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#ZDFcheck17 Grüner Strom - ein Preisknüller?

BildGrüner Strom: ein Preisknüller?
Wandsteckdose mit Stecker

von Christine Elsner und Nike Harrach

Die Energiewende gilt als deutsches Vorzeigeprojekt. Obwohl politisch gewollt, ist der Weg zur erfolgreichen Umsetzung derzeit etwas holprig. Beim Strom etwa werden Menge und Fördergelder gedeckelt. #ZDFcheck17 überprüft die Stromproduktionskosten im Energiemix. 

Seit Inkrafttreten des ersten EEG (Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien) im Jahr 2000 hat die Bundesregierung neue Impulse für regenerative Energien in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr gegeben. Vor allem im Bereich Strom ist der Anteil an Sonne, Wind und Biomasse von 6,2 auf 31,7 Prozent Ende 2016 gestiegen. Das heißt, fast jede dritte Kilowattstunde wird heute aus Solaranlagen und Windrädern gewonnen.

Denn mit der Neufassung des Gesetzes vor zwei Jahren ist die Dynamik der erneuerbaren Energien ausgebremst worden. Politiker sprechen von einer Deckelung. Weil die Kosten für Fördergelder immer weiter gestiegen sind und gleichzeitig der Strom von Photovoltaik und Wind das Stromnetz überlastet haben, hat die schwarz-rote Regierung reagiert. Folge: Der staatlich festgelegte Zubau von Windkraftanlagen an Land sowie von Photovoltaikanlagen wird unterschritten.

Infografik

Grafik Entwicklung der erneuerbaren Energien

Cem Özdemir (Bündnis 90/Grüne) kritisiert diese Politik. Es sei absurd, dass die günstigste Energieform gedeckelt werde und die Energieform, die massive Umweltschäden produziere, dagegen nicht. Er fordert die Aufhebung der Deckelung für erneuerbare Energien. "Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist eine wahnsinnige Erfolgsgeschichte, nicht nur für unser Land, sondern für die ganze Welt, weil es geholfen hat, dass Wind und Sonne mittlerweile günstiger sind, als neue Kohle-, Atom- und Gaskraftwerke."

Sind erneuerbare Energien wirklich günstiger als konventionelle? Die Aussage Özdemirs im #ZDFcheck17:

1. Erneuerbare Energie

Um die Preise vergleichen zu können, müssen viele Faktoren (Börsenpreis, Subventionen, Steuern, Umlagen, etc.) betrachtet werden. Valide sind derzeit die Bestandteile der sogenannten Stromgestehungskosten für erneuerbare Energien. Dazu gehören Kapital- und Betriebskosten einer Anlage. Cem Özdemir stützt sich bei seiner Aussage unter anderem auf die Berechnungen des Fraunhofer Instituts. Das hat errechnet, dass die Stromgestehungskosten der Windenergie an Land im Jahr 2013 zwischen 4,5 und 10,9 Cent pro Kilowattstunde, die der Photovoltaik zwischen 7,9 und 16,6 Cent liegen.

Zusammensetzung Stromgestehungskosten
  •  Investitionsausgaben in Euro
  •  Jährliche Gesamtkosten in Euro im Jahr
  •  Produzierte Strommenge im jeweiligen Jahr in kWh
  •  Realer kalkulatorischer Zinssatz in Prozent
  •  Wirtschaftliche Nutzungsdauer in Jahren

Die Stiftung Agora Energiewende verwendet die Ergebnisse von Ausschreibungen als Indikator für Stromgestehungskosten. Seit gut zwei Jahren wird die Vergütung von erneuerbaren Energien über Ausschreibungen festgelegt (EEG 2016/17) und betrifft Anlagen mit mehr als 10 kW Leistung. Durch diese Wettbewerbssituation hat sich der Preis noch einmal gesenkt. Bei Windanlagen an Land auf 5,78 Cent pro Kilowattstunde und bei Photovoltaikanlagen auf 5,66 Cent.

Auch die Kreditanstalt f. Wiederaufbau (KfW) bestätigt diese Berechnungen. Demnach werden an ertragreichen Wind- und Solarstandorten die Kosten der Stromerzeugung in Steinkohle-, Gas- und Kernkraftwerken unterboten. Das Ökoinstitut e.V. vergleicht die deutschen mit den internationalen Zahlen. Dabei wird deutlich, dass Deutschland am oberen Ende der Preisskala bei erneuerbaren Energien rangiert. Die Tendenz generell: sinkende Preise.

Mehr zu den ergebnissen des Öko-Instituts/PDF

2. Konventionelle Energie

Zur konventionellen Energie zählen Stein- und Braunkohle, Gas und Kernkraft. Auch bei diesen Berechnungen stützt sich Cem Özdemir auf das Fraunhofer Institut. Demzufolge bewegen sich die Kosten bei Erdgaskraftwerken zwischen 7,4 und 12,8 Cent pro Kilowattstunde, bei Steinkohlekraftwerken zwischen 8 und 10,3 Cent.

Die Stiftung Agora Energiewende betont, dass Atomkraftwerke mit Abstand den teuersten Strom liefern. Die Kilowattstunde kostet 6 bis 13 Cent. Darin sind allerdings anstehende Endlagerungskosten des hochradioaktiven Atommülls noch nicht enthalten. Sowohl das Öko-Institut, als auch Agora verweisen beispielhaft auf das Projekt „Hinkley Point C“ in Großbritannien. Beim geplant  2025 ans Netz gehende Kernkraftwerk wird eine Kilowattstunde Atomstrom mutmaßlich 11, 3 Cent kosten.

Wichtig ist, dass sich die Berechnungen aller Experten auf neue Anlagen beziehen, "…also den Vergleich der gesamten Kosten, die entstehen, wenn neue regenerative, fossile oder Kernkraftwerke heute oder in den nächsten Jahre errichtet werden", so Felix Matthes vom Öko-Institut. Deshalb gibt es auch keine Berechnungen für Braunkohlekraftwerke, da diese nicht mehr gebaut werden sollen. Die jüngste Anlage stammt aus dem Jahr 2012. Es handelt sich dabei um Block 7 des nordrhein-westfälischen Braunkohlekraftwerks Neurath.


Das #ZDFcheck17-Fazit:

Laut allen Berechnungen von Fachleuten sind die Kosten für Wind- und Sonnenenergie im Vergleich zu Kohle-, Gas- und Atomstrom niedriger. Damit lässt sich die Aussage von Cem Özdemir bestätigen.

Doku

03.08.2017
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