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Tennis | Australian Open Angelique Kerber: Nie wieder Nervenbündel

BildAngelique Kerber
Angelique Kerber bei Pressekonferenz
BilderserieGrand Slam-Gewinner
Don Budge

Kurzmeldung

  • Kerber rückt auf Platz vier vor 10:48 Uhr 28.01.2016
    Mit dem Einzug ins Finale der Australian Open hat Angelique Kerber auch ihre bislang höchste Platzierung in der Tennis-Weltrangliste sicher. Die Kielerin wird im neuen Ranking am Montag mindestens als Nummer vier geführt. Ihre zuvor höchste Platzierung war im Oktober 2012 Rang fünf. Sollte Kerber am Samstag, 9.30 Uhr (MEZ) das Endspiel gegen Serena Williams (USA) gewinnen, würde sie hinter Williams sogar an Position zwei geführt. Bislang einzige Deutsche an der Spitze des Rankings war Steffi Graf. Die 22- malige Grand-Slam-Gewinnerin führte die Weltrangliste 377 Wochen an.

von Petra Philippsen, Melbourne

Seit vier Jahren gehört Angelique Kerber zu den Top Ten der Tenniswelt, doch erst jetzt - mit dem Finaleinzug bei den Australian Open - ist ihr der endgültige Durchbruch gelungen. Denn bisher flatterten ihr zu oft die Nerven. Im Endspiel gegen Serena Williams (Samstag, 9.30 Uhr / MEZ) will sie davon verschont bleiben. 

Neun Stunden hat Angelique Kerber in den vergangenen zwei Wochen auf den blauen Hartplätzen des Melbourne Parks verbracht, bis sich die erste Hälfte ihres großen Traumes durch den Einzug ins Endspiel der Australian Open erfüllt hatte. Doch diese Strecke war noch gar nichts, gemessen an jenem Marathon, den sie am Tag vor dem Finale absolvieren musste: dem Medien-Marathon.

Neue Erfahrung

"Ich habe jetzt noch größeren Respekt vor Serena", meinte Kerber und pustete in gespielter Erschöpfung tief durch, "die stemmt dieses Programm ja ständig. Für mich ist das neu, aber mir macht es Spaß."

Angelique Kerber

Alter: 28 Jahre (18.01.1988)
Geboren: in Bremen
Wohnort: Puszczykowo (Polen)
Trainer: Torben Beltz
Linkshänderin, Rückhand beidhändig
Tennis-Idol:
Steffi Graf
Beste Platzierung: Rang 5 (2012)
Titel: 7 (4 im Jahr 2015)
Größte Erfolge
- Finale Australian Open (2016)
- Halbfinale US Open (2011)
- Halbfinale Wimbledon (2012)
- dreimal für die WTA-Finals qualifiziert (2012, 2013, 2015)
- Fed-Cup-Finalistin (2014)

Letzte deutsche Australian-Open-Halbfinalistin: Anke Huber 1998 (unterlag Martina Hingis)
Letzte deutsche Australian-Open-Siegerin: Steffi Graf (1994)

Die 28 Jahre alte Kielerin wirkte so gelöst und offen, wie man sie - die eher Introvertierte - sonst selten erlebte. Doch sie plauderte munter in die TV-Kameras und erzählte der internationalen Presse wieder und wieder, warum denn nach vier Jahren, in denen sie zu den vier besten Tennisspielerinnen der Welt gehört hatte, nun doch noch der endgültige Durchbruch auf der Grand-Slam-Bühne geklappt hat.

13 Jahre lang fehlte das Selbstvertrauen

Kerber hatte lange auf diesen großen Moment warten müssen, denn bisher war es die Krux ihrer 13-jährigen Profilaufbahn gewesen, dass sie ihre Chancen bei den wichtigsten Turnieren nie zu nutzen vermochte. In Melbourne nun schien es, als hätte sich Kerber von einem bösen Geist befreit." Ich habe vorher auch oft gut gespielt, aber ich war einfach nie da, wenn es darauf ankam."

Serena Williams in Aktion

Serena Williams
Quelle: dpa

Jetzt ist sie da und spielt gegen Serena Williams um den Titel. Die Trophäe gegen die 21-malige Grand-Slam-Siegerin und Weltranglistenerste zu gewinnen, ist extrem schwer. Aber ihren persönlichen Sieg hat Kerber ohnehin längst eingefahren: "Ich bin so stolz, dass ich endlich dem Druck standgehalten habe."

Zitter-Spiele

Die Norddeutsche mit den polnischen Wurzeln wird allseits respektiert auf der Damentour, von vielen gemocht. Doch Kerber hat einen Ruf als Nervenbündel. Als Favoritin knickte sie regelmäßig ein. Sie führt oft in Sätzen schnell sehr hoch und beginnt dann doch zu zittern.

2014 erreichte Kerber vier Endspiele - und verlor allesamt. Bei den Majors hatte sie schon oft günstige Auslosungen erwischt, um weit zu kommen. Doch dann scheiterte sie vorzeitig. Ihr mangelte es an Selbstvertrauen, dabei hat sie Qualität genug.

Dass sie diese Schwäche auf der großen Grand-Slam-Bühne von Melbourne nun tatsächlich überwinden konnte, ist sogar noch beeindruckender, als der Finaleinzug an sich. Wohl auch für Kerber selbst, das ist spürbar.

Schlüsselerlebnis in Singapur

Und darüber sinnierte sie auch in ihrem Medien-Marathon. Über jenen Moment im vergangenen Oktober, der ihre Wandlung in Gang gebracht hatte. Kerber spielte als eine der acht Besten der Saison bei den Tour-Finals in Singapur, und es wurde ein Desaster und der schlimmste Tiefpunkt eines ohnehin schwierigen Jahres.

Links
Mit Steffis Hilfe ins Finale
Homepage von Angelique Kerber
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Im letzten Gruppenspiel brauchte Kerber bloß einen einzigen Satzgewinn, dann wäre sie für das Halbfinale qualifiziert gewesen. Doch die Kielerin brach völlig ein. Und das gegen die Tschechin Lucie Safarova, die wochenlang kein einziges Match gewonnen hatte.

Viel gegrübelt

Kerber war fertig. "Ich höre noch das Gerede", erzählte sie nun, "alle haben gesagt: 'Sie hat ihre Nerven nicht im Griff. Sie kann mit dem Druck nicht umgehen.' Das ging mir noch tagelang im Kopf herum."

Sie machte Urlaub, aber "es fühlte sich nicht nach Urlaub an". Dieses beklemmende Gefühl auf dem Platz, das eingeschnürt sein von den eigenen Erwartungen, vom Druck - "diese Anspannung, das wollte ich nie wieder fühlen", sagte sie, "ich wollte dem Druck nie wieder die Oberhand überlassen."

Offensive Zielsetzung

Es war ein Schlüsselerlebnis für Kerber. Sie erklärte ihrem Trainer Torben Beltz: "Das passiert mir nie wieder." Und Kerber schuftete in der Wintervorbereitung, noch härter als sie es ohnehin tut und gab die Erfolge bei den Grand Slams erstmals offensiv als ihr Saisonziel aus.

Angelique Kerber in Deutschland jubelt nach dem Sieg gegen Victoria Azarenka bei den Australian Open in Melbourne am 27. 01.2016

Angelique Kerber
Quelle: dpa

Und plötzlich stand da im Viertelfinale der Australian Open gegen ihre Angstgegnerin Victoria Asarenka jene Angelique Kerber auf dem Platz, die sie immer sein wollte: selbstbewusst, aggressiv, entschlossen. "Die Zeit war jetzt einfach reif", erklärte sie, "ich bin seit vier Jahren in den Top Ten, hatte so viele Aufs und Abs, aber habe immer hart gearbeitet und doch an mich geglaubt - das zahlt sich jetzt aus."

"Nicht daran denken"

Sie hat im Laufe des Turniers eine Taktik entwickelt, sich selbst den Druck zu nehmen. Wie ein ständiges Mantra sagt sie sich: 'Nicht daran denken, welche Runde und welches Turnier es ist. Es ist kein Grand Slam, es ist irgendein kleines Turnier. Nicht überlegen, was alles passieren kann, wenn man verliert. Nur spielen.' "So habe ich es geschafft", sagte Kerber stolz, "es wurde ja auch mal Zeit. Es musste noch mal etwas anderes kommen bei den Grand Slams. Das habe ich auch so formuliert. Nun bin ich hier, mit Ansage."

Keine Daten vorhanden

29.01.2016
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