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Angespanntes Verhältnis Türkei wirft Russland neue Luftraum-Verletzung vor

BildRusssicher Kampfjet Su34 in Syrien
Russischer Jagdbomber Su34 in Syrien

(Quelle: dpa)

VideoPutin: Kampfjet-Blackbox gefunden
Zwei Wochen nach dem Abschuss des russischen Kampfjets durch die Türkei hat Präsident Putin den Fund der Balckbox bekanntgemacht. Er sei vom syrischen Militär an der Absturzstelle gefunden worden.

Zwei Wochen nach dem Abschuss des russischen Kampfjets durch die Türkei hat Präsident Putin den Fund der Blackbox bekanntgemacht. Er sei vom syrischen Militär an der Absturzstelle gefunden worden.

(09.12.2015)

VideoPutin: Harsche Töne Richtung Türkei
Der russische Präsident Vladimir Putin während seiner Rede zur Lage der Nation.

Bei seiner Rede zur Lage der Nation hat der russische Präsident Putin der Türkei schwere Vorwürfe gemacht. Die Türkei, so Putin außerdem, werde den Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges bereuen.

(03.12.2015)

Das Verhältnis zwischen Moskau und Ankara ist extrem angespannt. Grund ist der Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei Ende November. Jetzt erhebt das NATO-Land erneut Vorwürfe gegen das Riesenreich. Russland dementiert umgehend und spricht von "Propaganda". 


Das Nato-Land Türkei hat der russischen Luftwaffe eine erneute Verletzung des Luftraums im Grenzgebiet zu Syrien vorgeworfen. Das Außenministerium in Ankara habe deswegen den russischen Botschafter einbestellt, meldete die Agentur Anadolu. Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Su-34 habe am Freitag mehrere Warnungen der türkischen Luftabwehr ignoriert. Die Nato forderte Russland zur Deeskalation auf.

Moskau: Propaganda ohne Beweise

Das Verteidigungsministerium in Moskau wies die Anschuldigungen zurück. "Das ist Propaganda ohne Beweise", sagte Generalmajor Igor Konaschenkow der Agentur Interfax zufolge.

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"Ich forderte Russland auf, sich verantwortungsbewusst zu verhalten und den Luftraum der Nato voll zu achten", teilte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit. Er schloss sich der Darstellung Ankaras zu der Luftraumverletzung an und erklärte: "Frühere Zwischenfälle haben gezeigt, wie gefährlich solches Verhalten ist."

Die Türkei hatte am 24. November einen russischen Kampfbomber im syrisch-türkischen Grenzgebiet abgeschossen. Ankara warf Moskau Grenzverletzung vor. Der Kreml wies das vehement zurück und verhängte Sanktionen im Handel und Tourismus gegen das Nato-Land.

30.01.2016, Quelle: dpa
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