01.07.2016
  • 22:33Finanzaufsicht BaFin richtet Hotline für Whistleblower ein

  • 22:12Terrormiliz IS bekennt sich zu Angriff auf Restaurant in Dhaka

  • 21:57Ehrliche Traueranzeige: "Ihr seid alle ausgeladen!"

  • 21:46Kinderleiche im Wald entdeckt - Polizei ermittelt gegen Mutter

  • 21:18Assad wirft westlichen Regierungen Doppelzüngigkeit vor

  • 20:59Von der Leyen in Ankara: Kein Durchbruch im Streit um Incirlik

  • 20:41US-Absatz von Volkswagen bricht weiter ein

  • 20:21Feuergefechte im Diplomatenviertel von Dhaka

  • 19:56Schäuble will "Schwarze Null" bis 2020 halten

  • 19:32Drei Menschen sterben bei neuen Attacken im Westjordanland

  • 19:11Schwede Svensson wird neuer Lufthansa-Finanzchef

  • 18:54Gedenken an Somme-Schlacht vor 100 Jahren

  • 18:39Familientragödie: Frau und Stieftöchter mit Beil umgebracht

  • 18:14EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis Januar 2017

  • 17:54Neuer Limburger Bischof Bätzing will Miteinander von Kirche und Gläubigen

  • 17:36Brexit-Befürworter Gove würde erst 2017 EU-Austritt in die Wege leiten

  • 17:07Zehntausende protestieren in Hongkong

  • 16:44Kinderzuschlag wird um 20 Euro erhöht

  • 16:21Tote bei Hochwasser in China, Indien und Nepal

  • 16:05Neues Lkw-Fahrverbot an Sommerwochenenden

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 22:33Finanzaufsicht BaFin richtet Hotline für Whistleblower ein

  • 22:12Terrormiliz IS bekennt sich zu Angriff auf Restaurant in Dhaka

  • 21:57Ehrliche Traueranzeige: "Ihr seid alle ausgeladen!"

  • 21:46Kinderleiche im Wald entdeckt - Polizei ermittelt gegen Mutter

  • 21:18Assad wirft westlichen Regierungen Doppelzüngigkeit vor

  • 20:59Von der Leyen in Ankara: Kein Durchbruch im Streit um Incirlik

  • 20:41US-Absatz von Volkswagen bricht weiter ein

  • 20:21Feuergefechte im Diplomatenviertel von Dhaka

  • 19:56Schäuble will "Schwarze Null" bis 2020 halten

  • 19:32Drei Menschen sterben bei neuen Attacken im Westjordanland

  • 19:11Schwede Svensson wird neuer Lufthansa-Finanzchef

  • 18:54Gedenken an Somme-Schlacht vor 100 Jahren

  • 18:39Familientragödie: Frau und Stieftöchter mit Beil umgebracht

  • 18:14EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis Januar 2017

  • 17:54Neuer Limburger Bischof Bätzing will Miteinander von Kirche und Gläubigen

  • 17:36Brexit-Befürworter Gove würde erst 2017 EU-Austritt in die Wege leiten

  • 17:07Zehntausende protestieren in Hongkong

  • 16:44Kinderzuschlag wird um 20 Euro erhöht

  • 16:21Tote bei Hochwasser in China, Indien und Nepal

  • 16:05Neues Lkw-Fahrverbot an Sommerwochenenden

  • 21:18Assad wirft westlichen Regierungen Doppelzüngigkeit vor

  • 20:59Von der Leyen in Ankara: Kein Durchbruch im Streit um Incirlik

  • 19:56Schäuble will "Schwarze Null" bis 2020 halten

  • 19:32Drei Menschen sterben bei neuen Attacken im Westjordanland

  • 18:54Gedenken an Somme-Schlacht vor 100 Jahren

  • 18:14EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis Januar 2017

  • 17:36Brexit-Befürworter Gove würde erst 2017 EU-Austritt in die Wege leiten

  • 17:07Zehntausende protestieren in Hongkong

  • 16:44Kinderzuschlag wird um 20 Euro erhöht

  • 16:05Neues Lkw-Fahrverbot an Sommerwochenenden

  • 15:51Juncker: Zugang zum Binnenmarkt nur mit Freizügigkeit möglich

  • 15:30Tschechiens Präsident für EU-Referendum

  • 15:12Berliner Parteien schließen Bündnis gegen Rechts

  • 14:48Von der Leyen lobt Zusammenarbeit mit der Türkei

  • 14:27Maas will homosexuelle Justiz-Opfer entschädigen

  • 14:0914 Jahre Haft für Angriff auf Kölner Politikerin Reker

  • 12:57Kraft zur Silversternacht: Kölner Polizeiführung hat Fehler gemacht

  • 12:33Bund stockt Milliarden-Förderung für schnelles Internet auf

  • 12:14Präsidentenwahl in Österreich muss wiederholt werden

  • 08:45Gedenken an Beginn der Schlacht an der Somme vor hundert Jahren

  • 22:33Finanzaufsicht BaFin richtet Hotline für Whistleblower ein

  • 20:41US-Absatz von Volkswagen bricht weiter ein

  • 19:11Schwede Svensson wird neuer Lufthansa-Finanzchef

  • 13:55Ökostrom für griechische Inseln - Gabriel will helfen

  • 13:12Oracle soll drei Milliarden Dollar an HP Enterprise zahlen

  • 11:59Osram-Aufspaltung weitgehend abgeschlossen

  • 11:16Gabriel: Elektroauto-Kaufprämien können ab Samstag beantragt werden

  • 10:52Mengeneinbußen und Wetterkapriolen setzen Spargelbauern 2016 zu

  • 10:27Medien: Apple hat Interesse am Streamingdienst Tidal

  • 10:05Schlechte Stimmung verdüstert Chinas Wachstumsaussichten

  • 09:38Größte Rentenerhöhung seit Jahren - Ost-West-Angleichung rückt näher

  • 06:55Mallorca führt umstrittene Touristensteuer ein

  • 21:12Hershey lehnt Übernahme durch Milka-Hersteller Mondelez ab

  • 20:38Telekom strukturiert Vorstand neu

  • 16:35Italienische Großbank Unicredit bekommt französischen Chef

  • 12:50Studie: Gewicht deutscher Konzerne in der Welt gesunken

  • 11:17Deutsche Arbeitslosenzahl auf tiefstem Stand seit 1991

  • 09:07Monsanto wird teuer für Bayer

  • 23:53Deutsche Bank fällt bei US-Stresstest wieder durch

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 22:12Terrormiliz IS bekennt sich zu Angriff auf Restaurant in Dhaka

  • 21:57Ehrliche Traueranzeige: "Ihr seid alle ausgeladen!"

  • 21:46Kinderleiche im Wald entdeckt - Polizei ermittelt gegen Mutter

  • 20:21Feuergefechte im Diplomatenviertel von Dhaka

  • 18:39Familientragödie: Frau und Stieftöchter mit Beil umgebracht

  • 17:54Neuer Limburger Bischof Bätzing will Miteinander von Kirche und Gläubigen

  • 16:21Tote bei Hochwasser in China, Indien und Nepal

  • 13:34Jan Assmann erhält Sigmund-Freud-Preis

  • 11:38Neuer Bischof von Limburg wird Triers Generalvikar Bätzing

  • 09:10Vater will Kinder nicht abgeben - Polizei mit Messer bedroht

  • 06:12ICE aus Angst vor Anschlag gestoppt und geräumt

  • 00:21Studie: Ozonschicht beginnt sich zu erholen

  • 23:29US-Behörde untersucht Tesla-Fahrzeug nach tödlichem Unfall

  • 23:06Erstes Ikea-Museum in Schweden eröffnet

  • 22:52Israel: Im Schlaf erstochenes Mädchen war US-Bürgerin

  • 21:42US-Militär öffnet sich für Transgender

  • 19:49Terence Hill nimmt Abschied von Bud Spencer - Trauerfeier in Rom

  • 18:52Nach Festival-Abbruch: "Rock am Ring"- Besucher bekommen Geld zurück

  • 15:19Bombenentschärfung in Oranienburg

  • 10:56Mindestens 18 Tote bei Bombenanschlag in Somalia

  • 22:23In Wimbledon wird am Sonntag gespielt

  • 21:42Holtby bricht sich Schlüsselbein

  • 20:42Belgien mit neuer Viererkette

  • 20:34Löw: "Titel ist noch in weiter Ferne"

  • 20:16Rehm verzichtet auf Olympia

  • 20:00Aus für Becker und Brown

  • 19:39Ibrahimovic-Wechsel perfekt

  • 19:32DFB-Elf in Bordeaux eingetroffen

  • 19:17Wetter wirbelt Spielplan durcheinander

  • 19:08IAAF sperrt russische Hochspringerin

  • 18:54Weltliga: DVV-Männer im Gruppen-Finale

  • 18:06Drei deutsche Duos im Halbfinale

  • 17:31Lautern holt Moritz und Albaner Aliji

  • 17:15Lisicki und Beck in Runde drei

  • 17:12Del Potro wirft Wawrinka raus

  • 16:32Portugal und Polen drohen Strafen

  • 15:50De Rossi im Training dabei

  • 15:46Vogts: Italien kein Angstgegner

  • 15:41BVB-Interesse an Schürrle

  • 15:38Bordeaux kämpft mit dem Müll

merkzettel

Argentinischer Bericht Missbildungen in Brasilien: Larvengift verantwortlich?

BildMückenlarve (Aedes aegypti)
Zika-Virus: Mückenlarve (Aedes aegypti)

(Quelle: reuters)

VideoKolumbien: Zahl der Zika-Fälle steigt
In Kolumbien steigt die Zahl der Zika-Infektionen bei Schwangeren auf über 3.100 Fälle, teilte Präsident Santos mit. Laut der WHO hat sich das Virus bereits in 33 Ländern verbreitet.

In Kolumbien steigt die Zahl der Zika-Infektionen bei Schwangeren auf über 3.100 Fälle, teilte Präsident Santos mit. Laut der WHO hat sich das Virus bereits in 33 Ländern verbreitet.

(07.02.2016)

VideoKarneval in Rio de Janeiro
Eine Samba-Tänzerin im Karneval in Rio de Janeiro.

In Rio de Janeiro feierten 70.000 Menschen die Karnevalsparade im Sambadrom. Die Feier war für die Brasilianer eine willkommene Ablenkung von der Wirtschaftskrise und der Sorge um die Zika-Epidemie.

(09.02.2016)

von Solveig Flöerke, Rio de Janeiro

Ein Bericht aus Argentinien sorgt in Brasilien für Aufsehen: Nicht das Zika-Virus und auch keine abgelaufenen Röteln-Impfstoffe sollen der Grund für die Missbildungen bei Hunderten von Neugeborenen in Brasilien sein, sondern ein Larvengift. 

Vier Millionen Flugblätter und 220.000 Soldaten: Mit der Aktion "Zero Zika" ("Null Zika") hat die brasilianische Regierung an diesem Wochenende den Kampf gegen das Zika-Virus aufgenommen. Auch die großflächig angelegte Verteilung von Insektengift gehört zum Vorhaben, Mücken, den vermeintlichen Überträger des Virus', auszumerzen. Doch es gibt Stimmen, die hinter der Zunahme von angeborenen Fehlbildungen bei Babys ("Mikrozephalie"), nicht das Zika-Virus vermuten, sondern das Larvengift Pyriproxyfen.

Weitere Links zum Thema
Anfang Februar wurde auf den Internetseiten der argentinischen Red Universitaria de Ambiente y Salud (REDUAS) ein Bericht veröffentlicht, wonach die Gehirnschäden der Säuglinge durch ein ins Trinkwasser eingespeistes Larvengift verursacht wurden. Eine Behauptung, die jetzt in den brasilianischen Medien für viel Aufsehen sorgt. Tatsächlich gibt es Hinweise, die für diese These sprechen, doch gleichzeitig ist REDUAS eine Vereinigung von Ärzten, Wissenschaftlern und Aktivisten, die gegen den Einsatz von Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmitteln sind. Was ist also dran an diesem neuen Erklärungsversuch für den rasanten Anstieg von Missbildungen bei Babys?

Keine Missbildungen bei zurückliegenden Epidemien

Im Bericht aus Argentinien steht unter anderem, dass zurückliegende Zika-Epidemien, und auch ein aktueller Ausbruch im brasilianischen Nachbarland Kolumbien, bei Neugeborenen keine vermehrten Geburtsschäden verursacht haben. Es sei unwahrscheinlich, dass Brasilien eine große Ausnahme ist. Zwar gibt es laut Behörden landesweit 462 bestätigte und 3.852 Verdachtsfälle von Mikrozephalie, doch auch Experten der WHO teilten Anfang Februar mit, dass der Zusammenhang zwischen Zika und Mikrozephalie noch nicht belegt sei. Fakt ist: Vor allem der arme Nordosten des Landes ist betroffen, obwohl die Mückenplage hier nicht größer ist als beispielsweise in Rio de Janeiro. Dafür ist jedoch das Wasser sehr viel knapper, weswegen jeder Tropfen gesammelt wird.

Diese Sammelbehälter sind für Mückenlarven ein wahres Paradies. Um dem Problem entgegenzuwirken, hatte man dem Wasser lange Zeit das Larvizit Temephos beigemischt, das das Wachstum von Mückenlarven im Wasser hemmt. 2014 wurde Temephos jedoch ausgetauscht, denn mittlerweile waren die Mücken dagegen immun geworden.

Pyriproxyfen seit 2014 im Gebrauch

Als Ersatz kam das Larvengift Pyriproxyfen in Gebrauch, das bis heute auch von staatlicher Seite zur Trinkwasserbehandlung in den armen Gegenden verwendet werde. Laut des Berichts aus Argentinien mit verheerenden Folgen: "Auch wenn das brasiliansiche Gesundheitsministerium das Zika-Virus direkt verantwortlich macht, so ist es doch kein Zufall, dass genau in diesen Gegenden viele Kinder mit Mikrozephalie zur Welt kommen."

In brasiliansichen Medien bezieht das Gesundheitsministerium bereits Stellung zu diesen Vorwürfen. Es versichert, dass Pyriproxifen unter den Produkten sei, die durch die Nationale Agentur für gesundheitliche Überwachung, ANVISA, streng überprüft worden seien.

Zika-Virus: Ein Rückblick

1947

Moskito-Larven, die den Zika-Virus übertragen am 28.01.2016

Bei einem Rhesusaffen aus dem Zika-Wald in Uganda wird das Virus erstmals nachgewiesen.

1952

Forscher finden den Erreger bei Menschen in Uganda und Tansania. In den folgenden Jahrzehnten werden jedoch nur vereinzelte Infektionen aus Afrika und Südasien bekannt.

2007

Im Pazifik-Raum häufen sich Infektionen. Seit 2013 gibt es laut Weltgesundheitsorganisation weitere Fälle in Afrika und Amerika.

November 2015

Der erste bekannte große Ausbruch nimmt seinen Anfang in Brasilien. Eine Häufung von Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen geht nach Ansicht von Fachleuten auf das Virus zurück.

Dezember 2015

Nach Angaben des brasilianischen Regierung sind die Verdachtsfälle im Land sprunghaft angestiegen.

Januar 2016

Die Behörden in Jamaika und Kolumbien empfehlen, geplante Schwangerschaften aufzuschieben. In Deutschland gab es seit 2013 mehrere Fälle bei zurückkehrenden Reisenden, davon mindestens fünf in Zusammenhang mit dem aktuellen Ausbruch in Lateinamerika.

Februar 2016

Die Weltgesundheitsorganisation erklärt den globalen Gesundheitsnotstand. Es gebe eine starke räumliche und zeitliche Verbindung zwischen Zika und dem Auftreten von Schädelfehlbildungen.

14.02.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen