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E-Autos Strom-Tankstellen: Ausbau kommt voran

BildStrom-Tankstelle
Elektroauto lädt am 24.03.2017 in Stuttgart  an einer Stromtankstelle

(Quelle: dpa)

VideoE-Autos: Das Ladedilemma
Standbild:E-Autos: Das Ladedilemma

Fehlende Ladestationen gelten als ein Haupthindernis für den Durchbruch des E-Autos. Warum gelingt in Deutschland so schlecht, was in Holland prima funktioniert? makro wagt den Selbstversuch.

(03.03.2017)

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Standbild:E-Autos: Riskantes zögern

Das Elektroauto war den deutschen Autobauern lange suspekt. Nun gehen sie in die Offensive. Möglicherweise zu spät, denn neben Silicon-Valley-Start-ups drängt auch China auf den Markt.

(03.03.2017)

VideoDer Weg zur Million
Elektroauto

Laut Bundesregierung sollen bis 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland registriert werden. Ein weiter Weg, doch weitere Verbesserungen in der Reichweite sowie Kaufanreize und Steuervorteile sollen zum Umstieg motivieren.

(07.03.2017)

Fehlende Lade-Stationen gelten als eine Haupthürde für den Durchbruch von E-Autos. Jahrelang ging es mit den Strom-Tankstellen nicht vorwärts. Jetzt kommt der Ausbau voran, doch um die bis 2020 von der Regierung angepeilte Zahl von einer Million E-Autos mit Strom zu versorgen, ist der Weg noch weit. 

1.900 neue öffentliche Ladepunkte wurden seit Mitte März 2016 gemeldet, teilte die Bundesnetzagentur mit. Der Fokus liege in den Ballungszentren wie Berlin, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, München, dem Ruhrgebiet und dem Rheinland, aber auch auf dem Land gebe es immer mehr öffentliche Ladepunkte. "Wir sind zuversichtlich, dass der Ausbau der öffentlichen Ladestruktur zügig voranschreiten wird", sagte Netzagenturchef Jochen Homann.

Seit gut einem Jahr müssen Betreiber öffentliche Ladesäulen anmelden. Sie werden dann technisch überprüft - unter anderem darauf, ob sie die vorgeschriebenen Steckertypen anbieten. Die Bundesnetzagentur will eine interaktive Übersichtskarte von allen öffentlichen Ladepunkten in Deutschland veröffentlichen.

Fördertopf von 300 Millionen Euro

"Wir sehen die Entwicklung positiv. Insbesondere ist es erfreulich, dass die Anzahl an Schnellladepunkten stetig ansteigt", erklärte Homann. Schnellladepunkte sind Angebote mit mehr als 22 Kilowatt, die den Ladevorgang vor allem an den großen Verkehrsachsen deutlich beschleunigen sollen. Mit Schnellladern kann die Ladezeit je nach Fahrzeugtyp von mehreren Stunden auf nur noch rund eine halbe Stunde verkürzt werden. Die Ladezeit soll mit dem technischen Fortschritt noch weiter sinken.

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Das Bundesverkehrsministerium hat mit der Betreibergesellschaft der Autobahn-Raststätten vereinbart, ihre rund 400 eigenen Raststätten an den Autobahnen mit Schnellladesäulen und Parkplätzen für Elektrofahrzeuge auszustatten. Außerdem läuft ein Förderprogramm über 300 Millionen Euro der Bundesregierung für 15.000 neue Ladesäulen bis 2020, für das sich bereits zahlreiche Energieversorger beworben haben. Auch die Autoindustrie will mit einem Gemeinschaftsunternehmen beim Bau von Schnellladestationen einsteigen.

Zehn Mal so viele Ladepunkte nötig

Nach Schätzungen des Beratungsgremiums Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) sind bis 2020 insgesamt 70.000 Ladepunkte und 7.100 Schnellladesäulen notwendig, um die von der Bundesregierung angestrebte Zahl von einer Million Elektroautos mit Strom zu versorgen. Insgesamt gibt es bundesweit laut NPE bisher rund 7.400 öffentlich zugängliche Ladepunkte.

Vergangenes Jahr hatte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, angekündigt, deutsche Hersteller wollten bis 2020 ihr Elektroautoangebot auf knapp 100 Modelle erhöhen. Die Mehrzahl der Elektroautos wird künftig laut den Prognosen allerdings nicht an öffentlich zugänglichen Ladesäulen, sondern im heimischen Carport oder in der Tiefgarage im Büro während der Arbeit geladen.

18.04.2017, Quelle: dpa
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