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Traumschiff-Produzent Wolfgang Rademann ist gestorben

VideoWolfgang Rademann ist tot
Wolfgang Rademann und Ruth Maria Kubitschek

"Wenn ich eine gute Kritik in der Süddeutschen Zeitung bekomme, habe ich etwas falsch gemacht." Wolfgang Rademann mit seiner Lebensgefährtin Ruth-Maria Kubitschek.

(01.02.2016)

Video"Ein großer Unterhalter"
Thomas Bellut, Intendant des ZDF

ZDF-Intendant Thomas Bellut würdigt den verstorbenen Wolfgang Rademann. Er habe "ein untrügliches Gefühl für neue Unterhaltungsshows. Seine Produktionen haben Fernsehgeschichte geschrieben."

(01.02.2016)

Bilderserie30 Jahre Herzschmerz
archiv - die schauspieler christian kohlund (l-r), alexander wussow, gaby dohm, klausjuergen wussow, eva habermann und sascha hehn
Video30 Jahre "Schwarzwaldklinik"
Szene mit Katja Lührs und Jochen Schroeder (Pfleger Mischa)

Pfleger Mischa (rechts) hat - zusammen mit vielen anderen - Fernsehgeschichte geschrieben. Die "Schwarzwaldklinik" ist das Symbol für TV-Unterhaltung der 80er Jahre und feiert heute 30. Geburtstag.

(20.10.2015)

von Christoph Hartung

Er produzierte das ZDF-Traumschiff, die Schwarzwaldklinik und die Peter-Alexander-Show. Am Sonntag ist Wolfgang Rademann gestorben. Er  wurde 81 Jahre alt. Rademann hat deutsche Fernsehgeschichte geschrieben. 

Deutschland kennt ihn heute vor allem als Produzent der TV-Erfolge "Die Schwarzwaldklinik" und "Das Traumschiff"; mit der Klinik im Glottertal gilt Wolfgang Rademann als Macher eines der letzten "Straßenfeger" im deutschen Fernsehen - bevor das Privatfernsehen ins Rennen um die Zuschauer einstieg.

Peter Alexander, Annelise Rothenberger, Harald Juhnke, Dr. Brinkmann

Dabei feierte Rademann seine ersten Erfolge schon 20 Jahre früher. 1966 schaffte er seinen Durchbruch als Fernsehproduzent, als er zusammen mit Henno Lohmeyer für das ZDF die Sendung "Das Leben ist die größte Show" erfand. 1969 produzierte er mit riesigem Erfolg seine erste "Peter-Alexander-Show", der 26 weitere Shows folgten. Dauerbrenner wurden auch seine 24 Sendungen mit Anneliese Rothenberger.

Die Schwarzwaldklinik

Am 22. Oktober 1985 kam die erste Folge der "Schwarzwaldklinik" auf den Bildschirm - und ist die bis heute populärste und erfolgreichste deutsche Fernsehunterhaltungsserie. Bis zu 28 Millionen Zuschauer saßen damals pro Folge vor den Fernsehgeräten. Insgesamt wurden 73 Folgen gesendet.

Auch international war die Serie ein Erfolg. Sie wurde in 43 Ländern ausgestrahlt und gehört damit zu den deutschen TV-Bestsellern im Ausland. 2004 und 2005 gab es, zum damals 20-jährigen Bestehen der Serie, zwei neue Episoden, die zweistellige Millionenquoten holten. Dann war endgültig Schluss.

Rademann galt als Macher, der, wie er selbst gerne betonte, nicht still sitzen konnte. Zu all seinen Sendungen liefert er das Konzept, die Ideen, verpflichtet die Autoren, Regisseure und Künstler, Tänzer und Musiker und sorgte für Studios und Technik. Seine Ideen fand er in den Zeitungsständern der Republik. Sieben Zeitungen las er jeden Tag, dazu etwa 20 Zeitschriften jede Woche - dazu sog er Unterhaltungs-Nektar aus Kinofilmen und TV-Berichten. Er sammle und beobachte Trends.

Aufgewachsen in der Albtraumwelt

Rademann produzierte Traumwelten, weil er das Gegenteil kannte. 1934 in Berlin geboren, erlebt er als Kind den Krieg und die Not der ersten Nachkriegsjahre. "Der Krieg hat die
größten Spuren hinterlassen", sagte er dem ZDF. "Die Luftangriffe, die Bomben ... und ich habe heute noch große Schwierigkeiten, einen Teller mit Essen stehen zu lassen
oder wegzuwerfen. Weil die Vernichtung von Essen sitzt in den Knochen aus der Zeit, wo Du nichts hattest."

ZITAT
Er hatte ein untrügliches Gefühl für neue Unterhaltungsshows und Fernsehserien.
Thomas Bellut, ZDF-Intendant
Sein Berufsleben startete als Reporter bei der "B.Z." in Berlin, wo er bald Kontakt zu den führenden Showgrößen hatte, die den umtriebigen Journalisten schätzen lernten. 1962 erhielt er einen ersten Vertrag als Pressechef von Caterina Valente. Es folgten Engagements bei Pierre Brice und Peter Alexander; mit dem Österreicher verband Rademann eine lebenslange Freundschaft.

Der erfolgreiche "Unterhaltungsfuzzy"

Rademann, der mit seinem kräftigen Berliner Dialekt und der kräftigen Stimme schnell im Mittelpunkt jeder Feier stand, bezeichnete sich selbst gerne als "Unterhaltungsfuzzy". Dem Genre "Unterhaltung", hieß das übersetzt, gehörte sein Herz - er wollte möglichst alle Zuschauer erreichen. Die dankten es ihm, indem sie in Massen einschalteten, was er ihnen anbot. Seien es die "Special"-Sendungen, die er mit "Lilli Palmer: Eine Frau bleibt eine Frau" startete oder - natürlich - "Ein verrücktes Paar" mit Harald Juhnke und Grit Boettcher. Ohne Rademann wäre Juhnke nicht zum Top-Star des Fernsehen in den 1970er und 80er Jahren aufgestiegen. ZDF-Intendant Thomas Bellut würdigte den Verstorbenen als Mann, der "sein Millionenpublikum kannte und liebte". Rademann habe "ein untrügliches Gefühl für neue Unterhaltungsshows und Fernsehserien. Seine Produktionen im ZDF-Programm haben Fernsehgeschichte geschrieben. Wir trauern um einen großen Unterhalter."

Wolfgang Rademann in der Schwarzwaldklinik

Wolfgang Rademann mit Klausjürgen und Alexander Wussow und Eva Habermann
Quelle: ZDF

"Es muss was zum Lachen sein. Es muss was zum Weinen sein. Es muss irgendeine schöne Liebesgeschichte für die Mama sein. Das ist entscheidend", sagte er über sein "Traumschiff"-Rezept. "Unterhaltung" verstand er nicht als Quatsch. Gemäß der Erkenntnis, dass sich wichtige Botschaften besser unterhaltsam verbreiten lassen, produzierte er auch die vielbeachtete Anti-Raucher-Sendung "Blauer Dunst" (mit Antje-Katrin Kühnemann, Mildred Scheel und Manfred Köhnlechner). Dabei wurde er nicht müde zu betonen, dass er weder eine "Message" transportieren wolle, nicht erziehen, belehren, oder beeinflussen wolle. In einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" sagte Rademacher vor sechs Jahren noch: "Ich bin nicht scharf auf einen Grimme-Preis."

Bitte keine gute Kritik in den Feuilletons

Als er im Februar 2005 ein 90-minütiges Special der "Schwarzwaldklinik" mit dem Untertitel "Die nächste Generation" präsentierte, notierte das ZDF 12,57 Millionen Zuschauern. So wollte er das haben: "Wenn ich eine gute Kritik in der Süddeutschen Zeitung bekomme, habe ich etwas falsch gemacht."

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Im vergangenen November, kurz nach seinem 81. Geburtstag, wurde Wolfgang Rademann in seiner Heimatstadt Berlin mit "Bambi" in der Kategorie "Lebenswerk" ausgezeichnet. Er war zu krank, um ihn persönlich in Empfang zu nehmen - die Schauspielerin Ruth-Maria Kubitschek holte das goldene Reh für ihn ab. Beide waren mehr als 40 jahre ein Paar - er lebte in Berlin, sie in der Schweiz. "Eine späte Liebe", sagte Kubitschek. "Und die wurde mit der Zeit immer schöner."

01.02.2016, Quelle: mit Material vom ZDF
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