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merkzettel

Streit um den Friedhofszwang Ruhe sanft im eigenen Garten

BildFriedhof
Archiv Ein Trauerengel steht am 12.08.2010 auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main

Ist die Friedhofspflicht noch sinnvoll?

(Quelle: dpa)

VideoDer Tod und der letzte Wille
Standbild:Der Tod und der letzte Wille

Deutschland ist ein strenger Totenwächter. Da kriegt nicht jeder die Bestattung, die er sich wünscht. Wer es echt schräg will, der muss dafür ins Ausland.

(18.11.2016)

VideoKnallbunte Särge
Der Künstler Alfred Opiolka bemalt Särge.

Der Künstler Alfred Opiolka bemalt Särge, um Hinterbliebenen einen farbenfrohen Abschied zu ermöglichen.

(25.10.2016)

VideoLetzte Ruhe im Wald
Friedwald

Immer mehr Menschen wollen nach ihrem Tod nicht mehr in Reih und Glied auf einem Friedhof begraben sein, sondern lieber in der freien Natur.

(20.09.2017)

von Ralf Bonsels

Der eigene Garten als letzte Ruhestätte? Dort, wo man auch zu Lebzeiten gerne war? Bestattungswünsche werden bunter. Doch Deutschland gilt als strenger Totenwächter. Bestattet wird nach DIN EN 15017. 

Auch nach dem Ableben ist der Verstorbene nicht vor der Einflussnahme der deutschen Bürokratie gefeit. Es herrscht Bestattungspflicht. Das heißt: Jeder muss beigesetzt werden, im Sarg oder in einer Urne, im Boden, in einem Kolumbarium. Hier hört es dann meist auf mit der individuellen Wahlmöglichkeit.

Die Urne auf dem Kaminsims daheim jedenfalls ist in Deutschland nicht erlaubt. Denn zur Bestattungspflicht kommt der Friedhofszwang. Aber ist das alles noch zeitgemäß? Oder geht es nur um sichere Geldeinnahmen?

Friedhofszwang - eine deutsche Spezialität

Städte und Gemeinden betreiben rund 23.000 Friedhöfe in Deutschland. Die Friedhofsgebühren sind wichtige Einnahmen, mit denen die Totenareale dauerhaft unterhalten werden müssen. Der sogenannte "Friedhofszwang" ist den Kommunen deshalb heilig. Steinmetze und Kirchen wollen am Status Quo ebenso wenig rütteln.

Bestattungsort in Deutschland muss ein als Friedhof ausgewiesenes Gelände sein. Auch Friedwälder und Ruheforste sind von den Kommunen zugelassene Friedhöfe, selbst wenn sie privatwirtschaftlich betrieben werden. Selbst bei anonymen Bestattungen ist zumindest der Friedhofsverwaltung genau bekannt, wer wo bestattet wurde.

Ort öffentlicher Trauer

Auch Oliver Wirthmann vom Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB) hält die Beibehaltung der Friedhofspflicht für sinnvoll. Es sei nicht nur gewachsene Kultur in Deutschland. "Es geht auch darum, öffentlich erreichbare Orte der Trauer zu haben." Es sei nicht gut, "wenn wir die Trauer absolut in die Privatsphäre übergeben." Trauer habe stets einen privaten und öffentlichen Charakter. Schließlich trauerten nicht nur die engsten Angehörigen.

Wirthmann weiß, dass die offizielle Position seines Verbandes nicht von allen Mitgliedern geteilt wird. Wirtschaftlich gesehen könnte Bestattern die ganze Diskussion zwar egal sein. Schließlich macht es fürs Geschäft keinen wesentlichen Unterschied, ob der letzte Platz auf Erden im Wald, im Garten oder eben auf dem Friedhof gewählt wird. Ein Bestatter wird in jedem Fall gebraucht. Trotzdem will der BDB-Sprecher nicht, dass die Branche alle Möglichkeiten, Formen und Moden mitmache. "Wenn Bestatter alles ermöglichen, kann das schnell ins Gegenteil umschlagen. Dann heißt es: 'Für Geld macht Ihr Bestatter ja alles'."

Der Wille des Verstorbenen

Für Dian Schefold, emeritierter Rechtsprofessor aus Bremen, steht demgegenüber der Wille des Verstorbenen an erster Stelle. Er betont das Persönlichkeitsrecht auch über den Tod hinaus: Jeder müsse zu Lebzeiten frei bestimmen können, was mit seinem Körper nach dem Tod passieren solle. Die Beschränkung auf einen Friedhof als letzte Ruhestätte passe nicht zum Selbstbestimmungsrecht. "Und einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf öffentliche Trauer gibt es nicht."

Wirthmann hält dem entgegen: "Es gibt nicht nur das Recht der Menschen auf Wertschätzung der eigenen Entscheidung, denn Angehörige müssten mit dieser Entscheidung auch leben können." Auch deren Interessen müssten berücksichtigt werden.

Lifestyle bis in den Tod

Die Bestattungswünsche sind unterdessen vielfältiger geworden, die Möglichkeiten ebenso: Verstorbenen-Asche aus dem Heißluftballon ausstreuen, als Feuerwerksrakete in die Luft schießen oder zu einem Diamantring pressen. Vieles geht, erlaubt ist es in Deutschland nicht. Totenasche gehört weiterhin auf einen Friedhof. Lediglich im Bundesland Bremen kann unter strengen Voraussetzungen die Asche auf privaten Grundstücken verstreut werden.

Wer partout etwas anderes für seinen Verstorbenen will, nimmt oft den Umweg über das Ausland. Das ist im Prinzip zulässig. Und beispielsweise in der Schweiz und in den Niederlanden sind die Regeln weniger eng gefasst. Ob jenseits der Grenzen dann tatsächlich bestattet wird, bleibt von deutscher Seite unkontrolliert. Die Bestattungs- und Friedhofspflichten hierzulande werden so weitgehend zu leeren Formeln.

17.07.2017
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