24.08.2017
  • 00:46Charlottesville verhüllt zwei Südstaaten-Denkmäler

  • 00:28Grüne fürchten Zunahme von Fake News vor Bundestagswahl

  • 00:17Ex-Agentin: Milliarde sammeln, Twitter kaufen, Trump verbannen

  • 23:55Samsung stellt Galaxy Note 8 vor

  • 23:19Buch über den US-Wahlkampf: Clinton rechnet mit Trump ab

  • 22:48Rockkonzert in Rotterdam nach Terrorwarnung abgesagt

  • 22:30Liverpool zu stark für Hoffenheim

  • 22:21Venezuelas Ex-Chefanklägerin: Korruptionsbeweise gegen Maduro

  • 22:02Trump hetzt über die Medien und erntet harsche Kritik

  • 21:40Dressur-EM: Titel an Deutschland

  • 21:32Hockey-Herren stehen im Halbfinale

  • 21:22Deutscher Botschafter besucht Mesale Tolu

  • 20:59Löwen holen Handball-Supercup

  • 20:55Palästinensischer Busfahrer gibt 10.000 Dollar zurück

  • 20:25Klage heizt Streit über private Autobahn-Projekte wieder an

  • 20:08Nagelsmann vertraut Talent Geiger

  • 19:49Spanischer Richter stoppte 2015 die Abschiebung von Imam Es Satty

  • 19:33Nach Tunneleinbruch bei Rastatt: Bahn weist Vorwürfe zurück

  • 19:20Studie: Weltweit rund 34.000 Tote bei Anschlägen

  • 18:41Panne: London verschickt Abschiebewarnungen an EU-Bürger

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 00:46Charlottesville verhüllt zwei Südstaaten-Denkmäler

  • 00:28Grüne fürchten Zunahme von Fake News vor Bundestagswahl

  • 00:17Ex-Agentin: Milliarde sammeln, Twitter kaufen, Trump verbannen

  • 23:55Samsung stellt Galaxy Note 8 vor

  • 23:19Buch über den US-Wahlkampf: Clinton rechnet mit Trump ab

  • 22:48Rockkonzert in Rotterdam nach Terrorwarnung abgesagt

  • 22:30Liverpool zu stark für Hoffenheim

  • 22:21Venezuelas Ex-Chefanklägerin: Korruptionsbeweise gegen Maduro

  • 22:02Trump hetzt über die Medien und erntet harsche Kritik

  • 21:40Dressur-EM: Titel an Deutschland

  • 21:32Hockey-Herren stehen im Halbfinale

  • 21:22Deutscher Botschafter besucht Mesale Tolu

  • 20:59Löwen holen Handball-Supercup

  • 20:55Palästinensischer Busfahrer gibt 10.000 Dollar zurück

  • 20:25Klage heizt Streit über private Autobahn-Projekte wieder an

  • 20:08Nagelsmann vertraut Talent Geiger

  • 19:49Spanischer Richter stoppte 2015 die Abschiebung von Imam Es Satty

  • 19:33Nach Tunneleinbruch bei Rastatt: Bahn weist Vorwürfe zurück

  • 19:20Studie: Weltweit rund 34.000 Tote bei Anschlägen

  • 18:41Panne: London verschickt Abschiebewarnungen an EU-Bürger

  • 00:28Grüne fürchten Zunahme von Fake News vor Bundestagswahl

  • 23:19Buch über den US-Wahlkampf: Clinton rechnet mit Trump ab

  • 22:48Rockkonzert in Rotterdam nach Terrorwarnung abgesagt

  • 22:21Venezuelas Ex-Chefanklägerin: Korruptionsbeweise gegen Maduro

  • 22:02Trump hetzt über die Medien und erntet harsche Kritik

  • 21:22Deutscher Botschafter besucht Mesale Tolu

  • 19:49Spanischer Richter stoppte 2015 die Abschiebung von Imam Es Satty

  • 18:41Panne: London verschickt Abschiebewarnungen an EU-Bürger

  • 17:40IS soll in Libyen elf Menschen enthauptet haben

  • 15:18Hendricks: Software-Updates nicht genug

  • 14:00"Charlie Hebdo": Aufregung über neueste Karikatur

  • 11:49Wahlen in Angola: Präsident dos Santos tritt nach 38 Jahren ab

  • 11:29ver.di: Gläubiger sollen Arbeitsplätze von Air Berlin retten

  • 11:08USA setzen Zahlung für Ägypten aus

  • 09:43Nordkorea will Raketenproduktion offenbar wieder ausweiten

  • 08:17Schulz fordert Abzug von US-Atomwaffen aus Deutschland

  • 07:43Vierer-Gespräch über Ukraine-Konflikt

  • 06:35Trump: Medien schuld an Kritik nach Charlottesville-Erklärung

  • 05:55Haft für zwei Verdächtige der katalanischen Terrorzelle angeordnet

  • 00:15Von der Leyen: Trump hat auf Militär-Experten gehört

  • 23:55Samsung stellt Galaxy Note 8 vor

  • 20:25Klage heizt Streit über private Autobahn-Projekte wieder an

  • 17:22Übernahmepoker: Lauda kritisiert Bevorzugung von Lufthansa

  • 15:32Bundesbank: Goldreserven zurückgeholt

  • 13:47Höchststand bei Erbschaften und Schenkungen

  • 12:55Widerrufsrecht beim Matratzenkauf wird wohl EuGH beschäftigen

  • 10:49Google und Walmart gehen Online- Partnerschaft ein

  • 10:06Rheintalbahn: Kritik an Deutsche Bahn

  • 09:11Gamescom öffnet für Besucher

  • 06:55Air Berlin: Bund hofft auf erste Ergebnisse

  • 21:57Wall Street schließt im Plus

  • 18:57Finanzreserven der Krankenkassen steigen auf 17,5 Milliarden

  • 18:27600.000 Diesel-Autos in Österreich bekommen Software-Update

  • 17:58BMW bleibt der profitabelste Autobauer weltweit

  • 16:15Rheintalbahn bleibt noch länger gesperrt

  • 15:12Neue Hürde für Bayer bei Übernahme von Monsanto

  • 14:59Studie: Deutsche haben weniger Abstiegsängste

  • 14:16Stiftung Warentest kritisiert Bankgebühren

  • 13:59Spielemesse Gamescom eröffnet

  • 13:17"Vitamin B" hilft - Viele Jobs über persönliche Kontakte besetzt

  • 00:46Charlottesville verhüllt zwei Südstaaten-Denkmäler

  • 20:55Palästinensischer Busfahrer gibt 10.000 Dollar zurück

  • 19:33Nach Tunneleinbruch bei Rastatt: Bahn weist Vorwürfe zurück

  • 18:19Wilde Knutscherei bei 139 km/h

  • 16:59Südafrika: Umstrittene Versteigerung von Rhinzeros-Hörnern gestartet

  • 16:23Starker Taifun trifft China

  • 15:55Luftangriff im Jemen: Mindestens 30 Tote

  • 14:55U-Boot-Drama: Leichenteile stammen von vermisster Journalistin

  • 14:30Schwerer Busunfall in Niedersachsen

  • 13:18Wieder Journalist in Mexiko getötet

  • 12:15Papst gedenkt der Opfer des Erdbebens auf Ischia

  • 10:27Mehr Kinder in Obhut von Jugendämtern

  • 07:14Umfrage: Fast Hälfte der Wähler noch unentschlossen

  • 06:14Steudtner und Yücel geht es den "Umständen entsprechend gut"

  • 19:56Taucher entdecken in US-Kriegsschiff mehrere Tote

  • 19:31Ischia: Drei Kinder befreit

  • 15:31Erfurt: Rasenmäher verhindert Landeanflug

  • 12:35Zwei Kinder aus Trümmern gerettet

  • 11:22Schauspielerin Margot Hielscher tot

  • 10:36Prominenter russischer Regisseur Serebrennikow festgenommen

  • 23:12Stimmen zur Champions League

  • 22:46Außenseiter Agdam in Königsklasse

  • 22:30Liverpool zu stark für Hoffenheim

  • 22:17Erdmann/Dollinger schlagen Brasilien

  • 22:11Zwiebler: WM-Aus in Runde zwei

  • 21:40Dressur-EM: Titel an Deutschland

  • 21:32Hockey-Herren stehen im Halbfinale

  • 20:59Löwen holen Handball-Supercup

  • 20:52Staffel-Gold für deutsches Duo

  • 20:24Federer vor US Open zuversichtlich

  • 20:08Nagelsmann vertraut Talent Geiger

  • 19:52Walkenhorst/Ludwig starten mit Sieg

  • 19:07Wahl Europas Fußballer des Jahres

  • 18:57Blindenfußballer verpassen Halbfinale

  • 18:14Froome baut Vorsprung etwas aus

  • 17:53UEFA mit neuer Kampagne

  • 17:20Berbatow wechselt nach Indien

  • 16:37Müller nach Kreuzbandriss operiert

  • 16:33Griezmann zwei Spiele gesperrt

  • 16:02Deutsche scheitern vorzeitig

merkzettel

Türkei-Korrespondent der "Welt" Haftrichter verhängt Untersuchungshaft gegen Deniz Yücel

VideoHaft für "Welt"-Korrespondenten
deniz yuecel

Die türkische Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft gegen „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel verhängt. Ihm wird Terrorpropaganda und Datenmissbrauch vorgeworfen. Yücel hatte zuletzt über E-Mails des türkischen Energieministers Albayrak berichtet.

(27.02.2017)

VideoDeniz Yücel festgenommen
deniz yuecel

Nach der Festnahme des türkischen "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel hat das Auswärtige Amt die Türkei aufgefordert, im Ermittlungsverfahren rechtsstaatliche Regeln einzuhalten.

(18.02.2017)

VideoKorrespondent zu U-Haft Yücels
Elmar Schön

Fast zwei Wochen hielten die türkischen Behörden Deniz Yücel in Polizeigewahrsam fest. Nun muss der deutsch-türkische Journalist in U-Haft. „Volksverhetzung und Verbreitung von Terrorpropaganda wird ihm vorgeworfen“, berichtet ZDF-Reporter Elmar Schön.

(27.02.2017)

Nach 13 Tagen Polizeigewahrsam in der Türkei hat ein Haftrichter in Istanbul Untersuchungshaft gegen den deutschen Journalisten Deniz Yücel erlassen. Das bestätigte unser ZDF-Korrespondent in Istanbul. Yücel arbeitet für die Mediengruppe "Welt" als Türkei-Korrespondent. 

Der Haftrichter sei dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft am Montagabend gefolgt, berichtete die "Welt"-Mediengruppe. Dem 43-jährigen Korrespondenten würden "Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung" vorgeworfen. "Offensichtlich wird ihm hier eine Nähe zur PKK unterstellt", berichtet ZDF-Korrespondent Elmar Schön. "Wir haben auch gehört, dass der Staatsanwalt Yücel genau dazu befragt hat." Verdächtige können in der Türkei bis zu fünf Jahre in Untersuchungshaft gesperrt werden.

Haftantrag nach Anhörung

Yücel besitzt sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft. Er ist der erste deutsche Korrespondent, der seit der Regierungsübernahme der islamisch-konservativen AKP des heutigen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Jahr 2002 in Untersuchungshaft kommt.

Die "Welt" berichtete, der Haftrichter Mustafa Cakar habe in der Vergangenheit schon mehrere Journalisten der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" zu U-Haft verurteilt. Der Staatsanwalt habe Yücel allgemein zu seinen Artikeln befragt und dann Haftantrag gestellt. "Seine Anwält haben jetzt die Möglichkeit Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen", berichtet ZDF-Korrespondent Elmar Schön.

Merkel: Das "ist bitter und enttäuschend"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Untersuchungshaft für Deniz Yücel in der Türkei nach dem Richterspruch scharf kritisiert. "Die Nachricht (...) ist bitter und enttäuschend", erklärte sie am Montagabend in Berlin. "Diese Maßnahme ist unverhältnismäßig hart, zumal Deniz Yücel sich der türkischen Justiz freiwillig gestellt und für die Ermittlungen zur Verfügung gestellt hat."

Die Bundesregierung erwarte, dass die türkische Justiz in ihrer Behandlung des Falles Yücel "den hohen Wert der Pressefreiheit für jede demokratische Gesellschaft" berücksichtige. "Wir werden uns weiter nachdrücklich für eine faire und rechtsstaatliche Behandlung Deniz Yücels einsetzen und hoffen, dass er bald seine Freiheit zurückerlangt.

Untersuchungshaft in der Türkei

Vor einem Gerichtsprozess kann ein Verdächtiger in der Türkei nach maximal 14-tägigem Polizeigewahrsam freigelassen oder in Untersuchungshaft genommen werden. Die Untersuchungshaft verhängt ein Haftrichter auf Antrag eines Staatsanwalts.

Im Jahr 2014 wurde die Dauer der U-Haft in der Türkei bei einer Reform auf maximal fünf Jahre begrenzt. Davor konnten Untersuchungshäftlinge zehn Jahre festgehalten werden. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisierte nach der Reform, dass auch fünf Jahre "akzeptable Menschenrechtsnormen überschreiten". Zum Vergleich: In Deutschland dauert die U-Haft grundsätzlich nicht mehr als sechs Monate.

Die Gefängnisse in der Türkei sind derzeit übervoll. Nach dem Putschversuch vom Juli 2016 wurden Zehntausende Menschen unter Terrorverdacht in Untersuchungshaft genommen. Gegen die Verhängung von Untersuchungshaft kann Einspruch erhoben werden.

(Quelle: dpa)

"Entsetzlicher Verstoß gegen die Pressefreiheit

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Özcan Mutlu kündigte eine Kundgebung für den morgigen Dienstag vor der türkischen Botschaft in Berlin unter dem Motto #FreeDeniz an. Mutlu sagte: "Wenn die Türkei zeigen will, dass sie eine Demokratie ist, dann muss diese Farce endlich beendet und die Presse- und Meinungsfreiheit geschützt werden." Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) nannte den Haftantrag des Staatsanwalts für Yücel einen "entsetzlichen Verstoß gegen die Pressefreiheit".

Unter dem derzeit geltenden Ausnahmezustand in der Türkei können Verdächtige bis zu 14 Tage in Gewahrsam gehalten werden. Deshalb hätte Yücel spätestens an diesem Dienstag einem Haftrichter vorgeführt oder freigelassen werden müssen.

Bereits der lange Polizeigewahrsam für Yücel war in Deutschland auf Kritik gestoßen. "Er hat sich freiwillig in Polizeigewahrsam begeben und ist dort nach unserer Auffassung viel zu lange festgehalten worden", sagte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) am Montag in Rom - noch bevor der Beschluss des Haftrichters bekannt wurde.

"Mir geht es ganz gut"

Yücel hatte sich am 14. Februar bei der Polizei in Istanbul gemeldet, weil nach ihm gefahndet wurde, und war festgenommen worden. Der "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt hatte danach an die Behörden appelliert, keine Untersuchungshaft zu verhängen.

Weitere Links zum Thema

Yücel hatte seine Bedingungen im Polizeigewahrsam - vermittelt über seinen Anwalt - in der "Welt am Sonntag" als schwierig bezeichnet. Er hatte aber auch hinzugefügt: "Mir geht es ganz gut." Yücel teilte sich demnach mit meist ein bis zwei Mitgefangenen eine Sieben-Quadratmeter-Zelle. Gewalt habe er nicht erfahren oder mitbekommen. Die Polizisten seien manchmal grob im Ton, aber nicht ausfallend und im Rahmen der Vorschriften meistens auch hilfsbereit.

Keine Akkreditierung

Auf der Rangliste der Pressefreiheit von "Reporter ohne Grenzen" lag die Türkei schon vor dem im Juli 2016 verhängten Ausnahmezustand auf Platz 151 von 180 Staaten. Dutzende regierungskritische türkische Journalisten sitzen in Haft. Im Dezember war ein amerikanischer Korrespondent des "Wall Street Journals" vorübergehend festgenommen worden, er verließ anschließend das Land.

Yücel ist seit Mai 2015 Türkei-Korrespondent der "Welt". Die Regierung hatte ihm eine Akkreditierung verweigert. Da er auch türkischer Staatsbürger ist, konnte er dennoch legal im Land arbeiten. Zahlreiche türkische Journalisten sind nicht von der Regierung akkreditiert. Bei ausländischen Korrespondenten ist die Akkreditierung allerdings Voraussetzung für die Aufenthaltsgenehmigung.

27.02.2017, Quelle: afp, ZDF, dpa
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen