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Griechische Insel Kaum Touristen, kaum Flüchtlinge: Nichts los auf Kos

BildKos: Touristen bleiben fern
Leerer Strand auf Kos

Normalerweise verbringen Hunderttausende Sonnenanbeter den Sommer auf Kos. Dieses Jahr wird die Insel kaum gebucht.

(Quelle: ZDF/Sebastian Ehm)

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(16.02.2016)

von Sebastian Ehm, Kos

Auf der griechischen Insel Kos sind die Buchungen für diesen Sommer eingebrochen. Aus Sorge vor hohen Flüchtlingszahlen steuern Reisende offenbar lieber Ziele wie Kreta oder Rhodos an. Für Kos ist das eine fatale Entwicklung. Vor allem, weil hier derzeit kaum Flüchtlinge ankommen. 

Marlies Dimoudis blickt ein wenig ratlos drein, als sie ihrem Mann Vangelis beim Streichen der Außenfassaden ihrer Apartmentanlage zuschaut. Jetzt im März wird alles hergerichtet, alles auf Hochglanz gebracht, damit dann pünktlich zum Start der Saison Mitte Mai alles bereit ist für die Touristen. Aber die Buchungen bleiben aus. Nur eine magere Reservierung hat Marlies Dimoudis für Mai bisher in ihrem Buch stehen. "So wenige Reservierungen hatte ich im März noch nie. Wenn das so bleibt, weiß ich nicht, wie wir über die Runden kommen sollen", sagt sie. 14 Apartments haben Marlies und Vangelis in Psalidi, im Westen der Insel. Sie sind abhängig von diesen Einnahmen. Denn was sie im Sommer mit ihrer Anlage verdienen, muss über den Winter reichen.

Lieber nach Kreta oder Rhodos

So wie Marlies geht es vielen Hotelbesitzern auf Kos, einer kleinen griechischen Insel unweit der türkischen Küste. Hier ist eigentlich alles auf den Tourismus ausgelegt. Direkt oder indirekt verdient jeder an den Hunderttausenden Sonnenanbetern, die die Insel in den Sommermonaten besuchen. Im Umkehrschluss heißt das aber natürlich auch, dass es Probleme gibt, wenn die Touristen ausbleiben.

Die Lage von Kos

Griechische Insel vor türkischer Küste

Karte

Die griechische Insel Kos liegt nur knapp fünf Kilometer von der türkischen Küste entfernt. Deshalb wagten hier viele Flüchtlinge die Überfahrt.

Letztes Jahr war Kos wochenlang in den Schlagzeilen. Tausende Flüchtlinge kamen von Bodrum auf der türkischen Seite mit Schlauchbooten auf die Insel. Polizei und Stadtverwaltung waren mit der schieren Zahl der Flüchtlinge schnell überfordert. Die beliebte Uferpromenade wurde zur Zeltstadt. Bilder von Chaos und Überforderung gingen um die Welt. Viele auf Kos sagen heute, dass es diese Berichterstattung ist, die Touristen davon abhält, ihren Urlaub auf Kos zu verbringen. Lieber suchen sich die Leute Reiseziele, bei denen sie sich sicher sein können, nicht gestört zu werden. In Griechenland sind das Kreta, Rhodos oder Korfu. Diese Inseln verbuchen dieses Jahr ein dickes Plus bei den Reservierungen.

200 Flüchtlinge pro Woche

Der Bürgermeister von Kos, Giorgos Kiritsis, macht sich große Sorgen um die Zukunft der Insel. "Der Tourismus auf Kos ist alternativlos. Er macht ungefähr 85 bis 90 Prozent des Gesamtumsatzes auf Kos aus." Wenn nun wegen der Flüchtlinge dieses Jahr die Touristen ausbleiben, wäre das eine Katastrophe für Kos. Dabei seien die Flüchtlingszahlen hier zurzeit so niedrig wie lange nicht. Im Schnitt kämen dieses Jahr nur 200 Leute pro Woche, so Kiritsis.

TV-Tipp

Um Kos geht es auch in mona lisa - heute um 18 Uhr im ZDF und in der Mediathek.

In der Tat ist es in Kos-Stadt zurzeit ruhig, fast verschlafen. Flüchtlinge sieht man kaum. Das mag, neben dem rauen Wetter, das eine Überfahrt schwierig macht, auch daran liegen, dass der Bürgermeister von Bodrum in der Türkei den Flüchtlingen einen Riegel vorgeschoben haben soll. Bodrum, ebenfalls ein beliebtes Touristenziel, soll geschützt werden, so sagt man sich hier. Flüchtlinge müssten eine andere Route nehmen. Das hat auch Auswirkungen auf Kos.

Verzweiflung im Flüchtlingscamp

Vom Chaos des vergangenen Sommers ist in Kos quasi nichts mehr zu sehen. Nur manchmal lässt sich erahnen, dass sich auf dem Meer zwischen der Türkei und Griechenland immer noch jede Woche Dramen abspielen. Immer wieder sieht man am Strand Teile gekenterter Boote im Wasser treiben oder gelbe Schwimmwesten herumliegen.

Gleich hinter dem Polizeipräsidium am Hafen stehen in einem kleinen Park Zelte des Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Insgesamt sind es nicht mehr als zehn. Hier wohnen ungefähr 75 Personen, hauptsächlich aus Pakistan. Einer von ihnen nennt sich Harry. Er ist 22 Jahre alt und seit zehn Tagen auf der Insel. Er war zwei Monate unterwegs, bis er mit dem Boot von der Türkei nach Kos übersetzte. Doch das Boot kenterte, mitten in der Nacht musste er bis zum Ufer schwimmen.

Flüchtlinge mit Schnürsenkeln

Flüchtlinge mit Schnürsenkeln: "Zurück gehe ich nicht."
Quelle: ZDF/Sebastian Ehm

Wie es mit ihm und den anderen hier weitergeht, weiß er nicht. Laut Bürgermeister Giorgos Kiritsis ist es jedoch nicht sehr wahrscheinlich, dass Flüchtlinge aus Pakistan ein Bleiberecht in Griechenland erhalten oder beispielsweise nach Deutschland weiterreisen dürfen. Sie werden wohl wieder zurückgeschickt. "Zurück gehe ich nicht, lieber bringe ich mich um", sagt Harry. Um die Drohung zu bekräftigen, formen er und einige andere Flüchtlinge eine Schlinge aus ihrem Schuhband, legen sie sich um den Hals und fordern die sofortige Weiterreise. Es sind nicht viele Flüchtlinge auf Kos, aber die Stimmung ist trotzdem extrem angespannt.

Es bleibt die Hoffnung

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Die meisten Touristen, sagt Marlies Dimoudis, wollten im Urlaub einfach nicht mit Flüchtlingen und ihrem Leid konfrontiert werden. "Wir bekommen Mails aus Deutschland, die sagen, dass sie zuhause schon Flüchtlinge haben, da wollen sie das nicht in den Ferien auch noch."

Ihr jedenfalls bleibt jetzt nicht viel anderes übrig als zu hoffen, dass die Touristen doch noch kommen. "Es wäre schon schade, wenn man das hier alles aufgeben müsste", sagt sie und lässt den Blick über die Apartmentanlage schweifen. "Aber wenn keine Touristen kommen, müssen wir dann auch irgendwann zumachen, es hilft ja nichts."

19.03.2016
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