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Vor der Oscar-Show Warum DiCaprio den Oscar nicht verdient

BildAnd the Oscar goes to ...
And the Oscar goes to ...

Wer auch immer ihn sich abholt: Leonardo DiCaprio sollte es nicht sein. Wahrscheinlich ist, dass Leos Passionsspiel in den Nebenkategorien abräumt - Kostüme, Ausstattung, Maske und so.

(Quelle: dpa)

BilderserieOscar voll Gefühl
Jennifer Lawrence stolpert 2014 auf die Oscar-Bühne

von Christoph Hartung

Ja, der Satz ist abgegriffen, passt aber: "Stell Dir vor, es ist Oscar - und keiner geht hin!" Den einen ist er nicht schwarz, den anderen nicht gender genug. Einer kommt aber auf jeden Fall: Leonardo DiCaprio. Der will jetzt endlich diesen Preis haben. Sonst kommt er womöglich auch nicht mehr. 

Leonardo DiCaprio hatte ein paar Mal Pech bei den Oscars. Viermal schon war er als Schauspieler nominiert. Viermal wurde ein anderer Name aus dem Kuvert gezogen und wenigstens, als 1994 Tommy Lee Jones ("Auf der Flucht") statt DiCaprio als Best supporting Actor auf die Bühne gerufen wurde, war das einigermaßen überraschend. Jetzt also die fünfte Nominierung. Mit einem Film, der gleich zwölf Nominierungen auf sich vereint, und damit als Favorit gefeiert wird. Es hat solche Überflieger in der Vergangenheit immer wieder gegeben - "Ben Hur" und "Titanic" räumten dann fast alle Oscars ab, Spielbergs "Die Farbe Lila" ging leer aus - die 6.000 Acadamy-Mitglieder können grausam sein.

Leos Passionsspiel mit Chancen in den Nebenkategorien

DiCaprios Wildnis-Western scheinen sie zu lieben. So stellt sich der Smartphone bewehrte Nine-to-Five-Ritter auf Hollywoods Hügeln die Wildnis vor: kalt, grausam, mit mörderischen Grizzlys - und erlesen fotografiert. Wenn Kameramann Emmanuel Lubetzki also einen Oscar abholen würde, wäre das gerechtfertigt und ein schöner Zug der Acadamy: Nach "Gravity" und "Birdman" wäre das Lubetzkis dritter Oscar in Folge und er damit der erste Filmkünstler, dem der Hattrick gelingt.

Der Oscar

35 Zentimeter hoch, vier Kilogramm schwer und mit Gold überzogen: Der Oscar gilt als der begehrteste Filmpreis der Welt. Vergeben wird er von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) in Los Angeles. Schon eine Nominierung gilt als besondere Ehre. Knapp 6.000 AMPAS-Mitglieder belohnen mit dem Oscar die besten Einzelleistungen aus der Filmproduktion des Vorjahres. Fast 3.000 der begehrten Trophäen wurden bis heute vergeben.

Die Figur gleicht einem Ritter, der auf einer Filmspule steht und sich auf ein Schwert stützt. Offiziell heißt sie Academy Award of Merit. Ihren Spitznamen Oscar verdankt die Figur angeblich der Bibliothekarin und späteren Akademie-Direktorin Margaret Herrick. Die Statue sehe ihrem Onkel Oscar ähnlich, meinte sie. 1939 ließ die Akademie den Spitznamen zu.

Nicht immer waren die Oscars vergoldet: Wegen der Metall-Knappheit im Zweiten Weltkrieg bestanden sie damals aus bemaltem Gips. Nach dem Krieg konnten sie gegen goldüberzogene Figuren eingetauscht werden.

Der Deutsche Emil Jannings (1884-1950) erhielt die Trophäe 1929 als erster Schauspieler überhaupt - für seine Rollen in den Stummfilmen "Der Weg allen Fleisches" (Regie: Victor Fleming) und "Sein letzter Befehl" (Regie: Josef von Sternberg). Bis heute ist er der einzige deutsche Schauspieler, der als bester Hauptdarsteller geehrt wurde.

Für den Best-Picture-Oscar reicht es nicht. Wahrscheinlich ist, dass Leos Passionsspiel in den Nebenkategorien abräumt - also Oscars erhält für die kunstvoll zerfledderten Kostüme, die authentisch verrostete Ausstattung, für die Maskenbildner, die DiCaprio in einen blutigen Klumpen Fleisch verwandelt haben.

Nominiert sind in diesem Oscar-Jahrgang die, die immer nominiert werden - nur Meryl Streep fehlt. Steven Spielberg zeigt mit Best-Picture-Nominee "Bridge of Spies" (sechs Nominierungen) seine Sonderklasse - jede Kamerabewegung durchdacht, jeder Schnitt präzise gesetzt. Jennifer Lawrence, ohne die "Joy" (eine Nominierung) in sich zusammenfiele, ist zum vierten Mal nominiert, Christian Bale zum dritten, Cate Blanchett zum sechsten, Kate Winslet zum siebten Mal.

Zwei spannende Frauen

Best-Picture-Nominee "Mad Max: Fury Road" (zehn Nominierungen) ist ein unterhaltsames Action-Abenteuer und wird sich eines der interessanten Duelle des Abends liefern - mit "The Revenant" um die Nebenkategorien Maske, Kostüm, Ausstattung, visuelle Effekte und Sound.

Die großen Duelle versprechen in diesem Jahr die Neulinge: Saoirse Ronan zum Beispiel, nach "Abbitte" zum zweiten Mal nominiert, die in Best-Picture-Nominee "Brooklyn" (drei Nominierungen) hinreißend eine irische Auswanderin spielt, die sich zwischen zwei Männern entscheiden muss. Wenn Ronan den Oscar nicht bekommt, dann wohl deshalb, weil ihn Brie Larson abholt, die in Best-Picture-Nominee "Room" (vier Nominierungen) nuancenreich eine verzweifelte Mutter spielt, der nach sieben Jahren mit ihrem kleinen Sohn die Flucht aus dem titelgebenden Raum gelingt, in den sie ein Entführer gesteckt hat. Warum der neunjährige Jacob Tremblay, der diesen Sohn spielt, keine Oscar-Nominierung erhalten hat, bleibt eines der Rätsel dieses Oscar-Jahrgangs - eine Nominierung wenigstens hat er verdient.

Zahlen, Schicksale, Gesichter

Warum nie Leo?

Leonardo DiCaprio vor dem Oscar

Leonardo DiCaprio hat endlich einen Oscar als bester Hauptdarsteller. Seit 1994 war er sechs Mal nominiert, fünfmal als Schauspieler, einmal ("The Wolf of Wall Street") auch als Produzent.

Viele Stars mussten lange warten, manche gingen ewig leer aus, andere räumten kräftig ab. Einige Fakten und Zahlen aus der Oscar-Geschichte:

Langes Warten

Martin Scorsese mit dem Oscar

Martin Scorsese (73) wurde lange auf die Geduldsprobe gestellt. Nach seiner ersten Oscar-Nominierung als Regisseur (1981, "Wie ein wilder Stier") war er noch sieben Mal nominiert (darunter auch als Autor), ehe er 2007 für den Mafia-Thriller "Departed - Unter Feinden" (mit Leonardo DiCaprio) seinen ersten Oscar in Empfang nehmen konnte.
Al Pacino (75) schaffte es erst im achten Anlauf mit "Der Duft der Frauen" (1993) - 20 Jahre nach seiner ersten Nominierung für "Der Pate" (1973).
Noch länger musste der US-Komponist Randy Newman (72) auf Gold warten. Erst seine 16. Nominierung (2002 für den Song "If I Didn't Have You" aus dem Film "Die Monster AG") brachte die erste Trophäe.

Ewige Verlierer

Sir Alfred Hitchcock, 1964

Sie zählen zu Hollywoods größten Stars, doch einen Oscar haben sie nie gewonnen. Fünfmal war Alfred Hitchcock (1899-1980) für einen Regie-Oscar nominiert und ging immer leer aus. Als Trostpflaster gab es 1968 einen Ehren-Oscar.

Auch Orson Welles (1915-1985) hatte keinen Regie-Oscar, konnte sich aber mit einer Trophäe für das beste Drehbuch ("Citizen Kane, 1942) trösten. Genies wie Stanley Kubrick (1928-1999), Robert Altman (1925-2006) und George Lucas (71) holten trotz Mehrfach-Nominierungen nie den Regie-Preis.

"Lawrence von Arabien"-Star Peter O'Toole (1932-2013) wurde achtmal nominiert, aber nie gewählt. Schauspielerin Glenn Close (68) konnte sechsmal hoffen und wurde bis jetzt immer enttäuscht. Den Rekord für die meisten Nominierungen ohne einen einzigen Gewinn hält der US-Tontechniker Kevin O'Connell (58). Seit 1982 wurde er 20 Mal nominiert, darunter für den Sound von "Top Gun" und "Spider-Man".

Meiste Nominierungen

John Willimas, Filmkomponist

Der amerikanische Komponist John Williams (84) holte in diesem Jahr mit der Musikuntermalung von "Star Wars: Das Erwachen der Macht" seine 50. Oscar-Nominierung. Williams ist damit der lebende Mensch mit den meisten Oscar-Nominierungen. Fünfmal gewann er den Goldjungen: für "Der weiße Hai", "E.T. - Der Außerirdische", "Schindlers Liste", "Anatevka" und 1978 für den ersten "Star Wars"-Soundtrack.

Den Rekord für die meisten Nominierungen hält die Trickfilm-Legende Walt Disney (1901-1966) mit 59 Oscar-Chancen. Er gewann 22 Trophäen.

Rekordhalterin Meryl Streep

Meryl Streep

Meryl Streep (66) hält mit 19 Oscar-Nominierungen - 15 in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin und vier als Beste Nebendarstellerin - den Rekord als meistnominierte Schauspielerin aller Zeiten.

Gewonnen hat sie den Oscar bislang dreimal: als Nebendarstellerin 1980 für "Kramer gegen Kramer" und als Hauptdarstellerin 1983 für "Sophies Entscheidung" sowie 2012 für "Die Eiserne Lady".

Nie nominiert

Oscars

Verstorbene Filmgrößen wie Edward G. Robinson ("Frau ohne Gewissen"), Peter Lorre ("Die Spur des Falken"), Alan Rickman ("Sinn und Sinnlichkeit") und Marilyn Monroe ("Manche mögen's heiß") waren nie für einen Oscar nominiert. Auch Donald Sutherland (80, "Wenn die Gondeln Trauer tragen"), Mia Farrow (71, "Der große Gatsby"), Richard Gere (66, "Ein Offizier und Gentleman") und Scarlett Johansson (31, "Lost in Translation") gingen bisher leer aus.

Drei starke und fünf Zähl-Kandidaten

Die Independent-Produktion "Room" steht auch im Zentrum des wichtigsten Oscars, der für den "Besten Film". Mit einfachsten Mitteln erzählt er eine Geschichte über die Rückkehr in ein Leben, das auf die Rückkehrer nicht vorbereitet ist. Der Film wird von Bild zu Bild weiter - aus der Enge des Raums hinaus in die Welt, in ein komplexes Familiengeflecht aus Liebe, Schuld und Vorwürfen. Neben "Room" sollte sich allenfalls noch die wort- und schnittgewaltige Finanzsatire "The Big Short" auf diesen Best-Picture-Oscar vorbereiten, vielleicht auch das Enthüllungsdrama "Spotlight" über Journalisten, die einen Missbrauchsskandal der katholischen Kirche aufdecken. Die anderen fünf Filme (siehe Kasten "Die Nominierungen") sind ehr- und achtbare Zählkandidaten. Zu diesen zählt dann auch Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio.

Deutsche Chancen

Patrick Vollrath ist mit seinem Kurzspielfilm "Alles wird gut" in der Kategorie "Live-Action-Kurzfilm" im Rennen. Der Vater-Tochter-Film gewann schon einen Studenten-Oscar.

Und Studio Babelsberg sowie die Ausstatter Adam Stockhausen und Bernhard Henrich sind über "Bridge of Spies" im Oscar-Rennen.

DiCaprio betonte auf PR-Tournee für sein Adventure-Movie sein Engagement für die Umwelt. Der Oscar ist aber kein Umweltpreis. Es sei der "härteste Dreh" seines Lebens gewesen, sagt DiCaprio jetzt häufiger - er habe rohe Bisonleber gegessen, stundenlang im Schnee gelegen und sei in eiskalte Flüsse gestiegen. Der Oscar ist aber auch kein Preis für einen Ironman-Wettkampf. Der Oscar zeichnet künstlerische Qualität aus. Und als Hauptdarsteller beeindruckte Matt Damon als allein gelassener "Marsianer" (sieben Nominierungen) mit packender Präsenz und Michael Fassbender liefert als "Steve Jobs" (zwei Nominierungen) eine präzise Charakterzeichnung mit psychologischer Tiefe. DiCaprio hat wieder Pech - sein Trapper ist keine Oscar-Rolle

Wirtschaftsfaktor "Oscar" in weißen Händen

Allerdings: Arnon Milchan hat "The Revenant" produziert. Er hat nicht nur ein Händchen für gute Kinostoffe, er weiß auch, wie man die Mitglieder der Oscar-Acadamy für die eigenen Filme gewogen macht. Der Oscar ist nämlich nicht nur eine Auszeichnung für künstlerische Leistungen. Er ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Das macht auch die #OscarsSoWhite-Diskussion um die nicht nominierten Filme schwarzer Künstler so pikant.

Oscar Online

heute.de begleitet die Oscar-Show in der Nacht zum Montag ab 2.00 Uhr im Liveblog.

Und so steht die spannendste Frage in diesem Jahr gleich zu Beginn der Oscar-Show: Wie heftig wird der schwarze Moderator Chris Rock über die "weißen Oscars" ohne einen einzigen nominierten afroamerikanischen Schauspieler herziehen? Kommt es gar zu Protesten in der Show?
Und kommt doch alles ganz anders, als wir hier so besserwisserisch prognostizieren?

Dem Autor auf Twitter folgen.

Die Oscars 2016

Die 88. Oscar-Verleihung

Oscar-Triumph mal drei: Das Abenteuerdrama "The Revenant", der Missbrauchthriller "Spotlight" und das Actionspektakel "Mad Max" gewinnen mehrfach.

Bester Film

  • 'The Big Short' - Produzenten: Brad Pitt, Dede Gardner, Jeremy Kleiner
  • 'Bridge of Spies' - Produzenten: Steven Spielberg, Marc Platt, Kristie Macosko Krieger
  • 'Brooklyn' - Produzenten: Finola Dwyer, Amanda Posey
  • 'Mad Max: Fury Road' - Produzenten: Doug Mitchell, George Miller
  • 'Der Marsianer - Rettet Mark Watney'  - Produzenten: Simon Kinberg, Ridley Scott, Michael Schaefer, Mark Huffam
  • 'The Revenant - Der Rückkehrer' - Produzenten: Arnon Milchan, Steve Golin, Alejandro González Iñárritu, Mary Parent, Keith Redmon
  • 'Raum' - Produzent: Ed Guiney
  • 'Spotlight' - Produzenten: Michael Sugar, Steve Golin, Nicole Rocklin, Blye Pagon Faust (siehe Video)

Nicht englischsprachiger Film

Szene aus dem Film " Mustang" (2015)
  • Embrace of the Serpent (El abrazo de la serpiente)
  • Mustang (Mustang, Bld) - französisch-deutsch-türkische Koproduktion unter Beteiligung von ZDF/ARTE
  • Son of Saul (Saul fia)
  • Theeb (Theeb)
  • A War (Krigen)

Bester Animationsfilm

Filmszene aus: "Alles steht Kopf"
  • 'Anomalisa' - Produzenten: Charlie Kaufman, Duke Johnson, Rosa Tran
  • 'Boy and the World' - Produzent: Alê Abreu
  • 'Inside Out' - Alles steht Kopf - Produzenten: Pete Docter, Jonas Rivera
  • 'Shaun, das Schaf' - Produzenten: Mark Burton, Richard Starzak
  • 'When Marnie Was There' - Produzenten: Hiromasa Yonebayashi, Yoshiaki Nishimura

Regie

Leonardo Dicaprio als Trapper Hugh Glass im Film "The Revenant - Der Rückkehrer"
  • Adam McKay für 'The Big Short'
  • George Miller für 'Mad Max: Fury Road'
  • Alejandro González Iñárritu für 'The Revenant - Der Rückkehrer' (Bild)
  • Lenny Abrahamson für 'Raum'
  • Tom McCarthy für 'Spotlight'

Hauptdarsteller

Oscar-Hauptdarsteller 2016
  • Bryan Cranston, 'Trumbo'
  • Matt Damon, 'Der Marsianer - Rettet Mark Watney'
  • Leonardo DiCaprio, 'The Revenant - Der Rückkehrer'
  • Michael Fassbender, 'Steve Jobs'
  • Eddie Redmayne, 'The Danish Girl'

Hauptdarstellerin

Oscar Hauptdarstellerinnen 2016
  • Cate Blanchett, 'Carol'
  • Brie Larson, 'Raum'
  • Jennifer Lawrence, 'Joy'
  • Charlotte Rampling, '45 Years'
  • Saoirse Ronan, 'Brooklyn'

Nebendarsteller

Oscar Nebendarsteller 2016
  • Christian Bale, 'The Big Short'
  • Tom Hardy, 'The Revenant - Der Rückkehrer'
  • Mark Ruffalo, 'Spotlight'
  • Mark Rylance, 'Bridge of Spies'
  • Sylvester Stallone, 'Creed'

Nebendarstellerin

Oscar Nebendarstellerinnen 2016
  • Jennifer Jason Leigh, 'The Hateful Eight'
  • Rooney Mara, 'Carol'
  • Rachel McAdams, 'Spotlight'
  • Alicia Vikander, 'The Danish Girl'
  • Kate Winslet, 'Steve Jobs'

Drehbuch (Original)

Szene aus dem Kinofilm "Spotlight"
  • 'Bridge of Spies' - Matt Charman, Ethan Coen, Joel Coen
  • 'Ex Machina' (Bild) - Alex Garland
  • 'Alles steht Kopf' - Pete Docter, Meg LeFauve, Josh Cooley, Ronnie Del Carmen
  • 'Spotlight' (Bild) - Josh Singer, Tom McCarthy
  • 'Straight Outta Compton' - Andrea Berloff, Jonathan Herman, S. Leigh Savidge, Alan Wenkus

Drehbuch (nach Vorlage)

Szene aus dem Film "The Big Short" (2015)
  • 'The Big Short' (Bild) - Charles Randolph, Adam McKay
  • 'Brooklyn' - Nick Hornby
  • Carol' - Phyllis Nagy
  • 'Der Marsianer - Rettet Mark Watney' (Bild) - Drew Goddard
  • 'Raum' - Emma Donoghue

Kamera

Emanuel Lubetzki
  • Edward Lachman für 'Carol'
  • Robert Richardson für 'The Hateful Eight'
  • John Seale für 'Mad Max: Fury Road'
  • Emmanuel Lubezki (Bild) für 'The Revenant - Der Rückkehrer'
  • Roger Deakins für 'Sicario'

Filmschnitt

  • Hank Corwin für 'The Big Short'
  • Margaret Sixel für 'Mad Max: Fury Road' (Video)
  • Stephen Mirrione für 'The Revenant - Der Rückkehrer'
  • Tom McArdle für 'Spotlight'
  • Maryann Brandon und Mary Jo Markey für 'Star Wars: Das Erwachen der Macht'

Ausstattung + Setdesign

  • 'Bridge of Spies' - Adam Stockhausen, Rena DeAngelo, Bernhard Henrich
  • 'The Danish Girl' - Eve Stewart, Michael Standish
  • 'Mad Max: Fury Road' - Colin Gibson, Lisa Thompson
  • 'Der Marsianer - Rettet Mark Watney' - Arthur Max, Celia Bobak
  • 'The Revenant - Der Rückkehrer' - Jack Fisk, Hamish Purdy

Kostümdesign

  • Sandy Powell für 'Carol'
  • Sandy Powell für 'Cinderella'
  • Paco Delgado für 'The Danish Girl'
  • Jenny Beavan für 'Mad Max: Fury Road'
  • Jacqueline West für 'The Revenant -Der Rückkehrer'

Song

Daniel Craig spielt zum vierten Mal James Bond.
  • "Earned It" (The Weeknd, Belly, Jason 'DaHeala' Quenneville, Stephan Moccio), 'Fifty Shades of Grey'
  • “Manta Ray" (J. Ralph, Antony Hegarty), 'Racing Extinction'
  • “Simple Song #3" (David Lang), 'Youth'
  • “Til It Happens To You" (Diane Warren, Lady Gaga), 'The Hunting Ground'
  • “Writing’s On The Wall" (Video) (Sam Smith, James Napier), 'Spectre'

Filmmusik

  • Thomas Newman für 'Bridge of Spies'
  • Carter Burwell für 'Carol'
  • Ennio Morricone für 'The Hateful Eight' (Video)
  • Jóhann Jóhannsson für 'Sicario'
  • John Williams für 'Star Wars: Das Erwachen der Macht'

Ton

  • 'Mad Max: Fury Road' (Mark A. Mangini, David White)
  • 'Der Marsianer - Rettet Mark Watney' (Oliver Tarney)
  • 'The Revenant - De Rückkehrer' (Martín Hernández, Lon Bender)
  • 'Sicario' (Alan Robert Murray)
  • 'Star Wars: Das Erwachen der Macht' (Matthew Wood, David Acord)

Tonmischung

  • 'Bridge of Spies' (Andy Nelson, Gary Rydstrom, Drew Kunin)
  • 'Mad Max: Fury Road' (Chris Jenkins, Gregg Rudloff, Ben Osmo)
  • 'Der Marsianer - Rettet Mark Watney' (Paul Massey, Mark Taylor, Mac Ruth)
  • 'The Revenant - Der Rückkehrer' (Jon Taylor, Frank A. Montaño, Randy Thom, Chris Duesterdiek)
  • 'Star Wars: The Force Awakens' (Andy Nelson, Christopher Scarabosio, Stuart Wilson)

Visuelle Effekte

Alicia Vikander als Roboter in dem Film "Ex_Machina"
  • 'Ex Machina' (Szenenbild) (Andrew Whitehurst, Paul Norris, Mark Williams Ardington, Sara Bennett)
  • 'Mad Max: Fury Road' (Andrew Jackson, Tom Wood, Dan Oliver, Andy Williams)
  • 'Der Marsianer - Rettet Mark Watney' (Richard Stammers, Anders Langlands, Chris Lawrence, Steven Warner)
  • 'The Revenant - Der Rückkehrer' (Richard McBride, Matt Shumway, Jason Smith, Cameron Waldbauer)
  • 'Star Wars: Das Erwachen der Macht' - Bild (Roger Guyett, Pat Tubach, Neal Scanlan, Chris Corbould)

Maske

Szene aus dem Film "Mad Max: Fury Road" (2015)
  • 'Mad Max: Fury Road' - Bild (Lesley Vanderwalt, Elka Wardega, Damian Martin)
  • 'Der 100-Jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand' (Love Larson, Eva Von Bahr)
  • 'The Revenant - Der Rückkehrer' (Sian Grigg, Duncan Jarman, Robert A. Pandini)

Kurzfilm (live action)

  • 'Ave Maria' - Regie: Basil Khalil, Eric Dupont
  • 'Day One' - Regie: Henry Hughes
  • 'Alles Wird Gut' - Regie: Patrick Vollrath
  • 'Shok' - Regie: Jamie Donoughue
  • 'Stutterer' - Regie: Benjamin Cleary, Serena Armitage

Kurzfilm (animiert)

  • 'Bear Story' - Gabriel Osorio Vargas, Pato Escala Pierart
  • 'Prologue' - Richard Williams, Imogen Sutton
  • 'Sanjay’s Super Team' - Sanjay Patel, Nicole Paradis Grindle
  • 'We Can’t Live without Cosmos' - Konstantin Bronzit
  • 'World of Tomorrow' - Don Hertzfeldt

Dokumentarfilm

  • 'Amy' - Asif Kapadia, James Gay-Rees
  • 'Cartel Land' - Matthew Heineman, Tom Yellin
  • 'The Look of Silence' - Joshua Oppenheimer, Signe Byrge Sørensen (ZDF/ARTE-Koproduktion)
  • 'What Happened, Miss Simone?' - Liz Garbus, Amy Hobby, Justin Wilkes
  • 'Winter on Fire: Ukraine’s Fight for Freedom' - Evgeny Afineevsky, Den Tolmor

Kurz-Dokumentarfilm

  • 'Body Team 12' - David Darg, Bryn Mooser
  • 'Chau, beyond the Lines' - Courtney Marsh, Jerry Franck
  • 'Claude Lanzmann: Spectres of the Shoah' - Adam Benzine (ZDF/ARTE-Koproduktion)
  • 'A Girl in the River: The Price of Forgiveness' - Sharmeen Obaid-Chinoy
  • 'Last Day of Freedom' - Dee Hibbert-Jones, Nomi Talisman

28.02.2016
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