:03Altmaier verteidigt Flüchtlingspolitik: "Deutschland ist stark"

  • 09:39Linken-Fraktionschef gegen TTIP: "Dabei wird die Demokratie ausgehebelt"

  • 09:19Vor G20-Gipfel: Menschenrechtler fordern Ende der Verfolgung in China

  • 00:06NordLB schluckt Bremer Landesbank

  • 20:10Nach Brexit: Ryanair befürchtet Wachstumseinbruch

  • 15:49Neuer Rekord: Mehr als 125.000 Ceta-Gegner reichen Bürgerklage ein

  • 15:21Bundesregierung plant Milliardenpaket für Problemstadtteile

  • 14:527.000 Stahlkocher demonstrieren bei ThyssenKrupp

  • 14:24Arbeitslosigkeit in der Eurozone stagniert bei 10,1 Prozent

  • 10:29Arbeitslosenzahl in Deutschland steigt leicht nach Sommerpause

  • 08:57Ex-Monsanto-Manager bekommt 22 Millionen Dollar für Enthüllung

  • 08:20Amazon bringt "Dash"-Bestellknöpfe nach Deutschland

  • 07:58Deutlich weniger unbefristete Jobs als vor 20 Jahren

  • 22:58Ex-EU-Kommissar Verheugen zu VW-Skandal: Vorschriften eindeutig

  • 19:32Inflation in Deutschland im August unverändert bei 0,4 Prozent

  • 14:48Rentenangleichung im Osten droht zu scheitern

  • 14:24Chef des Weltstahlverbands: Notfalls Standorte schließen

  • 12:16Irland widerspricht Brüsseler Entscheidung zu Apple-Steuern

  • 11:57EU: Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen

  • 09:02Früherer EU-Kommissar Verheugen sagt zum VW-Skandal aus

  • 06:26Immer mehr Rentner mit Minijobs

  • 23:10Mondelez verliert den Appetit auf Hershey

  • 23:02Viele US-Kunden wollen Regelung im VW-Dieselskandal annehmen

  • 23:15Angeblicher Mörder kommt nach 21 Jahren Haft in den USA frei

  • 21:46"La Tomatina" - Tomatenschlacht in spanischer Kleinstadt

  • 19:48Sachschaden bei Brandanschlag auf Asylunterkunft in Weil am Rhein

  • 18:59Erster US-Linienflug seit mehr als 50 Jahren in Kuba gelandet

  • 18:22Offenbacher Autofahrer bauen bundesweit am häufigsten Unfälle

  • 17:08Filmfestspiele in Venedig starten

  • 14:00Dotcoms Auslieferungsverfahren live im Internet

  • 12:42Frankfurter Flughafen: Betrieb nach Teilräumung wieder aufgenommen

  • 11:59Große Mehrheit der Bundesbürger hat keinen zweiten Vornamen

  • 10:50Frankfurter Flughafen teils evakuiert

  • 08:45Elf Menschen in japanischem Seniorenheim bei Taifun getötet

  • 07:37US-Sänger Chris Brown nach stundenlanger Durchsuchung festgenommen

  • 07:11Verkehrsunfall bei Bayreuth mit zwei Toten und drei Schwerverletzten

  • 00:17Tschechien: Dramatischer Busunfall

  • 23:59BKA: Autodiebe mögen deutsche Marken

  • 23:36Australien: Riesen-Riff entdeckt

  • 22:13Niederlande: Neues Museum für moderne Kunst

  • 21:30Pärchen vergisst Drogen im Zug und geht zur Polizei

  • 20:59UN-Studie zu Keimen im Wasser

  • 18:14Familie aus Bayern verunglückt bei Verkehrsunfall auf Mallorca

  • 00:03Löw bangt um Volland

  • 23:51Kerber und Witthöft in Runde 3

  • 22:46Schweinsteiger: Abschied mit Sieg

  • 22:15Löwen gewinnen deutschen Super Cup

  • 22:08Balotelli zu OGC Nizza

  • 21:40Basketballer landen Pflichtsieg

  • 21:25Handball: Zwei Top-Spiele im Pokal

  • 21:02Schweinsteiger zu Tränen gerührt

  • 20:50Draxler sagt kurzfristig ab

  • 20:42Nigel de Jong zu Galatasaray

  • 20:22Chelsea holt Luiz zurück

  • 18:54Russische Athleten bleiben gesperrt

  • 18:51Hertha löst Vertrag mit Ronny auf

  • 18:47Heintz schwimmt deutschen Rekord

  • 18:44Petkovic scheitert an Bencic

  • 18:41Gauck verabschiedet deutsches Team

  • 18:35Ayhan geht zur Düsseldorfer Fortuna

  • 18:24Bundesliga gibt halbe Milliarde aus

  • 18:13HSV verstärkt sich mit Olympiasieger

  • 18:07Wolfsburg leiht Wollscheid aus

merkzettel

Streiks und Demonstrationen Franzosen protestieren gegen Arbeitsmarktreform

VideoStreiks und Proteste in Frankreich
Tausende junge Menschen demonstrieren in Paris am 09.03.2016 gegen eine geplante Arbeitsmarktreform

In Frankreich haben vielerorts Proteste gegen eine geplante Arbeitsmarktreform stattgefunden. Die Pläne sehen unter anderem eine Lockerung der 35-Stunden-Woche und des Kündigungsschutzes vor.

(09.03.2016)

VideoLandwirte buhen Hollande aus
Francois Hollande auf der Agrarmesse in Paris.

Frankreichs Bauern protestieren seit Monaten gegen die niedrigen Preise in der Landwirtschaft. Auf der Pariser Landwirtschaftsmesse haben sie Präsident Hollande beschimpft und ausgepfiffen.

(27.02.2016)

Die sozialistische Regierung in Frankreich will an der 35-Stunden-Woche rütteln und den Kündigungsschutz lockern. Das lassen die Bürger sich nicht bieten - nicht die Franzosen. Zu Hunderttausenden gehen sie auf die Straße, verleihen ihrem Unmut lautstark Ausdruck. 

Hunderttausende Menschen haben in Frankreich gegen die Arbeitsmarktreform der sozialistischen Regierung von Staatschef François Hollande demonstriert. In Paris und weiteren Städten gingen laut Behörden Zigtausende Angestellte, Studenten und Schüler gegen das Reformvorhaben auf die Straße, mit dem unter anderem die 35-Stunden-Woche und der Kündigungsschutz gelockert werden soll.

Schüler und Studenten werfen Eier und Böller

Mehrere Gewerkschaften fordern, dass Hollande die Pläne komplett zurückzieht. "Wir müssen nochmal ganz von vorne anfangen für ein Arbeitsrecht, das die Beschäftigten wirklich schützt", sagte der Chef der Gewerkschaft CGT, Philippe Martinez, der einen Demonstrationszug zum Arbeitsministerium anführte. "Es beginnt ein Tauziehen, von dem niemand weiß, wie es enden wird", sagte Jean-Claude Mailly, die Nummer eins der Gewerkschaft Force Ouvrière (FO).

Zu den Demonstrationen hatten Gewerkschaften, Studentenvereinigungen sowie Schüler- und Jugendorganisationen aufgerufen. In Paris nahmen zehntausende Menschen an gleich mehreren Protestzügen teil, Schüler und Studenten warfen dabei Eier, Böller und Rauchkörper.

Landesweit bis zu 500.000 Protestler

Landesweit gingen der Polizei zufolge 224.000 Menschen auf die Straße. Die Polizeipräfektur gab die Zahl der Demonstranten in Paris mit 27.000 bis 29.000 an.

Die Organisatoren sprachen von deutlich mehr Teilnehmern: Der Gewerkschaft CGT zufolge gingen allein in der französischen Hauptstadt 100.000 Menschen auf die Straße. In ganz Frankreich konnten der Gewerkschaft Force Ouvrière (FO) zufolge 400.000 "Studenten, Schüler und Angestellte" mobilisiert werden. Die Studentenvereinigung UNEF sprach von landesweit 500.000 Protestierenden.

"Traurig … vor allem von den Sozialisten"

Im Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit in Frankreich wollen Hollande und sein Premierminister Manuel Valls den häufig als zu starr kritisierten Arbeitsmarkt reformieren. Das nach Arbeitsministerin Myriam El Khomri benannte "Loi El Khomri" will, um neue Jobs zu schaffen, das Korsett der 35-Stunden-Woche lockern, betriebsbedingte Kündigungen erleichtern sowie Abfindungen selbst im Falle ungerechtfertigter Entlassungen auf maximal 15 Monatsgehälter begrenzen. Das bricht gleich mit drei linken Tabus, weshalb François Hollande derartige Maßnahmen auch bisher tunlichst gemieden hatte.

Weitere Links zum Thema
"Es ist traurig, das zu sehen - vor allem von den Sozialisten", sagte die Studentin Lucie Ferreira in Paris. FO-Chef Mailly warf der Regierung im Sender RTL vor, mit der geplanten Arbeitsmarktreform das Arbeitsrecht in Frage zu stellen. "Die Regierung folgt einer liberalen Logik."

Reform verschoben

Die Pläne stoßen nicht nur bei den Gewerkschaften auf massiven Widerstand. Auch bei Hollandes Sozialisten gibt es heftige Kritik. Vertreter des linken Parteiflügels werfen der Regierung vor, Forderungen der Unternehmerverbände eins zu eins umzusetzen und dabei soziale Errungenschaften für Arbeitnehmer abzuschaffen.

Ursprünglich sollte die Reform das Kabinett am Mittwoch passieren. Angesichts des Streits verschob die Regierung das Vorhaben aber auf den 24. März, um Zeit für Beratungen mit Gewerkschaften, Arbeitgebern und parteiinternen Kritikern zu gewinnen. Eine Lösung des Konflikts zeichnet sich aber nicht ab.

Massenproteste befürchtet

Während besonders linke Gewerkschaften wie die FO und die CGT eine komplette Aufgabe der Reformpläne fordern, wollen reformorientierte Gewerkschaften wie die CFDT lediglich Veränderungen erreichen. Sie haben für kommenden Samstag zu einer eigenen Kundgebung aufgerufen. Demonstriert werden soll außerdem am 31. März.

Die sozialistische Regierung befürchtet Massenproteste wie vor zehn Jahren, als die Konservativen unter Staatschef Jacques Chirac einen Arbeitsvertrag für junge Menschen mit einer besonders langen Probezeit einführen wollten. Angesichts des erbitterten Widerstands von Gewerkschaften und Studenten ließ die damalige Regierung das Vorhaben schließlich fallen.

09.03.2016, Quelle: Fabian Erik Schlüter, afp
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen