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merkzettel

US-Vorwahlen in fünf Bundesstaaten Jetzt läuft alles auf Trump gegen Clinton zu

VideoSiege für Clinton und Trump
Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton spricht in West-Palm-Beach, Florida, am 15.03.2016

In fünf US-Bundesstaaten haben Demokraten und Republikaner weitere Vorwahlen abgehalten. Hillary Clinton und Donald Trump konnten ihren Vorsprung ausbauen. Der Republikaner Marco Rubio gab auf.

(16.03.2016)

VideoAlles läuft auf Clinton zu
Daniel Pontzen

"Trump hat in Florida klar gewonnen. Marco Rubio war Favorit. Er hat die Konsequenz gezogen und ist ausgeschieden", so ZDF-Korrespondent Daniel Pontzen. Bei den Demokraten laufe alles auf Clinton zu.

(16.03.2016)

Video"Kantersieg für Trump"
US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung in Palm Beach, Florida, am 15.03.2016

"Trump hat in Florida klar gewonnen. Marco Rubio war Favorit. Er hat die Konsequenz gezogen und ist ausgeschieden", so ZDF-Korrespondent Daniel Pontzen. Bei den Demokraten laufe alles auf Clinton zu.

(16.03.2016)

Videomüll
Donald Trump beleidigt seine Kritiker als

Präsidentschaftsbewerber Trump bezeichnete Störer auf seiner Wahlkampfveranstaltung als "Müll" und drohte damit, sie zu verklagen. Kandidatin Clinton sagte, Trump ermuntere zu Gewalt und Aggressionen.

(13.03.2016)

Trump und Clinton dominieren den US-Vorwahlkampf, Mitbewerber scheinen chancenlos: Es dürfte nun alles auf das Duell Trump gegen Clinton zulaufen, sagt ZDF-Korrespondent Daniel Pontzen in einer Analyse. 

Hillary Clinton sieht sich im Nominierungsrennen der Demokraten auf der Zielgeraden. Für ihre Kampagne hätten ihre Vorwahlsiege in Florida, North Carolina und Ohio einen "weiteren Super-Dienstag" markiert, erklärte die Präsidentschaftsbewerberin vor ihren Anhängern in Florida. Einem Einzug ins Weiße Haus sei sie einen weiteren Schritt nähergekommen.

Versteckte Spitze gegen Trump

Ein US-Präsident müsse bereit sein, unmittelbar nach dem Amtsantritt damit zu "beginnen, Entscheidungen zu treffen", sagte Clinton weiter. Es handele sich um einen Job, der sich auf jede Person auf dem Planeten auswirke. Jeder Präsident müsse daher das Land sicher halten, "positive Veränderungen" für die Menschen bewirken und das Land einen.
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Ihre Worte werteten Beobachter prompt als verdeckte Spitze gegen den republikanischen Spitzenreiter Donald Trump, der sich am Dienstag ebenfalls im wichtigen Staat Florida durchgesetzt hatte. Abgestimmt wurde bei den Demokraten am Dienstag außerdem in Missouri und Illinois. Ergebnisse aus den beiden Staaten standen in der Nacht zum Mittwoch noch aus.

Clinton baut ihren Vorsprung aus

Ihren Vorsprung bei den für die Nominierung nötigen Delegierten konnte Clinton vor ihrem Rivalen Bernie Sanders durch ihre jüngsten
Erfolge ausbauen: Von den insgesamt am Dienstag zu vergebenden 691 Wahlmännern und Wahlfrauen holt die Ex-Außenministerin mindestens 175, auf Sanders entfallen mindestens 73. Wenn man die
Superdelegierten hinzuzählt, die beim Nominierungsparteitag im Sommer für den Bewerber ihrer Wahl stimmen können, hat Clinton insgesamt mindestens 1410 Delegierte auf ihrer Seite, Sanders mindestens 653. Für die Nominierung zum offiziellen Kandidaten sind 2383 nötig.

Vor dem Finale der US-Vorwahlen

Ergebnisse der Demokraten

Karte: US-Vorwahlen Demokraten (18.05.2016)

Hillary Clinton hat sich im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zur Siegerin erklärt. US-Präsident Barack Obama stellte sich hinter die designierte Kandidatin für seine Nachfolge im Weißen Haus und rief die Demokraten dazu auf, Clinton zu unterstützen. Rivale Bernie Sanders gab sich jedoch nicht geschlagen. Der Senator erklärte nach den letzten großen Vorwahlen, seinen Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit bis zum Nominierungsparteitag im Juli tragen zu wollen.

Ergebnisse der Republikaner

Donald Trump hat bisher die Vorwahlen in den meisten Staaten gewonnen. Ohnehin steht er mittlerweile als alleiniger Bewerber für die Präsidenschaftskandidatur fest. Seine Kontrahenten Ted Cruz, Marco Rubio und John Kasich sind nicht mehr im Rennen.

Terminplan bis zur US-Wahl

Grafik

14. Juni - Die Demokraten halten ihre letzte Vorwahl im Regierungsbezirk District of Columbia ab. Für die Republikaner war bereits am Dienstag Schluss.

Kein festes Datum - Beide Kandidaten müssen noch einen Kandidaten für das Amt des Vize-Präsidenten benennen.

18. bis 21. Juli - Parteitag der Republikaner in Cleveland, Ohio. Hier wird die formelle Ernennung von Trump zum Kandidaten erwartet.

25. bis 28. Juli - Parteitag der Demokraten in Philadelphia, Pennsylvania. Hier wird die formelle Ernennung von Clinton zur Kandidatin erwartet. Erstmals in der Geschichte der USA schickt damit eine große US-Partei eine Frau ins Rennen um die Präsidentschaft.

26. September - Erste Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten in Dayton, Ohio.

4. Oktober - Fernsehdebatte der Kandidaten für das Amt des Vize-Präsidenten in Farmville, Virginia.

9. Oktober - Zweite Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten in St. Louis, Missouri.

19. Oktober - Dritte Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten in Las Vegas, Nevada.

8. November - Wahltag. Landesweite Abstimmung über den Präsidenten, das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats; dazu Landeswahlen und Volksabstimmungen in zahlreichen Bundesstaaten und Kommunen.

20. Januar 2017 - Vereidigung des neuen Staatsoberhaupts.

(Quelle: reuters)

16.03.2016, Quelle: dpa, ap, ZDF
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