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merkzettel

Aufsichtsratssitzung bei Volkswagen VW setzt in Amerika auf Ex-BMW-Manager

BildVW-Zentrale in Wolfsburg
VW-Zentrale in Wolfsburg

(Quelle: reuters)

VideoVW-Chef in den USA
VW bei der Automesse in Detroit

VW-Chef Matthias Müller will sich in Washington mit der Chefin der US-Umweltbehörde treffen. Hintergrund ist der Skandal um manipulierte Abgastests bei Dieselfahrzeugen.

(13.01.2016)

VideoVW im Detroiter Rampenlicht
Moderatorin Petra Gerster mit einem Erklärmodell im virtuellen Nachrichtenstudio

Auf der Automesse in Detroit steht VW unfreiwillig im Mittelpunkt: Welche Folgen drohen dem Konzern wegen des Abgasskandals in den Vereinigten Staaten?

(11.01.2016)

VideoCES: VW präsentiert neuen Bulli
Mann mit 3-D-Brille

Gestern begann die Consumer Electronics Show, kurz CES, in Las Vegas. Volkswagen stellte sein Budd-e vor, Bosch ein Geisterfahrer-Warnsystem und Valeo eine Scheibenheizungs-App, Scheibenkratzen adé.

(07.01.2016)

Kurzmeldung

  • US-Gericht ernennt Ex-FBI-Chef zum Schlichter in VW-Verfahren 21:39 Uhr 19.01.2016
    Der ehemalige FBI-Chef Robert S. Mueller soll in den Rechtsstreitigkeiten rund um den VW-Abgasskandal in den USA als Schlichter vermitteln. Dies entschied das kalifornische Bezirksgericht und betraute ihn mit der Aufgabe, in mehr als 500 eingereichten Klagen eine Einigung herbeizuführen. Mueller solle dank seiner Erfahrung die Vergleichsgespräche zwischen den diversen Parteien erleichtern. Volkswagen drohen in den USA milliardenschwere Zahlungen. Der Konzern hatte 2015 zugegeben, Stickstoffwerte bei Diesel-Autos mit einer Software geschönt zu haben.

Der schwierige Markt USA bleibt für VW eine Großbaustelle - nicht nur wegen der dort zuerst ausgebrochenen Abgas-Affäre. Ein früherer BMW-Mann soll es jetzt in Nordamerika richten. Eine andere Frage ist aber die Vertretung des Konzerns jenseits des Tagesgeschäfts. 


Die wichtige Region Nordamerika mit dem Problemmarkt USA wird bei Volkswagen künftig von einem ehemaligen BMW-Manager gesteuert. Hinrich Woebcken soll den krisengeschüttelten Autobauer auf der anderen Seite des Atlantiks zurück in die Spur bringen. Wie VW am Dienstag nach einer Sitzung der obersten Aufseher mitteilte, wird der 55-Jährige zum 1. April neuer Nordamerika-Chef.

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Neuer Mann nur zweite Wahl

Zunächst hatte der Konzern dem früheren Skoda-Lenker Winfried Vahland den Job angeboten, der am Ende doch ablehnte. Weiter offen ist bei den Wolfsburger dagegen die Suche nach einem "Botschafter", der in den USA engen Kontakt zu Regulierern und Politik halten soll. VW betonte nach dem Treffen des Aufsichtsratspräsidiums, dass die Aufarbeitung des Skandals um manipulierte Abgaswerte vorankomme.

"Herr Woebcken wird mit seiner internationalen Erfahrung einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung der Marke in der Region leisten", sagte VW-Markenchef Herbert Diess laut Mitteilung. Die USA seien für Volkswagen ein wichtiger Kernmarkt. "Deshalb erfolgt die Steuerung der Region Nordamerika im Interesse unserer Kunden und Händler vor Ort." Eine dezentralere Führungsstruktur mit mehr Autonomie für die einzelnen Regionen hatte auch schon vor dem Beginn des Diesel-Debakels zu den Schwerpunkten der VW-Strategie gehört.

Woebcken war rund zehn Jahre lang bei BMW unter anderem für den Einkauf zuständig, allerdings unterhalb der Vorstandsebene. Zuletzt war er Nutzfahrzeug-Vorstand beim Zulieferer Knorr-Bremse.

Details zur Abgas-Affäre im April

Bis zum Frühjahr hofft VW, mehr Details zu den Ermittlungen in der Abgas-Affäre berichten zu können. "Nach derzeitiger Planung werden im April der Interview-Prozess und die laufende Dokumentenprüfung soweit fortgeschritten sein, dass die Gesellschaft auf der Hauptversammlung einen substanziellen Bericht abgeben kann", hieß es am Dienstag.

Vor allem über "den Ablauf der Ereignisse und die Frage, welche Abteilungen und hierarchischen Ebenen wann und wie informiert und involviert wurden", werde dann Auskunft gegeben. Die von VW mit den Ermittlungen beauftragte Kanzlei Jones Day habe "erhebliche weitere Fortschritte erzielt". VW hatte im September zugegeben, Abgasmessungen mit Hilfe einer Software manipuliert zu haben.

US-Klage gegen VW: Fragen und Antworten

Was werfen die USA Volkswagen vor?

Produktion des VW Passat in den USA

Auslöser ist die illegale Software, mit der Dieselfahrzeuge aus dem VW-Konzern die Abgastests in den USA austricksen. Volkswagen hatte die frisierten Programme 2015 eingeräumt. Das US-Justizministerium verklagt den VW-Konzern einerseits wegen Verstößen gegen Umweltvorschriften und andererseits wegen des Einsatzes der verbotenen Software generell. Zudem sollen die Wolfsburger die Kosten des Verfahrens tragen und auch eine weitere Strafe berappen, die im Ermessen der Richter liegt.

Was droht dem Autobauer mit der Klage?

Theoretisch mehr als 45 Milliarden Dollar Strafe plus Gerichtskosten und die zusätzliche Strafe im Ermessen der Richter. Die Summen staffeln sich nach verschiedenen Vorwürfen, Modelljahren und Motorgrößen und beziehen sich auf insgesamt knapp 600.000 Wagen.

In einem ersten Block geht es um Umweltstrafen von bis zu 37.500 Dollar pro Fahrzeug, aufgeteilt auf zwei angebliche Gesetzesverstöße. Block zwei dreht sich um bis zu 3.750 Dollar pro Auto als Strafe für die illegale Software. Bei Block drei wiederum drohen unabhängig von der Fahrzeuganzahl bis zu 37.500 Dollar für jeden einzelnen Tag, der bei den Verstößen inzwischen schon ins Land gegangen ist.

Gab es Strafen in vergleichbaren Fällen?

Durchaus. Dabei ist zwischen Straf- und Zivilrecht zu unterscheiden. Der VW-Konkurrent General Motors zahlte im Skandal um defekte Zündschlösser Hunderte Millionen Dollar, um sich von strafrechtlichen Konsequenzen freizukaufen. Der größte US-Autobauer akzeptierte im September einen Vergleich über 900 Millionen Dollar mit dem US-Justizministerium. Toyota wandte 2014 mit einer Zahlung über 1,2 Milliarden Dollar ein Strafverfahren ab

Die Fälle sind jedoch nur bedingt mit dem Abgas-Skandal vergleichbar. Trotz zahlreicher Todesopfer, die die Pannenserien verursachten, sowie Vertuschungs- und Schlampereivorwürfen, gingen die US-Ermittler - anders als bei VW - nicht von vorsätzlichen Gesetzesbrüchen aus. Bislang wurden gegen die Wolfsburger noch keine strafrechtlichen Schritte eingeleitet, doch das könnte nach Einschätzung von Analysten bald folgen.

Wie könnte die Klage gegen VW ausgehen?

Einige Analysten arbeiten mit schwindelerregend hohen Summen - von bis zu 90 Milliarden Euro ist die Rede, jedoch ohne Details der Rechnung. Frank Schwope von der NordLB gibt dagegen zu bedenken, dass nichts so heiß gegessen werde, wie es gekocht wurde. "Es wird doch aller Erfahrung nach auf einen Vergleich hinauslaufen." Das zeigten Fälle wie GM. Der Branchenanalyst hält bei der Klage eine "hohe einstellige bis niedrig zweistellige Milliardensumme" für realistisch.

Gibt es weitere Klagen gegen VW in den USA?

Ja. Der Konzern muss sich zusätzlich mit über 500 privaten Zivilklagen aus ganz Amerika auseinandersetzen, die bei dem Bezirksrichter Charles Breyer in San Francisco gebündelt sind. Das finanzielle Risiko ist hier bislang schwer abzuschätzen, weil noch nicht klar ist, wie viele Sammelklagen letztlich auch zugelassen werden. Bislang befinden sich die Fälle noch im vorprozessualen Stadium ("pretrial") - das Verfahren kann sich lange hinziehen.Zumeist geht es um Betrug und Vertragsbruch, bei vielen Klägern handelt es sich um Besitzer von betroffenen VW-Dieselfahrzeugen, die auf Entschädigung pochen. Es klagen aber auch Anleger, die unter dem Absturz der VW-Aktie litten sowie Landkreise und Gemeinden wegen Umweltverschmutzung. Zudem ermitteln etliche Bundesstaaten.

Doch auch in anderen Ländern ermitteln Behörden gegen VW. In Deutschland sind etliche Zivilklagen von Anlegern anhängig, die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen Betrugsverdacht.

Was bedeutet der Rechtsstreit für das US-Geschäft?

Er kommt zur Unzeit. Anders als die VW-Töchter Audi und Porsche, die in den USA von einem Rekord zum nächsten eilen, schwächelt die Kernmarke VW-Pkw seit Jahren in den USA, dem hinter China größten Automarkt der Welt. Keine 400.000 Fahrzeuge setzte VW 2015 in den USA ab. Noch vor dem Abgas-Skandal hatte VW diese Jahresabsatzzahl bis 2018 auf 800.000 mehr als verdoppeln wollen. Welche Zahlen nun angepeilt werden, darüber will VW in Detroit Auskunft geben.

VW-Repräsentant für die USA gesucht

Unklar blieb bis auf weiteres, ob es schon einen konkreten Kandidaten für den Job eines allgemeinen VW-Repräsentanten in den USA gibt. Aus Konzernkreisen war vor der Sitzung des innersten Aufseherzirkels zu hören, der angeblich vom Vorstand geplante Einsatz von Ex-FBI-Chef Louis Freeh als US-Sonderbeauftragter habe für Kopfschütteln aufseiten der mächtigen Arbeitnehmerseite gesorgt. Zuvor hatte es Medienberichte über eine mögliche Verpflichtung Freehs gegeben.

Auf Anfrage teilte VW dazu am Abend mit: "Zu bestimmten Sachverhalten in den USA plant das Unternehmen, weitere externe Spezialisten zu verpflichten. Das Präsidium des Aufsichtsrates hat ein entsprechendes Kandidatenprofil erörtert. Auf Basis dieses Profils wird das Unternehmen in den nächsten Wochen eine Entscheidung treffen."

Sollte die Wahl am Ende auf den 66-jährigen Freeh fallen, würde dieser auch Aufgaben wahrnehmen, die im Ressort der VW-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt liegen. Sie war vom Konkurrenten Daimler nach Wolfsburg gewechselt und ist für Integrität und Recht zuständig.

Die Juristin hatte zuvor in ähnlicher Funktion bei Daimler geholfen, eine Schmiergeldaffäre zu bewältigen. Auch Freeh war bei den Stuttgartern schon in Erscheinung getreten: Sie hatten ihn als Aufpasser engagiert, der darüber wachte, dass die Geschäfte nun sauber liefen. Das kam bei den US-Behörden gut an.

Aus den VW-Arbeitnehmerkreisen hieß es zu den Spekulationen über Freeh unmissverständlich: "Wir haben Frau Hohmann-Dennhardt für diese anspruchsvolle Aufgabe. Weiteren Bedarf sehen wir nicht."

Wirbel um Auftritt von VW-Chef Müller

Zuletzt hatte der Auftritt von Konzernchef Matthias Müller in den USA für Wirbel gesorgt. Müller erweckte vor rund einer Woche während der US-Automesse in Detroit in einem Interview den Eindruck, er spiele die Affäre herunter und halte die Reaktion der USA für überzogen. Nach dpa-Informationen beschäftigt sich das Präsidium am Dienstag auch mit Fragen zur USA-Reise. Müllers Stuhl wackele aber nicht.

Unterdessen droht VW auch in Südkorea ein Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre. Das Umweltministerium in Seoul erstattete am Dienstag Strafanzeige gegen den Geschäftsführer von Audi Volkswagen Korea, Johannes Thammer. Die Behörde wirft VW vor, Anordnungen nicht befolgt und nur mangelhafte Rückrufpläne für mehr als 125 000 Diesel-Fahrzeuge eingereicht zu haben.

19.01.2016
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