01.07.2016

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Reaktion auf Atomtest Nordkoreas UN-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

BildUN-Sicherheitsrat beschließt Sanktionen
Der UN-Sicherheitsrat stimmt am 2. März 2016 für Saktionen gegen Nordkorea

Zu den Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea gehören unter anderem ein Exportverbot für bestimmte Bodenschätze und ein Verkaufsverbot von Luxusgegenständen.

(Quelle: dpa)

VideoNordkorea startet Rakete
Nordkorea hat eine Langstreckenrakete gestartet. Laut Pjönjang sei mit der Rakete ein Satellit ins Weltall gebracht worden. Der Raketenstart stieß international auf scharfe Kritik.

Nordkorea hat eine Langstreckenrakete gestartet. Laut Pjönjang sei mit der Rakete ein Satellit ins Weltall gebracht worden. Der Raketenstart stieß international auf scharfe Kritik.

(07.02.2016)

VideoNordkorea ist unbeeindruckt
Thomas Reichart

"Pjöngjang will sich als Atommacht präsentieren. Es ist eine Art Lebensversicherung für das Regime", so ZDF-Korrespondent Thomas Reichart. China könne als wichtigster Handelspartner Einfluß nehmen.

(07.01.2016)

Der UN-Sicherheitsrat verhängt gegen Nordkorea die härtesten Sanktionen seit 20 Jahren: Von heute an sollen unter anderem alle Frachter von und nach Nordkorea kontrolliert werden. Das Gremium reagiert damit auf einen weltweit kritisierten Atomtest und einen anschließenden Satellitenstart. 

Rund zwei Monate hat der UN-Sicherheitsrat nach dem weltweit kritisierten Atomtest Nordkoreas für eine Reaktion gebraucht, die USA hatten sieben Wochen lang mit Nordkoreas Verbündeten China über die Resolution verhandelt. Nun ist es zu einer Einigung gekommen: Die 15 Mitglieder des Gremiums sprachen sich heute in New York einstimmig für die Strafmaßnahmen aus.

"Klare Botschaft an Nordkorea"

Die internationale Gemeinschaft sieht in dem Atomtest und dem Satellitenstart den verdeckten Test einer Langstreckenrakete, während Nordkorea von einem Start zu friedlichen Zwecken spricht. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßt die verschärften Sanktionen. "Die heutige einstimmige Handlung des Sicherheitsrats sendet eine klare Botschaft an Nordkorea, dass das Land seine internationalen Verpflichtungen wieder voll erfüllen muss", sagt Ban. Auch Südkorea begrüßt die neue Resolution: "Wir werden die internationale Zusammenarbeit weiter stärken, so dass Nordkorea sein Atomprogramm auf vollständige, nachprüfbare und unumkehrbare Weise aufgibt", heißt es in einer Erklärung des Außenministeriums in Seoul.

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"Der Sicherheitsrat betont erneut seine Entscheidung, dass Nordkorea alle nuklearen Waffen und alle existierenden Atomprogramm auf vollständige, verifizierbare und unumkehrbare Weise aufgeben muss", heißt es in der UN-Resolution. Zu den Sanktionen gehören unter anderem ein Exportverbot für bestimmte Bodenschätze und ein Verkaufsverbot von Luxusgegenständen wie teuren Uhren und Sportzubehör. Außerdem werden die Konten von 16 Personen und zwölf Unternehmen eingefroren und Ausreiseverbote verhängt.

Sanktionen haben Nordkorea bisher wenig beeindruckt

In einem am Montag veröffentlichten Bericht hatte eine von den Vereinten Nationen beauftragte Expertengruppe zuvor ernsthafte Zweifel an der Wirksamkeit der bislang bestehenden Sanktionen geäußert. Das Regime in Pjöngjang habe diese geschickt umgangen und UN-Mitgliedsstaaten setzten die Sanktionen auch nicht ausreichend um.

Nach Angaben aus westlichen Quellen werden Hunderttausende in politischen Haftanstalten in Nordkorea gefangen gehalten. An der Spitze der von einem Geflecht aus Arbeiterpartei und Militär beherrschten Diktatur steht Kim Jong Un. Das abgeschottete und bitterarme Land hat rund 25 Millionen Einwohner.

02.03.2016, Quelle: dpa, ap
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