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Wikinger-Boom "Viele wollen zurück zu etwas Ursprünglichem"

BilderserieDas Leben der Wikinger
Die Wikinger, USA 1958.
VideoLegendäre Berserker im Comic
Berserker (Comic)

Warum war der Kampfgeist der Elitekrieger der Wikinger so groß? Aus: Große Völker: Die Wikinger

(23.03.2014)

Wikinger gelten als grobes Kriegervolk aus dem Norden, dabei haben sie auch die westliche Kultur sehr bereichert. Mittlerweile sind sie zu einer Art Pop-Phänomen avanciert. Die Universität in Tübingen hat zu dem Boom erstaunliches herausgefunden, erklärt Archäologin Nina Nordström im heute.de-Interview. 

heute.de: Wie es scheint, ist man auf der ganzen Welt verrückt nach Wikingern. Seit wann geht das so?

Dr. Nina Nordström...
Nina Nordström

...ist Archäologin an der Universität Tübingen. Im Sonderforschungsbereich "RessourcenKulturen" untersucht sie den Wandel der Wikinger-Begeisterung zur globalen Marke.

Nina Nordström:
Ganz genau kann man das nicht sagen, wann der große Boom gestartet ist. Ich tippe mal so vor etwa zehn Jahren. Aber jetzt scheint es wirklich loszugehen. Ein wichtiger Auslöser scheint mir auch die kanadische Fernsehserie "Vikings" gewesen zu sein, die 2013 gestartet ist und die Millionen gesehen haben. Mittlerweile werden die Wikinger fast immer in einem Atemzug genannt, wenn es um Skandinavien geht.

heute.de: Woran machen Sie das fest?

Nordström: Ganz gut kann man das an Themen sehen, die eigentlich gar nichts mit Geschichte zu tun haben: politische und wirtschaftliche Nachrichten zum Beispiel. Das ist eine ganz merkwürdige Mischung. Wenn es in der New York Times oder in anderen großen internationalen Zeitungen um Skandinavien geht, dann wird auch gleich von modernen Wikingern geredet.

Das war vor 20 Jahren ganz sicher nicht so, dass man Wikinger zitiert hat, wenn man über skandinavische Steuerpolitik geschrieben hat.

heute.de: Worin spiegelt sich der Hype um Wikinger außerdem?

Nordström: Gerade reisen zwei große Wanderausstellungen über die Wikinger rund um die Welt. Das war ursprünglich nur eine Ausstellung, aber wegen des großen Erfolgs wurde sie halt verdoppelt. Sogar Saudi Arabien hat sich da beworben.

ZITAT
Die Bluetooth-Technologie hat ihren Namen von Harald Blauzahn – und das war ein Wikingerkönig.
Archäologin Nina Nordström
Die Beliebtheit lässt sich aber auch an vielen weiteren Aspekten festmachen. In Skandinavien ist man dabei Wikingerschiffe nachzubauen und stellt übrigens fest, dass dies ausgesprochen kompliziert ist. Ein Fehler, und das Schiff kann sinken. So war es in der Wikingerzeit und so ist es auch heute noch.

Viele Menschen versuchen sich auch an der alten Handwerkskunst dieser Zeit – das ist in etwa so wie mit der Mittelalternostalgie in Deutschland. Wir sehen die Wikinger aber auch in Computertechnik: Die Bluetooth-Technologie hat ihren Namen von Harald Blauzahn – und das war ein Wikingerkönig.

heute.de: Eine Art antike Popkultur also?

Nordström: Könnte man so sagen, denn auch in der Musikszene spielen die Wikinger eine bedeutende Rolle. Wobei es da weniger um Pop geht, sondern um Heavy Metal. Dazu muss man wissen, dass Metal gerade in Skandinavien sehr populär ist. Und während diese Musik in den 90er Jahren oft mit der Satanistenszene verbunden war, hat sich das in den vergangenen Jahren stark gewandelt.

Wir sehen da nun eine Mischung aus Folk und Metal, einen völlig neuen Stil. Immer noch sehr harte Musik aber ohne Grausamkeiten. Diese Musikszene zieht heute Menschen aus der ganzen Welt zum Midgardsblot-Festival nach Norwegen und man feiert neben dem berühmtesten Gräberfeld der Wikingerzeit.

heute.de: Was macht die Wikinger so interessant?

Nordström: Wenn den Menschen das ganze Drumherum des Alltags zu viel wird, wollen viele zurück zu etwas Ursprünglichem und Bodenständigem. Dafür stehen die Wikinger – ebenso wie für Mut und Abenteuer. Ich denke, dass es diese Mischung ist, die die Wikinger aktuell so attraktiv macht.

heute.de: Entspricht das Bild, das man sich heute von den Wikingern macht, überhaupt deren Lebensrealität vor rund 1.000 Jahren?

Nordström:
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Vermutlich eher nicht. Vor allem wissen wir viele Dinge über die Wikinger gar nicht – weder ob sie Tätowierungen hatten noch wie die Frisuren aussahen. Wir wissen auch nur wenig über das Frauenbild der Wikinger. Skandinavische Frauen gelten ja als stark und selbstbewusst, also denken viele, dass dies auch bei den Wikingern so war. Aber wir haben keine Ahnung, weil es ja keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt.

Deshalb ist es auch Spekulation, ob die Wikinger nun brutale Krieger waren oder doch eher so eine Mischung aus edel und brutal, wie man sie heute gerne sieht. Da ist so mancher Gedanke wohl eher eine Reflektion von dem, was wir uns wünschen.

heute.de: Was weiß man denn nun über die Wikinger?

Nordström: Durch Fundstücke ist so manches Detail über ihre großen handwerklichen Fähigkeiten überliefert, die waren gerade im Schiffbau wirklich beachtlich. Und wir wissen auch, dass ihre Helme keine Hörner hatten. Den Menschen ist das allerdings egal: Sie mögen die Wikinger halt so, wie sie in ihren Vorstellungen existieren.

Hintergrund: Wikinger
  • Es gab nie ein Volk, das sich Wikinger nannte. Heute bezeichnet man die Bewohner Dänemarks, Schwedens und Norwegens vom 8. bis 11. Jahrhundert als Wikinger.
  • Die Bezeichnung "vikingr" taucht in englischen Quellen auf. Dort wurden die Plünderer aus dem hohen Norden so bezeichnet. Andere Namen waren Nordmanni (Nordleute), Ascomanni (Eschenleute), Dani (Dänen), Rus (Ruderer) und Waräger (Schwurbrüder). Im Westen Frankreichs setzte sich im 10. Jahrhundert die Bezeichnung Normannen durch.
  • Den bekanntesten Wikinger gab es nur im Fernsehen - die schlaue Zeichentrickfigur "Wickie". Der bekannteste Eroberer im echten Leben war Leif Eriksson.

(Quelle: dpa)

Das Interview führte Christian Thomann-Busse.

12.03.2017
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