26.06.2016

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merkzettel

13-Jährige angeblich vergewaltigt Wie der Kreml Stimmung gegen Europa macht

VideoStreit um angebliche Vergewaltigung
Demonstration von Russlanddeutschen gegen angebliche Vergewaltigung.

Ärger um die angebliche Vergewaltigung eines deutsch-russischen Mädchens: Während die Berliner Polizei eine Vergewaltigung dementiert, wirft Russlands Außenminister Lawrow den Behörden Vertuschung vor.

(26.01.2016)

von Bernhard Lichte, Moskau

Der Aufschrei in Russland ist groß: Eine 13-jährige Deutschrussin aus Berlin sei als Sexsklavin stundenlang von einer Gruppe Migranten brutal vergewaltigt und misshandelt worden. Obwohl die Polizei mehrfach Zweifel geäußert hat, schaltet sich nun sogar Moskau ein. 

Die Hauptnachrichten des Russischen Ersten Kanals berichten prominent über die angebliche Vergewaltigung der 13-jährigen Lisa und die Untätigkeit der Berliner Polizei. Beides Anlass für eine Demonstration von Deutsch-Russen vor dem Bundeskanzleramt gegen das vermeintliche "Schweigekartell". Geladen dazu hat unter anderem der Berliner Ableger der Pegida. Davon erfährt man in den russischen Medien allerdings nichts.
Mit dabei auch der russische Journalist, dessen erster Bericht über den Vergewaltigungsfall die Lawine der Berichterstattung in den Medien seines Landes überhaupt erst ins Rollen gebracht hat.

Russland heizt die Endzeitstimmung an

Der Fall Lisa

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei junge Männer türkischer Herkunft, die in Berlin leben sollen. Es geht um den Vorwurf des sexuellen Kindesmissbrauchs. Es gebe den Verdacht, dass es bereits vor dem Verschwinden des Mädchens einvernehmliche Sexualkontakte zu den Männern gab, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner.

Die 13-Jährige gilt noch als Kind. Daher würden sich Männer mit sexuellen Kontakten zu ihr strafbar machen - unabhängig ob das Geschehen mit Einwilligung der Minderjährigen erfolgte.

Dass die 13-jährige Russlanddeutsche entführt und vergewaltigt worden sein soll, schließt die Berliner Polizei aber aus. (Quelle: dpa)

Eine Tatjana Hoffmann, Russland-Deutsche oder Deutsch-Russin, unterstreicht ihr spontanes Kommen mit folgender Aussage: "Deutsche Journalisten haben uns gefragt, ob diese Veranstaltung von Putin gesponsert worden sei. Das ist natürlich Blödsinn." Besorgte Bürger, die gegen die Auswüchse des maroden Europa anrennen. Die Kreml-treue Berichterstattung, findet sie, gibt ihnen eine Bühne. Die Botschaft gilt in erster Linie dem heimischen Publikum. Russland mag angefeindet werden; besser – vor allem lebenswerter - als der Rest der Welt ist es allemal.

Die Flüchtlingskrise, die vor allem in Deutschland die politischen Lager spaltet, ist nun willkommener Anlass, die "Endzeitstimmung" weiter anzuheizen. Russlands Medien tun dies zunehmend mit erfundenen oder maßlos übertriebenen Schilderungen der Situation in Deutschland. So sollen etwa 400 Russland-Deutsche in Bruchsal eine Flüchtlingsunterkunft angegriffen haben. Das Enthüllungsblatt "Sowerschenno Sekretno" schildert fast blutrünstig: "Die Ausschreitungen von Migranten zwingen örtliche Männer dazu, Waffen in die Hände zu nehmen und Ausländern eine Lektion zu erteilen."

Außenminister Lawrow wirft Deutschland "Vertuschung" vor

Hintergrund für diese Art der Selbstjustiz sei angeblich die Vergewaltigung der 13-jährigen Lisa in Berlin. Bürgerwehren bildeten sich überall in Deutschland. Die Politik stünde dem hilflos gegenüber. Einzelfälle, möchte man sagen. Neu ist, dass auch die Politik jetzt ganz ungeniert in diese Kerbe schlägt. Außenminister Lawrow warf den deutschen Behörden Vertuschung vor. Auf seiner Jahrespressekonferenz schließt er nicht aus, dass es in Deutschland ein Schweigekartell gibt.

Mehr zum Thema am Mittwoch
"Ich hoffe sehr, dass diese Einwanderer-Probleme nicht zu dem Versuch führen, die Realität aus innenpolitischen Gründen politisch korrekt zu übertünchen." Wahrheit und Gerechtigkeit müssten triumphieren, forderte Russlands Chefdiplomat.

"Wes Brot ich ess ..."

Das Gros der Medien in Russland ist direkt oder indirekt mit dem Kreml verbunden. Wie Journalismus dort verstanden wird, bringt der Chefredakteur von "Life-news" auf den Punkt. Der Sender gehört Gazprom. Und – wes‘ Brot ich ess ... "Ich verteidige die Interessen meines Landes, meines Vaterlandes. Und ich kann offen sagen, dass ich auch die Interessen von Präsident Putin vertrete. Und auch sie verteidige. Und die Interessen Putins und Russlands sind deckungsgleich. … Wenn Putin abtritt, werde ich meinen Job aufgeben. Ich habe es auf meiner Facebook-Seite angekündigt – sollte Präsident Putin abtreten, werde ich die Medien verlassen. Dann ist es für mich nicht länger interessant dort zu arbeiten."

Weitere Links zum Thema
Medien, die nicht auf Linie sind, arbeiten unter erschwerten Bedingungen. Sehr beliebt ist die unangekündigte Steuerprüfung. Dann wieder werden angeblich Brandschutzvorschriften nicht eingehalten. Regulierend wirkt auch das Instrument der Verwarnung. Unvollständige oder inkorrekte Berichterstattung kann ebenso abgemahnt werden, wie ein Verstoß gegen Gesetze.

Wer flucht, verliert

So darf in Russland seit 2014 nicht mehr geflucht werden. Die "Novaja Gazetta" brachte kürzlich einen literarischen Text, in dem es auch Flüche gab. Ein glatter Verstoß gegen die Etikette. Das Blatt wurde abgemahnt. Bereits zum zweiten Mal. Zwei Verstöße können eine Schließung nach sich ziehen. Ein Damoklesschwert, das über jeder Berichterstattung hängt. Momentan läuft die gerichtliche Auseinandersetzung darum. Man darf gespannt sein.

Zurück zum Fall Lisa. Der wird von Kreml–gesteuerten Medien vor allem propagandistisch ausgeschlachtet. Europa – ein höchst unsicherer Ort, überrannt von Fremden. Mehr oder weniger hilflose Regierungen können nicht einmal mehr für Sicherheit garantieren. Wie glänzend steht dagegen Russland da. Auch so lassen sich massive interne Probleme in Putins Reich ganz einfach wegdiskutieren.

26.01.2016
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