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merkzettel

In eigener Sache Korrekturen

BildZDF-Gelände in Mainz
Nachrichtenstudio des ZDF in Mainz

Nachrichtenstudio und Sendebetriebsgebäude auf dem ZDF-Gelände in Mainz.

(Quelle: ZDF, Rico Rossival)

Als Journalisten fühlen wir uns den Prinzipien von Faktentreue, Trennung von Bericht und Kommentar, von Vielfalt verpflichtet. Aber wir wissen auch: Wer 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche sendet, analog, digital und online, dem unterlaufen trotz aller Anstrengungen von Redaktion und Korrespondenten auch Fehler.

Dazu bekennen wir uns. Deshalb haben wir auf heute.de nach dem Vorbild der "New York Times" die Rubrik "Korrekturen" eingerichtet. Auf dieser Seite weisen wir auf Fehler, die wir in der Berichterstattung gemacht haben, hin und korrigieren sie. Das können Fehler oder Unkorrektheiten sein, die wir in selbstkritischer Betrachtung unserer Arbeit selbst erkennen, aber auch solche, auf die uns Betroffene, Experten oder unser Publikum aufmerksam machen. Wir glauben, dass Transparenz das beste Gegenmittel gegen Verschwörungstheorien und Manipulationsvorwürfe ist.

Links
ZDF-Zuschauerservice
Das ZDF hat als öffentlich-rechtlicher Sender eine besondere Verpflichtung gegenüber seinem Publikum. Wir wissen, wie wichtig die Berichterstattung in unseren Nachrichtensendungen, Magazinen oder Dokumentationen für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist. Wir verstehen die "Korrekturen"-Rubrik als Beitrag zur Offenheit gegenüber dem Beitragszahler und zur internen Fehlerkultur.

Wir arbeiten mit aller Gewissenhaftigkeit daran, Fehler zu vermeiden. Wo sie dennoch passieren, werden wir Fehler in chronologischer Reihenfolge auflisten und "Korrekturen" vornehmen.

Peter Frey, Chefredakteur des ZDF

Korrekturen

heute journal, 14. Juli 2016

Im heute journal vom 14. Juli wurde über den Künstler Günther Uecker berichtet. In dem Beitrag hieß es: "Als am Ende des Zweiten Weltkrieges britische Bomber Flüchtlingsschiffe sprengten, …" Richtig muss es heißen: "Als am Ende des Zweiten Weltkriegs britische Bomber Schiffe sprengten, darunter auch die Cap Arcona, auf der sich KZ-Häftlinge und ihre Bewacher befanden."

heute journal, 11. Juli 2016

Im heute journal vom 11. Juli wurde darüber berichtet, inwiefern Rot-Rot-Grün als mögliche Koalitions-Option nach der Bundestagswahl in Frage käme. In einer Grafik sollte das Ergebnis des ZDF-Politbarometers mit der Frage "Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre,…" abgebildet werden. Fälschlicherweise wurde hierbei der Anteil der Grünen mit 23 Prozent benannt. Richtig muss es heißen: 13 Prozent.

heute in Deutschland u.a., 5. Juli 2016

In den Sendungen heute in Deutschland vom 5. Juli, Drehscheibe vom 7. Juli, heute+ vom 7. Juli, im mittagsmagazin vom 8. Juli und in der heute-Sendung um 19 Uhr vom 8. Juli wurde über die Initiative mehrerer Bundesländer zur Verschärfung der Strafen für illegale Autorennen berichtet. Dabei wurden Bilder von einem schweren Unfall an einer Tankstelle in Essen gezeigt, die mit einer Videoüberwachungskamera aufgezeichnet worden waren. In den Beiträgen hieß es, der Unfall sei Folge eines illegalen Autorennens in Essen gewesen. Richtig ist: der Unfall stand in keinem Zusammenhang mit einem illegalen Autorennen.

heute, 29. Juni 2016

In den heute-Nachrichten vom 29. Juni hieß es in einer Meldung zu einem Besuch des russischen Präsidenten Putin in der Deutschen Schule in Moskau: "Anlass des Besuchs war ein Geschichtsprojekt zum Zweiten Weltkrieg – 25 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion."  Die Zeitangabe war ein Versprecher des Moderators. Die Wehrmacht startete ihren Überfall auf die Sowjetunion vor 75 Jahren.

WISO, 20. Juni 2016

In dem Kurznachrichtenblock der Sendung WISO vom 20. Juni 2016 am Montag hieß es: "Auf Smart-TV-Geräten mit Google-Betriebssystem haben Experten erste Android-Trojaner gefunden. Betroffen sind bislang Geräte von Philips, Sharp und Sony". Diese Formulierung ist nicht richtig. In der Meldung sollte zum Ausdruck kommen, dass TV-Geräte mit Google-Betriebssystem theoretisch betroffen sein könnten.

heute, 20. Juni 2016

In den heute-Nachrichten vom 20. Juni wurde berichtet, dass die Trauerfeier für die getötete britische Abgeordnete Jo Cox in der Kirche Westminster Abbey stattgefunden habe. Richtig ist: die Trauerfeier wurde in der St. Margaret’s Church direkt neben Westminster Abbey abgehalten.

heute, 15. Juni 2016

In einem der Spielberichte der Fußball-EM in der heute um 19 Uhr am 15. Juni 2016 hat der Reporter irrtümlicherweise von Slowenien gesprochen. Die Partie lautete richtig: Russland gegen die Slowakei.

 

heute journal, 29. April 2016

In einem Beitrag im heute journal zum Thema "Bundeswehr beteiligt sich an NATO-Osteinsatz" wurden Archivbilder von Kampfhandlungen falsch verwendet. Im Text wurden sie der Krim zugeordnet, tatsächlich aber stammen sie aus Mariupol in der Ostukraine. Es sind ukrainische Panzer, die gegen sogenannte Separatisten vorgehen. Keine russischen Panzer.

WISO, 18. April 2016

In der WISO-Sendung vom 18. April wurde über Fehler bei der Nebenkostenabrechnung berichtet. Im Filmtext heißt es: "Vermieter zahlen hingegen Hausratversicherungen."

Richtig ist: Die Hausratversicherung zahlt jeder Mieter selbst.

heute spezial, 22. März 2016

In einem heute spezial über die Terror-Angriffe in Brüssel wurden Ausschnitte eines Videos einer Überwachungskamera gesendet. Die Bilder zeigten jedoch nicht eine der Explosionen in Brüssel vom 22. März. Das Material stammt aus einem Mitschnitt des öffentlich-rechtlichen flämischen Senders VRT vom Dienstagmorgen. Gegen Mittag wurde die ZDF-Redaktion vor einer weiteren Verwendung gewarnt, da diese Aufnahmen - mit offenbar gefälschter Datumsangabe – anscheinend vor einigen Jahren in Moskau entstanden waren.

morgenmagazin, 14. und 15. März 2016

Im Morgenmagazin wurden am 14. und 15. März irrtümlich die Gruppen "alle Befragten" und "AfD-Anhänger" verwechselt, als es darum ging, ob die AfD als Denkzettel für andere Parteien oder wegen ihrer politischen Forderungen gewählt werden würde. Am 15. März wurde zudem eine Grafik zu den Landtagswahlen mit dieser falschen Zuordnung eingeblendet.

heute journal, 3. März 2016

Im heute journal vom 3. März wurde über das Jubiläum des Reinheitsgebotes für deutsches Bier berichtet. Das Gebot datiert nicht - wie berichtet - vom 21. April 1516, sondern vom 23. April 1516. Außerdem war in der Moderation die Rede davon, in deutsches Bier gehöre neben Wasser nur Hopfen und Malz. Richtigerweise gehören neben Wasser, Hopfen und Gerste ins Bier.

heute, heute journal, 15. Januar 2016

In den Sendungen heute und heute journal vom 15. Januar wurde über die Ermittlungen der Polizei Köln zu den Übergriffen am Hauptbahnhof in der Silvesternacht berichtet. In den Beiträgen waren Bilder einer U-Bahn-Überwachungskamera zu sehen.

Im Text wird gesagt, die Bilder stammen aus Köln. Es handelte sich allerdings um Bilder einer Überwachungskamera aus Osnabrück.

heute+, 5. Februar 2016

In der Sendung heute+ vom 5. Februar wurde über die geplanten Pegida-Demonstrationen am 6. Februar berichtet. Im Beitrag war ein Archivfoto von zwei Demonstranten zu sehen.

Es handelte sich bei diesen allerdings nicht um Pegida-Demonstranten, sondern um Anti-Pegida-Demonstranten vom 9. Januar aus Köln.

ZDFzoom, 3. Februar 2016

In der Sendung ZDFzoom "Die Terroristen und die Kalaschnikow – Waffenschmuggel in Europa" vom 3. Februar  wurde der Grenzverlauf von Bosnien-Herzegowina in einer Karte falsch abgebildet. Gezeigt wurde lediglich die Entität "Föderation Bosnien und Herzegowina", nicht aber die "Republika Srpska" und das Sonderverwaltungsgebiet "Brčko".

morgenmagazin, 20. Januar 2016

Moderator Mitri Sirin hat im morgenmagazin vom 20. Januar in einem Schaltgespräch mit dem RAF-Experten Butz Peters irrtümlich vom "ehemaligen Bundesbankpräsidenten Herrhausen" gesprochen.

Richtig ist: Alfred Herrhausen war Vorstandssprecher der Deutschen Bank.

heute in Deutschland u.a., 18. Januar 2016

In den Sendungen "heute in Deutschland" vom 18. Januar und "volle kanne" vom 20. Januar wurde in einem Beitrag über eine Razzia in Düsseldorf ein Mann in den Bauchbinden irrtümlicherweise als "Friseur aus Marokko" bezeichnet.

Er ist deutscher Staatsbürger, geboren im Irak.

heute, heute journal, heute+, 7. Januar 2016

In den Beiträgen über die Lage in der syrischen Stadt Madaja in heute, heute journal und einem Tweet von heute+ vom 7. Januar wurde ein Bild verwendet, das nicht aus der angesprochenen syrischen Stadt stammt. Es handelt sich um die jeweils letzte Einstellung in den erwähnten Berichten in heute und heute journal.

Das Bild wurde in dem syrischen Ort Ghouta aufgenommen.

"Stalins Verdammte", 30. Dezember 2015

In der am 30. Dezember auf ZDFinfo ausgestrahlten Dokumentation "Stalins Verdammte" sind an vier Stellen Ausschnitte aus einem NS-Film über das Warschauer Getto zur Bebilderung der Deportation sowjetischer Zwangsarbeiter verwendet worden.

Dieser Fehler des französischen Produzenten ist bei der Prüfung durch die Redaktion zunächst übersehen worden.

"Weihnachten in Bethlehem", 24. Dezember 2015

Für die ZDF-Sendung "Weihnachten in Bethlehem" am 24. Dezember, 19.15 Uhr, wurde als Herstellungsland Israel kommuniziert.

Das ist ein Fehler, der nicht hätte passieren dürfen. Wir haben das umgehend korrigiert, Israel als Herstellungsland gelöscht und die Korrektur öffentlich gemacht. Bei den Dreharbeiten war es dem ZDF ein Anliegen, die Situation in Bethlehem korrekt darzustellen und die politischen wie alltäglichen Probleme offen anzusprechen. Das wird auch in der Sendung deutlich.

heute, 3. Dezember 2015

In den heute-Nachrichten vom 3. Dezember wurde im Zusammenhang mit einem Urteil des Bundessozialgerichts zur Sozialhilfe für EU-Bürger berichtet, dass Sozialhilfe ähnlich hoch sei wie Arbeitslosengeld II (Hartz IV), aber aus Steuergeldern finanziert werde statt aus Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung.

Richtig ist: auch das Arbeitslosengeld II wird aus Steuergeldern finanziert.

hallo deutschland, 13. November 2015

In hallo deutschland vom 13. November begleitete unser Reporter die Polizei bei Verkehrskontrollen für einen Beitrag über illegale Autorennen in der Stadt Köln. Dabei wurde ein Auto angehalten, untersucht und vorübergehend stillgelegt, da der Verdacht auf nicht zulässige Umbauten am Fahrzeug bestand.

Dieser Verdacht hat sich nach Prüfung durch einen Gutachter und entgegen der Äußerungen der Polizei nicht bestätigt und hat nicht zu einer Rückbau-Pflicht geführt. Es wäre präziser gewesen, diesen Umstand noch in der Sendung zu erläutern.

heute journal, 9. November 2015

Im heute journal vom 9. November wurde über Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der WM 2006 berichtet. Im Interview formulierte Sportreporter Markus Harm: "... also muss es noch weit mehr gegeben haben als nur diese 6,7 Millionen. […] Es geht wahrscheinlich um Worawi Makudi, […] Seine Frau hat kurz nach der WM-Vergabe die Hauptniederlassung für Mercedes gekriegt in Thailand."

Präziser wäre es gewesen, in Bezug auf das von Frau Makudi geführte Unternehmen nicht von der "Hauptniederlassung für Mercedes" in Thailand zu sprechen. Hauptniederlassung der Daimler AG ist die "Mercedes-Benz Thailand Ltd." mit Sitz in Bangkok. Frau Makudi leitet oder leitete das Unternehmen "Benz Muangmeen Ltd. Co", das Fahrzeuge von Mercedes vertreibt, aber nicht zum offiziellen Händler- oder Werkstattnetz der Daimler AG gehört.

WISO, 26. Oktober 2015

In der WISO-Ausgabe vom 26. Oktober wurde über Mülltrennung berichtet. Im Filmtext heißt es: "Plastiktüten in der Biotonne sind kein Problem."

Richtig ist: Das Aussortieren von Plastiktüten erhöht den Aufwand der Mülltrennung. Darum sollten Plastiktüten nicht in den Biomüll geworfen werden.

WISO, 19. Oktober 2015

In der WISO-Sendung vom 19. Oktober wurde über ein Gerichtsurteil zum Thema Kindergeld berichtet. In dem Beitragstext hieß es: "Solange Kinder unter 26 Jahren noch studieren, gibt es Kindergeld!"

Richtig ist: Für ein über 18 Jahre altes Kind kann bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres Kindergeld weitergezahlt werden, solange es für einen Beruf ausgebildet wird.

heute, 14. Oktober 2015

In den heute-Nachrichten vom 14. Oktober wurde über die Kosten für den Rückbau von Kernkraftwerken berichtet – unter anderem am Beispiel Lubmins. In diesem Zusammenhang wurde Greifswald versehentlich im Bundesland Brandenburg verortet.

Das Seebad Lubmin bei Greifswald liegt in Vorpommern an der Ostsee.

heute, 28. September 2015

In den heute-Nachrichten am 28. September wurde berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Hannover gegen den ehemaligen VW-Konzernchef Winterkorn wegen Betrugsverdachts ermittelt. Die Staatsanwaltschaft hatte diese Informationen zunächst mitgeteilt.

Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft klar gestellt, dass die Ermittlungen sich gegen "Unbekannt" richten und nicht konkret gegen bestimmte Personen ermittelt wird.

heute.de, 6. August 2015

In dem heute.de-Artikel "Gamescom ohne #Gamergate: 'Mach mir ein Sandwich, Schlampe'" vom 6. August 2015 wurde behauptet, der Ex-Freund der Spiele-Entwicklerin Zoe Quinn habe sie beschuldigt, ihn mit einem Journalisten betrogen zu haben, um gute Kritiken für ihr Spiel "DepressionQuest" zu bekommen.

Nach Hinweisen von Nutzern haben wir das geändert: Die Entwicklerin wurde in einem Shitstorm beschuldigt, dass sie wegen ihrer Beziehung zu einem Journalisten gute Kritiken für ihr Spiel "DepressionQuest" bekommen habe.

heute, 5. August 2015

In den heute-Nachrichten vom 5. August wurde über Hunderte schiffbrüchiger Flüchtlinge berichtet, deren Boot im Meer vor Libyen gekentert war. Das verwendete Foto der "Ärzte ohne Grenzen" zeigte Flüchtlinge auf einem Rettungsboot.

Es handelt sich nach Angaben der Organisation jedoch um Flüchtlinge, die von einem Rettungsschiff der Hilfsorganisation noch auf dem Weg zur Unglücksstelle in unmittelbarer Nähe an Bord genommen wurden.

Länderspiegel, 25. Juli 2015

Im Länderspiegel vom 25. Juli wurde in einem Beitrag über den Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen die Zahl von 200 Todesopfern genannt.

Richtig ist: Bei dem Absturz des Flugzeugs verloren 150 Menschen ihr Leben.

heute, 24. Juli 2015

In den heute-Nachrichten vom 24. Juli wurde berichtet, dass der brasilianische Fußballspieler Hulk nicht bei der Gruppenauslosung zur WM-Qualifikation auftreten durfte, nachdem er Tage zuvor die rassistischen Vorfälle in der russischen Liga kritisiert habe. Richtig ist, dass Hulk nicht bei der Gruppenauslosung auftrat und richtig ist auch, dass er die zahlreichen rassistischen Vorfälle in der russischen Liga kritisiert hatte. Übereinstimmend meldeten die Nachrichtenagenturen, der Stürmer von Zenit St. Petersburg könne offiziell wegen "Verpflichtungen" für seinen Verein nicht an der Zeremonie teilnehmen und stellten dies in einen Zusammenhang mit den kritischen Äußerungen Hulks.

Der konkrete Kausalzusammenhang, wie ihn unser Autor herstellte, war tatsächlich aber nicht belegbar.

heute journal, 10. Juli 2015

Im heute journal vom 10. Juli wurde in einem Beitrag über Flüchtlinge berichtet, die mit ihrem Schlauchboot die griechische Insel Kos erreichen. Dabei entstand der Eindruck, die gesamte Reportage sei auf Kos verortet.

Tatsächlich waren einige Sequenzen des Beitrags aber auf der Insel Lesbos entstanden.

heute in Deutschland, 2. Juli 2015

In heute in deutschland vom 2. Juli wurde berichtet, die U-Bahn-Linie U 55 in Berlin sei die kürzeste in ganz Europa.

Das stimmt nicht. Die U-Bahn-Linie R (Ramal) in Madrid ist kürzer.

heute, 29. Juni 2015

In den heute-Nachrichten vom 29. Juni berichtete der Korrespondent in Athen in einem Schaltgespräch, dass die Demonstranten, die hinter ihm zu sehen waren, Euro-Befürworter seien. Tatsächlich hielten Demonstranten Banner hoch, auf denen "Europe all together" und "Euro our future" zu lesen war.

Es handelte sich allerdings um eine große Demonstration für den Kurs der griechischen Regierung und gegen die Spar- und Reformvorschläge der Gläubiger.

heute journal, 16. Juni 2015

Im heute journal vom 16. Juni 2015 verwechselte der Börsenreporter das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) mit dem Bundesgerichtshof (BGH). In Moderationstext und Grafik hieß es:
"Betreibt die Europäische Zentralbank mit ihrer Ankündigung unerlaubt Staatsfinanzierung? Der BGH kam zum dem Schluss: Ja, die EZB überschreite ihr Mandat. Verwies aber an den EuGH, um zu klären, ob das auch nach Europäischem Recht so sei: Und die Luxemburger Richter sagen heute nun. Die EZB überschreite ihr Mandat nicht."

Richtig muss es heißen:
Betreibt die Europäische Zentralbank mit ihrer Ankündigung unerlaubt Staatsfinanzierung? Das Bundesverfassungsgericht wollte prüfen lassen, ob die EZB ihr Mandat überschreite und verwies an den EuGH, um dies zu klären: Und die Luxemburger Richter sagen heute nun, die EZB überschreite ihr Mandat nicht.

heute+, 11. Juni 2015

In der Sendung heute+ vom 11. Juni 2015 wurde in einem Beitrag über den Hacker-Angriff auf den Bundestag berichtet, dass das Parlament noch auf Windows XP setzt. Das ist falsch.

Nach Auskunft des Bundestags wurden die Systeme im Januar 2015 auf Windows 7 umgestellt.

heute.de u.a., 8. Juni 2015

In der Nacht vom 7. Juni 2015 auf den 8. Juni 2015 hat Greenpeace mit Lasertechnik einen Schriftzug als Appell zur Klimapolitik auf einen Berghang projiziert. Bei diesem Berg handelte es sich um den Waxenstein, der Teil des Wettersteingebirges ist. Das ZDF sprach allerdings in seiner Berichterstattung am Morgen des 8. Juni 2015 fälschlicherweise vom Zugspitzmassiv. Das ist zwar auch Teil des Wettersteingebirges, der Waxenstein gehört aber nicht dazu.

heute journal, 14. Mai 2015

Im heute journal vom 14. Mai 2015 schrieb Claus Kleber ein Zitat Benjamin Franklins ("Wer bereit ist, Freiheit zu opfern, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine noch das andere und wird am Ende beides verlieren.") Bundeskanzlerin Angela Merkel zu. "Da hat die Kanzlerin ihren interessantesten Satz zu diesem Thema gesagt." (gemeint die NSA-Abhöraffäre, Anm. d. Red.).

Die Kanzlerin hat sich dieses Zitat in diesem Zusammenhang aber nicht zu eigen gemacht. Es war Bundespräsident Joachim Gauck, der Franklin mit diesem Satz am 30. Juni 2013 im ZDF zitierte, angesprochen auf den Umgang mit den Enthüllungen Edward Snowdens.

mittagsmagazin, 13. April 2015

Das mittagsmagazin zeigte am 13. April einen Beitrag anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora. Dort wurde der Überlebende David Salz portraitiert. Am Ende des Beitrags heißt es, dass Salz die deutsche Staatsangehörigkeit gern zurück hätte, sein Antrag aber vom Bundesverwaltungsamt abgelehnt wurde.

Richtig ist: David Salz ist seit 2005 deutscher Staatsangehöriger.

heute u.a., 26. März 2015

Das ZDF zeigte in den Sendungen heute um 19 Uhr, heute journal und heute nacht vom 26. März und in den Ausgaben von volle kanne und heute um 9 Uhr vom 27. März ein Foto von einem Mann vor einer Bergkulisse - angeblich der Co-Pilot der verunglückten Germanwings-Maschine. Das Gesicht war dabei vollständig unkenntlich gemacht.

Hierbei handelte es sich jedoch nicht um ein Bild des Co-Piloten, sondern um das einer anderen, völlig unbeteiligten Person.

ZDF spezial u.a., 24. März 2015

Im ZDFspezial vom 24. März und in volle kanne vom 25. März wurde in Beiträgen über die Social-Media-Reaktionen zum Absturz einer Germanwings-Maschine neben anderen Airline-Logos auch das grau gefärbte Signet von Singapore Airlines gezeigt. Auch im heute.de-Liveblog zum Unglück war ein Tweet, der unter anderem dieses Logo zeigt, eingebunden.

Richtig ist, dass Singapore Airlines nicht wegen des Absturzes, sondern bereits am 23. März wegen des Todes des langjährigen Premierministers von Singapur Lee Kuan Yew das Logo änderte.

ZDF.de zu "Verschollene Filmschätze", Juli 2013

In einer auf unserer Website im Juli 2013 erschienenen Ankündigung der Dokumentation "Verschollene Filmschätze. 1945. Die Befreiung der Konzentrationslager" wurde irrtümlich die falsche Formulierung "polnische Konzentrationslager Majdanek und Auschwitz" verwendet. Selbstverständlich handelte es sich um deutsche Vernichtungslager im besetzten Polen. Die Dokumentation lässt an diesen Fakten auch keinerlei Zweifel aufkommen. Die fehlerhafte Formulierung in der Programmankündigung, die aus einer unachtsamen Übersetzung aus einer Zulieferung des Fernsehsenders ARTE stammte, wurde unverzüglich korrigiert.

Wie bereits seinerzeit zum Ausdruck gebracht, bedauern wir diese unachtsame, falsche und irrtümliche Formulierung und bitten alle Menschen, die sich dadurch in ihren Gefühlen verletzt sehen, um Entschuldigung.

16.06.2016
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