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Zahlungsmittel Trend geht weg vom Bargeld

BildBargeld in einer Kasse
Bargeld in einer Kasse

Zumindest auf die Kupfermünzen wollen erste Einzelhändler in Deutschland verzichten und die Zahlungsbeträge auf- und abrunden.

(Quelle: dpa)

VideoNur Bares ist Wahres!
Euroscheine und Münzen in einer Kasse - mit einem rotem Kreuz durchgestrichen

Peter Hahne stellt die Frage: Brauchen wir noch Bargeld? Er diskutiert sie mit dem Publizisten Roland Tichy und Peter Wippermann, Trend- und Zukunftsforscher.

(28.06.2015)

von Brigitte Scholtes

Erste Einzelhändler in Deutschland verzichten auf Ein- und Zwei-Cent-Münzen, manche Experten sagen das Ende der Banknoten voraus. Doch ganz ohne - das mögen sich viele Deutsche nicht vorstellen. Wie realistisch ist eine Welt ohne Bargeld? 

"Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert!"  Das sehen einige Einzelhändler im nordrhein-westfälischen Kleve anders. Vom 1. Februar an wollen sie auf Ein- und Zwei-Cent-Münzen verzichten. Andere Städte sollen ihrem Beispiel folgen, hoffen sie.

Keine Lust mehr auf kleine Münzen

Bei den Kunden gewinnt diese Vorstellung immer mehr Zuspruch: Im vergangenen Sommer ergab eine repräsentative Umfrage von myMarktforschung, dass die Befragten mehrheitlich auf diese kleinen Münzen verzichten könnten. Die Gründe: Keine schweren Geldbeutel mehr, kein langes Warten an der Supermarktkasse, weil ein Kunde seine Münzen aus dem Portemonnaie klaubt - diese Vorstellung überzeugt auch immer mehr Deutsche, vor allem unter den 18- bis 24-Jährigen.
Auf- oder abrunden - Versuch in Kleve

Kleve am Niederrhein wagt ab heute einen Versuch: In rund 60 Geschäften soll nicht mehr mit Ein- und Zwei-Cent-Münzen bezahlt werden. Dort wird beim Einkaufen auf- oder abgerundet auf den nächsten Fünf-Cent-Betrag. (dpa)

Den Einzelhändlern käme das entgegen: Denn seit Anfang vergangenen Jahres erheben die Banken Gebühren für die Annahme von Münzen.

Doch Bargeld ganz abschaffen? Das kann sich zumindest Deutsche-Bank-Co-Chef John Cryan vorstellen. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hatte er Mitte Januar prognostiziert, in zehn Jahren werde es kein Bargeld mehr geben. Der Blick ins Ausland scheint ihm recht zu geben: Dort zahlen die Menschen selbst ihr Busticket, ihre Brötchen beim Bäcker oder die Parkgebühr mit der Kreditkarte oder dem Smartphone. Das gilt für die Niederlande und für die die skandinavischen Staaten.

Schweden erste bargeldlose Gesellschaft?

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Schweden ist da besonders weit, dort zahlt man sogar die Obdachlosenzeitung nicht mit Münzen oder Scheinen, sondern bargeldlos: Die Verkäufer sind mit Smartphone und Kartenlesegerät ausgestattet, mit dem sie eine Kreditkartenzahlung verbuchen können. Schweden könnte sogar zur ersten bargeldlosen Gesellschaft der Welt werden, heißt es in einer Studie der Königlich-Technischen Hochschule in Stockholm.

Aber dass das schon in zehn Jahren soweit sein wird, das hält Bundesbankpräsident Jens Weidmann nicht für realistisch, sagte er jetzt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Auch Frank-Christian Pauli, Zahlungsverkehrsexperte beim Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) glaubt das nicht und verweist auf die schwedische Notenbank: Die habe erst im vergangenen Jahr neue Geldscheine drucken lassen, auch im laufenden Jahr sei das geplant. "Selbst in einem Land, in dem man bereit ist, auf Bargeld zu verzichten, ist das nicht ohne weiteres möglich", meint Pauli. In Dänemark jedoch hat die dortige Notenbank angekündigt, von Ende dieses Jahres an keine neuen Banknoten mehr zu drucken - mangels Nachfrage. Nur noch ein Viertel der Transaktionen wird dort bar abgewickelt, in Deutschland hingegen sind es noch knapp vier Fünftel.

SPD will Obergrenze für Bargeld-Geschäfte

Allerdings wandelt sich das Bild auch hier: Die SPD möchte die 500-Euro-Scheine abschaffen und eine Obergrenze von 5.000 Euro für Zahlungen mit Bargeld einführen. Sie begründet das mit der besseren Bekämpfung von kriminellen Aktivitäten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Solche Obergrenzen haben auch andere europäische Länder schon eingeführt, Italien, Spanien oder Frankreich etwa. Bundesbankpräsident Weidmann hält das für wenig sinnvoll: Kriminelle Handlungen würden nicht allein deshalb unterbleiben, weil es den 500-Euro-Schein nicht mehr gebe, sagte er.

In der Geldpolitik ließen sich womöglich drohende negative Zinsen ohne Bares besser durchsetzen. Doch damit nähme man den Bürgern die Freiheit der Wahl ihres Zahlungsmittels.

Auch ein Stück Privatsphäre

Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele verweist in diesem Zusammenhang auch gern darauf, dass Barzahlungen die Privatsphäre der Bevölkerung schützten. "Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist ein hohes Gut, welches nicht aufgeweicht oder preisgegeben werden sollte", sagte er noch vor wenigen Wochen.

Doch warum scheinen gerade die Deutschen so am Bargeld zu hängen? Mit dem Nationalcharakter habe das wenig zu tun, glaubt der Verhaltensökonom Joachim Goldberg, der sich seit Jahren mit der Psyche der Anleger befasst. Die Deutschen würden allenfalls die Entwicklungen etwas langsamer nachvollziehen als die progressiven Skandinavier. Geld einzuteilen, physisch Päckchen oder Häufchen zu bilden, die man als Taschengeld oder Haushaltsgeld nutzen dürfe, das sei aus der Verhaltensökonomie zu erklären. Aber auch die Deutschen würden sich kaum rationalen Argumenten verschließen, wenn es um die Abschaffung großer Geldscheine gehe oder um die der kleinen Münzen - und stattdessen an der Kasse auf- oder abgerundet werde, glaubt er.

Die Möglichkeit, im Restaurant Trinkgeld zu geben, den Kindern Taschengeld oder die kleinen Dinge des Alltags zu bezahlen, mit konkreten Münzen oder Scheinen, das sei eine Bereicherung, wenn auch vor allem emotional, sagt der Verhaltensökonom. "Wer möchte schon ein voll automatisiertes Leben führen?"

01.02.2016
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