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Terroranschläge in Brüssel IS in Europa: Dschihad gegen "Kreuzfahrer"

BildIslamischer Staat im Irak
Archiv: Fahrzeug-Konvoi des IS auf einer Straße im Irak,  undatierte Aufnahme aus dem Jahr 2014

(Quelle: ap)

VideoTerror in Brüssel
Die belgische Polizei hat in der Nacht nach dem 22.03.2016 diverse Razzien in Brüssel durchgeführt

(22.03.2016)

VideoWehrlos gegen Terror?
Anschlagsopfer in Brüssel werden auf der Straße versorgt

Tote und Verletzte am Brüsseler Flughafen und in der Metro. Der Terror trifft das offene Europa. Sicherheitsbehörden laufen hinterher. Es mangelt an Kommunikation, Information und Datenaustausch.

(22.03.2016)

VideoGrafik: Die Anschlagsorte
Flughafen Zaventem

Die Terroristen haben in Brüssel an zwei Standorten zugeschlagen: zunächst am Flughafen Zaventem und dann in einer U-Bahn in der Station Maelbeek., wie diese ZDF-Grafik verdeutlicht.

(22.03.2016)

In Syrien und im Irak ist die IS-Terrormiliz unter Druck geraten. Die Extremisten reagieren darauf mit einer neuen Strategie und internationalisieren sich. Dazu zählen auch Anschläge in Europa. Die Botschaft: Was in Brüssel geschah, kann sich andernorts wiederholen.  

Über Tage herrschte Rätselraten, ob "Omar, der Tschetschene" tatsächlich tot ist. Der Extremist mit dem bürgerlichen Namen Tarkan Batiraschwili gehörte dank seines auffälligen roten Bartes zu den bekanntesten Gesichtern der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Anfang März traf ein Luftschlag der USA in Syrien den mit Kopfgeld weltweit gesuchten Extremisten. Einige Tage später dann meldeten Aktivisten, Omar der Tschetschene sei seinen Verletzungen erlegen. Der IS verlor einen seiner markantesten Anführer.

Viele Rückschläge für IS

Es ist einer der vielen Rückschläge, die die Terrormiliz in den vergangenen Monaten einstecken musste. Vor diesem Hintergrund dürfte die spektakuläre Anschlagserie am Dienstag in Brüssel auch dazu gedient haben, weltweit Aufsehen zu erregen und einen Erfolg nachzuweisen, um nicht an Anziehungskraft auf radikalislamische Anhänger einzubüßen. Zahllose Tote und Verletzte, insgesamt fast 300 Opfer im Herzen der EU - mit dieser blutigen Bilanz wird sich die Terrorgruppe wohl noch lange brüsten.

Für ihren Propaganda-Feldzug gegen die "Kreuzfahrer" kann sie die Bilder und Schlagzeilen aus Brüssel gut gebrauchen. Vor etwa einem Jahr hatte es noch so ausgesehen, als wenn sich der Siegeszug der sunnitischen Extremisten weiterhin in Syrien und im Irak fortsetzen würde. Im Mai 2015 konnten IS-Kämpfer die westirakische Provinzhauptstadt Ramadi einnehmen und der Armee des Landes eine nicht nur symbolische Niederlage zufügen. Doch seitdem bleiben die großen Siege aus. Mehr noch: In beiden Ländern haben die Extremisten empfindliche Niederlagen einstecken müssen.

Gebietsverluste für IS in Syrien und Irak

So ist Ramadi mittlerweile wieder unter Kontrolle der irakischen Regierungsanhänger. Auch in Syrien hat der IS an Territorium verloren. Vor allem die Kurden-Miliz YPG, die mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK verbunden ist, konnte im Norden des Bürgerkriegslandes große Gebiete von den Extremisten einnehmen. Dank Luftunterstützung der US-geführten internationalen Koalition kontrollieren mittlerweile die Kurden den größten Teil der Grenze zur Türkei - und damit die für den IS so wichtigen Nachschubwege.

Laut Schätzungen des militärischen Branchendienstes "IHS Jane's Conflict Monitor" verlor der IS allein im vergangenen Jahr rund 14 Prozent seines Herrschaftsgebietes. Mittlerweile laufen die Vorbereitungen für eine Offensive auf die wichtigste IS-Hochburg, die nordirakische Millionenstadt Mossul. Sollten die Extremisten diese verlieren, dürfte die Terrormiliz ihre Herrschaft mit quasi-staatlichen Strukturen in Syrien und im Irak kaum noch aufrechterhalten können.

Wettbewerb mit Al-Kaida

Doch das hieße noch lange nicht, dass der IS besiegt wäre. Tatsächlich haben die Dschihadisten schon vor einiger Zeit damit begonnen, ihre Strategie anzupassen und sich zu internationalisieren. Je mehr die Extremisten in Syrien und im Irak unter Druck geraten, desto mehr verlagern sie ihre Aktivitäten in andere Staaten.

Die Terrormiliz muss Erfolge nachweisen, um nicht an Anziehungskraft einzubüßen. Dabei steht der IS in einem Wettbewerb um die Führung im weltweiten Dschihad. Schärfster Konkurrent ist das mit dem IS verfeindete Terrornetzwerk Al-Kaida. Um seine Führungsposition zu verteidigen, versucht der IS, Rückschläge am Boden durch Feldzüge und Anschläge in anderen Ländern auszugleichen, die ihm weltweite Aufmerksamkeit bescheren. Auch die Verbreitung brutaler Enthauptungsvideos passt in dieses Schema.

"Kreuzfahrer" und "Ungläubige" im Visier

Schon vor langem ist das nordafrikanische Bürgerkriegsland Libyen zum Ziel vieler IS-Dschihadisten geworden, die dort die chaotischen Verhältnisse nutzen, um ihren Machtbereich auszudehnen. Aber auch in Saudi-Arabien, im Jemen und in Ägypten sind die Extremisten aktiv. Besonders hart getroffen hat es Tunesien, das einzige Land, dem nach den arabischen Aufständen im Jahr 2011 der Übergang zur Demokratie gelungen ist. Gleich drei große Terroranschläge erschütterten im vergangenen Jahr den Mittelmeerstaat, darunter zwei auf Touristen.

Weitere Links zum Thema
Längst hat die dschihadistische IS-Internationale auch Europa ins Visier genommen, vorneweg die Staaten, die sich an der US-Koalition in Syrien und im Irak beteiligen. Hier, so die Propaganda der Extremisten, sitzen die "Kreuzfahrer" und "Ungläubigen", die unzählige Muslime weltweit in Kriegen getötet haben.

"Schwarze Tage" angedroht

So übernahm die Terrormiliz die Verantwortung für die Pariser Terrorserie im vergangenen November. Am Dienstag folgte dann das Bekenntnis zu den Brüsseler Anschlägen. Erst wenige Tage zuvor hatte sich mitten im Zentrum Istanbuls ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Die türkische Regierung macht dafür genauso den IS verantwortlich wie für jenen Anschlag im Januar, dem in Istanbuls beliebtestem Touristenviertel zwölf Deutsche zum Opfer fielen.

In dem Bekennerschreiben zu den Brüsseler Anschlägen beschimpft der IS Belgien als einen "Kreuzfahrerstaat, der nicht aufhört, den Islam zu bekämpfen". Zugleich drohen die Extremisten mehr oder weniger deutlich mit weiteren Anschlägen in Europa - die im Einklang mit ihrer veränderten Strategie stünden: "Wir versprechen den Staaten, die sich gegen den Islamischen Staat verbündet haben, schwarze Tage, als Antwort auf ihre Aggression (...)."

Terror in Brüssel

ZDF spezial

Trauer vor der Börse in Brüssel

23.03.2016, Quelle: von Jan Kuhlmann, dpa
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