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merkzettel

Übergriffe an Silvester Schwesig fordert Respekt vor Frauen

VideoDe Maizière kritisiert Polizei
Situation am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht.

Nach den Übergriffen an Silvester in Köln wirft der Innenminister der Kölner Polizei Versagen vor. Die Ereignisse sind laut de Maizière nicht hinnehmbar und bedürfen schneller Aufklärung.

(06.01.2016)

VideoErste Verdächtige ermittelt
Rechtsexpertin Sarah Tacke zu den Ermittlungen in Köln

Nach den Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht wurden drei Verdächtige ermittelt. Rechtsexpertin Sarah Tacke zu den Ermittlungen und mögliche Konsequenzen.

(06.01.2016)

VideoOB Reker zu den Übergriffen
Henriette Reker

Nach derzeitigem Ermittlungsbild handele es sich bei den sexuellen Straftätern in Köln nicht um Flüchtlinge, so Bürgermeisterin Reker. Äußerungen und Berichte in diese Richtung seien nicht zulässig.

(05.01.2016)

VideoKöln: Polizei in der Kritik
Dom und Hauptbahnhof in Köln

Die sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln lösen eine Welle der Bestürzung aus. Die Polizei ist mit Vorwürfen konfrontiert, die Stadt ruft ein neues Sicherheitskonzept aus.

(06.01.2016)

Nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln und Hamburg hat Frauenministerin Manuela Schwesig Respekt vor Frauen gefordert. Das gehöre zu den Werten in Deutschland. Die Polizei müsse die Frauen schützen. 

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) hat angesichts der Übergriffe von Köln einen konsequenten Schutz von Frauen durch die Polizei gefordert. Es dürfe jetzt keine Debatte darüber geben, ob Frauen ihr Verhalten ändern müssten, sagte Schwesig am Mittwoch in Berlin. "Die Männer, die so etwas machen, müssen ihr Verhalten ändern, und vor allem müssen sie zur Rechenschaft gezogen werden." Zu den Werten in Deutschland gehöre der Respekt vor Frauen, sagte Schwesig. "Die Zeiten, wo wir Frauen uns nicht frei bewegen dürfen, wo wir keine Miniröcke tragen dürfen, diese Zeiten sind vorbei."

"Gastrecht verwirkt"

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Flüchtlinge dürften nicht pauschal solcher Straftaten verdächtigt werden, aber auch sie müssten sich an die geltenden Werte halten, sagte die Ministerin. "Wer sich an diese Werte nicht hält, wer Straftaten auch gegenüber Frauen begeht, der hat sein Gastrecht verwirkt." Es müsse offen darüber gesprochen werden, wenn Männer, die aus anderen Ländern kommen, Frauen nicht respektierten. "Wenn wir diese Probleme nicht offen ansprechen, ist es Wasser auf die Mühlen von Rechtsextremisten."

Die Herkunft der Täter sei zunächst egal, sagte die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz im ZDF-Morgenmagazin, es brauche eine klare Aufklärung, was genau vor dem Kölner Hauptbahnhof passiert sei. Sie warnte davor, voreilig bestimmte Gruppen als Täter zu bezeichnen, gleichwohl müsse aber hart durchgegriffen werden. Bei Personen, deren Aufenthaltsstatus ungeklärt ist, müsse bei erwiesener Schuld auch konsequent ausgewiesen werden.

06.01.2016, Quelle: ZDF, dpa
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