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Verkehrssicherheit Lkw der Zukunft fährt mit Autopilot

VideoDaimler testet Autopilot für Lkw
selbstfahrende lkw von daimler.

Schon seit Jahren wird daran gearbeitet, selbstfahrende LKW zu entwickeln. Ziel dieser ferngesteuerten und autonomen Fahrweise ist der Gewinn an Sicherheit. Daimler testet aktuell eine neue Variante.

(21.03.2016)

VideoFahren per Autopilot
Grafik wer haftet

Ein selbstfahrender LKW könnte so manchen Spediteur entlasten. Doch mit neuer Technik kommen auch neue Fragen auf. heute+ hat einige davon gesammelt und dem Rechtsexperten Eric Hilgendorf vorgelegt.

(02.10.2015)

Lastwagen sind immer wieder an schweren Unfällen beteiligt. Oft sind Fehler der Fahrer die Ursache. Selbstfahrende Lkw sollen das in Zukunft ändern. Daimler testet jetzt eine neue Variante: Die Laster fahren dabei ganz dicht im Konvoi - das soll Energie sparen und zugleich sicherer sein. 

Weitere Links zum Thema
Die Lkw der Zukunft sind vernetzt: Bremst der erste Lastwagen der Kolonne, bremsen die nachfolgenden fast gleichzeitig mit. Wenn es sein muss bis zum Stillstand. In ferner Zukunft ist es nach Ansicht der Ingenieure auch denkbar, dass Lkw auf Autobahnen ganz ohne Fahrer unterwegs sind. Lkw-Fahrer würden dann nur noch für die Landstraßen, Stadtverkehr und das Rangieren beim Be- und Entladen gebraucht, sagen sie. Bald schon könnte bereits eine ausgreifte Autopilot-Funktion zum Einsatz kommen, etwa bei monotonen Autobahnfahrten. Sogar brenzlige Situationen wie ein einscherendes Auto bewältigen die Autopiloten allein.

Autonomes Fahren

Sensoren und Kameras

Grafik wer haftet

Die Technologie von selbst fahrenden, autonomen Autos basiert vor allem auf Sensoren und Kameras, die die Umgebung erfassen und die Daten in Sekundenschnelle verarbeiten. Einparkhilfen oder Stauassistenten funktionieren bereits so. Autobauer setzen bei dieser Technologie vor allem auf Luxusfahrzeuge, die zumindest mit teilautomatisierten Elementen noch in diesem Jahrzehnt auf dem Markt erwartet werden.

Drei Stufen von autonomem Fahren

Der Automobilverband VDA unterscheidet bei selbstfahrenden Autos drei Stufen: Beim "teilautomatisierten Fahren" muss der Fahrer die Assistenzsysteme ständig überwachen, also weiter aktiv mitfahren. Das "hochautomatisierte Fahren" soll den Autofahrer weiter entlasten. Das System warnt den Fahrer dann rechtzeitig, wenn es selbst nicht mehr reagieren kann und er eingreifen muss. Das "vollautomatisierte Fahren" entspricht dagegen dem landläufigen Verständnis eines Autopiloten. In dieser Stufe könnte der Fahrer auch auf dem Rücksitz Platz nehmen. Damit rechnen die Hersteller aber erst in ferner Zukunft.

Regeländerung für Fahren ohne Fahrer

Bevor das Auto komplett die Kontrolle übernehmen darf, muss das Wiener Übereinkommen über den Verkehr aus dem Jahr 1968 geändert werden. Denn dort ist festgeschrieben, dass jedes Fahrzeug einen Fahrer haben soll. Aus diesem Grund müssen Autofahrer bislang immer wieder das Lenkrad berühren, wenn das Auto - zum Beispiel beim Stauassistenten - schon heute übernommen hat.

(Quelle: dpa)

21.03.2016, Quelle: ZDF
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