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Hunger in Syrien "Es gibt Menschen dort, aber kein Leben"

BildMenschen in Madaja
Bewohner warten am 11. Januar 2016 auf ihre Evakuierung aus Madaja

(Quelle: ap)

VideoHilfe erreicht Madaja
LKW mit Nahrungsmitteln und Hilfsgütern

(11.01.2016)

VideoSyrien: Hunger als Waffe
Kinder im syrischen Ort Madaja drohen zu verhungern.

Die Situation für die Menschen in Syrien wird immer dramatischer. Seit Monaten schließen Syriens Regime und Verbündete den Ort Madaja ein, tausenden Menschen droht der Hungertod.

(07.01.2016)

VideoHungersnot in belagerter Stadt
Tausende vom Hungertod bedrohte Menschen im belagerten syrischen Madaja müssen weiter auf Hilfe warten. Aus logistischen Gründen könnten die Lieferungen erst in Kürze beginnen, so das Rote Kreuz.

In der belagerten syrischen Stadt Madaja sollen rund 1000 Menschen vom Hungertod bedroht sein. Nun hat die syrische Regierung die dringend benötigten Hilfslieferungen der Vereinten Nationen genehmigt.

(10.01.2016)

Nach der Öffnung der Blockade sind mindestens 300 vom Hungertod bedrohte Menschen aus der von Rebellen beherrschten Stadt Madaja gebracht worden. Laut UN sind über 400.000 Syrer vom Hunger bedroht. Sprecherin Fleming zitierte einen Kollegen: "Es gibt Menschen dort, aber kein Leben". 

 "Alle kreativen Lösungen sind willkommen", sagt Melissa Fleming, Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR; es sei etwa eine Luftbrücke denkbar, sagte sie im Deutschlandfunk. Es gebe in Madaja keine Elektrizität und keine Medizin; die Menschen könnten nahezu keine Lebensmittel erwerben. Das Hilfswerk schätzt, dass es etwa 15 vergleichbare Situationen in Syrien gibt, von denen 400.000 Menschen betroffen sind. Hilfsorganisationen dürften ihre Güter nicht in alle Regionen liefern, so Fleming. "Es gibt Menschen dort, aber kein Leben", zitierte sie einen Kollegen vor Ort.

Seit rund einem halben Jahr belagert

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Ähnlich wie Fleming äußerten sich UN-Diplomaten. Viele Menschen in Madaja seien fast tot und bräuchten dringend medizinische Hilfe, sagten sie nach einer Sicherheitsratssitzung in New York. Nach der Öffnung eines Blockaderings des syrischen Regimes wurden mindestens 300 vom Hungertod bedrohte Menschen aus der von Rebellen beherrschten Stadt gebracht. Zudem gebe es rund 400 weitere Menschen, die wegen ihres schlechten Zustandes sofort behandelt werden müssten, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen, die an dem Hilfskonvoi beteiligt waren, hätten zuvor eine Bestandsaufnahme der Lage in dem Ort und des Zustands der Menschen gemacht. Madaja ist seit rund einem halben Jahr von Regierungstruppen eingeschlossen. Der erste Hilfskonvoi könne nur ein Anfang sein, sagten UN-Diplomaten.

UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien informierte den Sicherheitsrat über die aktuelle Situation. Spanien und Neuseeland hatten um das Treffen gebeten. "Es ist ermutigend, dass ein Konvoi mit Hilfslieferungen in Madaja angekommen ist, aber das ist nur der Anfang", sagte Neuseelands UN-Botschafter Gerard van Bohemen. "Wir brauchen ungehinderten und anhaltenden Zugang zu allen notleidenden Menschen in Syrien." Der syrische UN-Botschafter Bashar Jaafari betonte dagegen, es gebe gar keine Hunger leidenden Menschen in Madaja. Diese Berichte seien "erfunden". Es gebe aber das Problem, dass Terroristen Hilfslieferungen stehlen würden.

330 Tonnen Nahrung und Medikamente

Am Montag hatte die lebensrettende Hilfslieferung Madaja erreicht. Die Hilfe besteht neben Nahrung unter anderem aus Medikamenten für chronische Krankheiten, Schwangere und Säuglinge. Dem Syrischen Halbmond zufolge reicht sie aus, um die bis zu 40.000 Menschen in der westsyrischen Stadt 40 Tage lang zu versorgen.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) schätzt, dass in Madaja seit Dezember mindestens 28 Menschen an Mangelernährung gestorben sind. Erst am Sonntag bestätigte MSF fünf Todesfälle. Neben den Zivilisten befinden sich nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte etwa 125 Kämpfer der Rebellen in der Stadt. Spannungen zwischen ihnen und der Bevölkerung gebe es nicht.

Zeitgleich zu der Hilfe für Madaja traf eine Lieferung in den von Rebellen belagerten Orten Fua und Kefraja im Nordwesten Syriens ein. Diese Dörfer werden von Regierungstruppen gehalten, auch dort war eine Person infolge der Blockade gestorben.

Viele Menschen wegen Kämpfen nach Madaja geflohen

Hilfsorganisationen konnten nach eigenen Angaben zuletzt im Oktober Lieferungen nach Madaja bringen. Aktivisten berichteten, die Menschen ernährten sich von Blättern, Hunden und Katzen. Bilder von bis auf die Knochen abgemagerten Menschen hatten international Entsetzen ausgelöst.

Syrien

Madaja

Karte von Syrien mit der Stadt Madaja

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte schätzt, dass sich bis zu 40.000 Menschen in Madaja aufhalten. Ärzte ohne Grenzen spricht von mehr als 20.000 Menschen. Eigentlich hat der Ort nur einige Tausend Einwohner, doch infolge von heftigen Kämpfen um die nahe Stadt Sabadani flohen viele Menschen nach Madaja.

Das gezielte Aushungern von Zivilisten gilt völkerrechtlich als Kriegsverbrechen. Schon im Juni 2015 hatte der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in einem Bericht zur Lage im Bürgerkriegsland Syrien darauf hingewiesen, dass alle Konfliktparteien systematisches Aushungern wie in der Stadt Madaja als Kampfmethode einsetzen.

12.01.2016, Quelle: dpa, kna
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