30.03.2017
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Priester gegen Populismus "Wer sich einzementiert, diskutiert nicht mehr"

BildWut per Aufkleber
Aufkleber gegen Asyl-Politik klebt an einer Laterne

Ein Aufkleber gegen die Asyl-Politik der Bundesregierung klebt an einer Laterne.

(Quelle: dpa)

VideoPolitikneuling AfD in den Landtagen
Der Fraktionsvorsitzende der AfD Poggenburg im Landtag Sachsen-Anhalt.

Die AfD, zweitstärkste Partei in Sachsen-Anhalt, sorgt dort als Oppositionsführer für viel Diskussion. Auch in Baden-Württemberg bringt sie ihre Themen ein, sehr zum Missfallen der anderen Parteien.

(04.10.2016)

Video"Das ist Populismus pur"
Jan-Werner Müller

Ist die AfD eine populistische Partei und was ist eigentlich Populismus? Darüber hat Frontal21 mit dem Politologen und Buchautorem Jan-Werner Müller gesprochen.

(30.08.2016)

VideoDie Psychologie hinter Hass
Harald Lesch im Studio

Die Resonanz auf unser Video "Das AfD-Programm - wissenschaftlich geprüft" war enorm. Harald Lesch betrachtet zwei Hassmails daraus mit einem wissenschaftlichen Blick.

(20.07.2016)

Klare Kante zeigen: Nicht einfach, wenn einem starker Gegenwind ins Gesicht bläst. "Aber wenn wir Populisten das Feld überlassen, geschehen Dinge, die wir nicht wünschen", sagt Stuttgarts Stadtdekan Christian Hermes im heute.de-Interview. Wie kaum ein anderer ist der Priester gegen die AfD. 

heute.de: Sie beziehen eine klare Position und sagen: Fremdenhass hat im Christentum keinen Platz. Das hat Ihnen nicht nur freundliche Reaktionen eingebracht.

Christian Hermes: Ja, aber darauf war ich auch vorbereitet. Ich hatte schon im Jahr 2013 einen gigantischen Shitstorm, bei dem in den sozialen Medien unter anderem veröffentlicht wurde, wann ich Termine habe, an denen man mir mal richtig die Meinung sagen sollte.
Zur Person
Portrait Originalbild unter: http://messe.fotograf.de/photo/57f7c908-9200-4122-9bff-66200a601e08

Monsignore Christian Hermes ist katholischer Priester und Stadtdekan in Stuttgart. Vor allem im Frühjahr während des Landtagswahlkampfes in Baden-Württembergs fiel er auf: Die AfD sei mit den ethischen und politischen Grundüberzeugungen der katholischen Kirche nicht vereinbar, sagte er.

Ich wusste also ungefähr, was auf mich zukommen würde, als ich mich zum Wahlkampf in Baden-Württemberg gegen fremdenfeindliche Parolen positioniert habe.

heute.de: Wie sahen die Reaktionen aus?

Hermes: Bei Facebook kamen die üblichen Beleidigungen und Beschimpfungen. Natürlich wurde außerdem thematisiert, dass sich ausgerechnet die katholische Kirche zurückhalten sollte - mit dem historischen Blick aufs Mittelalter. Und dann noch die Hinweise von Islamophoben, dass ich sicherlich zu den ersten gehören werde, die bald von Muslimen aufgehängt würden. Eigentlich ist es immer die gleiche Soße. Da wird viel Energie aufgewendet, aber ich frage mich manchmal, ob solche Kommentare mittlerweile vielleicht doch automatisiert verfasst werden.

heute.de: Keinerlei positives Feedback?

Hermes: Doch, sogar eine Menge! Der Großteil der positiven Rückmeldungen kommt aber im echten Leben, öffentlich wie privat, und im persönlichen Gespräch. Das sind dann oft auch Momente, die mich fast peinlich berühren, wenn andere mir zu meinem Mut gratulieren.
heute.de: Wieso peinlich berührt?

Hermes: Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass man sich als aufrechter Christ und Bürger Deutschlands positioniert, wenn Unglaubliches in die Welt gesetzt wird. Und ich finde es fast ein bisschen seltsam, dass dies eine Ausnahme ist. Ich habe lediglich eine unzweifelhafte Position unserer Kirche betont.

heute.de: Sehen das auch Ihre Kirchenmitglieder so?

Hermes: Es gibt vereinzelt Kollegen, die darauf verweisen, dass es unter den AfD-Wählern ja auch aktive Katholiken gebe.
TV-Tipp

Asyl-Debatte, AfD, Brexit und immer wieder Trump: Wie wird aus Wut Politik, fragt heute ein 90-minütiges "maybrit illner spezial". Ab 22.15 Uhr live im ZDF und hier auf heute.de.

Das möchte ich überhaupt nicht in Frage stellen. Aber das spielt für mich überhaupt keine Rolle, wenn sie extreme Positionen beziehen. Wir müssen uns auch innerhalb der Kirche der Situation stellen und fragen: Wie mutig sind wir denn eigentlich? Da ist manchmal noch Unsicherheit zu spüren.

heute.de: Auch Unsicherheit, zu welchen Themen man sich äußern sollte?

Hermes: Ich bin sicherlich nicht qualifiziert, mich zu Details des deutschen Migrationsrechts zu äußern. Aber wenn gehetzt wird, wenn pauschal und rassistisch Menschen diffamiert, dämonisiert und entwürdigt werden, dann ist es Aufgabe der Kirche, klare Positionen zu beziehen. Da dürfen wir nicht schweigen.

heute.de: Diejenigen, die Ihnen im echten Leben zusprechen, kennen Sie. Aber wer sind die Kritiker in den sozialen Medien?

Hermes: Mir scheint, das sind vor allem frustrierte "angry white men", gefangen in ihrer Social-Media-Filterblase, die viel Zeit vor ihrem Computer verbringen. Besessen vom Schlagwort Lügenpresse und im Glauben, genau zu wissen, was der Islam mit uns vorhat und welche Grausamkeiten da geplant sind. Für diese Leute sind wir entweder nur dumme Gutmenschen oder haben bereits eine Mitschuld an der Auslöschung des deutschen Volkes. Wir sind die Verräter – was ja auch perfekt in die Logik von Verschwörungstheoretikern passt: Alle anderen haben nicht verstanden, was hier vorgeht. Ein teils sektenhaftes Verhalten, das man dann auch bei den entsprechenden Akteuren in der Politik wiederfindet.
Weitere Links zum Thema
Wer sich erst einmal in seiner ideologischen Blase einzementiert hat, führt keine Diskussionen mehr, sondern nur noch Kämpfe. Das ist bei Pegidisten ebenso wie bei Scientologen.

heute.de: Lässt sich das umkehren?

Hermes: Gegen Populismus hilft nur: Aufklärung, Dialogbereitschaft und politisches Engagement. Ich denke, dass Kirche und auch andere Institutionen zu politischer Bildung und Aufmerksamkeit beitragen müssen. Politik wird ja nicht von irgendwelchen Leuten da oben gemacht. Es geht um die res publica, die öffentliche Sache aller, um uns und unsere Zukunft. Wir müssen uns um unsere Zukunft und um unseren Staat kümmern. Wenn wir Populisten das Feld überlassen, geschehen Dinge, die wir nicht wünschen und nicht wünschen können. Andererseits muss sich auch die Politik mehr Mühe geben, Probleme und Problemlösungen zu vermitteln und Partizipation nicht nur formal, sondern effektiv zu ermöglichen und zu fördern.

Das Interview führte Christian Thomann-Busse.

13.10.2016
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