31.07.2016
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merkzettel

US-Vorwahlen Clinton siegt haushoch in South Carolina

BildClinton siegt in South Carolina
Hilary Clinton nach ihrem Vorwahl-Sieg in South Carolina am 27.02.2016

(Quelle: ap)

VideoEtappensiege für Trump und Clinton
Jeb Bush gibt seinen Rücktritt von der Präsidentschaftskandidatur bekannt.

Erneuter Triumph für Donald Trump bei den Republikanern und knapper Sieg für die Demokratin Hillary Clinton bei den dritten US-Vorwahlen. Bei den Republikanern erklärte Jeb Bush seinen Rücktritt.

(21.02.2016)

VideoUS-Wahlkampf der Populisten
Ein Jahr vor den US-Wahlen beherrschen unkonventionelle Bewerber die Umfragen: Einmal Donald Trump, Selfmade-Milliardär und Politrüpel, zum anderen Bernie Sanders, Sozialist und politisches Urgestein.

Ein Jahr vor den US-Wahlen beherrschen die unkonventionellen Bewerber die Umfragen: Zum einen Donald Trump, Selfmade-Milliardär und Polit-Rüpel, zum anderen Bernie Sanders, Sozialist und politisches Urgestein.

(14.10.2015)

VideoWas, wenn Trump Präsident wird?
Donald Trump

Er poltert oft laut, ist schrill und mit seinem Programm für viele das Horror-Szenario für die Nachfolge im Oval Office. Wir zeigen die Welt nach der US-Präsidenten-Wahl - mit dem Sieger Donald Trump.

(18.01.2016)

Mit einem haushohen Vorwahlsieg in South Carolina geht Hillary Clinton gestärkt in den bevorstehenden "Super Tuesday". Als die Wahlzettel fast vollständig ausgezählt waren, wurde deutlich: Clinton holt in dem Staat an der Ostküste der USA fast drei Viertel aller Stimmen. 

Ex-Außenministerin Hillary Clinton hat die Vorwahl um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten in dem US-Südstaat am Samstag haushoch gegen ihren innerparteilichen Widersacher Bernie Sanders gewonnen. Nach Auszählung fast aller Stimmen kam die ehemalige First Lady auf 73,5 Prozent, Sanders lediglich auf 26 Prozent. Laut Nachwahlbefragungen stimmten 86 Prozent der afroamerikanischen Wähler für Clinton.

Sanders gratuliert - gibt aber nicht auf

Live beim "Super Tuesday"

Das ZDF berichtet die ganze Nacht über auf www.heute.de über den "SuperTuesday". Seien Sie immer auf dem neuesten Stand unter anderem mit unserem Liveblog.

"Morgen wird diese Kampagne national", sagte Clinton unter dem Jubel ihrer Anhänger in Columbia. "Wir werden um jede Stimme in jedem Staat kämpfen." Clinton geht nun gestärkt in den "Super Tuesday" am Dienstag, wenn Demokraten und Republikaner in je elf Bundesstaaten Vorwahlen abhalten.

Sanders räumte in einer Erklärung seine Niederlage ein und gratulierte Clinton. Zugleich zeigte er sich kämpferisch: "Lasst es mich klar sagen heute Abend. Diese Kampagne beginnt gerade erst. Wir haben einen entscheidenden Sieg in New Hampshire errungen. Sie hatte einen entscheidenden Sieg in South Carolina. Jetzt geht es um den Super Tuesday."

Mehr schwarze Stimmen als einst Obama

Clinton war nach Umfragen als klare Favoritin ins Rennen in South Carolina gegangen. South Carolina ist der vierte Bundesstaat, in dem die Demokraten Vorwahlen abhalten. Clinton ist seit ihrem Sieg in Nevada vergangenes Wochenende wieder auf Nominierungskurs, nachdem sie zuvor von Sanders in New Hampshire deklassiert worden war. Bei der ersten Abstimmung in Iowa hatte sie Sanders nur sehr knapp besiegt.

Besonders Auftrieb dürfte Clinton dabei das gute Abschneiden bei den Afroamerikanern geben. Diese Gruppe stellt 61 Prozent der Wählerschaft bei den Vorwahlen der Demokraten - eine Gruppe, die den Clintons seit jeher treu verbunden sind. Während Clinton bei den Vorwahlen 2008 in South Carolina gegen Barack Obama eine bittere Niederlage einstecken musste, kam sie diesmal sogar auf mehr Unterstützer unter den Afroamerikanern als der Amtsinhaber damals.

Seitenhiebe gegen Trump

Angesichts ihres Abschneidens in South Carolina blickte Clinton bereits über den Wettstreit mit Sanders hinaus auf den Führenden im Bewerberfeld der Republikaner: In Anspielung auf Donald Trumps Kampagnenslogan "Make America Great Again", sagte Clinton, Amerika müsse nicht wieder groß gemacht werden. "Amerika hat niemals aufgehört, groß zu sein."

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"Aber wir müssen Amerika wieder ganz machen", fügte Clinton mit einem Seitenhieb auf Trumps spalterische Rhetorik hinzu, die sich gegen Einwanderer, Muslime und politische Gegner richtet. "Statt Mauern zu bauen, müssen wir Barrieren abbauen", sagte Clinton. Die USA benötigten "mehr Liebe und Freundlichkeit", auch wenn dies "etwas seltsam" klinge für eine Präsidentschaftsbewerberin.

Republikaner weiter im Clinch

Bei den Republikanern setzten unterdessen Trump und einer seiner schärfsten Rivalen, Marco Rubio, ihre gegenseitigen Attacken fort. "Ich will die Partei (der Republikaner) vor einem Betrüger bewahren", sagte Rubio in Kennesaw im Bundesstaat Georgia. Mit einem auf Trumps Frisur und die Präsidentenmaschine Air Force One gemünzten Wortspiel sagte Rubio, der Immobilientycoon "fliegt in Hair Force One rum". Trump bezeichnete Rubio im Gegenzug als "totales Leichtgewicht". "Ich ein Betrüger, ja? Ich habe ein großes Geschäft aufgebaut."

"Telecollege" zur US-Wahl

Daniel Pontzen stellt Cruz und Trump vor

ZDF-Korrespondent Daniel Pontzen

Mit einer Prise Humor: ZDF-Korrespondent Daniel Pontzen stellt die Kandidaten der US-Vorwahlen vor. Wen kann man da eigentlich wählen? Diesmal: Ted Cruz und Donald Trump.


US-Wahl 2016: Kandidaten

Hillary Clinton (Demokraten)

Hillary Clinton

2008 unterlag sie Barack Obama in den innerparteilichen Vorwahlen. Der machte sie später zur Außenministerin. Diesmal gilt die Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton als große Favoritin bei den Demokraten - auch wenn ihr Kontrahent Bernie Sanders ihr mehr zu schaffen macht, als ihr lieb sein kann. Clinton hat als einzige Bewerberin überhaupt ein politisches Profil im Ausland. Sie steht für eine Fortsetzung der Außenpolitik Obamas, einen härteren Kurs gegen die Waffenlobby und soziale Erleichterungen für Familien.

Donald Trump (Republikaner)

Donald Trump

Er wirft mit reißerischen Parolen um sich und beherrscht damit nicht nur die Schlagzeilen, sondern auch die Umfragen. Ein politisches Amt bekleidete der Immobilienunternehmer noch nie, ist aber als Parteispender in Erscheinung getreten. Er unterstützte sowohl Republikaner als auch Demokraten. Im Jahr 2000 hatte er sich für die inzwischen unbedeutende Reform-Party schon einmal zur Wahl gestellt. Der in New York lebende Investor hat fünf Kinder aus drei Ehen. Er holzt vor allem gegen Migranten aus Mexiko und will eine Mauer zwischen beiden Ländern bauen.

28.02.2016, Quelle: Ivan Couronne, afp
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