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Neue Studie Kreuz ist für Pegida nur Mittel zum Zweck

BildPegida in Dresden
Pegida-Demonstrant mit Kreuz

(Quelle: ap)

VideoWer ist eigentlich Pegida?
PEGIDA-DEMO

Wissenschaftler der TU Dresden haben ihre gesammelten Ergebnisse über das Phänomen Pegida in einer Studie präsentiert. heute+ hat die Fakten zusammengestellt.

(20.01.2016)

VideoDas Phänomen Pegida
PEGIDA-DEMO

Jeden Montag zieht Pegida in Dresden Tausende auf die Straßen. Auch andernorts in Deutschland wird marschiert – aber nirgends mit solcher Wucht und Beharrlichkeit.

(20.01.2015)

VideoWer wählt die AfD?
Frauke Petry vor einer Deutschland-Fahne

Die AfD ist im Höhenflug. Die rechtskonservative Partei kommt bei Umfragen auf zweistellige Werte im Bund. Aus Protest und dem Wunsch nach Änderungen, entscheiden sich viele für die AfD.

(29.01.2016)

Pegida-Anhänger geben vor, das christliche Abendland verteidigen zu wollen - kein Protestmarsch ohne Kreuze. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass die Mehrheit der Pegida-Demonstranten nicht nur konfessionslos ist, sondern den Kirchen sogar misstraut. 

Von falscher Symbolik sprach vor kurzem der evangelische Bischof Gerhard Ulrich. Der katholische Erzbischof Ludwig Schick mahnte wiederholt, Christen sollten dort nicht mitmachen: bei Pegida, der Protestbewegung, die seit Herbst 2014 wöchentlich in Dresden demonstriert. Wer einem Kreuz in Nationalfarben folge, "hat nicht verstanden, aus welcher Geschichte und Kultur er selber kommt", sagte Ulrich der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt".

Kaum Vertrauen in Kirchen

Nun zeigt sich, dass Geschichte und Kultur den Pegida-Anhängern ohnehin eher Mittel zum Zweck sind. Eine Mehrheit bringt den Kirchen nämlich kaum Vertrauen entgegen. Das geht aus einer Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung hervor. Knapp zwei Drittel der Befragten (65,2 Prozent) gaben demnach an, wenig oder gar kein Vertrauen in die Kirchen zu haben; nur 6,6 Prozent sprachen von vollstem oder viel Vertrauen.

Die Forscher um den Politologen Franz Walter hatten nach eigenen Angaben im November Print-Fragebögen mit frankierten Rückumschlägen auf einer Demonstration verteilt. Von 1.800 Bögen erhielten sie 610 zurück. Die Studie sei also nicht im strengen Sinne repräsentativ, sondern Baustein eines Forschungsprojektes, schreibt das Team in einem Blogeintrag auf der Homepage des Instituts.

Ablehnende Haltung gegenüber Muslimen

Die Zahl der Konfessionslosen unter den Umfrage-Teilnehmern überwiege indes "deutlich", wie das Forscherteam auf Spiegel Online erläutert. Und: Die Islamfeindlichkeit hat sich konkretisiert. "Der" Islam stehe "nicht mehr nur als Chiffre für einen amorphen kulturellen und gesellschaftlichen Verfall und die Bedrohung durch ein vermeintlich 'Fremdes'", betonen die Forscher in ihrem Blog.

Es gehe den Demonstranten um die tatsächliche Religionsgemeinschaft, "die praktizierenden Moslems bzw. deren 'nordafrikanisch-arabischen Kulturkreis'". Dies bezeugten handschriftliche Anmerkungen auf den zurückgesandten Fragebögen - die vor den Gewalttaten der Silvesternacht ausgefüllt wurden.

Weitere Links zum Thema
Auch an der Positionierung zur Flüchtlingsdebatte werde die Haltung gegenüber dem Islam deutlich: "Grundsätzlich äußern viele Befragte eine gewisse Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen - ausgenommen denjenigen aus islamischen Regionen." 45 Prozent forderten hier "eine klare Differenzierung".

AfD profitiert von Pegida-Bewegung

Die parteipolitische Gewinnerin dieser Entwicklung ist die AfD. Ein Drittel der Pegida-Anhänger wählte die Partei bereits bei der letzten Bundestagswahl; aktuelle Umfragen sehen sie zweistellig. Für Aufsehen sorgte am Wochenende die Äußerung von Parteichefin Frauke Petry, die Polizei müsse an der Grenze "notfalls" Schusswaffen gegen Flüchtlinge einsetzen.

Vertreter der anderen Parteien äußerten sich entrüstet, doch bei Pegida-Anhängern trifft Petry auf offene Ohren. Deren Ton habe sich im Vergleich zu Vorjahresbeginn verschärft, konstatieren die Göttinger Wissenschaftler. 41 Prozent der Befragten sprachen allen Menschen das Recht auf Asyl in Deutschland ab. 94 Prozent der Demonstranten plädierten für autoritäre Krisenlösungen, 82 Prozent forderten die "Befestigung und Verteidigung" der deutschen Grenzen.

 Mehrheit der Anhänger gut versorgt

Die Studie hebt noch einen weiteren Aspekt hervor, der in der öffentlichen Debatte oft untergeht - fordern Politiker doch immer wieder Verständnis für die besorgten Bürger, die um ihre Jobs oder die hart erarbeiteten Ersparnisse fürchten. Dabei, so die Studie, hat rund ein Viertel der Pegida-Anhänger einen Universitäts- oder Hochschulabschluss, ein Drittel einen Berufsschulabschluss. Die Mehrheit ist zudem berufstätig (52 Prozent) oder in Rente (34 Prozent).

Von den sozial ausgegrenzten Schichten finde sich, so die Forscher, "kaum eine Spur": 45 Prozent der Befragten schätzen ihre individuelle Lage als gut bis sehr gut ein, nur etwa zwölf Prozent als schlecht bis sehr schlecht. Es sei also gut möglich, dass sich der Rechtspopulismus auch in Deutschland sozialstrukturell erweitert habe, schreiben die Forscher beim Spiegel: "Die Zivilgesellschaft hat Zuwachs im Engagementbereich erhalten - aber anders, als die Theoretiker und Festredner der Bürgergesellschaft und der Selbstinitiative sich das stets gewünscht und naiverweise erhofft hatten."

31.01.2016, Quelle: Paula Konersmann, kna
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