23.07.2016

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Unangemeldete Abgastests Dobrindt will "Dopingtests" für Autos

BildAbgase
Autos in der Innenstadt

"Es wird Kontrollen für Kraftfahrzeuge im Stile von Dopingtests geben. Unangemeldet, jedes Jahr", sagt Alexander Dobrindt.

(Quelle: dpa)

Video"VW: Man kann machen was man will"
WSJ-Journalist William Boston

In der Abgas-Affäre muss VW die Politik nicht fürchten, sagt William Boston vom Wall Street Journal. VW habe die Erfahrung gemacht, machen zu können, was man wolle.

(07.02.2016)

VideoDie Politik und der VW-Skandal
Alexander Dobrindt bei VW

Aufklärung, ja. Aber doch nicht von der deutschen Politik ... Im Abgas-Skandal macht die deutsche Politik um Verkehrsminister Alexander Dobrindt wenig Druck auf VW. Warum nur?

(07.02.2016)

Verschärfte Kontrollen für Autohersteller. Die will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) einem Medienbericht zufolge als Konsequenz aus der VW-Affäre um manipulierte Abgaswerte. Nach dem Zufallsprinzip sollen Autos ausgewählt und der Schadstoffausstoß getestet werden. 

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will als Konsequenz aus dem Abgas-Skandal bei Volkswagen den Druck auf Automobilhersteller erhöhen. Dobrindt sagte der "Bild am Sonntag": "Es wird Kontrollen für Kraftfahrzeuge im Stile von Dopingtests geben. Unangemeldet, jedes Jahr. Nach dem Zufallsprinzip werden Fahrzeuge beispielsweise über Autovermietungen ausgewählt und deren Schadstoffausstoß getestet." Sein Ministerium wolle sicherstellen, dass solche Manipulationen nicht wieder passieren.

Motorsoftware offenlegen

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Im Januar hatte das Bundesverkehrsministerium bereits mehrere Neuregelungen in den Blick genommen. Technische Prüfdienste, die für einen Autohersteller tätig sind, sollten sich künftig in einer Rotation abwechseln, hatte ein Sprecher in Berlin mitgeteilt. Die VW-Untersuchungskommission des Ministeriums habe zudem vorgeschlagen, staatliche Prüfstände für Emissions-Nachmessungen aufzubauen. Damit könnten nach Ansicht von Experten wirtschaftliche Abhängigkeiten zwischen Prüfinstituten und Herstellern vermieden werden.

Außerdem sollen Hersteller dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) künftig ihre Motorsoftware offenlegen. Dadurch wäre es leichter, etwaige Abschaltvorrichtungen, mit denen ein Fahrzeug "merkt", ob gerade ein Abgastest läuft, zu erkennen.

14.02.2016, Quelle: afp, dpa
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