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Leichtathletik | Doping WADA-Report: Korruption in IAAF "verwurzelt"

VideoLeissl: IAAF-Neuwahlen nötig
Leichtathletikverband IAAF

ZDF-Leichtathletik-Reporter Peter Leissl hält nach dem WADA-Bericht über Korruption im Leichtathletik-Verband IAAF Verbands-Neuwahlen nötig. Präsident Coe weiter das Vertrauen zu schenken, sei "gewagt".

(14.01.2016)

Kurzmeldung

  • DLV fordert außerordentlichen Kongress 16:02 Uhr 14.01.2016
    Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) wird im Zuge des Doping-und Korruptionsskandals einen außerordentlichen Kongress des Weltverbandes IAAF beantragen. Das sagte DLV-Präsident Clemens Prokop. "Die Vorwürfe gegen die IAAF sind so schwerwiegend, dass sie auf einer Versammlung aller Mitglieder beraten werden müssen." Damit reagierte der deutsche Verband auf den neuen Bericht der unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Darin wird dem früheren IAAFPräsidenten Lamine Diack die Hauptverantwortung für Betrug und Erpressung angelastet.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat dem Leichtathletik-Weltverband IAAF ein komplettes Versagen im Kampf gegen Doping und Korruption attestiert. Hauptverantwortlicher für die "Organisation und Ermöglichung der Verschwörung" sei demnach Ex-IAAF-Präsident Lamine Diack. Doch auch der aktuelle Präsident Sebastian Coe ist unter Druck. 

Das Image endgültig zerstört, IAAF-Präsident Sebastian Coe unter Druck - und sogar Russlands Staatschefs Wladimir Putin soll mitgemischt haben: Neue Details im Doping- und Korruptionsskandal fällen ein vernichtendes Urteil über den internationalen Leichtathletik-Weltverband IAAF. Der zweite Teil des Untersuchungsberichts der unabhängigen WADA-Kommission wurde am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz bei München vorgestellt. Dieser attestiert der IAAF einen "kompletten Zusammenbruch" der Führungsstruktur.

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Russlands Leichtathleten und das Ringen um die Ringe

Korruption bei WM und Olympia?

Der WADA-Kommissionsvorsitzende Richard Pound und sein Team kommen zu dem Schluss, dass Korruption "in der Organisation verwurzelt" war. Es gebe Gründe zu der Annahme, dass hochrangige IAAF-Offizielle von Entscheidungen profitiert haben, Weltmeisterschaften an bestimmte Städte oder Länder zu vergeben.

Die Korruption habe auch Olympische Spiele betroffen: Aus Mitschriften gehe hervor, dass die Türkei die Unterstützung von Lamine Diack im Bewerbungsprozess um die Olympischen Spiele 2020 verloren habe. Die Türkei sei nicht bereit gewesen, einen entsprechenden Sponsorenbetrag "von 4 bis 5 Millionen Dollar" für die Diamond League oder die IAAF zu überweisen. Japan habe diese Summe laut Gesprächsprotokoll dann gezahlt - Tokio erhielt den Zuschlag für die Sommerspiele 2020. Für die dubiosen Vorgänge rund um den ehemaligen Präsidenten und "Drahtzieher "Lamine Diack könne "keine kleine Zahl von Tätern verantwortlich gemacht werden", so die WADA-Kommission. Dies hatte die IAAF zuletzt immer behauptet.

Was wusste der IAAF-Council?

So gerät der im August gewählte neue IAAF-Chef Coe immer weiter unter Druck. Der Engländer sitzt seit 2003 im IAAF-Council, dem höchsten Gremium des Weltverbandes - von 2007 bis 2015 war Coe zudem Vize-Präsident unter Diack. Die WADA-Kommission stellte nun fest, dass es "keine Möglichkeit" gebe, dass das IAAF-Council nichts von den verdächtigen Vorgängen rund um positive Dopingproben russischer Leichtathleten gewusst habe.

Pound gab aber trotz der neuesten Vorwürfe Coe Rückendeckung: "Die IAAF hat nun die Möglichkeit, sehr viel verlorengegangene Reputation wieder zu gewinnen. Ich kann mir für diesen Prozess keinen Besseren vorstellen als Lord Coe", sagte Pound.

Coe und Digel weisen Vorwurf zurück

Coe, selbst am Donnerstag in München vor Ort, hatte am Mittwoch erneut jegliche Vertuschungsvorwürfe gegen seinen Verband zurückgewiesen. "Die Sache ist einfach: Wurden alle Unregelmäßigkeiten verfolgt? Die Antwort lautet: Ja. Wurden Strafen verhängt und publik gemacht? Ja. Wurde etwas vertuscht? Nein", sagte der 59-Jährige in Fernsehinterviews.


Helmut Digel, ehemaliger Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und Council-Mitglied von 1995 bis 2015, wies den Vorwurf der organisierten Korruption zurück. "Das ist nicht akzeptabel", sagte Digel dem SID: "Ich habe von diesen Vorgängen zu keinem Zeitpunkt etwas gewusst." Er habe sich immer wieder "mit Herrn Diack angelegt". Aber Präsidenten hätten in der Strukturen der Verbände eine nahezu "uneingeschränkte Macht", gegen die es nicht so einfach ist, "vorzugehen". Digel hätte sich "niemals vorstellen können, dass es solche Ausmaße der Korruption innerhalb der IAAF geben könnte".
Lamine Diack und Wladimir Putin

Lamine Diack und Wladimir Putin
Quelle: ap

Kontakt mit Putin

Die Glaubwürdigkeit der IAAF im Anti-Doping-Kampf liegt nach den neuesten Enthüllungen der WADA-Kommission damit mehr denn je am Boden. Vor der WM in Moskau hätten russische Athleten gesperrt werden müssen, doch hochrangige IAAF-Funktionäre taten offenbar nichts. Dies soll im Zusammenhang mit dem Abschluss eines TV-Vertrages für die Titelkämpfe gestanden haben.


Auch Putin hatte offenbar seine Finger im Spiel. So soll der ehemalige IAAF-Präsident Diack im Vorfeld der Leichtathletik-WM 2013 in Moskau das Gespräch mit Putin gesucht haben, um mit ihm die Problematik von neun des Dopings verdächtigen russischen Athleten zu lösen. Ob es zu einem Deal kam, sei offen. Schlussendlich, so der Bericht, sei keiner der verdächtigen Sportler in Moskau an den Start gegangen.

Verfahren und Sperren

Schon im ersten Teil des Untersuchungsberichts hatte Pound massive Dopingverfehlungen in der russischen Leichtathletik festgestellt, unter anderem wurde daraufhin der russische Verband ARAF aus der IAAF ausgeschlossen. Den russischen Leichtathleten droht damit das Aus für Olympia in Rio.


Gegen den ehemaligen IAAF-Präsidenten Diack und weitere Beschuldigte läuft in Frankreich ein Ermittlungsverfahren wegen Korruption und Geldwäsche. Die Ethikkommission des Verbandes sperrte in der vergangenen Woche Diacks Sohn Papa Massata, den ehemaligen IAAF-Schatzmeister und russischen Leichtathletik-Präsidenten Balachnitschew sowie den ehemaligen russischen Cheftrainer Alexej Melnikow lebenslang. Gabriel Dolle, ehemaliger Leiter der Anti-Doping-Abteilung der IAAF, wurde für fünf Jahre gesperrt.

14.01.2016, Quelle: dpa/sid
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