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Treffen mit Gentiloni US-Präsident Trump fordert starkes Europa

BildTrump und Gentiloni
Donald Trump empfängt Paolo Gentiloni

(Quelle: ap)

VideoEuropa - vereint dank Trump?
EU-Flagge weht im Wind

Die Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten hat viele Menschen in Europa mit Sorge erfüllt. Nun scheint sich für die EU dadurch eine neue Chance zu eröffnen. Statt auseinander zu fallen, rücken die Staaten wieder näher zusammen.

(19.02.2017)

VideoTrump attackiert NATO und EU
Frank-Walter Steinmeier

Donald Trump, der künftige Mann im Weißen Haus, hat EU und NATO scharf kritisiert. Die NATO sei veraltet, die EU werde weitere Mitglieder verlieren und sei sowieso nur ein Mittel zum Zweck für Deutschland.

(10.02.2017)

Video"America first" als Chance?
Made in Germany

Setzt US-Präsident Trump seine Forderung „America first“ um, gäbe es in den USA statt freiem Handel bald Strafzölle für ausländische Waren. Für deutsche Firmen wären die Folgen weitreichend – doch manche sehen darin auch eine Chance.

(13.03.2017)

Ganz neue Töne aus Washington: US-Präsident Donald Trump fordert nachdrücklich ein starkes Europa. Die USA wollten die Europäische Union darin unterstützen, "stark zu sein", das sei im Interesse aller Seiten, sagte Trump bei einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni. 

In scharfem Kontrast zu seinem früheren Lob für den Brexit hat US-Präsident Donald Trump nun nachdrücklich für ein starkes Europa plädiert. Die USA wollten die Europäische Union darin unterstützen, "stark zu sein", denn dies sei im Interesse aller Seiten, sagte Trump am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni im Weißen Haus.

Trump: Starke EU sehr, sehr wichtig

Ein "starkes Europa" sei ihm "sehr, sehr wichtig", betonte der US-Präsident. Denn er sei der "sehr festen Ansicht", dass dies im Interesse der Vereinigten Staaten liege.

Weitere Links zum Thema
Trump hatte bereits Anfang April mit positiven Worten über die EU überrascht. Damals lobte er in einem Interview der Londoner Zeitung "Financial Times" die Europäische Union dafür, nach dem Austrittsvotum der Briten "sehr gute Arbeit" darin geleistet zu haben, die verbleibenden Mitgliedstaaten "wieder zusammenzuführen". In der EU herrsche nun "ein anderer Geist des Zusammenhalts".

Der US-Präsident sagte in dem damaligen Interview, nach dem Brexit-Votum habe er zunächst gedacht, dass weitere Länder folgen würden: "Aber ich glaube wirklich, dass die Europäische Union die Kurve kriegt".

Dagegen hatte Trump Ende Januar bei einem Besuch der britischen Premierministerin Theresa May den Brexit als "wunderbare Sache" gepriesen. Kurz vor seinem Amtsantritt im Januar hatte der Immobilienmilliardär die EU in einem Interview, das viel Aufsehen erregte, als bloßes Vehikel deutscher Interessen abgetan.

21.04.2017, Quelle: afp
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