28.07.2016
  • 19:50Papst kommt mit Straßenbahn und wünscht sich eine "rebellische" Jugend

  • 19:27Cockpitschutz "Halo" abgelehnt

  • 19:08Großeinsatz gegen Hildesheimer Moscheeverein

  • 18:48Türkei verlangt von Deutschland Auslieferung von Gülen-Anhängern

  • 18:16Lautstarker Igel-Sex führt zu Polizei-Einsatz

  • 17:59Touristenzahlen in der Türkei brechen ein

  • 17:29Holländischer Zeitungsschnipsel weist RAF-Spur in die Niederlande

  • 16:48Taucher bergen 340 Jahre alten Käse

  • 16:09Merkel: Kein zusätzlicher militärischer Beitrag im Anti-IS-Kampf

  • 15:56Stiftung Warentest empfiehlt Leitungswasser

  • 15:43Bezahlfernsehen: Sky Deutschland schafft die Wende

  • 15:14Deutsche Inflation steigt auf höchsten Wert seit Januar

  • 14:55Nach gescheitertem Putsch: Türkischer Militärrat berät Umbau der Armeespitze

  • 14:49EU besorgt über Vorgehen der türkischen Regierung gegen Medien

  • 14:31Frankreich will nach Terror Nationalgarde gründen

  • 14:26Hilfe für Flüchtlinge in Türkei: EU gibt 1,4 Milliarden Euro frei

  • 14:03Bierabsatz leicht gestiegen

  • 13:51Merkel mahnt Erdogan zu "Verhältnismäßigkeit" in der Türkei

  • 13:14Merkel verurteilt Anschläge als "islamistischen Terror"

  • 12:47Herrmann: Bundeswehreinsätze im Inland ermöglichen

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 19:50Papst kommt mit Straßenbahn und wünscht sich eine "rebellische" Jugend

  • 19:27Cockpitschutz "Halo" abgelehnt

  • 19:08Großeinsatz gegen Hildesheimer Moscheeverein

  • 18:48Türkei verlangt von Deutschland Auslieferung von Gülen-Anhängern

  • 18:16Lautstarker Igel-Sex führt zu Polizei-Einsatz

  • 17:59Touristenzahlen in der Türkei brechen ein

  • 17:29Holländischer Zeitungsschnipsel weist RAF-Spur in die Niederlande

  • 16:48Taucher bergen 340 Jahre alten Käse

  • 16:09Merkel: Kein zusätzlicher militärischer Beitrag im Anti-IS-Kampf

  • 15:56Stiftung Warentest empfiehlt Leitungswasser

  • 15:43Bezahlfernsehen: Sky Deutschland schafft die Wende

  • 15:14Deutsche Inflation steigt auf höchsten Wert seit Januar

  • 14:55Nach gescheitertem Putsch: Türkischer Militärrat berät Umbau der Armeespitze

  • 14:49EU besorgt über Vorgehen der türkischen Regierung gegen Medien

  • 14:31Frankreich will nach Terror Nationalgarde gründen

  • 14:26Hilfe für Flüchtlinge in Türkei: EU gibt 1,4 Milliarden Euro frei

  • 14:03Bierabsatz leicht gestiegen

  • 13:51Merkel mahnt Erdogan zu "Verhältnismäßigkeit" in der Türkei

  • 13:14Merkel verurteilt Anschläge als "islamistischen Terror"

  • 12:47Herrmann: Bundeswehreinsätze im Inland ermöglichen

  • 18:48Türkei verlangt von Deutschland Auslieferung von Gülen-Anhängern

  • 17:29Holländischer Zeitungsschnipsel weist RAF-Spur in die Niederlande

  • 16:09Merkel: Kein zusätzlicher militärischer Beitrag im Anti-IS-Kampf

  • 14:55Nach gescheitertem Putsch: Türkischer Militärrat berät Umbau der Armeespitze

  • 14:49EU besorgt über Vorgehen der türkischen Regierung gegen Medien

  • 14:31Frankreich will nach Terror Nationalgarde gründen

  • 14:26Hilfe für Flüchtlinge in Türkei: EU gibt 1,4 Milliarden Euro frei

  • 13:51Merkel mahnt Erdogan zu "Verhältnismäßigkeit" in der Türkei

  • 13:14Merkel verurteilt Anschläge als "islamistischen Terror"

  • 12:47Herrmann: Bundeswehreinsätze im Inland ermöglichen

  • 11:59Aleppo: Russland kündigt humanitäre Korridore an

  • 11:27Tausende Venezolaner demonstrieren gegen Präsident Maduro

  • 10:57Bayern beschließt Anti-Terror-Konzept "Sicherheit durch Stärke"

  • 09:44Anschlag auf französische Kirche: Zweiter Terrorist identifiziert

  • 09:06Trump ruft Russland zu Hackerangriff auf Clinton auf

  • 08:49Özoguz fordert von Moscheevereinen mehr Eigeninitiative bei Prävention

  • 08:27Kaczynski weist EU-Forderungen zu Umgang mit Verfassungsgericht zurück

  • 08:16Hochrangige US-Demokraten kritisieren Donald Trump scharf

  • 07:12Merkel stellt sich nach Gewalttaten Fragen der Presse

  • 06:05Obama sieht Hillary Clinton als geeignete Nachfolgerin

  • 17:59Touristenzahlen in der Türkei brechen ein

  • 15:43Bezahlfernsehen: Sky Deutschland schafft die Wende

  • 15:14Deutsche Inflation steigt auf höchsten Wert seit Januar

  • 14:03Bierabsatz leicht gestiegen

  • 12:30Britische Bank Lloyds streicht weitere 3.000 Stellen

  • 10:43Apple: Eine Milliarde iPhones verkauft

  • 10:16Arbeitslosenzahl im Juli auf 2,661 Millionen gestiegen

  • 06:48Facebook verdreifacht Gewinn dank boomender Werbeeinnahmen

  • 23:49Deutsche Börse profitiert von Brexit-Referendum

  • 20:59Fußball-EM verhilft Puma zu Umsatzplus

  • 20:32VW verkauft wieder mehr Autos - trotz Dieselskandal

  • 19:20Einigung im Tarifstreit von DRK und ver.di

  • 15:03Bundesagentur: Hohe Nachfrage nach Arbeitskräften

  • 14:44Defizitsünder: Keine Geldstrafen für Spanien und Portugal

  • 12:38Deutsche Bahn steigert Halbjahresgewinn

  • 07:55Niedrige Öl- und Gaspreise drücken auf BASF-Bilanz

  • 06:23EU-Kommission entscheidet über Strafen für Defizitsünder Spanien und Portugal

  • 00:03Twitter-Aktie nach Quartalsbericht unter Druck

  • 22:30Apple erneut mit Einbußen: Deutlich weniger iPhones verkauft

  • 21:50Osram verkauft Lampensparte an chinesisches Konsortium

  • 19:50Papst kommt mit Straßenbahn und wünscht sich eine "rebellische" Jugend

  • 19:08Großeinsatz gegen Hildesheimer Moscheeverein

  • 18:16Lautstarker Igel-Sex führt zu Polizei-Einsatz

  • 16:48Taucher bergen 340 Jahre alten Käse

  • 15:56Stiftung Warentest empfiehlt Leitungswasser

  • 12:08Papst feiert Messe mit hunderttausenden Gläubigen in Tschenstochau

  • 11:11Nepal: 58 Tote bei Überschwemmungen

  • 09:40Festnahme wegen Amokplänen - Ermittler prüfen Herkunft der Waffen

  • 08:33Vorwürfe gegen Polizisten im Fall Freddie Gray fallengelassen

  • 07:54Papst Franziskus setzt Polen-Reise fort

  • 07:31Polizisten durchsuchen Hildesheimer Moschee

  • 06:17Polizei fasst geflüchteten Psychiatriepatienten in Bremen

  • 00:02Neues Antibiotikum in Nase entdeckt

  • 23:18Erneute Unwetter über Deutschland: Vielerorts Überschwemmungen

  • 22:26Schutz für Pokemon-Fans in Düsseldorf

  • 21:50Ansbach: Chat-Kontakt unmittelbar vor Anschlag

  • 20:27Udo Lindenberg wird Gronauer Ehrenbürger

  • 17:30Barmer: Immer mehr krankhaft Übergewichtige in Deutschland

  • 16:12Weltjugendtag: Papst in Krakau gelandet

  • 10:24Ermittler: Verunglücktes Tesla-Selbstfahrauto fuhr zu schnell

  • 19:57Sabotage im olympischen Dorf?

  • 19:52US-Basketballer auf Luxusliner

  • 19:33ManUnited: "Schweini" vor dem Aus?

  • 19:27Cockpitschutz "Halo" abgelehnt

  • 18:1916 von 17 russischen Ringern dabei

  • 18:02Drei Radsportler ausgeschlossen

  • 16:35"Club" verpflichtet Alushi

  • 16:28Tumulte bei Fackellauf

  • 16:01BVB unterliegt Manchester City

  • 15:57Ribery sendet Grüße an Guardiola

  • 15:28Würzburg holt Aufbauspieler Coleman

  • 13:22Bolt in Rio de Janeiro eingetroffen

  • 13:04Russische Reiter nehmen teil

  • 12:34KSC holt Innenverteidiger Figueras

  • 11:15Gauck reist zur Eröffnungsfeier

  • 11:03Heidel: "FC Bayern Lichtjahre weg"

  • 10:34Speerwerfer Röhler wieder fit

  • 10:27Hagen verpflichtet US-Ami Plaisted

  • 09:58Atletico Nacional gewinnt Copa

  • 09:11Erste russische Sportler unterwegs

merkzettel

Streit um Neuzulassung des Gifts Studie: Glyphosat im Urin die Regel

BildPestizide in der Landwirtschaft
Landirt bringt Pestizide auf seinem Feld aus.

(Quelle: dpa)

VideoPestizide in deutschen Bieren
Das Münchner Umweltinstitut hat in den beliebtesten Biermarken Rückstände des Pestizids Glyphosat gefunden.

Das Münchner Umweltinstitut hat die 14 beliebtesten Biermarken der Deutschen getestet und in allen Rückständen des Pestizids Glyphosat gefunden. Dabei ist Deutschland so stolz auf sein Reinheitsgebot.

(25.02.2016)

VideoGlyphosat: Heimtückisches Gift
Aufbringen von Glyphosat auf ein Feld

Vor wenigen Wochen hat die WHO klar gemacht: Das weltweit verwendete Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist “wahrscheinlich krebserzeugend“ bei Menschen. Nun wird ein weiterer Verdacht immer drängender.

(04.03.2016)

VideoKrebsgefahr durch Glyphosat?
Aufbringen eines Pflanzenschutzmittels auf dem Feld

Um das meistverkaufte Pflanzenschutzmittel Glyphosat hat sich ein wissenschaftlicher Streit entbrannt. Experten der WHO gehen von einer „wahrscheinlich krebserregenden“ Wirkung des Stoffes aus.

(29.09.2015)

In der kommenden Woche will die EU über die Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Pflanzengiftes Glyphosat entscheiden. Es steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Eine neue Studie könnte den Kritikern Aufwind geben. Bei nahezu allen 2009 Probanden wurde Glyphosat im Urin nachgewiesen. 

Eine Feldstudie der Bürgerinitiative Landwende bringt ein eindeutiges Ergebnis: Bei 99,6 Prozent von insgesamt 2009 untersuchten Probanden ließen sich Glyphosatrückstände nachweisen, bei knapp 31 Prozent lag die Belastung mit mindestens 0,5 Mikrogramm pro Liter um ein Fünffaches über dem Grenzwert für Trinkwasser, der bei 0,1 Mikrogramm pro Liter liege. "Es ist die bislang größte und breiteste Erhebung in dieser Form und es zeigt uns, dass es genug Indizien gibt, dass sich staatliche Behörden mit dem Thema Glyphosat beschäftigen müssen,“ sagte der Pressesprecher der Heinrich-Böll-Stiftung zu heute.de.

Druck auf die Regierung soll erhöht werden

Hintergrund ist die ab Anfang nächster Woche anstehende Entscheidung der EU-Staaten über eine Zulassungsverlängerung des als krebserregend im Verdacht stehenden Spritzmittels um 15 Jahre. Umweltschützer halten den Wirkstoff für hochgiftig und fordern seit Jahren ein Verbot. Während die Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" einstuft, sehen Aufsichtsbehörden in Deutschland, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung, und der EU bislang keine Gesundheitsgefährdung.

Das sehen zahlreiche Umwelt- und Entwicklungsorganisationen anders und fordern von der Bundesregierung, gegen eine weitere Zulassung von Glyphosat zu stimmen.
Weitere Links zum Thema
Die EU-Kommission muss bis Ende Juni darüber entscheiden. Schweden hat bereits angekündigt, gegen eine weitere Zulassung zu stimmen. Für Deutschland wird über ein Verbot für den privaten Gebrauch spekuliert.

Weitere Zulassung von Glyphosat soll verhindert werden

Die Entwicklungsorganisation Brot für die Welt erklärte, die weitere Zulassung von Glyphosat sei "ein fatales Signal" für eine verfehlte Agrarpolitik. Der Bund Ökologische Landwirtschaft teilte mit, "wer für Glyphosat stimmt, torpediert den notwendigen Umbau der Landwirtschaft" und zerstöre die eigenen Produktionsgrundlagen Böden, Wasser und Artenvielfalt.

Die Teilnehmer der Urinale-Studie bezahlten rund 55 Euro pro Untersuchung aus der eigenen Tasche. Unterstützt wurde die Erhebung durch die Biosupermarktkette basic. Die Bürgerinitiative Landwende als Initiatorin der Studie war nach einer Herbizid-Havarie im September 2001 in Mecklenburg-Vorpommern entstanden.

Laut der Leiterin der Feldstudie, der Leipziger Bakteriologin und Tierärztin Monika Krüger, sind die am meisten mit Glyphosat Belasteten Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre sowie Landwirte. Ein Drittel der Bevölkerung habe sogar eine zehnfache bis zu 42-fache Menge der für Trinkwasser zulässigen Grenzwerte im Urin, so die ehemalige Leiterin des Institutes für Bakteriologie und Mykologie der Universität Leipzig.

Chemieverbände wehren sich

Der Nachweis von Glyphosat im Urin bedeutet nur, dass die geringen aufgenommenen Glyphosatmengen nahezu gänzlich ausgeschieden werden, erklärte dagegen Ursula Lüttmer-Ouazane, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG): "Glyphosat reichert sich nicht im Körper an und ist deshalb für den Stoffwechsel unkritisch.

Die AGG fordert, von Panikmache abzurücken und keine Risiken herbeizureden. Zudem dürfe der "Nutzen des Wirkstoffs Glyphosat nicht unter den Teppich" gekehrt werden, argumentierte die AGG zu der die Chemieunternehmen ADAMA Deutschland GmbH, Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG, Dow AgroSciences GmbH, Helm AG, Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Nufarm Deutschland GmbH und Syngenta Agro GmbH gehören.

Glyphosat: Harmlos oder krebserregend?

Was ist Glyphosat und wo wird es eingesetzt?

Aufbringen eines Pflanzenschutzmittels auf dem Feld

Glyphosat ist ein Unkrautvernichter und weltweit einer der am meisten eingesetzten Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln. Auch in Deutschland wird er oft in der Landwirtschaft und im Gartenbau vor der Aussaat zur Unkrautbekämpfung verwendet.

Wie bewertet die EFSA den Stoff?

Der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zufolge ist es "unwahrscheinlich, dass Glyphosat eine krebserregende Gefahr für den Menschen darstellt". Die Behörde schlägt aber vor, einen neuen Grenzwert für die akute Aufnahmemenge von Glyphosat, etwa während einer einzigen Mahlzeit, einzuführen und die Höchstgrenze bei 0,5 Milligramm pro Kilo Körpergewicht zu setzen. Der bisher bestehende Grenzwert für die regelmäßige tägliche Aufnahme soll hingegen von 0,3 auf 0,5 Milligramm erhöht werden.

Was wird an der Bewertung der EFSA kritisiert?

Sowohl das Ergebnis der Bewertung als auch das Vorgehen der Behörde werden scharf kritisiert. So bemängeln die Umweltschutzorganisationen Friends of the Earth und Greenpeace Intransparenz und fehlende wissenschaftliche Unabhängigkeit. "Es ist ein schwerer Fehler der EFSA, sich auf die mangelhafte und industrienahe Vorarbeit des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu stützen", kritisierten Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und Pestizidexperte Harald Ebner. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht die Empfehlung als einen "Beleg für die unglaubliche Ignoranz der Behörde gegenüber den Gesundheitsrisiken des Wirkstoffes".

Welche anderen Bewertungen gibt es, was sagen die Kritiker?

Die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO hatte Glyphosat im Juli als wahrscheinlich krebserregend eingestuft, das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung hält es hingegen für unbedenklich. Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen warnen seit langem vor einer Neuzulassung des Mittels. Sie wollen verhindern, dass Glyphosat weiterhin in Europa zum Einsatz kommt.

Wie kommt es zu den unterschiedlichen Einschätzungen?

Die Efsa ist nach eigenen Angaben zu einer anderen Einschätzung als die IARC gekommen, weil sie mehrere Studien bewertet hat, die von der WHO-Agentur nicht mit einbezogen worden waren. Zudem gibt es unterschiedliche Bewertungen von Studien und unterschiedliche Ansätze: Während die Efsa nur die Wirkung von Glyphosat bewertet hat, beurteilte die IARC auch Mittel, in denen Glyphosat enthalten ist. Außerdem bewertet die IARC, wie stark die Beweise dafür sind, dass etwas zum Beispiel Krebs auslösen könnte - das ist nicht das Gleiche wie das Risiko, durch das Mittel an Krebs zu erkranken.

Welche Grenzwerte schlägt die EFSA vor?

Konkret schlägt die EFSA zwei Grenzwerte für Glyphosat vor: Bei dem einen handelt es sich um die akute Referenzdosis, also die Dosis, die ein Verbraucher ohne Sorge zum Beispiel bei einer Mahlzeit aufnehmen darf. Das andere ist die Aufnahmemenge, die ohne Bedenken bis zum Lebensende pro Tag aufgenommen werden kann. Für beide schlägt die Efsa 0,5 Milligramm Glyphosat pro Kilogramm Körpergewicht vor.

Die akute Referenzdosis wäre neu. Hierfür existiert noch kein Grenzwert. Für die tägliche Aufnahmemenge gibt es dagegen schon einen Wert, der bisher bei nur 0,3 Milligramm liegt. Die EFSA begründet die vorgeschlagene Erhöhung damit, dass sich die Rechtsgrundlage verändert habe. Bisher habe die tägliche Aufnahme keinerlei Effekt im Körper bewirken dürfen, weder negativ noch positiv. Neuerdings dürfe die Aufnahme lediglich keinen gesundheitsschädlichen Effekt bewirken.

04.03.2016, Quelle: ZDF, epd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen