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merkzettel

Unterbringung von Flüchtlingen Flüchtlinge im Zelt: Mit Heizöl gegen die Kälte

VideoFlüchtlinge weiter auch in Zelten
Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Ingelheim (Rheinland-Pfalz)

Noch immer leben Flüchtlinge in Zelten. Um die Unterkünfte warm zu kriegen, erzeugen Generatoren heiße Luft. Dazu braucht es 2.000 Liter Heizöl pro Tag – so viel wie ein Einfamilienhaus im Jahr.

(07.12.2015)

VideoFlüchtlinge: Feste Unterbringung
Flüchtlingsfamilie mit Koffern vor einer Unterkunft in Hessen.

Zelte sind für die Unterbringung im Winter eher ungeeignet. In Hessen wurden deshalb winterfeste Unterkünfte eingerichtet, um jedem Flüchtling ein festes Dach über dem Kopf zu bieten.

(02.12.2015)

VideoVideo
Beitrag mit arabischen Untertiteln

In der Reihe „Flüchtlinge: Willkommen oder unerwünscht?“ sind wir in dieser Ausgabe im kleinen Ort Schlotheim in Thüringen.

(06.12.2015 Quelle: ZDF)

VideoVideo (1)
Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Flüchtlinge

(06.12.2015)

von Oliver Heuchert

Im Winter ist ein Bett im Zelt keine schöne Vorstellung. Für Tausende Flüchtlinge in Deutschland ist sie zurzeit aber Realität. Die Länder können bei der Unterbringung noch nicht auf Zelte verzichten. Und das kann teuer sein: In Ingelheim verschlingen Heizaggregate 2.000 Liter Heizöl pro Tag. 

Das Land Rheinland-Pfalz hat dieses Jahr mehr als 46.000 Flüchtlinge aufgenommen. Von ihnen leben zurzeit noch rund 2.300 in Zelten. Eigentlich sollte es solche Zeltstädte für Flüchtlinge gar nicht mehr geben. Denn als die Zelte im Sommer aufgestellt wurden, wurde auch angekündigt, dass es bis zum Winterbeginn für alle Menschen feste Unterkünfte geben solle. Das hat offensichtlich nicht geklappt.

2.000 Liter Heizöl pro Tag

In Ingelheim bei Mainz etwa wurden Heizaggregate angeschafft und eingebaut, damit die Flüchtlinge in den Zelten nicht frieren. "Das sind Dieselgeneratoren, die durch Verbrennung heiße Luft erzeugen", sagt Andreas Humrich vom Deutschen Roten Kreuz. Er ist technischer Leiter der Zeltstadt in Ingelheim. Die heiße Luft wird durch einen Wärmetauscher und dicke Plastikschläuche in die Zelte geblasen. Gut für die Flüchtlinge, die aus ihren Heimatländern eher höhere Temperaturen kennen. "In den Zelten wird es mollig warm", sagt Humrich.

Die Wärme hat allerdings ihren Preis. Die Heizungs-Anlagen in der Ingelheimer Zeltstadt verbrauchen rund 2.000 Liter Heizöl pro Tag. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches Einfamilienhaus verbraucht im ganzen Jahr in etwa diese Menge. Den Flüchtlingen fällt der große Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen natürlich auf: "Hier im Zelt ist es sehr warm. Draußen ist es sehr kalt. Wenn ich raus und rein gehe, hole ich mir leicht eine Erkältung", sagt Mohamad Belal Alranashdeh, ein kleiner Junge aus Syrien.

Auch Sdira Ahmad muss sich an den deutschen Winter erst noch gewöhnen: "Draußen ist es oft kalt. Man kann sich mit dem Wetter hier nicht sicher sein. In Deutschland ist das Wetter wechselhafter als in Syrien." Die kleine Delkan Kalo dagegen ist einfach nur froh, in Deutschland zu sein: "Alles ist gut hier. Das Essen, das Trinken, auch das Wetter. Deutschland soll jetzt meine Heimat werden, also muss ich auch das Wetter akzeptieren".

Doppelte Böden und Wände

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Bis zu 150 Menschen leben in einem Zelt. Das ist wenig gemütlich, sondern laut, stickig und eng. Zwei bis drei Wochen verbringen die Flüchtlinge im Zelt, wenn es schnell geht. Vor allem Familien kommen rasch in feste Unterkünfte. Wer dagegen wenig Aussicht auf Asyl hat, bleibt länger im Zelt, weil solche Flüchtlinge nicht mehr auf die Kommunen verteilt werden. Die Zelte selbst wirken ziemlich stabil. Die Seitenteile bestehen aus doppelwandigem Kunststoff. Auch die Böden sind zweifach verlegt. Sollte es diesen Winter doch noch richtig schneien, sind die Dächer so gebaut, dass sie das aushalten. Und auch ein Sturm soll ihnen nichts anhaben können.

Medizinisch hat der Winter im Ingelheimer Zeltlager bisher keine Probleme gemacht. Was wohl auch daran liegt, dass er bislang sehr mild ausfiel. Außer ein paar Fällen von Läusebefall und Krätze und einigen Magen-Darm-Infekten ist nichts Besonderes vorgefallen. "Das ist hier wie im richtigen Leben. Jeder hat mal mit einer Erkältung zu kämpfen, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen", meint die Leiterin des medizinischen Dienstes, Michaela Schäfer, vom Deutschen Roten Kreuz.

Trotz der entspannten Lage sollen die rund 300 Flüchtlinge, die in Ingelheim in Zelten leben, noch dieses Jahr in feste Unterkünfte wechseln. Schließlich kostet so ein Zeltlager im Winter auch eine Stange Geld. Die Politik gibt sich optimistisch. "Unser Plan ist jetzt, und daran arbeiten wir auch intensiv, bis Weihnachten die Flüchtlinge, die heute noch in Zelten leben, in festen Gebäuden unterzubringen", sagt die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Irene Alt (Grüne). Bis Ende des Jahres nicht mehr im Zelt leben zu müssen, das würde die Flüchtlinge sicher freuen. Denn angenehm ist das Leben in einer Zeltstadt im Winter auch mit Heizung nicht.

07.12.2015
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