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"Orange is the New Black" TV-Serie mischt US-Justizsystem auf

BildIm Gefängnis
Anonymer Häftling grüßt mit Victory-Zeichen aus seiner Zelle

Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Häftlinge wie in den USA (Symbolfoto). Fast jeder hundertste volljährige Amerikaner sitzt hinter Gittern.

(Quelle: ap)

VideoArbeit statt Gefängnis
Yvonne Bolz bei der Arbeit

Yvonne Bolz hat eine zweite Chance bekommen. Bio-Bauernhof statt Gefängnis. - Arbeit statt Strafe: nach dem Motto hilft ein Verein in Brandenburg Verurteilten, damit sie nicht ins Gefängnis müssen.

(25.11.2015)

von Lars Gesing, Washington

In den USA ist die mehrfach ausgezeichnete Gefängnis-Serie "Orange is the New Black" ein Hit. Sie portraitiert das Leben hinter Gittern in einem Frauengefängnis – und befeuert damit im Land öffentlichkeitswirksam die Debatte um Reformen. Denn nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Häftlinge wie in den USA. 

Niemals hätte sie es für möglich gehalten, dass ihr größter Fehler im Leben einmal so viel Gutes bringen könnte, sagt Piper Kerman heute. Heute, das ist mehr als ein Jahrzehnt nachdem Kerman 15 Monate hinter Gittern verbrachte, weil sie in Belgien beim Schmuggeln eines Koffers voller Drogengeld erwischt worden war.

TV-Kritiker und Reform-Aktivisten gleichermaßen begeistert

Über ihre Erfahrungen im Frauengefängnis in Danbury im US-Bundesstaat Connecticut hat die Amerikanerin ein Buch geschrieben. Der Online-Videodienst Netflix ließ sich nicht lange bitten und erschuf mit Hilfe der Vorlage kurzerhand seine nächste Hitserie - "Orange is the New Black".

Nicht nur die amerikanische TV-Kritiker-Garde feiert ihren humoristisch-dramatischen Ansatz. Mit der Serie erhält auch die Debatte um eine Reform des amerikanischen Justizsystems popkulturellen Auftrieb. Und der, so sind sich hier viele einig, ist dringend nötig.

Die USA sind der Chef-Inhaftierer

Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Häftlinge wie in den USA. Fast jeder hundertste volljährige Amerikaner sitzt hinter Gittern. Hinzu kommt, dass inzwischen etwa ein Drittel aller weiblichen Häftlinge weltweit in US-Gefängnissen eingesperrt ist.

Victoria Law

Victoria Law
Quelle: privat

"Dank der Popularität von Serien wie 'Orange is the New Black' beschäftigen sich die Leute jetzt mehr mit Themen wie Inhaftierungsraten und Haftbedingungen", sagt Victoria Law, Autorin des Buches " Resistance Behind Bars: The Struggles of Incarcerated Women". Bis vor kurzem, sagt sie, hätten selbst viele sozial engagierte Amerikaner weggeschaut, weil das Thema für sie schlicht nicht greifbar war.

Gefängnisstrafen und ihre Kollateralschäden

Inzwischen aber werden immer mehr Stimmen laut, die eine grundlegende Reform des US-Justizsystems fordern. Die hohen Inhaftierungsraten, so der weitgehende Konsens, sind die Ausgeburt der Kriegserklärung an die Drogenepidemie, die in den 1980ern ins kollektive amerikanische Bewusstsein rückte. Sowohl der republikanische Präsident George H. W. Bush als auch Demokrat Bill Clinton machten sich damals für Gesetze stark, die auf Gefängnisstrafen zur Abschreckung setzten.

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Selbst der Besitz kleinster Mengen Marihuana konnte nun lange Gefängnisstrafen nach sich ziehen. Aus sozialer Benachteiligung vor allem schwarzer Minderheiten entwuchs schnell das populistisch titulierte Phänomen der "Masseninhaftierung". Dieses wiederum hatte Konsequenzen, die weit über die eigentliche Buße hinausgingen – "Kollateralschäden", wie Kritiker sie zynisch nennen. So machte etwa Clintons Sozialreformpaket es für ehemalige Häftlinge unmöglich, Sozialleistungen des Staates in Anspruch zu nehmen. Ein Ausweg aus dem Teufelskreislauf der Armut war das Dekret für sie jedenfalls nicht. Es ist auch der schwarzen "Black Lives Matter"-Bewegung und Reform-Aktivistinnen wie Kerman oder Law zu verdanken, dass diese Gesetze nun überall im Land neu diskutiert werden.

Häftlinge nicht allzu glücklich über ihre TV-Abbilder

Gerade in Hinblick auf Haftbedingungen für Frauen geht der Einfluss von "Orange is the New Black" aber noch weiter. Es wird zum Beispiel aufgezeigt, dass vielen Frauen Einzelhaft angedroht wird, sollten sie sexuelle Übergriffe von Wärtern melden. Und dann ist da noch das Thema der Versorgung von Kindern inhaftierter Mütter.

Und dennoch: Aller positiven Intentionen zum Trotz sagt Nicole Porter, Chef-Lobbyistin der justizkritischen Gruppe The Sentencing Project, dass viele Inhaftierte nicht ganz glücklich sind mit der Netflix-Serie.

"Sie mögen die komödiantischen Aspekte der Serie nicht", sagt Porter. "Sie finden nichts Unterhaltsames daran, von ihren Familien getrennt zu sein und für kleinste Gesetzeswidrigkeiten lange Zeit weggesperrt zu bleiben."

24.02.2016
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