29.08.2016
  • 19:42VW: Hamburg wird Zemtrum für Projekte zur städtischen Mobilität

  • 19:14USA fordern Stopp der Kämpfe zwischen Türken und Kurden in Syrien

  • 19:08Estland: Erste Runde der Präsidentenwahl ohne Gewinner

  • 18:27Renzi verspricht Transparenz bei Wiederaufbau in Erdbebengebiet

  • 18:07Nutonomy will bis 2020 in zehn Städten fahrerlose Taxis einsetzen

  • 18:05Dotcom will seine Auslieferung zum Internetspektakel machen

  • 17:49Frankreich will Islam-Institutionen neu aufstellen

  • 17:36Studie: Jeder Dritte Student würde gern im Staatsdienst arbeiten

  • 17:22Wien: 900 Fluggäste stranden am Airport

  • 17:10Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

  • 16:54Papst Franziskus empfängt Mark Zuckerberg

  • 16:45Blitze töten mehr als 300 Rentiere in Südnorwegen

  • 16:31Nach Aufsichtsrats-Revolte: Stada sucht neue Vorstände

  • 16:05Eingang von Moschee in Mecklenburg-Vorpommern zugemauert

  • 15:41De Maiziere fordert aktives Vorgehen von Facebook gegen Rassismus

  • 15:15VW-Diesel-Skandal: Gewerbesteuer in vielen Gemeinden sinkt drastisch

  • 14:46Attacke auf Polizisten: Jugendliche IS-Sympathisantin angeklagt

  • 13:52RWE-Ökostromtochter kauft Solarfirma

  • 13:24Bekanntgabe des Kapitäns am Donnerstag

  • 12:54Schwere Explosion an Kriminallabor in Brüssel

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 19:42VW: Hamburg wird Zemtrum für Projekte zur städtischen Mobilität

  • 19:14USA fordern Stopp der Kämpfe zwischen Türken und Kurden in Syrien

  • 19:08Estland: Erste Runde der Präsidentenwahl ohne Gewinner

  • 18:27Renzi verspricht Transparenz bei Wiederaufbau in Erdbebengebiet

  • 18:07Nutonomy will bis 2020 in zehn Städten fahrerlose Taxis einsetzen

  • 18:05Dotcom will seine Auslieferung zum Internetspektakel machen

  • 17:49Frankreich will Islam-Institutionen neu aufstellen

  • 17:36Studie: Jeder Dritte Student würde gern im Staatsdienst arbeiten

  • 17:22Wien: 900 Fluggäste stranden am Airport

  • 17:10Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

  • 16:54Papst Franziskus empfängt Mark Zuckerberg

  • 16:45Blitze töten mehr als 300 Rentiere in Südnorwegen

  • 16:31Nach Aufsichtsrats-Revolte: Stada sucht neue Vorstände

  • 16:05Eingang von Moschee in Mecklenburg-Vorpommern zugemauert

  • 15:41De Maiziere fordert aktives Vorgehen von Facebook gegen Rassismus

  • 15:15VW-Diesel-Skandal: Gewerbesteuer in vielen Gemeinden sinkt drastisch

  • 14:46Attacke auf Polizisten: Jugendliche IS-Sympathisantin angeklagt

  • 13:52RWE-Ökostromtochter kauft Solarfirma

  • 13:24Bekanntgabe des Kapitäns am Donnerstag

  • 12:54Schwere Explosion an Kriminallabor in Brüssel

  • 19:14USA fordern Stopp der Kämpfe zwischen Türken und Kurden in Syrien

  • 19:08Estland: Erste Runde der Präsidentenwahl ohne Gewinner

  • 18:27Renzi verspricht Transparenz bei Wiederaufbau in Erdbebengebiet

  • 17:49Frankreich will Islam-Institutionen neu aufstellen

  • 16:05Eingang von Moschee in Mecklenburg-Vorpommern zugemauert

  • 15:41De Maiziere fordert aktives Vorgehen von Facebook gegen Rassismus

  • 14:46Attacke auf Polizisten: Jugendliche IS-Sympathisantin angeklagt

  • 12:29Führende CDU-Politiker für Merkel als Kanzlerkandidatin

  • 11:49Selbstmordanschlag auf Hochzeit im Irak: 15 Tote

  • 11:28Jemen: Selbstmordattentäter tötet mindestens 50 Menschen

  • 10:50Asselborn: Alle EU-Länder müssen Europas Probleme bewältigen

  • 09:43Medienbericht: Fast 9.000 Flüchtlingskinder in Deutschland vermisst

  • 08:18Oppermann: SPD für Einwanderungsgesetz

  • 07:16Rousseff verteidigt sich im Amtsenthebungsverfahren vor Senat

  • 06:58Frankreichs Innenminister: Burkini- Verbot wäre "verfassungswidrig"

  • 06:39Libysche Regierungstruppen starten "letzte Schlacht" gegen IS in Sirte

  • 06:17Farc-Chef Timochenko verkündet endgültigen Waffenstillstand

  • 05:59Grünen-Chefin lehnt Steuersenkungen in nächster Legislatur ab

  • 05:39Frontex-Chef warnt vor erneutem Anstieg der Flüchtlingszahlen

  • 23:43Merkel verteidigt Flüchtlingspolitik

  • 19:42VW: Hamburg wird Zemtrum für Projekte zur städtischen Mobilität

  • 18:07Nutonomy will bis 2020 in zehn Städten fahrerlose Taxis einsetzen

  • 17:10Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

  • 16:31Nach Aufsichtsrats-Revolte: Stada sucht neue Vorstände

  • 15:15VW-Diesel-Skandal: Gewerbesteuer in vielen Gemeinden sinkt drastisch

  • 13:52RWE-Ökostromtochter kauft Solarfirma

  • 12:06Millionen Minderjährige in Deutschland zu arm für Urlaub

  • 11:06Bremer Finanzausschuss-Chef: Mindestens 480 Millionen Euro für BLB

  • 10:25VW-Standorte arbeiten nach Zulieferer-Streit wieder

  • 23:10Bericht: Schwäbisch-Hall verteidigt Kündigung von Bausparverträgen

  • 18:58Bericht: 22.000 VW-Autos wegen Zulieferstreits nicht gebaut

  • 16:13Gabriel: TTIP-Verhandlungen de facto gescheitert

  • 15:34Iran und Venezuela wollen stärker zusammenarbeiten

  • 19:34Caravan-Messe in Düsseldorf gestartet

  • 13:54Japan will 30 Milliarden Dollar in Afrika investieren

  • 09:19Deutsche Bank verkauft argentinische Tochter an lokalen Rivalen

  • 23:52Stada-Aktionäre wählen Aufsichtsratschef Abend ab

  • 21:34Verbraucherstimmung verbessert sich trotz Terrors und Brexit-Votums

  • 20:36Türkei öffnet dritte Bosporus-Brücke

  • 19:38US-Notenbank will Leitzinsen anheben

  • 18:05Dotcom will seine Auslieferung zum Internetspektakel machen

  • 17:36Studie: Jeder Dritte Student würde gern im Staatsdienst arbeiten

  • 17:22Wien: 900 Fluggäste stranden am Airport

  • 16:54Papst Franziskus empfängt Mark Zuckerberg

  • 16:45Blitze töten mehr als 300 Rentiere in Südnorwegen

  • 12:54Schwere Explosion an Kriminallabor in Brüssel

  • 10:01In Afghanistan entführte Australierin wieder frei

  • 09:22Mexikos Musik-Legende Juan Gabriel gestorben

  • 09:00Verletzte bei Blitzeinschlag, Katamaran fliegt in Wohnwagen, Baum auf Gleisen

  • 08:41MTV-VMAs: Beyonce holt Hauptpreis, Rihanna bekommt Ehrenpreis

  • 07:59Einjährige Mars-Simulation auf Hawaii beendet

  • 07:37Menschen in Singapur mit Zika-Virus infiziert

  • 00:31Künftiger Limburger Bischof zieht nicht in umstrittene Residenz

  • 00:09Nach Erdbeben: Museen spenden für Wiederaufbau

  • 21:28Bielefeld: 32 Rocker in Gewahrsam

  • 20:43NASA-Sonde "Juno" nähert sich Jupiter

  • 18:24Papst will Erdbebenregion in Italien besuchen

  • 16:45Schottische Polizei nimmt betrunkene Piloten vor Flug in die USA fest

  • 14:19Auf Rekordhitze folgt Abkühlung - Warnung vor Unwettern

  • 13:21Mehrere deutsche Bergsportler in Österreich verunglückt

  • 19:55Union Berlin holt Hedlund

  • 19:39Kerber und Petkovic in Runde zwei

  • 19:08Witthöft weiter, Friedsam raus

  • 18:32Mainz 05 verleiht Bengtsson

  • 17:51Quintana erobert Rotes Trikot zurück

  • 17:40Holstein Kiel: Anfang neuer Coach

  • 17:22Hector zwei Spiele gesperrt

  • 16:48Neuer Investor für Marseille

  • 16:11Svindal bangt um Karriere

  • 15:40Neuer Stürmer für Iserlohn

  • 15:37Wolfsburg will Heung-Min Son

  • 14:41Wetzlar mehrere Monate ohne Holst

  • 14:10Ludwig/Walkenhorst werden geehrt

  • 13:57Dembele vor Frankreich-Debüt

  • 13:39Süle, Brandt und Meyer sollen spielen

  • 13:30Confed Cup ein "Perspektivturnier"

  • 13:24Bekanntgabe des Kapitäns am Donnerstag

  • 13:03Verstappen: Vorwürfe eine Lüge

  • 12:5814.1.: 29.Allstar-Game in Bonn

  • 12:56"Basti"-Abschied und Test

merkzettel

Griechische Insel Kaum Touristen, kaum Flüchtlinge: Nichts los auf Kos

BildKos: Touristen bleiben fern
Leerer Strand auf Kos

Normalerweise verbringen Hunderttausende Sonnenanbeter den Sommer auf Kos. Dieses Jahr wird die Insel kaum gebucht.

(Quelle: ZDF/Sebastian Ehm)

VideoKrisen schaden Tourismus
Eröffnung der ITB

Bei der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin ist das Angebot an Reisezielen schier unendlich. Doch vielerorts halten Krieg, Terrorismus und die Flüchtlingskrise Touristen von einer Reise ab.

(09.03.2016)

VideoHotspots einsatzbereit
Alexander von Soback in Griechenland

Vier der fünf auf den griechischen Inseln geplanten Registrierzentren für Flüchtlinge sind einsatzbereit. Griechenland steht unter dem Druck einiger EU-Staaten, seine Grenzen stärker zu kontrollieren.

(16.02.2016)

von Sebastian Ehm, Kos

Auf der griechischen Insel Kos sind die Buchungen für diesen Sommer eingebrochen. Aus Sorge vor hohen Flüchtlingszahlen steuern Reisende offenbar lieber Ziele wie Kreta oder Rhodos an. Für Kos ist das eine fatale Entwicklung. Vor allem, weil hier derzeit kaum Flüchtlinge ankommen. 

Marlies Dimoudis blickt ein wenig ratlos drein, als sie ihrem Mann Vangelis beim Streichen der Außenfassaden ihrer Apartmentanlage zuschaut. Jetzt im März wird alles hergerichtet, alles auf Hochglanz gebracht, damit dann pünktlich zum Start der Saison Mitte Mai alles bereit ist für die Touristen. Aber die Buchungen bleiben aus. Nur eine magere Reservierung hat Marlies Dimoudis für Mai bisher in ihrem Buch stehen. "So wenige Reservierungen hatte ich im März noch nie. Wenn das so bleibt, weiß ich nicht, wie wir über die Runden kommen sollen", sagt sie. 14 Apartments haben Marlies und Vangelis in Psalidi, im Westen der Insel. Sie sind abhängig von diesen Einnahmen. Denn was sie im Sommer mit ihrer Anlage verdienen, muss über den Winter reichen.

Lieber nach Kreta oder Rhodos

So wie Marlies geht es vielen Hotelbesitzern auf Kos, einer kleinen griechischen Insel unweit der türkischen Küste. Hier ist eigentlich alles auf den Tourismus ausgelegt. Direkt oder indirekt verdient jeder an den Hunderttausenden Sonnenanbetern, die die Insel in den Sommermonaten besuchen. Im Umkehrschluss heißt das aber natürlich auch, dass es Probleme gibt, wenn die Touristen ausbleiben.

Die Lage von Kos

Griechische Insel vor türkischer Küste

Karte

Die griechische Insel Kos liegt nur knapp fünf Kilometer von der türkischen Küste entfernt. Deshalb wagten hier viele Flüchtlinge die Überfahrt.

Letztes Jahr war Kos wochenlang in den Schlagzeilen. Tausende Flüchtlinge kamen von Bodrum auf der türkischen Seite mit Schlauchbooten auf die Insel. Polizei und Stadtverwaltung waren mit der schieren Zahl der Flüchtlinge schnell überfordert. Die beliebte Uferpromenade wurde zur Zeltstadt. Bilder von Chaos und Überforderung gingen um die Welt. Viele auf Kos sagen heute, dass es diese Berichterstattung ist, die Touristen davon abhält, ihren Urlaub auf Kos zu verbringen. Lieber suchen sich die Leute Reiseziele, bei denen sie sich sicher sein können, nicht gestört zu werden. In Griechenland sind das Kreta, Rhodos oder Korfu. Diese Inseln verbuchen dieses Jahr ein dickes Plus bei den Reservierungen.

200 Flüchtlinge pro Woche

Der Bürgermeister von Kos, Giorgos Kiritsis, macht sich große Sorgen um die Zukunft der Insel. "Der Tourismus auf Kos ist alternativlos. Er macht ungefähr 85 bis 90 Prozent des Gesamtumsatzes auf Kos aus." Wenn nun wegen der Flüchtlinge dieses Jahr die Touristen ausbleiben, wäre das eine Katastrophe für Kos. Dabei seien die Flüchtlingszahlen hier zurzeit so niedrig wie lange nicht. Im Schnitt kämen dieses Jahr nur 200 Leute pro Woche, so Kiritsis.

TV-Tipp

Um Kos geht es auch in mona lisa - heute um 18 Uhr im ZDF und in der Mediathek.

In der Tat ist es in Kos-Stadt zurzeit ruhig, fast verschlafen. Flüchtlinge sieht man kaum. Das mag, neben dem rauen Wetter, das eine Überfahrt schwierig macht, auch daran liegen, dass der Bürgermeister von Bodrum in der Türkei den Flüchtlingen einen Riegel vorgeschoben haben soll. Bodrum, ebenfalls ein beliebtes Touristenziel, soll geschützt werden, so sagt man sich hier. Flüchtlinge müssten eine andere Route nehmen. Das hat auch Auswirkungen auf Kos.

Verzweiflung im Flüchtlingscamp

Vom Chaos des vergangenen Sommers ist in Kos quasi nichts mehr zu sehen. Nur manchmal lässt sich erahnen, dass sich auf dem Meer zwischen der Türkei und Griechenland immer noch jede Woche Dramen abspielen. Immer wieder sieht man am Strand Teile gekenterter Boote im Wasser treiben oder gelbe Schwimmwesten herumliegen.

Gleich hinter dem Polizeipräsidium am Hafen stehen in einem kleinen Park Zelte des Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Insgesamt sind es nicht mehr als zehn. Hier wohnen ungefähr 75 Personen, hauptsächlich aus Pakistan. Einer von ihnen nennt sich Harry. Er ist 22 Jahre alt und seit zehn Tagen auf der Insel. Er war zwei Monate unterwegs, bis er mit dem Boot von der Türkei nach Kos übersetzte. Doch das Boot kenterte, mitten in der Nacht musste er bis zum Ufer schwimmen.

Flüchtlinge mit Schnürsenkeln

Flüchtlinge mit Schnürsenkeln: "Zurück gehe ich nicht."
Quelle: ZDF/Sebastian Ehm

Wie es mit ihm und den anderen hier weitergeht, weiß er nicht. Laut Bürgermeister Giorgos Kiritsis ist es jedoch nicht sehr wahrscheinlich, dass Flüchtlinge aus Pakistan ein Bleiberecht in Griechenland erhalten oder beispielsweise nach Deutschland weiterreisen dürfen. Sie werden wohl wieder zurückgeschickt. "Zurück gehe ich nicht, lieber bringe ich mich um", sagt Harry. Um die Drohung zu bekräftigen, formen er und einige andere Flüchtlinge eine Schlinge aus ihrem Schuhband, legen sie sich um den Hals und fordern die sofortige Weiterreise. Es sind nicht viele Flüchtlinge auf Kos, aber die Stimmung ist trotzdem extrem angespannt.

Es bleibt die Hoffnung

Weitere Links zum Thema
Die meisten Touristen, sagt Marlies Dimoudis, wollten im Urlaub einfach nicht mit Flüchtlingen und ihrem Leid konfrontiert werden. "Wir bekommen Mails aus Deutschland, die sagen, dass sie zuhause schon Flüchtlinge haben, da wollen sie das nicht in den Ferien auch noch."

Ihr jedenfalls bleibt jetzt nicht viel anderes übrig als zu hoffen, dass die Touristen doch noch kommen. "Es wäre schon schade, wenn man das hier alles aufgeben müsste", sagt sie und lässt den Blick über die Apartmentanlage schweifen. "Aber wenn keine Touristen kommen, müssen wir dann auch irgendwann zumachen, es hilft ja nichts."

19.03.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen