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Studie zum Umweltverhalten Jugend und Öko: Reden und Handeln

BildJunge Frau beim Shoppen
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(Quelle: picture alliance / dpa Themendienst)

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Markenklamotten und Smartphones sind jungen Menschen wichtiger als der Umweltschutz. In einer Studie des Umweltbundesamtes heißt es, dass die Jugend zwar interessiert sei, im Alltag aber für die Umwelt nicht zurückstecken wolle. 


In den frühen Jahren der Umweltschutz-Bewegung waren vor allem junge Leute die treibende Kraft - das ist jetzt anders. Wie das Umweltbundesamt (UBA) bei der Auswertung der Daten einer Studie zum Umweltbewusstsein festgestellt hat, gehören eine intakte Umwelt und die Möglichkeit, die Natur zu genießen, nur für 21 Prozent der 14- bis 25-Jährigen in Deutschland zu einem "guten Leben". Über alle Altersgruppen hinweg vertraten immerhin 30 Prozent der Befragten diese Ansicht.

Verzicht zugunsten der Umwelt fällt jungen Menschen schwer

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"Die Wahrnehmung des Alltagslebens ist durch einen erhöhten Leistungs- und Bildungsdruck und unsichere berufliche Perspektiven gekennzeichnet", heißt es in der Studie. Gleichzeitig hätten die Familie, soziale Beziehungen und der Wunsch nach Selbstentfaltung einen hohen Stellenwert.

Die Behörde stellte zudem fest, dass ein Verzicht auf den Konsum von Markenkleidung und aktueller Unterhaltungselektronik für viele junge Menschen kaum vorstellbar ist. "Die jetzt vorliegende Studie zeigt, dass die Bereitschaft, das Handeln nach Umweltgesichtspunkten auszurichten, vor allem bei den Jüngeren eher abnimmt", sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. Die Jugend sei zwar interessiert an der Umwelt, aber nicht in dem Maße wie ältere Menschen. Auf der anderen Seite seien junge Menschen insgesamt viel umweltfreundlicher unterwegs, mit Fahrrad, Bus und Bahn oder zu Fuß. Das Auto spiele für sie längst keine so große Rolle mehr wie für die Erwachsenen.

26.01.2016, Quelle: dpa, UBA
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