29.07.2016
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merkzettel

Flüchtlinge Schweden: Herkulesaufgabe Integration

BildSchwedische Flagge
Schwedische Flagge

(Quelle: colourbox)

VideoFlüchtlinge: Traumziel Schweden?
Ein schwedischer Bahnhof, an dem viele Flüchtlinge ankommen

Über Deutschland und Dänemark nach Schweden - das Land ist seit Jahren ein Anziehungspunkt für viele Flüchtlinge. Die Integration in die schwedische Gesellschaft verläuft eher schwierig.

(10.09.2015)

VideoIntegration in Schweden
Integrationsunterricht in Schweden

Umgerechnet 800 Millionen Euro stecken die Schweden jährlich in die Integration. Jeder Flüchtling bekommt seinen eigenen Integrationsplan und der ist genauso streng wie effizient.

(02.09.2015)

von Dominik Rzepka

Schweden hat 2014 so viele Asylbewerber aufgenommen wie kein anderes EU-Land: 80.000. Doch ihre Integration in die schwedische Gesellschaft läuft schleppend. In einigen Städten entstehen Ghettos und Parallelgesellschaften - was tut Schweden dagegen? 

Das Wort Ghetto mag Håkan Sandvik nicht. Nein, so schlimm sei es hier noch nicht. Doch wenn Sandvik, Pfarrer der schwedischen Stadt Södertälje, von seiner Heimat spricht, klingt die Sorge vor wachsender sozialer Spaltung mit. Die Kluft sei in den vergangenen Jahren größer geworden. Schweden lebten zum Teil gerade einmal 200 Meter von Syrern entfernt - und doch trennten sie Welten, sagt der 61-Jährige, der sich für die Schwedische Kirche um die Integration von Zuwanderern kümmert.

Flüchtlinge: Gekommen, um zu bleiben?!

Die Serie auf heute.de
Quelle: ZDF

Södertälje gehört zu den schwedischen Kommunen, die am meisten Einwanderer aufgenommen hat. Rund jeder Dritte der knapp 70.000 Einwohner hat einen Migrationshintergrund. Vor allem Iraker und Syrer leben in der Stadt südwestlich von Stockholm, häufig in ganz bestimmten Stadtteilen. "Viele haben ihre eigene Welt und einigen fehlt das Interesse, Teil der schwedischen Gesellschaft zu werden", sagt Sandvik. Und auch wenn Ghetto das falsche Wort sei - in Södertälje sei über die Jahre eine Parallelgesellschaft entstanden. 

Schweden will Flüchtlinge gerechter im eigenen Land verteilen

Das Problem hat in Schweden einen eigenen Namen bekommen. "Utanförskap" nennen sie es, wenn Zuwanderer außerhalb der Gesellschaft bleiben. Wenn sie trotz Sprachkenntnissen keine schwedischen Freunde finden. In den großen Städten des Landes sind ganze Stadtteile für Einwanderer entstanden: Rosengård etwa in Malmö oder Rinkeby in Stockholm - mit einer Migrationsquote von zum Teil mehr als 80 Prozent. Dass dort im Mai 2013 nächtelang Autos brannten - in Schweden hat das nur wenige wirklich überrascht. 

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Was dagegen hilft? Für die Regierung aus Sozialdemokraten und Grünen vor allem eine bessere Verteilung von Flüchtlingen im eigenen Land. "Einige wohlhabende Regionen nehmen kaum Flüchtlinge auf", beklagt Magda Rasmusson, integrationspolitische Sprecherin der Grünen. Nun soll ein Gesetz her, das Kommunen dazu zwingt - auch, um Ghettoisierung vorzubeugen. Doch finanzielle Druckmittel sind in dem Gesetzesentwurf nicht vorgesehen: "Bisher sind keine Sanktionen geplant", so Rasmusson. "Wir vertrauen darauf, dass unser Plan auch so funktioniert."

Mehr Geld für Flüchtlinge - und Zulauf für Rechtspopulisten

Aber kann das funktionieren? Allein im vergangenen Jahr hat Schweden 80.000 Asylbewerber aufgenommen. Gemessen an der Größe des Neunmillionen-Einwohnerlandes so viele wie kein anderes europäisches Land. "Das ist eine Herausforderung", sagt der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven. Eine Herausforderung, die der Sozialdemokrat auch mit Geld lösen will: Umgerechnet 13.000 Euro sollen die schwedischen Kommunen ab 2016 für jeden Flüchtling bekommen - ein Plus von etwa 50 Prozent. Mit dem Geld sollen vor allem Integrationskurse und Schwedischunterricht bezahlt werden.

Doch das gefällt längst nicht allen. Die rechtspopulistische Partei "Schwedendemokraten" etwa punktet mit zuwanderungsfeindlichen Parolen. Eine Umfrage kürte die Partei unlängst gar zur stärksten politischen Kraft. Zwar gab es an der Methodik der rein onlinebasierten Umfrage deutliche Kritik, dennoch: Die etablierten Parteien wie Löfvens Sozialdemokraten sind in Alarmbereitschaft. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund beschwört Löfven die Chancen von Zuwanderung. "Sie ist gut für unser Land und unseren Arbeitsmarkt." Es ist seine Version von Angela Merkels "Wir schaffen das".

"Integration dauert 50 Jahre - mindestens"

Håkan Sandvik ist davon nicht ganz so überzeugt. Ihn stört, dass auch in Schweden Asylanträge viel zu langsam abgearbeitet werden - im Schnitt brauchten die Behörden elf Monate, kritisiert er. "Da seid ihr in Deutschland schneller." Woran es aber in beiden Ländern fehle, sei sie Einsicht, dass die aktuelle Flüchtlingskrise nicht einfach so vorbeigehe. "Es kommen Tausende Menschen zu uns und wir müssen diese neue Welt endlich akzeptieren." Auch auf lange Sicht angelegte Integrationskonzepte gehören für ihn dazu.

Er jedenfalls werde weiter daran arbeiten, im Kleinen, in Södertälje. Seine syrischen Einwanderer werde er auch künftig mit Vertretern der Kommunen zusammenbringen. Begegnungen organisieren zwischen Schweden und Einwanderern bei einem Kaffee. "Unser Ansatz ist es, ein Netzwerk aufzubauen", sagt er. Integration brauche nämlich Zeit. Mindestens 50 Jahre. Echte Integration in die schwedische Gesellschaft gebe es erst in der dritten Generation. 

Integration in Schweden

Unterricht in Sprache und Kultur

Integrationsunterricht in Schweden

Wer nach Schweden kommt, bekommt seinen eigenen Integrationsplan. Auf dem Stundenplan stehen Sprache, Kultur, Lebensart.

Dem Autor auf Twitter folgen: @dominikrzepka

23.09.2015
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