27.06.2017
  • 19:17Party-Exzess: Berliner Polizisten vor G-20 Einsatz zurückgeschickt

  • 18:42Hochhaus in Wuppertal wird wegen Londoner Inferno geräumt

  • 18:14Staatsausgaben für Queen werden beinahe verdoppelt

  • 17:46Armutskongress warnt: Soziale Spaltung

  • 17:15Studie: Studenten haben mehr Geld

  • 16:42Studie: Viele Kids fühlen sich von ihren Eltern unbeachtet

  • 16:30Hackerangriff legt Computer lahm

  • 16:14Schottland verschiebt Entscheidung über neues Unabhängigkeitsreferendum

  • 15:56Homo-Ehe: Merkel gibt Abstimmung frei

  • 15:38Armin Laschet ist neuer Ministerpräsident von NRW

  • 15:11Homo-Ehe: Union gegen rasche Abstimmung

  • 14:49EU-Strafe: Google erwägt Einspruch

  • 14:27Ministerium: Smart und Zafira fallen bei CO2-Test negativ auf

  • 14:04Strobl:Ehe für alle in Ruhe entscheiden

  • 13:21"Nationales Forum" soll Diesel-Problem mit Autobranche lösen

  • 12:59Aussteiger unter Druck gesetzt: Großrazzia gegen Rockerbande

  • 12:38Vapiano jetzt an der Börse - durchwachsener Start

  • 12:14Studie: Elternzeit wird offenbar immer beliebter

  • 11:48EU verhängt Rekordstrafe gegen Google

  • 11:29Srebrenica-Opfer: Gericht sieht Mitverantwortung der Niederlande

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 19:17Party-Exzess: Berliner Polizisten vor G-20 Einsatz zurückgeschickt

  • 18:42Hochhaus in Wuppertal wird wegen Londoner Inferno geräumt

  • 18:14Staatsausgaben für Queen werden beinahe verdoppelt

  • 17:46Armutskongress warnt: Soziale Spaltung

  • 17:15Studie: Studenten haben mehr Geld

  • 16:42Studie: Viele Kids fühlen sich von ihren Eltern unbeachtet

  • 16:30Hackerangriff legt Computer lahm

  • 16:14Schottland verschiebt Entscheidung über neues Unabhängigkeitsreferendum

  • 15:56Homo-Ehe: Merkel gibt Abstimmung frei

  • 15:38Armin Laschet ist neuer Ministerpräsident von NRW

  • 15:11Homo-Ehe: Union gegen rasche Abstimmung

  • 14:49EU-Strafe: Google erwägt Einspruch

  • 14:27Ministerium: Smart und Zafira fallen bei CO2-Test negativ auf

  • 14:04Strobl:Ehe für alle in Ruhe entscheiden

  • 13:21"Nationales Forum" soll Diesel-Problem mit Autobranche lösen

  • 12:59Aussteiger unter Druck gesetzt: Großrazzia gegen Rockerbande

  • 12:38Vapiano jetzt an der Börse - durchwachsener Start

  • 12:14Studie: Elternzeit wird offenbar immer beliebter

  • 11:48EU verhängt Rekordstrafe gegen Google

  • 11:29Srebrenica-Opfer: Gericht sieht Mitverantwortung der Niederlande

  • 17:46Armutskongress warnt: Soziale Spaltung

  • 16:14Schottland verschiebt Entscheidung über neues Unabhängigkeitsreferendum

  • 15:56Homo-Ehe: Merkel gibt Abstimmung frei

  • 15:38Armin Laschet ist neuer Ministerpräsident von NRW

  • 15:11Homo-Ehe: Union gegen rasche Abstimmung

  • 14:04Strobl:Ehe für alle in Ruhe entscheiden

  • 11:29Srebrenica-Opfer: Gericht sieht Mitverantwortung der Niederlande

  • 11:03SPD will Abstimmung über Ehe für alle

  • 09:37Antidiskriminierungsstelle begrüßt Merkel-Aussage zur Homo-Ehe

  • 09:11USA: Assad-Regime bereitet möglicherweise Giftgasangriff vor

  • 08:50Nach Raketenangriff: Israel bombardiert Ziele im Gazastreifen

  • 07:42Modi in Washington: Trump lobt Beziehungen zu Indien

  • 07:20Ehe für alle: Nach Merkel-Äußerungen rasche Abstimmung gefordert

  • 06:56UN: Kolumbianische FARC-Rebellen haben alle Waffen abgegeben

  • 05:51Brasilien: Präsident Temer angeklagt

  • 23:46EU-Chefunterhändler bemängelt britische Pläne für EU-Bürger

  • 23:2116 Tote bei Selbstmordanschlägen im Norden Nigerias

  • 23:03Ehe für alle: Merkel rückt vom Nein der CDU ab

  • 22:05Merkel zu Schulz-Attacke: "Schwamm drüber"

  • 19:19May legt Plan für Status von EU-Ausländern vor

  • 18:14Staatsausgaben für Queen werden beinahe verdoppelt

  • 17:15Studie: Studenten haben mehr Geld

  • 14:49EU-Strafe: Google erwägt Einspruch

  • 14:27Ministerium: Smart und Zafira fallen bei CO2-Test negativ auf

  • 13:21"Nationales Forum" soll Diesel-Problem mit Autobranche lösen

  • 12:38Vapiano jetzt an der Börse - durchwachsener Start

  • 12:14Studie: Elternzeit wird offenbar immer beliebter

  • 11:48EU verhängt Rekordstrafe gegen Google

  • 09:58Elterngeld immer beliebter - vor allem bei Vätern

  • 08:29US-Handelsminister sagt Berlin-Besuch überraschend ab

  • 06:12Kalifornien setzt Glyphosat auf Liste potenzieller Krebserreger

  • 21:27Kritik an Staatshilfe für italienische Banken

  • 20:58Finanzinvestoren scheitern mit Übernahme von Stada

  • 19:37Ostseepipeline Nord Stream 2 bleibt Streitfall in der EU

  • 17:51Schiff für Atommüll steht in Obrigheim bereit - Hinfahrt störungsfrei

  • 16:13BMW investiert 600 Millionen Dollar in den USA

  • 14:05Diesel-Nachrüstung noch vor Bundestagswahl?

  • 10:52Ifo-Geschäftsklima: Stimmung im Juni so gut wie noch nie

  • 09:02Slowakei: VW-Mitarbeiter beenden Streik

  • 07:02Wirtschaftsweise kritisiert Bankenrettung durch Italien

  • 19:17Party-Exzess: Berliner Polizisten vor G-20 Einsatz zurückgeschickt

  • 18:42Hochhaus in Wuppertal wird wegen Londoner Inferno geräumt

  • 16:42Studie: Viele Kids fühlen sich von ihren Eltern unbeachtet

  • 16:30Hackerangriff legt Computer lahm

  • 12:59Aussteiger unter Druck gesetzt: Großrazzia gegen Rockerbande

  • 10:45Sieben Wochen Schmuddelwetter?

  • 08:05Mordserie in Altenheimen: Lebenslang für kanadische Krankenschwester

  • 22:52Abfindung für Familie von getötetem Afroamerikaner

  • 22:36Bis zu 20 Tote bei Schiffsunglück in Kolumbien befürchtet

  • 21:54Spanien: Feueralarm im Nationalpark

  • 20:14Nach Brand im Grenfell Tower: Fassadenverkleidung wird nicht mehr verkauft

  • 16:32Schwedische Al-Kaida-Geisel nach über fünf Jahren befreit

  • 15:29Leichnam Dalis soll exhumiert werden

  • 14:24Katholische Kirche verlängert Forschungsprojekt zu Missbrauch

  • 13:27Berliner Treppentreter gesteht

  • 09:09Prozess gegen Berliner U-Bahn-Treter: Zweiter Anlauf

  • 07:39Nach Explosion von Tanklaster in Pakistan: Klinik ruft Notstand aus

  • 06:39Ausflugsschiff in Kolumbien gesunken: Mindestens zehn Tote

  • 22:03Keine gemischtgeschlechtliche Gebetszone an der Klagemauer

  • 21:11Großbritannien stuft 60 Hochhäuser als brandgefährdet ein

  • 18:35Katar-Bewerbung erneut belastet

  • 18:09FIFA gibt Garcia-Bericht frei

  • 17:38Callsen-Bracker bleibt in Augsburg

  • 17:10Hernandez meldet sich fit

  • 17:06U21 mit Haberer, Philipp und Jung

  • 16:12Daniel Altmaier im Achtelfinale

  • 15:52Dresden verlängert mit Müller

  • 15:48Maxim wechselt zu Mainz 05

  • 14:38DHB-Frauen in WM-Gruppe D

  • 14:34Eintracht Frankfurt leiht Jovic aus

  • 14:16Halil Altintop wechselt zu Slavia Prag

  • 14:14Werder holt Torhüter Pavlenka

  • 13:20DFB bestraft FCK, Aue und St.Pauli

  • 13:10Keine Konsequenzen für Alex Meier

  • 13:06Mittag verlängert in Malmö

  • 13:00Aues Adler muss operiert werden

  • 11:58Klose bleibt in Löws Trainerteam

  • 11:23Guerreiro fehlt beim Abschlusstraining

  • 11:18Ludwigsburg holt US-Ami Frazier

  • 11:13Alle Spieler beim Training dabei

merkzettel

Deutscher Leitindex Miese Laune? Nicht im DAX

BildLäuft: Deutscher Aktienindex
DAX-Anzeige an der Börse in Frankfurt

(Quelle: reuters)

VideoDeutschland: Exportüberschuss
Wolfgang Schäuble über Exportüberschuss

Präsident Trump kritisiert, Deutschland verkaufe mehr an die USA als es dort kaufen würde. Laut Finanzminister Schäuble sei das ein Ergebnis der Qualität deutscher Produkte – der Exportüberschuss wäre jedoch rückläufig.

(21.04.2017)

VideoKritik am Export-Weltmeister
Deutscher Finanzüberschuss

Wer so viel Export-Erfolg hat wie Deutschland, würde normalerweise erleben, dass seine Währung aufgewertet und seine Exporte damit teurer würden. Dem ist aber nicht so, da schwache EU-Länder den Euro billig halten. Der Vorwurf: unfairer Wettbewerb.

(09.02.2017)

Kommentar von Reinhard Schlieker

Die Nachrichten - oft ein Jammertal. Ausgerechnet die Börse, eigentlich Hort hypernervöser Reaktionen, lässt sich die Laune nicht vermiesen. Der DAX zumindest will kaum weichen von seinem Rekordniveau. Grund nicht zuletzt: der viel gescholtene deutsche Exportüberschuss. 

Jeden Tag ein ähnliches Bild: Der Schrecken regiert die Nachrichten, in den Wirtschaftsspalten gibt es ominöse Warnungen, ist von drohenden Wolken die Rede. Was haben wir nicht alles zu überstehen gehabt, was kommt nicht alles auf uns zu: EZB-Nullzins, ein neuer US-Präsident, Anschläge, Brexit, Wahlen in Frankreich, Neuwahlen in Großbritannien - keine Vollständigkeit beabsichtigt. All diese und weitere ungenannte Turbulenzen ergriffen und ergreifen ausgerechnet einen Sektor nicht, der allein aufgrund seiner Struktur hypernervös zu sein hat: Die Börse.

Der Deutsche Aktienindex, von wenigen Durchhängern abgesehen, hat die 12.000-Punkte-Marke solide überschritten. Die Konjunkturzahlen für Deutschland lassen kaum Wünsche offen, die Prognosen ebenso wenig. Vor allem die Autoindustrie läuft rund, in der selbst ein unter Dauerbelastung stehender VW-Konzern für das erste Quartal 4,4 Milliarden Euro Gewinn melden konnte. Die Deutsche Bank erholt sich, die Lufthansa leidet kaum unter der nun wirklich ernsten Konkurrenzlage am Himmel. In der Pharmaindustrie sieht die Pipeline besser aus als angenommen, eine Merck-Aktie bewegt sich zwar schwankend aber unter dem Strich solide nach oben. Man möchte gern auch so eine Droge haben wie der DAX. Oder geht es doch ganz ungedopt mit rechten Dingen zu?

Speed oder Schlendrian?

Ein Indiz, dass die deutschen Unternehmen in der Tat weniger gefährdet sind als der notorisch betrübte Deutsche es gern annimmt, zeigen die Druckwellen aus dem Ausland. Die chorgestützt vorgetragene Lamentei zu den deutschen Exportüberschüssen ist einerseits Ausdruck schönster Anerkennung - so sieht es wohl auch Bundesfinanzminister Schäuble, der auf der aktuellen Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds darauf verwies, dass Deutschland keine Staats- und Planwirtschaft kennt. Zudem, so Schäuble, sei die Politik der EZB den deutschen Verhältnissen kaum angemessen, von Berlin aus aber auch nur sehr begrenzt beeinflussbar.

ZDF-Börsenexperte Reinhard Schlieker
Quelle: ZDF

In der Tat ist die unbeschränkt weiterwirkende lockere Geldpolitik eine Art Speed für die einen, eine Einladung zum Schlendrian für die anderen. Diese Erkenntnis teilt nicht jeder, und sie wird durch Wiederholung leider nicht wirksamer in Hinblick auf einen Ausstieg aus der unnatürlichen Zinssituation. In der Tat gibt es mit Blick auf den deutschen Exportüberschuss einen validen Hinweis: In einer Welt, die zumindest in weiten Teilen auf Angebot und Nachfrage setzt, herrscht nach bestimmten Dingen eine Nachfrage, nach anderen Dingen eher nicht.

Produkte, die gebraucht werden

Warum nun etwa ein Daimler-Konzern die Auslieferung seiner Fahrzeuge international begrenzen sollte oder deutsche Medikamente europaweit heimlich unter der Apo-Theke gehandelt werden sollten, erschließt sich niemandem, der noch bei Sinnen ist. IWF-Chefin Christine Lagarde wird es wohl begreifen, will oder darf es aber vermutlich nicht sagen. An der Kritik offenbart sich indes die Staatsgläubigkeit jener, die sie äußern. Denn die Kritik kommt nicht zuletzt aus Ländern, deren Leistungsbilanz weniger gut aussieht. Ein Grund für den Importüberhang mag sein, dass jene Staatsgläubigkeit genau das unternehmerische Handeln bremst, das man für einen überzeugenden Export nun mal braucht.

Weitere Links zum Thema
Wer sich etwa, wie die US-Autoindustrie darüber beschwert, dass seine Produkte in manchen Weltgegenden nicht so beliebt sind, könnte darüber nachdenken, für Japan oder Großbritannien Fahrzeuge mit Rechtslenkung anzubieten. Es ist nicht Deutschlands Problem, dass man einen Opel, BMW oder Mercedes in dieser Ausführung kaufen kann überall dort, wo Linksverkehr herrscht. Arroganz und Saturiertheit also tragen dazu bei, schlechtere Geschäfte zu machen - welche durch Konkurrenz durchaus zu beleben wären. Im Übrigen dienen deutsche Produktverkäufe im Ausland der dortigen Binnenkonjunktur - und das verdiente Geld der Exporteure wird zu einem sehr hohen Teil wieder im Ausland investiert. Wer darauf verzichten möchte, mag sich melden.

Die Aktienanleger jedenfalls, und das ist neu in diesen Tagen, lassen sich nicht grundlegend beirren, sondern schauen auf die aktuellen Quartalszahlen. Die sehen gut aus - und das nicht nur in Deutschland. Vertrauen also ist vorhanden. Aber Vorsicht: Ein völlig unerwarteter großer Schock aus der Nachrichtenwelt könnte dann doch einmal einer zu viel sein.

21.04.2017
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen