30.06.2016
  • 00:19EU weitet Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aus

  • 23:53Deutsche Bank fällt bei US-Stresstest wieder durch

  • 23:30Ankara und CIA sehen Islamischen Staat hinter Angriff auf Istanbuler Flughafen

  • 23:09Blackbox bestätigt Rauch an Bord des abgestürzten Egyptair-Jets

  • 22:51Schottlands Regierungschefin "optimistisch" für EU-Verbleib

  • 22:24Rekord-Rohdiamant findet bei Auktion keinen Käufer

  • 21:43Nach Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Ermittler schildern Tatablauf

  • 21:18Britische Konservative suchen Nachfolger von Cameron

  • 20:59UN: Millionen Menschen im Südsudan vom Hunger bedroht

  • 20:37Trump fordert erneut Waterboarding-Folter

  • 20:13Ärger um Freihandelsabkommen CETA - Berlin attackiert Brüssel

  • 19:58Syrerin wird 68. Trierer Weinkönigin

  • 19:35Brexit-Gipfel ohne klaren Ausweg

  • 19:09EM: Verdienstmedaille für irische Fans

  • 18:52UN stärken Blauhelmtruppe in Mali

  • 18:34Niedersachsen: Ein Toter bei Schlägerei auf Campingplatz

  • 18:11Bundesanstalt für Geowissenschaften wird Käuflichkeit vorgeworfen

  • 17:53Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis 2017

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 00:19EU weitet Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aus

  • 23:53Deutsche Bank fällt bei US-Stresstest wieder durch

  • 23:30Ankara und CIA sehen Islamischen Staat hinter Angriff auf Istanbuler Flughafen

  • 23:09Blackbox bestätigt Rauch an Bord des abgestürzten Egyptair-Jets

  • 22:51Schottlands Regierungschefin "optimistisch" für EU-Verbleib

  • 22:24Rekord-Rohdiamant findet bei Auktion keinen Käufer

  • 21:43Nach Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Ermittler schildern Tatablauf

  • 21:18Britische Konservative suchen Nachfolger von Cameron

  • 20:59UN: Millionen Menschen im Südsudan vom Hunger bedroht

  • 20:37Trump fordert erneut Waterboarding-Folter

  • 20:13Ärger um Freihandelsabkommen CETA - Berlin attackiert Brüssel

  • 19:58Syrerin wird 68. Trierer Weinkönigin

  • 19:35Brexit-Gipfel ohne klaren Ausweg

  • 19:09EM: Verdienstmedaille für irische Fans

  • 18:52UN stärken Blauhelmtruppe in Mali

  • 18:34Niedersachsen: Ein Toter bei Schlägerei auf Campingplatz

  • 18:11Bundesanstalt für Geowissenschaften wird Käuflichkeit vorgeworfen

  • 17:53Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis 2017

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 00:19EU weitet Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aus

  • 23:30Ankara und CIA sehen Islamischen Staat hinter Angriff auf Istanbuler Flughafen

  • 22:51Schottlands Regierungschefin "optimistisch" für EU-Verbleib

  • 21:43Nach Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Ermittler schildern Tatablauf

  • 21:18Britische Konservative suchen Nachfolger von Cameron

  • 20:59UN: Millionen Menschen im Südsudan vom Hunger bedroht

  • 20:37Trump fordert erneut Waterboarding-Folter

  • 20:13Ärger um Freihandelsabkommen CETA - Berlin attackiert Brüssel

  • 19:35Brexit-Gipfel ohne klaren Ausweg

  • 18:52UN stärken Blauhelmtruppe in Mali

  • 18:11Bundesanstalt für Geowissenschaften wird Käuflichkeit vorgeworfen

  • 17:53Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis 2017

  • 15:29Merkel wünscht sich schnelles Austrittsverfahren

  • 14:40Annäherung zwischen Russland und Türkei

  • 13:45Weltweite Solidarität mit der Türkei

  • 12:47Opferzahl nach Anschlag in Istanbul gestiegen

  • 10:35Syrische Rebellen rücken auf die Grenze zum Irak vor

  • 09:47Nach Brexit: Zweiter Tag beim EU-Gipfel

  • 09:27Tausende demonstrieren in London für Verbleib in der EU

  • 08:47Urteile zu "LuxLeaks"-Skandal erwartet

  • 23:53Deutsche Bank fällt bei US-Stresstest wieder durch

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:30Verkauf des Flughafens Hahn droht zu platzen

  • 15:15EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 15:00Urteil: Mindestlohn auch bei Bereitschaftsdiensten

  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 11:42Rukwied bleibt Bauernpräsident

  • 10:55Bankenverband: Finanzplatz Deutschland kann von Brexit profitieren

  • 10:11Flixbus übernimmt Megabus-Geschäft

  • 08:24Die Deutschen sind in Kauflaune

  • 08:11Toyota ruft erneut Fahrzeuge zurück

  • 21:52Bauerntag startet im Zeichen der Milchkrise

  • 18:52Fusion: Hapag-Lloyd und arabische Reederei UASC sind sich einig

  • 18:05DAX erholt sich etwas von Brexit-Verlusten

  • 17:25US-Justizministerium: VW-Dieselskandal hat historische Ausmaße

  • 16:50Ifo-Institut: Flüchtlinge positiv für Konjunktur in Ostdeutschland

  • 12:52Besucherzahlen in der Türkei brechen weiter ein

  • 11:37Adidas fasst durch Kooperation in China stärker Fuß

  • 23:09Blackbox bestätigt Rauch an Bord des abgestürzten Egyptair-Jets

  • 22:24Rekord-Rohdiamant findet bei Auktion keinen Käufer

  • 19:58Syrerin wird 68. Trierer Weinkönigin

  • 19:09EM: Verdienstmedaille für irische Fans

  • 18:34Niedersachsen: Ein Toter bei Schlägerei auf Campingplatz

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 16:10Schulkinder in Nationalpark in Wales vermisst

  • 14:05Morddrohung gegen Satirezeitung "Charlie Hebdo"

  • 12:14Ikea ruft nach Tod von Kleinkindern Kommoden zurück

  • 11:55Bundesminister Schmidt fordert strengere Regeln für Tattoos

  • 06:38NASA testet neue Rakete für Mars-Missionen

  • 21:16Neue Proteste gegen Reform versperren Touristen den Eiffelturm

  • 20:06Feierstunde mit zwei Päpsten: 65. Priesterjubiläum von Benedikt XVI.

  • 18:34Syrischer Flüchtling gibt gefundenes Vermögen ab

  • 17:41Häftling stirbt nach Schlägerei in Gefängniszelle

  • 14:54Marsrover entdeckt Hinweise auf sauerstoffreiche Atmosphäre

  • 13:46Angestellter aus Franken knackt Lotto-Jackpot

  • 13:10Rotfeuerfische breiten sich im Mittelmeer aus

  • 12:00Südafrikas Präsident Zuma soll Steuergeld zurückzahlen

  • 09:58Schriftsteller Marcel Beyer erhält Georg-Büchner-Preis

  • 23:08Presse: Wagner nach Hoffenheim

  • 22:56Brasilien verspricht sichere Spiele

  • 22:18Silber für Gegenheimer

  • 22:14Hazard schwerer verletzt als gedacht

  • 22:02Santos versteht Hype um große Spieler

  • 21:12Damen-Duos starten erfolgreich

  • 20:17Preisgeld-Erhöhung bei der Tour

  • 20:11Federer stoppt Auftritt von Willis

  • 19:34Mayer scheitert an Thiem

  • 19:20Maria scheitert in Runde eins

  • 19:14Zverev zieht in Runde zwei ein

  • 19:06Toro Rosso setzt weiter auf Sainz Jr.

  • 18:15Coman zurück im Mannschaftstraining

  • 18:04Runder Tisch gegen schlechtes Benehmen

  • 17:29Costa in brasilianischem Olympia-Kader

  • 17:20Luiz Gustavo hat deutschen Pass

  • 17:061860 holt Matmour, Schindler geht

  • 16:48Lukas Rupp wechselt nach Hoffenheim

  • 16:33Regen stoppt deutsches Quintett

  • 16:27De Rossi und Candreva wohl nicht fit

merkzettel

Putin-Gegner erschossen Ein Jahr Nemzow-Tod am Kreml: Aufklärung offen

BildTatort
Blumen am Tatort von Mord an Boris Nemzow in Moskau

(Quelle: dpa)

Der Politiker Boris Nemzow hat wohl seine Kritik an den Machtstrukturen in Russland mit dem Leben bezahlt. Viele fürchten ein Jahr später, dass der Mord an dem Kämpfer für Demokratie und Freiheit nie aufgeklärt wird - wie auch Attentate auf andere Kremlkritiker. 

Berge von frischen Blumen liegen ein Jahr nach dem Mord an Oppositionsführer Boris Nemzow am Tatort in Moskau. Seit der Todesnacht vom 27. Februar 2015 reißt der Strom der Ehrenbezeugungen nicht ab, die Anhänger von Nemzow zur Großen Moskwa-Brücke bringen. Auch Zettel mit Nachrichten kleben am Brückenrand, die Aufschriften oft verschmiert von Schneeregen. "Putin: Mörder", steht auf einem Papier. Die Schuldfrage ist ungeklärt - viele geben aber Präsident Wladimir Putin zumindest eine politische Mitverantwortung.

Großdemo als Zeichen an Justiz geplant

Die Kreml-Linie lautet jedoch wie in vorherigen Fällen: Solche Morde schadeten dem Präsidenten eher. "Bei aller Achtung für das Andenken Boris Nemzows - in politischer Hinsicht hat er keine Bedrohung dargestellt", sagt Putins Sprecher Dmitri Peskow kurz nach dem Mord.

Am Todestag an diesem Samstag will Russlands zersplitterte Opposition mit einer Großdemonstration zeigen, dass Nemzow nicht vergessen ist. Zehntausende sollen dabei auch Druck auf die Justiz ausüben, endlich nach den Drahtziehern des Mordes zu suchen, sagt Nemzows langjähriger Mitstreiter Ilja Jaschin. Ein halbes Jahr vor den Parlamentswahlen soll die Kundgebung in Moskau zudem ein machtvolles Zeichen setzen gegen zunehmende Repressionen.

Welche Rolle spielt Kadyrow?

Der Druck auf Andersdenkende nimmt in Russland nicht ab. Erst vor kurzem veröffentlichte der kremltreue Machthaber der Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, ein Foto des Oppositionspolitikers Michail Kasjanow im Fadenkreuz. Für den empörten Kasjanow ist klar: "Das ist ein Mordaufruf."

Für viele führt die Spur des Nemzow-Mordes zu Kadyrow, dem mit harter Hand regierenden Republikchef. Alle fünf Verdächtigen im Fall Nemzow, die derzeit im Gefängnis auf einen Prozess warten, hatten Verbindungen in den Nordkaukasus. Wiederholt hat Kadyrow Oppositionelle wie Nemzow als Volksverräter beschimpft.

Vorwürfe gegen Putin

Weitere Links zum Thema
Kadyrow müsse beim Prozess aussagen, fordern viele. Eine davon ist Nemzows Tochter Schanna. Die 31-Jährige will auch eine internationale Kontrolle der Ermittlungen. "Putin und seine Leute wünschen sich doch, dass man alles vergisst - den Mord an Litwinenko, an Nemzow, an Politkowskaja", sagt die Journalistin und zählt auch einige getötete Kremlkritiker auf. Seit dem Mord lebt sie in Deutschland.

Boris Nemzow ist auf dem Weg vom Roten Platz nach Hause, als ihn mehrere Schüsse in den Rücken treffen - alle tödlich. Die Bluttat löst international Empörung aus. Es ist nicht der erste Mord an einem Putin-Gegner. Aber dass es mit dem Ex-Vize-Regierungschef einen so schillernden Politiker getroffen hat, erschüttert viele auch in der Machtelite. Die Tat in Kremlnähe sei eine "Provokation", sagt Putin.

Sendehinweis
Logo ZDFinfo

ZDF.info sendet heute um 19:30 Uhr die Dokumentation " Boris Nemzow - Tod an der Kremlmauer".

Ein Film von Michail Fishmann, Milna Minaewa und Stephan Kü

Wegbegleiter Nemzows meinen aber, Putin trage mit einer "Politik der Einschüchterung" zu Exzessen wie Mord bei. Der Nährboden dafür sei eine von Staatsmedien befeuerte Hetzjagd auf Andersdenkende, sagt etwa der frühere Regierungschef Kasjanow. "Ich denke, dass diese generelle Stimmung auch dazu beigetragen hat, dass dieses Attentat überhaupt stattfinden konnte", meint Gernot Erler, der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, kurz nach der Tat.

Nemzow-Recherche zu Ukraine-Krieg

Frühere Mitarbeiter Nemzows räumen ein, dass der Politiker aus der Schwarzmeerstadt Sotschi es nicht vermocht habe, die Opposition zu einen. So erfahren wie der 55-Jährige waren aber nur wenige. Vor allem in den 1990er Jahren hatte sich Nemzow als liberaler Reformer einen Namen gemacht - zuerst als charismatischer Gouverneur in Nischni Nowgorod (früher Gorki) an der Wolga. Präsident Boris Jelzin holte ihn nach Moskau. Als Putin an die Macht kam, entschied sich Nemzow für die Opposition. Mehrfach wurde er inhaftiert. Zuletzt saß Nemzow als Abgeordneter im Stadtparlament von Jaroslawl.

Kurz vor seinem Tod arbeitete der unerschrockene Politiker an seiner heikelsten Recherche: der russischen Beteiligung am Separatistenkrieg in der Ostukraine. "Putin hat eine wahnsinnig aggressive, für unser Land und viele Bürger todbringende Politik eines Krieges gegen die Ukraine begonnen", sagte Nemzow wenige Stunden vor seiner Ermordung dem Radiosender Echo Moskwy. Ehemalige Weggefährten wie Ilja Jaschin gehen davon aus, dass Nemzow auch wegen seiner Kontakte zur prowestlichen neuen Regierung in Kiew im extremistischen Lager in Russland zunehmend Hass auf sich gezogen hat.

26.02.2016, Quelle: von Wolfgang Jung, dpa
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen