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Weltkrebstag 2016 Was ist ein Leben wert? Was darf Krebstherapie kosten?

VideoZweite Chance für 200.000 Euro
Gabriele Kraft hatte Krebs. Eine neue Immuntherapie hat bei ihr angeschlagen.

Ein neuartiges Krebsmedikament zeigt Wirkung: Nachdem keine Chemotherapie anschlug, bekam Gabriele Kraft das Mittel. Jetzt ist sie geheilt. Der Haken: Die Therapie kostet im Jahr 200.000 Euro.

(04.02.2016)

VideoWeltkrebstag: Vieles zu teuer
Neue Therapien gegen Krebserkrankungen.

Gesund zu werden, dafür ist den meisten Krebspatienten kein Preis zu hoch. Die Pharmazie forscht und entwickelt stetig neue Therapien und Medikamente. Doch vieles ist kaum noch finanzierbar.

(04.02.2016)

VideoImmuntherapie bei Krebs
Zellkulturen unter dem Mikroskop

In klinischen Studien werden neue Behandlungsmethoden getestet: Mit der Immuntherapie werden die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers gelenkt, um den Krebs zu vernichten. Erste Beeindruckende Erfolge.

(28.01.2016)

VideoImpfen gegen den Krebs
Forscher der Tübinger Firma Curevac entwicklen Impfstoff gegen Krebs

Aufbruchstimmung in der Krebsforschung: Eine Tübinger Firma entwickelt ein vielversprechendes Verfahren einer Impf-Therapie für Krebskranke. Auch Bill Gates investiert Millionen Euro in das Projekt.

(25.11.2015)

von Petra Otto

Es ist ihre zehnte Therapie. Gabriele Kraft hat Brustkrebs. Metastasiert. Keine Chemotherapie schlägt an. Jetzt erhält sie ein neuartiges Krebsmedikament, ein Immuntherapeutikum. Kosten im Jahr: rund 200.000 Euro. Letzte Woche teilt ihr der Arzt mit: Der Krebs ist weg. 

Die Kosten für Krebstherapie steigen kontinuierlich an: 10 Prozent jedes Jahr, ein Ende der Steigerung ist nicht in Sicht. Das liegt vor allem daran, dass immer mehr spezifische, zielgerichtete Krebsmedikamente auf den Markt kommen. Medikamente, die - anders als die Chemotherapie - nicht den Tumor direkt angreifen, sondern beispielsweise Krebsabwehrzellen auf den Plan rufen.

Andreas Schneeweiss vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg erklärt die Wirkungsweise eines solchen Medikaments: "Die Krebserkrankung lernt, das Immunsystem zu unterdrücken, die Immunantwort zu bremsen. Das geht über sogenannte Checkpoints. Dieser Antikörper, den Frau Kraft bekommt, ist ein Checkpoint-Inhibitor, das heißt, der macht diese Bremse wieder weg, löst die Bremse, so dass das Immunsystem wieder den Tumor attackieren kann."

Rund 1,5 Milliarden Euro Entwicklungskosten pro Medikament

Die moderne Krebsmedizin fragt weniger, wo der Tumor ist, sondern mehr, wie er beschaffen ist. Dazu sind aufwändige Zellanalysen notwendig. Welche Genveränderungen weist der Tumor auf? Mit diesen Informationen können die Forscher neue zielgerichtete Wirkstoffe entwickeln. Doch nur wenige Medikamente schaffen den Weg zum Patienten. "Mice tell lies" nennen das die Wissenschaftler, "Mäuse lügen", denn längst nicht jeder Wirkstoff, der im Mäuseversuch erfolgreich getestet ist, eignet sich auch für Menschen. Rund 150 Millionen Euro kostet es, bis alle notwendigen Studien durchgeführt sind, neun von zehn schlagen fehl. So kann man also sagen, dass jedes Krebsmittel, das neu auf den Markt kommt, schon 1,5 Milliarden Euro verschlungen hat.

Die Krankenkassen sehen die Kostenexplosion mit Sorge, auf Dauer sei das nicht finanzierbar. Doch sie weisen strikt von sich, dass Kassenpatienten teure Medikamente zukünftig nicht mehr erhalten werden. Allerdings müsse der Nutzen der neuen Therapien gesichert sein. Dem stimmt auch der Mediziner Andreas Schneeweiss zu. "Alles, was die Medizin inzwischen leisten kann, kann nicht mehr für alle bereitgestellt werden, wenn wir nicht lernen, stärker zu entscheiden, wer wirklich welche Therapie braucht."

200.000 Euro im Jahr für die letzte Hoffnung

Dass bei Gabriele Kraft das neue Medikament so gut wirkt, hat sogar die Ärzte überrascht. 1:10 seien ihre Chancen gewesen, sagt Schneeweiss. Vielleicht war es die letzte Hoffnung, den Krebs unter Kontrolle zu bekommen. Acht Chemotherapien hatten das nicht geschafft, und die Patientin hatte häufig so schlimme Nebenwirkungen, dass sie die Behandlung abbrechen musste.

Weitere Links zum Thema

Der Checkpoint-Inhibitor, den Gabriele Kraft seit Mai 2015 bekommt, ist eigentlich ein Mittel gegen Schwarzen Hautkrebs, für Brustkrebs noch gar nicht zugelassen. Eine Patientenstudie gibt es derzeit auch nicht. Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen will den Versuch trotzdem wagen, aber wer soll die Kosten, 200.000 Euro im Jahr, tragen? Nach langem Hin und Her willigte die Krankenkasse ein. Was hätten Krafts gemacht, wenn nicht? "Das Häuschen verkauft und uns verschuldet", meint Dieter Kraft, der Ehemann. "Was sonst?"

"Wert einer Therapie ist schwer zu quantifizieren"

Kann man ausrechnen, was ein Leben wert ist? Wie viele Monate länger muss Gabriele Kraft leben, damit sich die Therapie lohnt? Michael Schlander ist Gesundheitsökonom, er beschäftigt sich mit solchen Fragen und sagt: "Der Wert einer Therapie ist sehr schwer zu quantifizieren. Denn am Ende des Tages müssen Sie ja dem Aufwand, den wir in Geld messen, also Kosten für ein neues Arzneimittel oder auch für eine diagnostische Maßnahme, dem müssen wir gegenüber setzen einen Gewinn an Lebensqualität und Lebenszeit." Es gibt Länder, die durchaus Richtwerte aufstellen. In Deutschland gibt es das nicht. Der Wert des Lebens darf nicht in Geld umgerechnet werden.

Gabriele Kraft hat anfänglich oft im Internet über ihre Krankheit nachgelesen. Einmal stand da, sie habe bei diesem speziellen Krebs eine durchschnittliche Lebenserwartung von noch einem Jahr. Das hat ihr damals den Boden unter den Füßen weggerissen, seitdem meidet sie solche Websites. Sie kann immer noch nicht fassen, dass ihr Tumor nicht mehr nachweisbar ist. Auch wenn sie es mit eigenen Augen auf der Computertomografie gesehen hat. Hat sie nach sieben Jahren die Krankheit besiegt? Dafür wäre ihr kein Preis zu hoch.

Immuntherapie

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Zell-Experimente zeigen, dass die grüngefärbten T-Zellen des körpereigenen Immunsystems außerhalb des Tumors bleiben.

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Tumor mit CARTZellen

Durch eine gentechnische Veränderung rüsten die Forscher die T-Zellen mit einem künstlichen Rezeptor CAR aus. Den CAR-T-Zellen gelingt es, in den Tumor einzudringen und dort auch kleinste Mengen der Krebszellen zu vernichten. Jetzt testen die Forscher, welche gentechnische Veränderung am effektivsten ist.

04.02.2016
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