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merkzettel

Deutscher Leitindex Miese Laune? Nicht im DAX

BildLäuft: Deutscher Aktienindex
DAX-Anzeige an der Börse in Frankfurt

(Quelle: reuters)

VideoDeutschland: Exportüberschuss
Wolfgang Schäuble über Exportüberschuss

Präsident Trump kritisiert, Deutschland verkaufe mehr an die USA als es dort kaufen würde. Laut Finanzminister Schäuble sei das ein Ergebnis der Qualität deutscher Produkte – der Exportüberschuss wäre jedoch rückläufig.

(21.04.2017)

VideoKritik am Export-Weltmeister
Deutscher Finanzüberschuss

Wer so viel Export-Erfolg hat wie Deutschland, würde normalerweise erleben, dass seine Währung aufgewertet und seine Exporte damit teurer würden. Dem ist aber nicht so, da schwache EU-Länder den Euro billig halten. Der Vorwurf: unfairer Wettbewerb.

(09.02.2017)

Kommentar von Reinhard Schlieker

Die Nachrichten - oft ein Jammertal. Ausgerechnet die Börse, eigentlich Hort hypernervöser Reaktionen, lässt sich die Laune nicht vermiesen. Der DAX zumindest will kaum weichen von seinem Rekordniveau. Grund nicht zuletzt: der viel gescholtene deutsche Exportüberschuss. 

Jeden Tag ein ähnliches Bild: Der Schrecken regiert die Nachrichten, in den Wirtschaftsspalten gibt es ominöse Warnungen, ist von drohenden Wolken die Rede. Was haben wir nicht alles zu überstehen gehabt, was kommt nicht alles auf uns zu: EZB-Nullzins, ein neuer US-Präsident, Anschläge, Brexit, Wahlen in Frankreich, Neuwahlen in Großbritannien - keine Vollständigkeit beabsichtigt. All diese und weitere ungenannte Turbulenzen ergriffen und ergreifen ausgerechnet einen Sektor nicht, der allein aufgrund seiner Struktur hypernervös zu sein hat: Die Börse.

Der Deutsche Aktienindex, von wenigen Durchhängern abgesehen, hat die 12.000-Punkte-Marke solide überschritten. Die Konjunkturzahlen für Deutschland lassen kaum Wünsche offen, die Prognosen ebenso wenig. Vor allem die Autoindustrie läuft rund, in der selbst ein unter Dauerbelastung stehender VW-Konzern für das erste Quartal 4,4 Milliarden Euro Gewinn melden konnte. Die Deutsche Bank erholt sich, die Lufthansa leidet kaum unter der nun wirklich ernsten Konkurrenzlage am Himmel. In der Pharmaindustrie sieht die Pipeline besser aus als angenommen, eine Merck-Aktie bewegt sich zwar schwankend aber unter dem Strich solide nach oben. Man möchte gern auch so eine Droge haben wie der DAX. Oder geht es doch ganz ungedopt mit rechten Dingen zu?

Speed oder Schlendrian?

Ein Indiz, dass die deutschen Unternehmen in der Tat weniger gefährdet sind als der notorisch betrübte Deutsche es gern annimmt, zeigen die Druckwellen aus dem Ausland. Die chorgestützt vorgetragene Lamentei zu den deutschen Exportüberschüssen ist einerseits Ausdruck schönster Anerkennung - so sieht es wohl auch Bundesfinanzminister Schäuble, der auf der aktuellen Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds darauf verwies, dass Deutschland keine Staats- und Planwirtschaft kennt. Zudem, so Schäuble, sei die Politik der EZB den deutschen Verhältnissen kaum angemessen, von Berlin aus aber auch nur sehr begrenzt beeinflussbar.

ZDF-Börsenexperte Reinhard Schlieker
Quelle: ZDF

In der Tat ist die unbeschränkt weiterwirkende lockere Geldpolitik eine Art Speed für die einen, eine Einladung zum Schlendrian für die anderen. Diese Erkenntnis teilt nicht jeder, und sie wird durch Wiederholung leider nicht wirksamer in Hinblick auf einen Ausstieg aus der unnatürlichen Zinssituation. In der Tat gibt es mit Blick auf den deutschen Exportüberschuss einen validen Hinweis: In einer Welt, die zumindest in weiten Teilen auf Angebot und Nachfrage setzt, herrscht nach bestimmten Dingen eine Nachfrage, nach anderen Dingen eher nicht.

Produkte, die gebraucht werden

Warum nun etwa ein Daimler-Konzern die Auslieferung seiner Fahrzeuge international begrenzen sollte oder deutsche Medikamente europaweit heimlich unter der Apo-Theke gehandelt werden sollten, erschließt sich niemandem, der noch bei Sinnen ist. IWF-Chefin Christine Lagarde wird es wohl begreifen, will oder darf es aber vermutlich nicht sagen. An der Kritik offenbart sich indes die Staatsgläubigkeit jener, die sie äußern. Denn die Kritik kommt nicht zuletzt aus Ländern, deren Leistungsbilanz weniger gut aussieht. Ein Grund für den Importüberhang mag sein, dass jene Staatsgläubigkeit genau das unternehmerische Handeln bremst, das man für einen überzeugenden Export nun mal braucht.

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Wer sich etwa, wie die US-Autoindustrie darüber beschwert, dass seine Produkte in manchen Weltgegenden nicht so beliebt sind, könnte darüber nachdenken, für Japan oder Großbritannien Fahrzeuge mit Rechtslenkung anzubieten. Es ist nicht Deutschlands Problem, dass man einen Opel, BMW oder Mercedes in dieser Ausführung kaufen kann überall dort, wo Linksverkehr herrscht. Arroganz und Saturiertheit also tragen dazu bei, schlechtere Geschäfte zu machen - welche durch Konkurrenz durchaus zu beleben wären. Im Übrigen dienen deutsche Produktverkäufe im Ausland der dortigen Binnenkonjunktur - und das verdiente Geld der Exporteure wird zu einem sehr hohen Teil wieder im Ausland investiert. Wer darauf verzichten möchte, mag sich melden.

Die Aktienanleger jedenfalls, und das ist neu in diesen Tagen, lassen sich nicht grundlegend beirren, sondern schauen auf die aktuellen Quartalszahlen. Die sehen gut aus - und das nicht nur in Deutschland. Vertrauen also ist vorhanden. Aber Vorsicht: Ein völlig unerwarteter großer Schock aus der Nachrichtenwelt könnte dann doch einmal einer zu viel sein.

21.04.2017
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