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merkzettel

Twitter-Debatte #behindernisse gegen Barrieren im Alltag

BildBarrieren für Behinderte
Gesetz gegen Barrieren für Behinderte

(Quelle: dpa)

VideoStaat behindert Behinderte
Bäcker mit Hörgerät

Auf dem Arbeitsmarkt ist die Inklusion behinderter Menschen noch weit von den UN-Zielvorgaben entfernt. In der alltäglichen Praxis werden sie nach wie vor ausgegrenzt.

(01.12.2015)

Eine spontane Idee, die zu einer breiten Debatte führen könnte: Seit Wochenbeginn berichten behinderte Menschen auf Twitter von Alltagsbegebenheiten, durch die sie sich eingeschränkt fühlen - unter #behindernisse. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes empfiehlt, sich zu beteiligen. 

Die Idee stammt von Privatpersonen. Am Montag fragte Nutzerin @MissMindf0ck, ob es einen Hashtag gebe, unter dem behinderte Menschen "darüber schreiben, was sie alles inzwischen vermeiden". @HairyMonoceros schlug #behindernisse vor, @MikaMurstein verkündete: "A new hashtag is born" - ein neues Schlagwort ist geboren.

Nerv getroffen

Alle drei Nutzer haben unter 1.000 "Follower" - ein Indiz dafür, dass die Aktion einen Nerv trifft, unabhängig vom Bekanntheitsgrad ihrer Initiatoren. Dafür spricht auch eine vor kurzem erschienene Studie der Aktion Mensch, nach der 77 Prozent der Deutschen die Barrierefreiheit für wichtig halten. Menschen mit Behinderung seien "die besten Experten für die eigenen Belange", sagte Sprecherin Caroline Hendricks im Bezug auf #behindernisse.

Weitere Links zum Thema
Die Sozialorganisation stelle immer wieder fest, "dass Barrieren noch zahlreich den Alltag dominieren", so Hendricks weiter. Das betreffe Hürden im öffentlichen Raum, "aber auch die Barrieren in den Köpfen der Menschen".

Wie bei #aufschrei

Vorgehen und Resonanz der Twitter-Aktion erinnern an #aufschrei. Unter diesem Schlagwort berichteten Frauen vor drei Jahren über Sexismus im Alltag. Jetzt gehörte #behindernisse zwischenzeitlich zu den zehn meistgenutzten Hashtags in Deutschland - und die Masse der geteilten Erfahrungen beeindruckt.

Bahnhöfe ohne Aufzüge, Filme ohne Untertitel oder die Verwendung von "behindert" als Schimpfwort gehören zum Erwartbaren. Dass behinderte Menschen berichten, genau zu überlegen, "wann ich Hilfsmittel beantrage, um Zeit für den Rechtsstreit mit der Krankenkasse zu haben", erschreckt den unbeteiligten Nutzer schon eher, ebenso die mehrmals geschilderte Erfahrung, in Geschäften oder Restaurants nicht selbst angesprochen zu werden ("Was will der essen?").

Userin: Hinweisen heißt nicht jammern

Die Nutzer sammeln auch vermeintlich nette Kommentare wie "Du wirkst gar nicht so" oder "Warum willst du denn einen höheren Grad der Behinderung bescheinigt haben? Wer will denn schon behindert sein?". Ebenso wird thematisiert, was das Leben mit einer Behinderung dauerhaft mit Menschen machen kann. "Immer auf Krawall gebürstet sein, um das Rollikind gegen dumme Kommentare zu verteidigen", so beschreibt es eine Nutzerin. Den Vorwurf, die Aktion biete allgemeinem Gejammer ein Forum, kontert jemand: Auf etwas hinzuweisen ist nicht gleich jammern.

Die Idee hinter #behindernisse ist nicht neu. Der gleichnamige Blog einer Hamburgerin listet seit 2007 "idiotische und nachahmenswerte Lösungen für eine behinderten(un)freundliche Umgebung" auf. Das Schachtelwort aus "behindert" und "Hindernisse" legt zudem die Frage nahe, was Behinderung eigentlich ist. In Schweden setzte bereits in den 1970er Jahren ein Umdenken ein. "Die Behinderung entsteht durch die nicht barrierefreie Umgebung und liegt nicht beim Menschen vor", zitiert der "Sozialkompass Europa" die Definition des skandinavischen Landes.

Ziel: Mehr Barrierefreiheit

Auf einen Bewusstseinswandel deutet auch die Formulierung in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen hin, die auch Deutschland unterzeichnet hat. Darin heißt es, Behinderte hätten "langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen". Diese hinderten sie "in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft".

Einen offiziellen Anlass für #behindernisse gibt es nicht. Laut der Aktion-Mensch-Umfrage kennen aber nur 39 Prozent der Deutschen die Definition von Barrierefreiheit. Darauf hinzuweisen, ist offenbar auch ohne Anlass eine gute Idee.

03.02.2016, Quelle: von Paula Konersmann, kna
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