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Vorwahlen in Nevada und South Carolina Der Kampf um die schwarze Stimme

BildSanders und Clinton im Wahlkampf
Sanders und Clinton begrüßen Zuschauer einer Wahlkampf-Veranstaltung in Wisconsin im Februar 2016

Bernie Sanders und Hillary Clinton im Wahlkampf: Wer bekommt die Stimmen der Afro-Amerikaner und der Latinos?

(Quelle: reuters)

VideoVorwahl in New Hampshire
Der demokratische Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur Bernie Sanders bei einer Wahrkampfveranstaltung.

Die zweite Runde im Rennen um die US- Präsidentschaftskandidatur haben Donald Trump bei den Republikanern und Bernie Sanders bei den Demokraten gewonnen.

(10.02.2016)

VideoTrump dominiert Fernsehdebatte
Donald Trump spricht mit Chris Christie bei der Fernsehdebatte zwischen den US-Republikanern in Las Vegas.

Donald Trump hat den Auftakt der Fernsehdebatte zwischen den US-Republikanern mit markanten Sprüchen angeführt. Seinen umstritten Vorschlag eines Einreisestopps für Muslime hat er weiterhin vertreten.

(16.12.2015)

VideoUSA: Giftiges Trinkwasser in Flint
Wegen des Trinkwasserskandals fordern die Einwohner von Flint Gerechtigkeit und frisches Trinkwasser.

Lange beklagten sich die Einwohner von Flint im US-Staat Michigan über verunreinigtes Trinkwasser. Jetzt rief Präsident Obama den Umwelt-Notstand aus, und lässt Wasserflaschen in die Stadt liefern.

(19.01.2016)

von Ines Trams, Washington

Eigentlich sind die Latinos und Afro-Amerikaner treue Clinton-Anhänger, Bill galt vielen sogar als "erster schwarzer Präsident". Doch bei den US-Vorwahlen in Nevada und South Carolina muss Hillary nun um ihre Zustimmung kämpfen. Konkurrent Bernie Sanders ist ihr auf den Fersen. 

Sein überragender Sieg bei der Vorwahl in New Hampshire über Hillary Clinton - mit 22 Prozentpunkten Vorsprung - war keine zehn Stunden her, da eilte Bernie Sanders schon weiter, die nächsten Vorwahlrunden im Kopf. In Harlem war er zu Besuch, traf dort zum Frühstück Bürgerrechtler Reverend Al Sharpton.

Sanders bringt Clintons "Firewall" ins Wackeln

Nach Iowa und New Hampshire dreht sich das Vorwahlkarussel nun in Richtung Nevada und South Carolina, wo die Stimmen von Afro-Amerikanern und Latinos den Ausschlag geben könnten. Traditionell gelten diese Zielgruppen für Hillary Clinton als sichere Bank. Doch Bernie Sanders ist ihr auf den Fersen, bislang konnte sie ihn nicht abschütteln. Die Jungen haben ihn gewählt, auch die Frauen. Nun will er die Stimmen der Schwarzen. Und so sitzt er da am Morgen nach seinem Sieg in New Hampshire, mit Al Sharpton am Frühstückstisch in einem Soulfood-Restaurant in Harlem. Bilder, die Mitbewerberin Clinton nicht gefallen können, sie beunruhigen sollten.

Vorwahlen in den USA

Es naht der März, die Zeit der Vorentscheidungen des US-Wahlkampfes. Dann findet der Super Tuesday mit zahlreichen Vorwahlen statt, bis Mitte des Monats werden 50 Prozent der Delegierten vergeben sein. Zuvor geben zwei Staaten wichtige Momentaufnahmen über das Kampfgewicht der Bewerber. An diesem Samstag wählen die Republikaner in South Carolina, Donald Trump sieht wie der sichere Sieger aus. Bei den Demokraten in Nevada ist dagegen alles offen. Kommende Woche finden dann die Vorwahlen der Demokaten in South Carolina und die der Republikaner in Nevada statt.

Sanders will die Wähler, auf die Clinton bislang gebaut hat. Sie sollten ihre "Firewall" sein, ihr verlässlicher Schutz gegen alle Verluste in den Vorwahlen. Bill und Hillary Clinton genießen großen Rückhalt bei den Afro-Amerikanern, sie waren immer treue Wähler. Hillary konnte profitieren von Bills Erbe, den viele Schwarze gerne den "ersten schwarzen Präsidenten" nennen. Er habe, so heißt es oft, ein offenes Ohr für die Sorgen der schwarzen Bevölkerung gehabt, außerdem starke Allianzen mit den Anführern der Bürgerrechts-Bewegung geschlossen. Das strahlt auf Hillary ab. Dazu kommen Kontakte, die beide kontinuierlich gepflegt haben.

Clinton: Sanders fehlt Verständnis fürs Ganze

Doch sicher sind die schwarzen Stimmen Hillary nicht mehr. Und so greift sie ihren Verfolger Sanders an: Er würde nur die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Schwarzen sehen, nicht aber den institutionalisierten Rassismus in Amerika. Noch am Abend ihrer Niederlage von New Hampshire macht sie in einer Rede klar, auf wen es jetzt ankommt: "Die Eltern von Afro-Amerikanern sollten sich nicht sorgen müssen, dass ihre Kinder schikaniert, erniedrigt oder gar erschossen werden." Sie macht sich für eine Reform des Strafrechts stark, das unverhältnismäßig viele Angehörige von ethnischen Minderheiten einsperre.

In dieser Woche legt sie nach. Nur darüber zu reden, Steuern für Milliardäre zu erhöhen, reiche eben nicht, um die schmerzhafte Realität von Schwarzen im Land zu verstehen, sagt sie mit deutlichem Hinweis auf Sanders' zentrale Botschaft von mehr sozialer Gerechtigkeit. "Dies sind nicht nur Probleme von wirtschaftlicher Ungleichheit. Das sind Probleme von ethnischer Ungleichheit. Und das müssen wir laut und deutlich sagen."

Prominente Schwarze unterstützen Sanders

Deshalb auch Clintons Besuch in Flint im Staat Michigan, wo eine mehrheitlich schwarze Gegend mit Trinkwasser versorgt wurde, das mit Blei verseucht war. Es sei kein Zufall, so Clinton dort, dass dies in einem überwiegend schwarzen Viertel passiert sei. Dies ist - genau wie ein Video, in dem sie kleines hispanisches Mädchen auf den Schoß nimmt und ihm versichert "I will do the worrying from now on" - der Versuch, Angehörige der ethnischen Minderheiten zu erreichen. Zu zeigen: "Seht her, ich bin diejenige, die sich kümmert."

Doch Bernie Sanders kämpft. Er kommt aus dem überwiegend weißen Staat Vermont, hoch oben im Norden. Doch er weiß, nun gilt es aufzuholen. Und das versucht er mit aller Kraft. Er trifft sich nicht nur mit Sharpton, er hat auch die Unterstützung von schwarzen Künstlern wie dem Rapper Killer Mike gewonnen, zusätzlich die von Harry Belafonte. Auch Erica Garner, die Tochter von Eric Garner - der 2014 bei einem Polizeieinsatz erstickt ist - unterstützt für seine Kampagne. Sie tritt in einem emotionalen Video auf, in dem Sanders dafür wirbt, dass Schwarze die Straße entlanggehen können müssten, ohne von Polizisten geschlagen oder getötet zu werden. Dazu streut Sanders Berichte, dass er in den 60er Jahren schon als junger Mann für Menschenrechte auf die Straße gegangen sei, mit Schwarzen Seit' an Seit'.

Klassenfrage vor Rassenfrage

Sanders argumentiert, dass gerade die nichtweiße Bevölkerung von seinen Forderungen nach höheren Mindestlöhnen und einem kostenlosem Studium profitieren würde. Insbesondere macht er sich Hoffnung auf die Hispanics, die Amerikaner mit lateinamerikanischen Wurzeln. "Wenn sie meine Botschaft kennenlernen, dann werden sie auch für mich stimmen", sagt er. Er könnte Recht behalten - viele südamerikanische Länder haben schließlich einen sozialistischen Hintergrund.

Weitere Links zum Thema
Doch ob er die Schwarzen für sich gewinnen kann? Für seinen Blick auf die Welt, seinen Kampf - seine politische Revolution - gegen die Superreichen? Soziale Gerechtigkeit ist sein Thema, nicht die speziellen Interessen von Schwarzen oder anderen gesellschaftlichen Gruppen. Bernie Sanders, dem selbsternannten Sozialisten, scheint die Klassenfrage wichtiger als Rassenfrage.

Völlig neuer Wahlkampf

Der Bürgerrechtler Jesse Jackson sagt, genau das Programm des Bernie Sanders' treffe den Nerv der afro-amerikanischen Community, beispielsweise die Idee vom kostenlosen Studium. Jackson hält Hillary Clinton dagegen vor, sich zu sehr auf ihre bisherigen Leistungen und ihren Lebenslauf zu verlassen. "Sanders repräsentiert den Idealismus, was noch passieren muss. Während Hillary das darstellt, was bislang passiert ist."

Klar scheint: Dieser Wahlkampf ist ungewöhnlich, einzigartig. Nichts was bisher galt, gilt im Jahr 2016. Afro-Amerikaner und Latinos als verlässliche Anhänger der Clintons? Auch das eine Wahrheit aus vergangenen Zeiten. Es bleibt spannend.

Kandidaten der Demokraten

Hillary Clinton

Hillary Clinton - Aufnahme vom 28.08.2015

Clinton galt als klare Favoritin für die demokratische Präsidentschaftskandidatur. In die Kritik geriet die 68-Jährige jedoch wegen der Nutzung einer privaten E-Mail-Adresse in ihrer Funktion als US-Außenministerin. Und ihr Wahlkampf will nicht so recht in Schwung kommen - Clinton fliegen die Sympathien nicht zu. Sie will die Kandidatin des einfachen Volkes sein, doch das sieht sie eher als Kandidatin des großen Geldes. Clinton wird von zahlreichen Groß-Spendern unterstützt.

Mit dem Schwerpunkt auf Familienthemen unterscheidet sich Clintons aktueller Wahlkampf von demjenigen, den sie bei ihrem ersten Kampf um das Weiße Haus im Jahr 2008 an den Tag legte. Damals war ihr besonders wichtig, ihre Erfahrenheit und Belastbarkeit herauszustellen.

Bernie Sanders

Bernie Sanders

Der unabhängige US-Senator gilt inzwischen als stärkster Konkurrent für Hillary Clinton. Er ist der Liebling der Linken bei den Demokraten und kommt auch bei einem jungen Publikum an. Seit Jahren warnt er vor einer wachsenden Kluft zwischen dem Großteil der US-Bevölkerung und den Superreichen. Besonders sorgt sich Sanders über einen übermäßigen Einfluss der Reichen auf die Politik der Vereinigten Staaten. In der Außenpolitik ist Sanders ein Gegner von US-Militäreinsätzen. Den Abschluss von Freihandelsabkommen sieht der 74-Jährige skeptisch. 

Aus dem Rennen

Martin O'Malley

Martin O'Malley (im Bild), Lincoln Chafee und Jim Webb haben ihre Kandidatur mittlerweile zurückgezogen. O'Malley war Gouverneur von Maryland und Bürgermeister von Baltimore und mit 53 Jahren der jüngste Bewerber bei den Demokraten. Chafee war früher republikanischer Gouverneur von Rhode Island und wechselte erst 2013 zu den Demokraten; Jim Webb, der ehemalige Senator des US-Bundesstaates Virginia, war auf Bundesebene eher unbekannt. 

(mit Material von afp, ap, dpa)

20.02.2016
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