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merkzettel

Trump triumphiert in Nevada Voller Zuversicht zum "Super Tuesday"

VideoTrump triumphiert in Nevada
Donald Trump hat die Vorwahl der Republikaner in Nevada am 23.02.2016 für sich entschieden

Nach ersten Ergebnissen liegt der Republikaner Donald Trump bei der Vorwahl in Nevada vor seinem Konkurrenten Ted Cruz. Der Milliardär hatte zuvor schon in New Hampshire und South Carolina gewonnen.

(24.02.2016 Quelle: reuters)

VideoTrump und Sanders vorn
Der demokratische Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur Bernie Sanders bei einer Wahrkampfveranstaltung.

Die zweite Runde im Rennen um die US- Präsidentschaftskandidatur haben Donald Trump bei den Republikanern und Bernie Sanders bei den Demokraten gewonnen.

(10.02.2016)

VideoUS-Wahlkampf der Populisten
Ein Jahr vor den US-Wahlen beherrschen unkonventionelle Bewerber die Umfragen: Einmal Donald Trump, Selfmade-Milliardär und Politrüpel, zum anderen Bernie Sanders, Sozialist und politisches Urgestein.

Ein Jahr vor den US-Wahlen beherrschen die unkonventionellen Bewerber die Umfragen: Zum einen Donald Trump, Selfmade-Milliardär und Polit-Rüpel, zum anderen Bernie Sanders, Sozialist und politisches Urgestein.

(14.10.2015)

VideoTrump Präsident: Was wäre wenn?
Donald Trump

Er poltert oft laut, ist schrill und mit seinem Programm für viele das Horror-Szenario für die Nachfolge im Oval Office. Wir zeigen die Welt nach der US-Präsidenten-Wahl - mit dem Sieger Donald Trump.

(18.01.2016)

Donald Trump siegt weiter. In Nevada bekam der New Yorker innerparteilich mehr Stimmen, als seine beiden Verfolger Ted Cruz und Marco Rubio zusammen. Trump zieht mit wehenden Fahnen in den Super-Tuesday am nächsten Dienstag. 

Nach seinem klaren Sieg bei den Vorwahlen in Nevada zieht der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump voller Zuversicht in den möglicherweise vorentscheidenden "Super-Tuesday" am nächsten Dienstag. Trump bekam in Nevada 45,9 Prozent der Stimmen und damit mehr als seine beiden Verfolger Marco Rubio (23,9 Prozent) und Ted Cruz (21,4 Prozent) zusammen.

Trumps dritter Sieg in Folge

Bei dem Wahlmarathon am 1. März stehen bei den Republikanern Vorwahlen in zwölf Bundesstaaten an. Darunter ist mit Texas auch eine Hochburg des aus dem Ölstaat kommenden Ted Cruz. Er muss dort hoch gewinnen, will er weiterhin eine Chance haben.

Für Trump ist Nevada der dritte Sieg in Folge, nachdem er zuvor die Vorwahlen in New Hampshire und South Carolina für sich entschieden hatte. "Und ich gewinne, gewinne, gewinne. Und bald wird auch das Land wieder gewinnen, gewinnen, gewinnen", sagte der Bauunternehmer. Er zeigte sich zuversichtlich, dass er die Nominierung der Republikaner holen werde: "Vielleicht wird es dafür nicht einmal mehr zwei Monate brauchen."

Unregelmäßigkeiten in Nevada?

In sozialen Medien kursierten Berichte über mögliche Unregelmäßigkeiten in Nevada. So sollen Wahlhelfer teilweise Trump-T-Shirts getragen haben. Die Republikaner wiesen die Vorwürfe zurück. "Es gab keine offiziellen Berichte über Unregelmäßigkeiten oder Verstöße" bei der Abstimmung, twitterte die Parteiführung in Nevada. Es sei nicht gegen die Regeln, wenn Freiwillige ihre Sympathien für bestimmte Kandidaten ausdrückten.

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Das republikanische Bewerberfeld konzentriert sich nun immer mehr auf Trump, Cruz und Rubio. Die beiden anderen Bewerber - Ohios Gouverneur John Kasich und Ex-Neurochirurg Ben Carson - lagen in Nevada im einstelligen Bereich. Cruz gratulierte Trump noch am Abend zum Sieg.

Rubio ins Spiel gebracht

Nach dem Ausscheiden des Mitbewerbers Jeb Bush wurde Rubio, Senator aus Florida, zuletzt wiederholt als möglicher Kompromisskandidat gegen Trump ins Spiel gebracht. Er wird vor allem von der Parteiführung und potenten Spendern unterstützt, um einen Gegenpol zu Trump zu bilden. Kritiker sehen in Rubio aber auch eine Marionette des von vielen verhassten-Partei-Establishments.

Der zweite Platz in Nevada dürfte die Position des Sohnes kubanischer Einwanderer aus Florida gegen Cruz weiter stärken. Der 44-Jährige vertritt allerdings ähnlich harte Positionen wie Trump, vor allem beim Thema Einwanderung.

Trump: Stimmen bei allen Wählergruppen

Trump konnte in Nevada bei nahezu allen Wählergruppen Stimmen holen, wie der Sender CNN berichtete. "Wir haben bei den Evangelikalen gewonnen. Wir haben bei den Jungen gewonnen, wir haben bei den Alten gewonnen. Wir haben bei den gut Gebildeten gewonnen, wir haben bei den schlecht Gebildeten gewonnen. Ich liebe die schlecht Gebildeten", sagte Trump.

Bei den Vorwahlen sieben die Demokraten und Republikaner in einer monatelangen Ochsentour quer durch alle Bundesstaaten ihre Bewerber aus. Die eigentliche Kandidatenkür erfolgt dann auf Parteitagen im Sommer. Gewählt wird der Nachfolger von Präsident Barack Obama am 8. November. Die nächste Vorwahl bei den Demokraten steht am Samstag in South Carolina an. Dort führt Hillary Clinton vor ihrem Konkurrenten Bernie Sanders in den Umfragen.

US-Wahl 2016: Kandidaten

Hillary Clinton (Demokraten)

Hillary Clinton

2008 unterlag sie Barack Obama in den innerparteilichen Vorwahlen. Der machte sie später zur Außenministerin. Diesmal gilt die Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton als große Favoritin bei den Demokraten - auch wenn ihr Kontrahent Bernie Sanders ihr mehr zu schaffen macht, als ihr lieb sein kann. Clinton hat als einzige Bewerberin überhaupt ein politisches Profil im Ausland. Sie steht für eine Fortsetzung der Außenpolitik Obamas, einen härteren Kurs gegen die Waffenlobby und soziale Erleichterungen für Familien.

Bernie Sanders (Demokraten)

Bernie Sanders

Der 74-Jährige ist der erfahrenste Parlamentarier im Rennen um das Präsidentenamt, 1990 wurde er erstmals ins Abgeordnetenhaus gewählt. Seit 2006 ist er Senator für den Staat Vermont. Sanders bezeichnet sich selbst als "demokratischer Sozialist" und wurde lange als krasser Außenseiter erachtet. Doch wenn er vor Tausenden Studenten spricht, bebt die Arena, Sanders verbreitet ungewöhnlich viel Energie. Er steht für eine liberalere Drogenpolitik, vor allem eine deutlich striktere Regulierung von Banken und Finanzmärkten.

Donald Trump (Republikaner)

Donald Trump

Er wirft mit reißerischen Parolen um sich und beherrscht damit nicht nur die Schlagzeilen, sondern auch die Umfragen. Ein politisches Amt bekleidete der Immobilienunternehmer noch nie, ist aber als Parteispender in Erscheinung getreten. Er unterstützte sowohl Republikaner als auch Demokraten. Im Jahr 2000 hatte er sich für die inzwischen unbedeutende Reform-Party schon einmal zur Wahl gestellt. Der in New York lebende Investor hat fünf Kinder aus drei Ehen. Er holzt vor allem gegen Migranten aus Mexiko und will eine Mauer zwischen beiden Ländern bauen.

24.02.2016, Quelle: ap, afp, dpa
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