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merkzettel

Abgas-Skandal VW beginnt Software-Updates mit kleiner Panne

BildVW-Emblem
VW-Emblem

(Quelle: dpa)

VideoVW-Chef in den USA
VW bei der Automesse in Detroit

VW-Chef Matthias Müller will sich in Washington mit der Chefin der US-Umweltbehörde treffen. Hintergrund ist der Skandal um manipulierte Abgastests bei Dieselfahrzeugen.

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VideoVW im Detroiter Rampenlicht
Moderatorin Petra Gerster mit einem Erklärmodell im virtuellen Nachrichtenstudio

Auf der Automesse in Detroit steht VW unfreiwillig im Mittelpunkt: Welche Folgen drohen dem Konzern wegen des Abgasskandals in den Vereinigten Staaten?

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VideoVW präsentiert Budd-e
Mann mit 3-D-Brille

Gestern begann die Consumer Electronics Show, kurz CES, in Las Vegas. Volkswagen stellte sein Budd-e vor, Bosch ein Geisterfahrer-Warnsystem und Valeo eine Scheibenheizungs-App, Scheibenkratzen adé.

(07.01.2016)

Es ist der Startschuss für den größten Rückruf in der Geschichte des Autobauers: Volkswagen hat mit den Updates der manipulierten Abgas-Software begonnen. Bei einigen Fahrzeugen sogar etwas schneller als geplant. Der Mammut-Rückruf wird VW lange beschäftigen. 

Ein kurzer Tastendruck und es geht los: Millimeter um Millimeter wächst der blaue Balken auf dem Computerbildschirm. In nur knapp zehn Minuten ist der schwarze VW-Amarok fertig, der an der anderen Seite des Kabels steckt. Es ist ein kleiner Schritt für den Techniker, aber ein großer für Volkswagen. Denn das Update markiert den Auftakt der größten Rückrufaktion in der Konzerngeschichte. Aber damit nicht genug: Zugleich stiftete das Update neue Verwirrung rund um den im Diesel-Skandal steckenden Autobauer. Noch vor dem offiziellen Segen des zuständigen Kraftfahrt-Bundesamtes KBA waren die ersten VW-Amarok am Computer - früher als eigentlich angenommen.

"Einige wenige Fahrzeuge bereits in den Werkstätten"

Zur Aufklärung sagte am Mittwochabend ein VW-Sprecher: "In den vergangenen Tagen sind im Unternehmen die organisatorischen Vorbereitungen für den Rückruf des Amarok abgeschlossen worden." Dazu habe auch das Verschicken von Kundenbriefen gehört. Der Sprecher bestätigte zudem, dass die finale Freigabe vom KBA bei VW an diesem Mittwoch einging - das teilte die Behörde aber erst am frühen Abend mit. Zuvor hatte es von dort stets geheißen, die Freigabe stehe noch aus. Die Freigabe für die weiteren betroffenen Modelle befinden sich derzeit beim Kraftfahrt-Bundesamt noch in der Prüfung, wie es weiter hieß.

Der VW-Sprecher erklärte: "Im Zuge einer so komplexen, umfassenden und markenübergreifenden Rückrufaktion kann es dazu gekommen sein, dass einige wenige Fahrzeuge bereits in den Werkstätten waren."

Erste Umrüstungen verlaufen ohne Probleme

Ein Sprecher der Marke VW-Nutzfahrzeuge, zu der der Pick-Up Amarok gehört, hatte am Nachmittag noch gesagt: "Die Umrüstaktion ist offiziell noch nicht angelaufen." Die Software, die die Werkstätten vom VW-Server herunterladen, steht laut Systemangabe seit dem 25. Januar bereit. Der VWN-Sprecher sagte zudem, Anfang der Woche seien entsprechende Benachrichtigungen für die betroffenen Kunden auch versendet worden. Das war jedoch bis zum Mittwochabend alles andere als klar gewesen. Im Brief an die Amarok-Kunden heißt es: "Mit diesem Schreiben möchten wir Sie informieren, dass die benötigte Software zur Verfügung steht und Ihr Fahrzeug nun umprogrammiert werden kann."

In der Werkstatt verlief die Umrüstung ohne Probleme. "Aktion 23R7 durchgeführt - Motorsteuergerät NOx", stand danach im Serviceheft des Amarok in Hannover, dessen Update ein Fotojournalist begleitete. Das Auto soll nun nicht mehr erkennen können, ob sich ein Auto bei Abgasprüfungen auf dem Teststand befindet oder im Straßenverkehr.
Im Schreiben an die Amarok-Halter wird eine Service-Telefonnummer genannt. Dort sagte man am Mittwoch auf die Frage, ob man als Betroffener denn nun wie aufgefordert auch tatsächlich in die Werkstatt solle oder ob es noch Vorbehalte gebe: "Natürlich geht es los, machen Sie einen Termin, sonst hätten wir Ihnen doch kein Schreiben geschickt."

VW hat besonders in den USA Boden gut zu machen

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Für VW ist es der Startschuss des größten Rückrufs in der Geschichte. Allein hierzulande geht es um 2,4 Millionen Dieselfahrzeuge. Die Rückruf-Aktion soll sich monatelang hinziehen. Mitte September hatte Europas größter Autokonzern eingeräumt, mit einer Software Abgas-Tests bei Dieselfahrzeugen manipuliert zu haben. Dies hatte den Konzern in eine schwere Krise gestürzt. Nun beginnt das "Jahr der technischen Umrüstung", wie es im VW-Aufsichtsrat bereits hieß.

Die jüngste Aufregung ist in der Abgas-Affäre kein Einzelfall: So musste der Autobauer vergangenes Jahr die selbst zuvor erklärte Zahl von bis zu 800.000 Autos mit zu hohen Verbrauchswerten einkassieren. Immerhin sind es inzwischen maximal nur noch 36.000 Autos. Mitte Januar sorgte Konzernchef Matthias Müller auf der US-Automesse für Schlagzeilen, als er vor der versammelten Weltpresse den Eindruck erweckte, VW habe nicht etwa wissentlich bei den Abgaswerten gelogen und betrogen, sondern nur amerikanische Gesetze falsch ausgelegt.

Kürzlich schoss der mächtige Betriebsratschef Bernd Osterloh quer, als er abermals den Vorstand für Versäumnisse in der Kommunikation kritisierte und Sparziele als zu realitätsfern abtat. Und auch strategisch gab es jüngst einen Dämpfer: Vorstandspläne für einen Einsatz des früheren FBI-Chefs Louis Freeh als US-Sonderbeauftragter liegen auf Eis. Die Arbeitnehmerseite hält ihn schlicht für unnötig.

US-Klage gegen VW: Fragen und Antworten

Was werfen die USA Volkswagen vor?

Produktion des VW Passat in den USA

Auslöser ist die illegale Software, mit der Dieselfahrzeuge aus dem VW-Konzern die Abgastests in den USA austricksen. Volkswagen hatte die frisierten Programme 2015 eingeräumt. Das US-Justizministerium verklagt den VW-Konzern einerseits wegen Verstößen gegen Umweltvorschriften und andererseits wegen des Einsatzes der verbotenen Software generell. Zudem sollen die Wolfsburger die Kosten des Verfahrens tragen und auch eine weitere Strafe berappen, die im Ermessen der Richter liegt.

Was droht dem Autobauer mit der Klage?

Theoretisch mehr als 45 Milliarden Dollar Strafe plus Gerichtskosten und die zusätzliche Strafe im Ermessen der Richter. Die Summen staffeln sich nach verschiedenen Vorwürfen, Modelljahren und Motorgrößen und beziehen sich auf insgesamt knapp 600.000 Wagen.

In einem ersten Block geht es um Umweltstrafen von bis zu 37.500 Dollar pro Fahrzeug, aufgeteilt auf zwei angebliche Gesetzesverstöße. Block zwei dreht sich um bis zu 3.750 Dollar pro Auto als Strafe für die illegale Software. Bei Block drei wiederum drohen unabhängig von der Fahrzeuganzahl bis zu 37.500 Dollar für jeden einzelnen Tag, der bei den Verstößen inzwischen schon ins Land gegangen ist.

Gab es Strafen in vergleichbaren Fällen?

Durchaus. Dabei ist zwischen Straf- und Zivilrecht zu unterscheiden. Der VW-Konkurrent General Motors zahlte im Skandal um defekte Zündschlösser Hunderte Millionen Dollar, um sich von strafrechtlichen Konsequenzen freizukaufen. Der größte US-Autobauer akzeptierte im September einen Vergleich über 900 Millionen Dollar mit dem US-Justizministerium. Toyota wandte 2014 mit einer Zahlung über 1,2 Milliarden Dollar ein Strafverfahren ab

Die Fälle sind jedoch nur bedingt mit dem Abgas-Skandal vergleichbar. Trotz zahlreicher Todesopfer, die die Pannenserien verursachten, sowie Vertuschungs- und Schlampereivorwürfen, gingen die US-Ermittler - anders als bei VW - nicht von vorsätzlichen Gesetzesbrüchen aus. Bislang wurden gegen die Wolfsburger noch keine strafrechtlichen Schritte eingeleitet, doch das könnte nach Einschätzung von Analysten bald folgen.

Wie könnte die Klage gegen VW ausgehen?

Einige Analysten arbeiten mit schwindelerregend hohen Summen - von bis zu 90 Milliarden Euro ist die Rede, jedoch ohne Details der Rechnung. Frank Schwope von der NordLB gibt dagegen zu bedenken, dass nichts so heiß gegessen werde, wie es gekocht wurde. "Es wird doch aller Erfahrung nach auf einen Vergleich hinauslaufen." Das zeigten Fälle wie GM. Der Branchenanalyst hält bei der Klage eine "hohe einstellige bis niedrig zweistellige Milliardensumme" für realistisch.

Gibt es weitere Klagen gegen VW in den USA?

Ja. Der Konzern muss sich zusätzlich mit über 500 privaten Zivilklagen aus ganz Amerika auseinandersetzen, die bei dem Bezirksrichter Charles Breyer in San Francisco gebündelt sind. Das finanzielle Risiko ist hier bislang schwer abzuschätzen, weil noch nicht klar ist, wie viele Sammelklagen letztlich auch zugelassen werden. Bislang befinden sich die Fälle noch im vorprozessualen Stadium ("pretrial") - das Verfahren kann sich lange hinziehen.Zumeist geht es um Betrug und Vertragsbruch, bei vielen Klägern handelt es sich um Besitzer von betroffenen VW-Dieselfahrzeugen, die auf Entschädigung pochen. Es klagen aber auch Anleger, die unter dem Absturz der VW-Aktie litten sowie Landkreise und Gemeinden wegen Umweltverschmutzung. Zudem ermitteln etliche Bundesstaaten.

Doch auch in anderen Ländern ermitteln Behörden gegen VW. In Deutschland sind etliche Zivilklagen von Anlegern anhängig, die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen Betrugsverdacht.

Was bedeutet der Rechtsstreit für das US-Geschäft?

Er kommt zur Unzeit. Anders als die VW-Töchter Audi und Porsche, die in den USA von einem Rekord zum nächsten eilen, schwächelt die Kernmarke VW-Pkw seit Jahren in den USA, dem hinter China größten Automarkt der Welt. Keine 400.000 Fahrzeuge setzte VW 2015 in den USA ab. Noch vor dem Abgas-Skandal hatte VW diese Jahresabsatzzahl bis 2018 auf 800.000 mehr als verdoppeln wollen. Welche Zahlen nun angepeilt werden, darüber will VW in Detroit Auskunft geben.

27.01.2016, Quelle: H. Lossie, M. Hadem und J. Stratenschulte, dpa
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