28.06.2016
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Beleidigung bis Gewaltandrohung Was tun gegen Hass im Internet?

VideoHass im Internet
Deanna Zandt präsentiert Strategien gegen Hassangriffe im Internet.

Die New Yorkerin Deanna Zandt entwickelt digitale Strategien und berät Opfer von Hassangriffen im Netz: Kritik an Themen sei erlaubt, aber persönliche Angriffe sollten geblockt oder gelöscht werden.

(24.02.2016)

VideoHetze in der Timeline: Was tun?
Grafik-Timeline Facebook

Diskutieren, ignorieren, entfreunden? Wie gehe ich mit Hass und Hetze in meiner Timeline um? Und was, wenn die von Freunden kommt, von denen ich es nicht erwartet hätte?

(20.01.2015)

VideoFluchthelfer Facebook
Der syrische Flüchtling Mohammad Khalefek

Die wichtigsten Fluchthelfer für Flüchtlinge sind Smartphone, Facebook und Google Maps. Auch der syrische Flüchtling Mohammad erfuhr durch Facebook die Namen seiner Schleuser.

(22.02.2016)

VideoKommentar oder Straftat?

Beleidigung. Üble Nachrede. Volksverhetzung. Wir haben damit täglich zu tun. Aber was ist eigentlich was?

(01.12.2015)

von Petra Meier

Deanna Zandt kennt sich aus mit Hasstiraden und Gewaltandrohungen im Netz. Die New Yorkerin ist seit 20 Jahren im Internet zu Hause und berät Firmen, wie sie sich im Internet präsentieren und wie sie mit Angriffen im Web umgehen können. Ihr Credo: Du musst nicht auf alles reagieren. 

In Deutschland ist das Thema Shitstorm im Netz nicht erst bekannt, seitdem über die Aufnahme von Flüchtlingen diskutiert wird und Bewegungen wie Pegida Verbalattacken verbreiten. Die vermeintlich "dunkle Bedrohung" war schon immer da in den Menschen, meint Beraterin Deanna Zandt. Die Sozialen Netzwerke brächten sie jetzt nur als Hasskommentare und Gemeinheiten ans Tageslicht. Menschen und Meinungen prallten dort aufeinander, die außerhalb des Internets kaum in Kontakt gekommen wären.

Nicht persönlich nehmen, einordnen und aussortieren

Für Deanna Zandt ist das Internet eine großartige Chance, Gedanken - ob kreativ, fröhlich, banal oder verrückt - austauschen zu können, und das weltweit; frei, für jedermann jederzeit zugänglich. Ein Codex wäre manchmal wünschenswert, sei aber kaum realisierbar. Jeder müsse deshalb für sich selbst entscheiden, wie er mit Angriffen im Netz, die als persönlich verletzend oder bedrohlich wahrgenommen werden, umgeht.

Disapproval Matrix von der Journalistin Ann Friedmann

"Disapproval Matrix" von Ann Friedmann
Quelle: ZDF

Deanna Zandt rät dazu, sich die "Disapproval Matrix" der Journalistin Ann Friedmann neben den Computer zu hängen. In der horizontalen Achse wird zwischen "Vernunft" und "Unsinn" unterschieden, die Vertikale verläuft von "die Person kenne ich" zu "keine Ahnung, wer du bist". Auf vernünftige Kommentare von Leuten, die man als Freunde bezeichnet, zu antworten, ist kein Problem und kann Spaß machen. Kritisiert jemand, den ich nicht kenne, einen Post von mir konstruktiv und inhaltsbezogen, so kann es durchaus interessant sein, sich mit diesem Menschen auszutauschen.

Schwieriger wird es schon bei Kommentaren von sogenannten Freunden, deren Ziel es offensichtlich ist, auszubremsen oder zu verunsichern. Dort ist eine Antwort häufig kaum sinnvoll, jedem Adressaten bleibt es aber am Ende natürlich selbst überlassen, wieviel Zeit und Energie investiert wird. Die vierte Gruppe ist dann mit Vorsicht zu betrachten: Unbekannte, die Hasstiraden loslassen. Für Deanna Zandt gibt es für diese Internetnutzer zwei mögliche Verhaltensweisen: Entweder man blockt sie von der eigenen Seite und löscht ihre Gemeinheiten unkommentiert oder man versucht, mit ihnen persönlich in Kontakt zu kommen und ihnen die Frage zu stellen: "Wie kommst du dazu, so etwas zu schreiben?"

Soziale Netzwerke als Spiegel der Emotionen

Viele Menschen hätten den Eindruck, im Internet müssten sie sich nicht an die normalen Regeln von Anstand und Würde halten, die in ihrem analogen Leben selbstverständlich sein sollten. Hinzu kommt, dass Menschen, die auf Postings im Netz stoßen, die sie verärgern, häufig ungleich emotionaler und härter reagieren, als sie es täten, wenn sie einem Menschen im Gespräch begegneten. Mimik, Gestik, Körperhaltung, Stimmlage, der Versuch, die Stimmung des Gesprächspartners herauszufinden, während man sich unterhält, all das fällt in sozialen Netzwerken weg. Hier werden lediglich Wörter gelesen. Wie der Absender sie wirklich gemeint hat, ist auch mit vielen Emoticons nicht klar erkennbar. "Posts im Internet sprechen im Gehirn in erster Linie die Amygdala an", sagt Zandt, "da geht es um Angst und Aggression, Flucht oder Kampf." So käme es zu den völlig übertrieben wirkenden Ausfälligkeiten, die bis zu Todesdrohungen gehen können.

Weitere Links zum Thema
Die Urheber dieser Verbalattacken sind sich häufig nicht darüber im Klaren, dass das Internet zwar nicht die reale Welt ist, ihre schriftlichen Hassanfälle jedoch bei einem Menschen sehr real ankommen. Werden sie direkt mit der Frage konfrontiert, warum sie Hasskommentare oder Drohungen posten, erklären sie immer wieder, das wäre doch nicht echt, das wäre doch nur das Internet und so hätten sie es doch gar nicht gemeint, erzählt Deanna Zandt. Dass die Opfer von Todesdrohungen das nicht so sehen, wollen sie sich kaum vorstellen.

Wer auf die Hilfe der sozialen Netzwerkbetreiber setzt, wird häufig enttäuscht. Die Internetexpertin Zandt hat die Erfahrung gemacht, dass Anbieter wie Facebook sich häufig hinter ihren Geschäftsbedingungen verstecken würden, wenn es darum ginge, eine Seite zu sperren, die zum Beispiel frauenverachtende Inhalte verbreitet. Erst wenn Werbekunden dagegen protestieren, dass ihre Inhalte auf diesen Seiten gezeigt werden und damit ein Zusammenhang zu ihren Produkten zu erkennen ist, werden die sozialen Netzwerkbetreiber aktiv und nehmen solche Seiten vom Netz.

Es ist nicht die echte Welt

Deanna Zandt gibt noch etwas anderes zu bedenken. Die Sucht nach dem Smartphone, nach Kontakten in sozialen Netzwerken, nach digitaler Kommunikation würde hervorheben, dass es vielen Menschen tatsächlich an menschlichen Kontakten mangelt.

Wer sich für seine emotionalen Wohlgefühle überwiegend ans Internet wendet, der verhalte sich ähnlich wie ein Spielsüchtiger.

25.02.2016
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