31.05.2016
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Alle Meldungen im Überblick

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  • 17:33Lufthansa streicht Flüge nach Venezuela wegen Währungsproblemen

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  • 08:14Frankreichs Finanzminister will bei Arbeitsmarktreform hart bleiben

  • 19:11Gabriel kritisiert Merkels TTIP-Kurs

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  • 22:46Sicherheitsalarm im Weißen Haus - Verdächtiges Paket

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  • 21:20Nach Terror in Brüssel: Flughafen kündigt Rückkehr zur Normalität an

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merkzettel

Donald Trump und Social Media Wie ein Fisch im Fan-Teich

BildDonald Trump
Donald Trump

Der US-Republikaner Donald Trump weiß, die Sozialen Medien für sich zu nutzen.

(Quelle: dpa)

VideoTrump verliert die Führung
Die dritte TV-Debatte der Republikaner im Wahlkampf.

Nach der nächsten TV-Debatte hat Donald Trump hat seine Spitzenreiterstellung innerhalb der Republikaner an Politneuling Carson eingebüßt. Für Jeb Bush schwinden die Chancen.

(29.10.2015)

VideoUS-Wahlkampf der Populisten
Ein Jahr vor den US-Wahlen beherrschen unkonventionelle Bewerber die Umfragen: Einmal Donald Trump, Selfmade-Milliardär und Politrüpel, zum anderen Bernie Sanders, Sozialist und politisches Urgestein.

Ein Jahr vor den US-Wahlen beherrschen die unkonventionellen Bewerber die Umfragen: Zum einen Donald Trump, Selfmade-Milliardär und Polit-Rüpel, zum anderen Bernie Sanders, Sozialist und politisches Urgestein.

(14.10.2015)

VideoDonald Trump bekommt Gegenwind
Carly Fiorina und Donald Trump

Multimilliardär Donald Trump ist der Favorit der Republikaner um den Kandidatenposten als Präsident. In der zweiten TV-Debatte wird deutlich: Innerhalb seiner Partei regt sich heftiger Widerstand.

(17.09.2015)

Die Sozialen Medien als Wahlkampfmaschine - für den Präsidentschaftsbewerber Donald Trump eignen sie sich prächtig. Der US-Republikaner provoziert, greift an, schlägt zurück - das kommt im Netz offenbar an. Millionen Fans folgen ihm auf Twitter und Facebook. Doch reicht das, um eine Wahl zu gewinnen? 

Müssten Polit-Kommentatoren in Europa Stellung zu dem nehmen, was Präsidentschaftsbewerber Donald Trump gerade über die Sozialen Medien in den USA abliefert, würden wohl Begriffe fallen wie "unbeherrscht", "ungehobelt", vielleicht auch "wirr".

Im Jargon der Szene

Auf Twitter, Facebook und anderen Netzwerken schwimmt der für die konservativen Republikaner in den USA ins Rennen gegangene Baulöwe im Jargon der Szene mit. Weitgehend frei von Inhalten, der frontale Angriff auf den jeweils gerade im Weg stehenden politischen Gegner als einer der wenigen Kernpunkte seines politischen Programms.

Trump hat die Sozialen Medien zu seinem Forum gemacht. Auf Twitter hat er über 4,8 Millionen Follower, mehr als jeder seiner Mitbewerber. Zum Vergleich: Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger hat 2,8 Millionen, US-Präsident Barack Obama allerdings 64 Millionen. Trumps Facebook-Seite unter dem Wahlkampfslogan "Make America Great Again" haben mehr als vier Millionen Menschen mit "Gefällt mir" markiert.

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"Eigene Realität konstruieren"

"Social Media verstärkt immens den Trend, dass die Leute sich ihre eigene Realität konstruieren", sagt Ken Bode, früherer Korrespondent der "Washington Post", der selbst eine ganze Reihe von Präsidentschaftswahlkämpfen miterlebt hat.

Nach Meinung von Experten eignet sich Trump wie kaum ein Zweiter, um in den Sozialen Netzwerken zu punkten. "Er nimmt kein Blatt vor den Mund, er provoziert, er schlägt zurück: Das ist es, was sich zum Retweeten eignet", sagt der Schweizer Politologe und Politikberater Louis Perron.

Allerdings gewinne man damit noch keine Wahl. "Er muss den Beweis antreten, dass er das am Wahltag in Stimmen ummünzen kann." Medienhypes hätten schon viele Republikaner vor ihm entfacht, allerdings kaum einer so ausdauernd.

"Einer der besten"

Joe Trippi, einer der Pioniere in Sachen Wahlkampf und Social Media, hält große Stücke auf den Social-Media-Star Trump: "Was das angeht, ist er einer der besten." Trump wisse genau, wie er seine Leute um sich schare.

Trippi hatte vor der Präsidentenwahl 2004 den Demokraten Howard Dean überraschend lange Zeit mit Hilfe von Internetmedien gepuscht - ehe das Kartenhaus in sich zusammenfiel. Vier Jahre später war es Barack Obama, der in seinen Wahlkampf erfolgreich Internet-Elemente einflocht.

Trump seit Wochen in Umfragen vorn

Trump, der milliardenschwere Immobilienmagnat aus New York liegt seit Wochen in den Umfragen bei den Republikanern mit haushohem Vorsprung vorn, gemeinsam mit seinem innerparteilichen Kontrahenten Ben Carson, einem pensionierten Neurochirurgen mit teils extremen Thesen, die ebenfalls gut in Social Media passen. "Carson adressiert ausschließlich seine eigenen Leute, er schafft sich seine eigene Welt", sagt Howard Fineman von der "Huffington Post".

Donald John Trump

Herkunft und Familie

Donald Trump am 07.10.2015
  • geboren am 14. Juni 1946 in Queens, New York
  • sein Großvater, Friedrich Drumpf, war im 19. Jahrhundert aus Deutschland in die USA eingewandert
  • sein Vater vererbte ihm ein Vermögen
  • Trump ist in dritter Ehe verheiratet mit Melania Knauss
  • er hat vier Kinder und sieben Enkel.

Karriere und Geschäfte

Donald Trump am 09.09.2015
  • Immobilienmilliardär (weltweite Bauprojekte)
  • Medienunternehmer (Castingshow "The Apprentice")
  • Modelagentur ("Miss America", "Miss Universe")
  • Buchautor: u.a. "Gib niemals auf", "Nicht kleckern, klotzen", "Wie man reich wird", "Crippled America"

Politik

Donald Trump - Aufnahme vom 21.03.2016
  • wechselnde Parteizugehörigkeiten (Demokraten, Republikaner, Reformer)
  • Parteispenden an Republikaner und Demokraten (auch an die Clinton Foundation)
  • erwog mehrfach Kandidaturen als Gouverneur des Staates New York - 2012 auch als US-Präsident
  • Juni 2015: Trump verkündet seine Kandidatur für die US-Präsidentschaft

    (von Maya Dähne)

Trump, der sich oft und gern als Bilderbuch-Amerikaner und mit Baseball-Mütze zeigt, profitiert nach Ansicht von Meinungsforschern von einer allgemeinen Unzufriedenheit der Stammwähler mit der Führung der Republikaner. Gerade die Netzgemeinde geht mit dem Establishment besonders hart ins Gericht.

Hinzu kommt: Die kostenlose Präsenz vor einer Millionenkulisse im Internet wirkt wie ein Schneeball, der immer größer wird, und das ohne regionale Grenzen. Der New Yorker Trump hat plötzlich Fans in Bundesstaaten, die er noch nie betreten hat.

Hohle Gasse des Internets reicht nicht

Der US-Meinungsforscher Patrick Murray vom Umfrageinstitut der Monmouth University in New Jersey sieht in den Sozialen Medien die Möglichkeit für Kandidaten wie Trump, sich im Gespräch zu halten. "Genauso wie der Demokrat Bernie Sanders schafft es Trump so, seine Fangemeinde bei Laune zu halten", sagt Murray im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Sobald die Zahl der Kandidaten aber reduziert wird und es auf direkte Argument ankommt, wird das nicht mehr ausreichen."

Das wissen auch Trump und sein Wahlkampf-Hauptquartier: Der Gang durch die hohle Gasse des Internets ist nicht genug, um Präsident der USA zu werden. In einem Interview mit der "Washington Post" machte er jüngst deutlich, dass die Sozialen Medien womöglich nur die erste Zündstufe seiner Wahlkampfrakete sind.

Allgemeine Lehrmeinung in den USA ist es gegenwärtig, dass Trump irgendwann die Luft ausgeht. Doch die ersten Experten mahnen zur Vorsicht. "Jeder Wahlkampf ist anders, aber ein Phänomen wie Trump habe ich noch nicht erlebt", sagt Professor Murray. "Er hat bisher alle Regeln abgeschüttelt, die wir von bisherigen Wahlkämpfen kennen."

US-Wahl 2016: Republikanische Kandidaten

Jeb Bush

Jeb Bush verkündet Kandidatur für US-Präsidentschaftswahl.

Jeb Bush bemühte sich bei seinem Wahlkampfauftakt sichtlich darum, nicht als Nachfolger von Vater George H. W. und Bruder George W. zu erscheinen, die beide schon im Weißen Haus saßen. Doch der frühere Gouverneur von Florida hat dank seiner Herkunft beste Kontakte ins republikanische Establishment und zu Geldgebern. In aktuellen Umfragen liegt der lange Zeit als Favorit gehandelte Bush dennoch nur auf hinteren Plätzen. Bush positioniert sich vor allem als Garant des wirtschaftlichen Aufschwungs und verweist dabei auf seine Bilanz in Florida. Mit seiner Ablehnung von Abtreibung und Homoehe liegt er auf der Linie des erzkonservativen Parteiflügels, seine gemäßigte Haltung in der Einwanderungspolitik und seine Unterstützung für landesweite Schulstandards sind Tea-Party-Anhängern aber ein Dorn im Auge. Zugleich könnten ihm diese Positionen aber in einem möglichen Duell mit Hillary Clinton helfen, die als aussichtsreichste Bewerberin bei den Demokraten gilt.

Donald Trump

Donald Trump

Als krasser Außenseiter galt lange Zeit Donald Trump. "Unser Land braucht einen wirklich großen Führer", begründete er seine Bewerbung vor Anhängern in den Trump Towers in New York. Er werde Amerika wieder groß machen und Iran und dem Terror in Nahost Paroli bieten. Zudem werde er gegen illegale Einwanderer eine Mauer an der mexikanischen Grenze bauen - und Mexiko werde dies bezahlen. "Niemand ist im Mauerbauen so gut wie Trump", sagte er. Der Immobilien-Tycoon hat ein Vermögen von mehreren Milliarden Dollar. Mittlerweile liegt er in den Umfragen weit vorne - gemeinsam mit Ben Carson.

Ben Carson

Ben Carson

Der afroamerikanische Neurochirurg gilt als äußerst konservativer Tea-Party-Mann. Carson rückte ins Rampenlicht, als er vor zwei Jahren bei einer Veranstaltung im Beisein Obamas die Gesundheitsreform des Präsidenten scharf kritisierte und den "moralischen Verfall" des Landes anprangerte. In Umfragen zur republikanischen Kandidatur belegt Carson derzeit regelmäßig Spitzenplätze.

Marco Rubio

Marco Rubio

Unter den Senatoren, die sich Hoffnungen auf die Kandidatur machen, hat Marco Rubio aus Florida in Umfragen derzeit die besten Karten. Der Jungstar und Sohn kubanischer Einwanderer setzt auf seine Anziehungskraft bei Latino-Wählern, außerdem ist er für markige Äußerungen in der Außenpolitik bekannt. Außerdem ist er charismatisch, unter anderem deshalb werden ihm gute Chancen gegen Hillary Clinton eingeräumt.

Ted Cruz

Ted Cruz aus Texas sitzt seit 2013 im Senat und wirbt um christlich-konservative Unterstützer. Mit seinem kompromisslosen Kampf gegen die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama wurde er zum Liebling der Tea Party. Er ist in Kanada geboren und hat kubanische Wurzeln. Als Hardliner stellt er sich klar gegen eine Einwanderungsreform sowie gegen Homoehe und Abtreibung.

Carly Fiorina

Carly Fiorina spicht im April auf einer Konferenz der Republikaner

Fiorina preist ihre Erfahrung als Konzernlenkerin an - auch wenn sie den Posten als Chefin von Hewlett-Packard einst auf Druck unzufriedener Aktionäre verlassen musste. Sie bezeichnet sich gerne selbst als die republikanische Antwort auf Hillary Clinton.

Lindsey Graham

republican presidential candidate sen. lindsey graham (r-sc) holds a news conference to discuss the introduction of the pain capable unborn child protection act in the senate in the u.s. capitol in washington june 11,  2015. reuters/kevin lamarque

Der Senator von South Carolina, Lindsey Graham, hat den Ruf eines außen- und sicherheitspolitischen Hardliners und ist für die Entsendung von US-Truppen in den Irak und nach Syrien. Der Junggeselle musste sich allerdings fragen lassen, wen er im Fall eines Wahlsiegs als First Lady mit auf Staatsreisen nähme.

Mike Huckabee

Mike Huckabee

Der einstige Baptistenprediger und Ex-Gouverneur von Arkansas war bereits 2008 im Rennen. Seitdem hat er eine Talkshow. Er wirft liberalen Großstädtern in zum Beispiel New York, Washington und Los Angeles vor, das "wahre Amerika" zu ignorieren. Seine Anhänger, vor allem evangelikale Christen, begeistert er mit seinem Kreuzzug gegen Abtreibung und Homoehe.

George Pataki

George Pataki

George Pataki bringt als ehemaliger Gouverneur von New York Regierungserfahrung aus einem großen Bundesstaat mit. Er hatte während der Anschläge vom 11. September 2001 das Gouverneursamt inne. Es ist seine erste Präsidentschaftsbewerbung.

Rand Paul

Rand Paul

Der Senator aus Kentucky gilt als Querdenker: Rand Paul steht für die libertäre Strömung, die den Staat auf das Allernötigste reduzieren will. Zugleich vertritt der Senator aus Kentucky eher liberale Haltungen in der Drogenpolitik und beim Schutz der Bürgerrechte. Das Engagement des US-Militärs in der Welt und die Überwachung durch Geheimdienste sieht er skeptisch.

Rick Santorum

Rick Santorum

Rick Santorum bemüht sich um die wertkonservativen Wähler. Der ehemalige Senator aus Pennsylvania hatte 2012 überraschend die erste Vorwahl im Bundesstaat Iowa gewonnen.

Bobby Jindal

Bobby Jindal

Bobby Jindal, Gouverneur von Louisiana ist erster indischstämmiger Kandidat für die Präsidentschaft. Sein Beliebtheit hat allerdings nach einer Finanzkrise in seinem Bundesstaat stark gelitten.

John Kasich

John Kasich

Auch John Kasich will für das höchste Staatsamt der Vereinigten Staaten kandidieren. Er sei der einzige republikanische Kandidat, der Erfahrung in drei wichtigen Bereichen der politischen Führung habe - dem Staatshaushalt, der nationalen Sicherheit und der Regierungsarbeit auf Ebene der Bundesstaaten -, sagte der Gouverneur und frühere Kongressabgeordnete. "Ich habe die Erfahrung und wurde auf die Probe gestellt. Die Probe, die einen formt und einen auf den wichtigsten Job der Welt vorbereitet."

Kasich war im Jahr 2000 schon einmal in den republikanischen Vorwahlen für den Präsidentschaftskandidaten der Partei angetreten - nachdem er drei Jahre zuvor als Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Repräsentantenhaus einen ausgeglichenes Budget erstritten hatte. Anschließend war er fast zehn Jahre als Führungskraft bei der Investmentfirma Lehman Brothers, bevor er Gouverneur im oft wahlentscheidenden Staat Ohio wurde.

Chris Christie

Chris Christie

Chris Christie ist Gouverneur von New Jersey. Er wolle "unser Land führen und die Welt verändern", sagte er bei der offiziellen Bekanntgabe seiner Bewerbung. Er wolle für mehr Kompromissbereitschaft in der Politik arbeiten.

Christie waren einst gute Chancen bescheinigt worden, doch ein Politskandal im eigenen Staat um Berater und einen absichtlich ausgelösten Stau auf einer Brücke Richtung New York City hat seine Umfragewerte und damit auch seinen Stern sinken lassen.

Aus dem Rennen

Rick Perry

Zwei Kandidaten haben sich bereits zurückgezogen: Der texanische Ex-Gouverneur Rick Perry (im Bild) und der Gouveneur des Bundesstaats Wisconsin, Scott Walker.

(Quellen: afp, dpa, ap)

12.11.2015, Quelle: Michael Donhauser, dpa
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