28.06.2016
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Vorwahlen in den USA Republikaner Christie und Fiorina werfen hin

BildChris Christie
Chris Christie, Gouverneur von New Jersey, bei einer Wahlkampf-Veranstaltung am 9. Februar in New Hampshire.

(Quelle: reuters)

VideoTrump und Sanders vorn
Der demokratische Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur Bernie Sanders bei einer Wahrkampfveranstaltung.

Die zweite Runde im Rennen um die US- Präsidentschaftskandidatur haben Donald Trump bei den Republikanern und Bernie Sanders bei den Demokraten gewonnen.

(10.02.2016)

VideoDie Wütenden von New Hampshire
Hillary Clinton spricht in New Hampshire

Hillary Clinton kämpft auch bei dieser Vorwahl mit Konkurrenz der Extreme. Sie setzt auf Kompromisse, in einem Land, das keine Kompromisse mehr will.

(08.02.2016)

VideoUS-Wahl: Favoriten
Präsidentschaftskandidat Donald Trump

Anfang Februar starten die Vorwahlen zur US-Präsidentschaftswahl. Trump, Cruz, Rubio, Clinton, Sanders: Wir stellen Euch die Favoriten vor.

(07.01.2016)

Ihre Ergebnisse in den US-Vorwahlen um das Präsidentenamt waren schlecht. So schlecht offenbar, dass Chris Christie und Carly Fiorina nun aufgeben. Am Tag nach der zweiten Vorwahl in New Hampshire schrumpft das Kandidatenfeld der Republikaner damit auf sieben. 

Der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, sowie die frühere Hewlett-Packard-Chefin, Carly Fiorina, haben ihren Rückzug bekannt gegeben. Damit wurde nun kräftig ausgesiebt: Das Kandidatenfeld rund um den bisher den Wahlkampf dominierenden Immobilienmilliardär Donald Trump ist auf sieben von vormals 17 geschrumpft.

Einzige Frau bei den Republikanern wirft hin

Die einzige Frau bei den Republikanern, Fiorina, teilte am Mittwoch über ihre Facebook-Seite mit, sich nicht mehr ums Weiße Haus zu bemühen.

Weitere Links zum Thema

Bei Christie sagte ein hochrangiger Berater, dass der Gouverneur seine Kampagne beende. Bei der Vorwahl in New Hampshire war Christie trotz einer starken TV-Debatte am Wochenende und zahlreicher Auftritte in dem Bundesstaat abgeschlagen auf dem sechsten Platz gelandet. Fiorina schaffte es lediglich auf den siebten Platz.

Demokraten: Zweikampf Sanders gegen Clinton

Bei den Demokraten gibt es nur noch einen Zweikampf zwischen der früheren Außenministerin Hillary Clinton und dem linken Senator Bernie Sanders. Sanders hatte die Vorwahl in New Hampshire klar für sich entschieden. Endgültig gewählt werden die Kandidaten auf den Parteitagen der Republikaner und Demokraten im Juli. Der demokratische Präsident Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

US-Wahl 2016: Kandidaten

Hillary Clinton (Demokraten)

Hillary Clinton

2008 unterlag sie Barack Obama in den innerparteilichen Vorwahlen. Der machte sie später zur Außenministerin. Diesmal gilt die Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton als große Favoritin bei den Demokraten - auch wenn ihr Kontrahent Bernie Sanders ihr mehr zu schaffen macht, als ihr lieb sein kann. Clinton hat als einzige Bewerberin überhaupt ein politisches Profil im Ausland. Sie steht für eine Fortsetzung der Außenpolitik Obamas, einen härteren Kurs gegen die Waffenlobby und soziale Erleichterungen für Familien.

Bernie Sanders (Demokraten)

Bernie Sanders

Der 74-Jährige ist der erfahrenste Parlamentarier im Rennen um das Präsidentenamt, 1990 wurde er erstmals ins Abgeordnetenhaus gewählt. Seit 2006 ist er Senator für den Staat Vermont. Sanders bezeichnet sich selbst als "demokratischer Sozialist" und wurde lange als krasser Außenseiter erachtet. Doch wenn er vor Tausenden Studenten spricht, bebt die Arena, Sanders verbreitet ungewöhnlich viel Energie. Er steht für eine liberalere Drogenpolitik, vor allem eine deutlich striktere Regulierung von Banken und Finanzmärkten.

Donald Trump (Republikaner)

Donald Trump

Er wirft mit reißerischen Parolen um sich und beherrscht damit nicht nur die Schlagzeilen, sondern auch die Umfragen. Ein politisches Amt bekleidete der Immobilienunternehmer noch nie, ist aber als Parteispender in Erscheinung getreten. Er unterstützte sowohl Republikaner als auch Demokraten. Im Jahr 2000 hatte er sich für die inzwischen unbedeutende Reform-Party schon einmal zur Wahl gestellt. Der in New York lebende Investor hat fünf Kinder aus drei Ehen. Er holzt vor allem gegen Migranten aus Mexiko und will eine Mauer zwischen beiden Ländern bauen.

10.02.2016, Quelle: reuters
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