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Dunkelfeldstudie Verurteilung selten: Frauen zeigen Sexualdelikte kaum an

BildSexualdelikte gegen Frauen
Sexualdelikte gegen Frauen - Demonstration

(Quelle: dpa)

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Screenshot

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(08.01.2016)

Nur ein Bruchteil der Sexualdelikte wird angezeigt. Das hat das LKA Niedersachsen bei einer Dunkelfeldstudie festgestellt. Danach sehen viele Frauen Belästigungen bisher als Bagatelldelikt an, leiden aber unter den Folgen. Warum wenden sich nicht mehr an die Polizei? 

Die vielen hundert Anzeigen von Frauen nach Übergriffen in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten stehen im Gegensatz zum Umgang mit solchen Sexualdelikten im Alltag. Denn Frauen zeigen Belästigungen nach einer am Montag vorgelegten Dunkelfeldstudie des Landeskriminalamtes Niedersachsen (LKA) nur selten an, obwohl sie unter den Folgen häufig leiden.

Von Frauen oft schlichtweg ertragen und nicht als Unrecht gesehen

Nach der Untersuchung wurden 2014 nur 5,9 Prozent aller Sexualdelikte angezeigt, sagte LKA-Präsident Uwe Kolmey. "Das ist bemerkenswert und deutet auf eine Bagatellisierung bei den Opfern hin." Die Polizei sei somit nur mit einem kleinen Bruchteil der Sexualdelikte befasst. Übergriffe im öffentlichen oder privaten Raum würden von Frauen oft schlichtweg ertragen und nicht als Unrecht gesehen, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD). Frauen würden oft belästigt, ohne dass sie wüssten, ob das schon eine Straftat sei.
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Nach der Befragung, an der sich über 20.000 Niedersachsen beteiligten, wurden 1,5 Prozent Opfer einer Sexualtat. Zumeist handelte es sich um 16 bis 34 Jahre alte Frauen. Die meisten fühlten sich bedrängt, Fälle von Missbrauch und Vergewaltigung hatten nur einen geringen Anteil. In der niedersächsischen Polizeistatistik für 2014 wurden 1484 Sexualdelikte erfasst - auf Basis der Dunkelfeldstudie gab es aber hochgerechnet 21.200 Taten.

Die Tat nicht so schwerwiegend

Das Anzeigeverhalten hing nach der Studie von der Schwere der Vorfälle ab. Bei Missbrauch wurden 38,2 Prozent der Fälle angezeigt. Frauen die sich bedrängt fühlten, gingen nur in 5,6 Prozent der Fälle zur Polizei. Grund zur Anzeige war in allen Fällen der Wunsch nach einer Bestrafung des Täters. 70,5 Prozent der Opfer wollten außerdem eine Wiederholung verhindern. Immerhin 13,9 Prozent der Opfer bezeichneten die erlittene Sexualtat als emotional belastend, 2,9 Prozent klagten über gesundheitliche Folgen.

Der am meisten genannte Grund, auf eine Anzeige zu verzichten, war die Einschätzung, dass die Tat nicht so schwerwiegend war (51,1 Prozent). Oft regelte das Opfer die Angelegenheit auch selbst (42,8) oder wollte seine Ruhe haben (32,1). Andere Frauen nannten als Grund, sie hielten die Tat für ihre Privatsache (19,3), hätten Angst vor dem Täter (13,4) oder wüssten nicht, dass es sich um eine Straftat handelte (11,8). In einigen Fällen gaben die Opfer auch an, sie hätten schlechte Erfahrungen mit der Polizei gemacht (4,7 Prozent).

Kriminologe: Frauen beistehen

Wie der hannoversche Kriminologe Christian Pfeiffer sagt, hängt die niedrige Anzeigequote auch damit zusammen, dass vieles, was Frauen passiere, vom Gesetz nicht adäquat erfasst werde. Selbst bei angezeigten Vergewaltigungen kam es zuletzt 2014 nur in 7,7 Prozent der Fälle zu einer Verurteilung - vor gut 20 Jahren waren es noch 21,6 Prozent. Hier wirke sich auch aus, dass die Frauen zunehmend Männer aus ihrem sozialen Umfeld anzeigten - dann stehe Aussage gegen Aussage. Auch bei weniger schweren Taten ermuntere die Strafverfolgungspraxis nicht zum Erstatten einer Anzeige.

Bei Belästigungen im öffentlichen Raum rief Pfeiffer dazu auf, Frauen beizustehen. Nur einige wenige hätten die Courage, einem Grapscher in der vollen U-Bahn eine Ohrfeige zu verpassen. Wenn bei einer Belästigung aber ein anderer Fahrgast aufstehe und weitere zum Einschreiten auffordere, könnten Frauen geschützt werden.

Die Geschäftsführerin von Terre des femmes, Christa Stolle, sagte, es gebe bei etlichen Sexualdelikten im Strafrecht Lücken, so dass zahlreiche Taten auch nach einer Anzeige straffrei bleiben. "Natürlich beeinflusst dies die Anzeigebereitschaft der Betroffenen."

26.01.2016, Quelle: Von Michael Evers, dpa
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