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merkzettel

#ZDFcheck17 Nachrüstung statt Fahrverbote für Millionen Dieselbesitzer?

BildNachrüstung statt Diesel-Fahrverbote?
Auspuffrohre eines Diesel-PKW

(Quelle: dpa)

Christine Elsner, Nike Harrach, Felix Zimmermann #ZDFcheck17

Der Stuttgarter Richterspruch zu Dieselfahrverboten hat die Autokonzerne zum sofortigen Handeln gezwungen. Ihre Angebote: Software-Updates und eine Nachbesserung der Hardware. #ZDFcheck17 überprüft den Zeitaufwand für die Umsetzung. 

Bei den anstehenden Verhandlungen beim "Nationalen Forum Diesel" am 2. August 2017, dem sogenannten Diesel-Gipfel, müssen die deutschen Automobilhersteller ihre Maßnahmen zur Einhaltung der Abgaswerte vorlegen. Diese stützen sich auf zwei Punkte: Zum einen auf ein Software-Update, zum anderen auf eine etwaige Nachrüstung der Hardware, sprich den Einbau eines Reinigungssytems. Damit will man den drohenden Fahrverboten entgegenwirken.

Auch auf die Politik hat das Stuttgarter Urteil eine Signalwirkung. Nur ganz einig ist man sich noch nicht. Während Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Software-Updates für unzureichend hält und auch Umbauten an den Motoren fordert, favorisiert Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die für die Hersteller günstigere Lösung der Software-Updates, wenn dies möglicherweise auch nicht ausreichend sei. Die IG Metall will eine möglichst flächendeckende Nachbesserung von Fahrzeugen aus der Bestandsflotte mit Euro-5-Norm, soweit dadurch eine Verringerung des Schadstoffausstoßes erreicht werden kann. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht indes fordert eine "schnellstmögliche" Einhaltung der Grenzwerte.


Die Umsetzung der Nachrüstungsabsichten im #ZDFcheck17:


1. Software-Update
Von den derzeit etwas mehr als 15 Millionen Dieselfahrzeugen ( 45,8 Millionen PKW sind es insgesamt) auf deutschen Straßen sind laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) 3, 8 Millionen PKW deutscher Autobauer mit einem Euro-5-Diesel ausgestattet. Insbesondere sie betrifft ein Software-Update. Aber auch viele Fahrzeuge mit der Euro-6-Norm erfüllen nicht die Stickoxid-Abgaswerte im Realbetrieb auf der Straße. Alle PKW mit Euro-4-Diesel oder noch ältere Modelle können nicht mehr per Software nachgerüstet werden.

Infobox

 Software-Updates bei Diesel-PKW,Grafik

Problem Zeitaufwand:
Um ein Software-Update durchzuführen, müssen zunächst die Programmierer ran. Für jedes Modell muss ein spezifisches Programm geschrieben werden. Ist das fertig, muss es vom KBA zugelassen werden. Dann erst geht es auf den Prüfstand, um sicherzustellen, dass der Motor nicht beeinträchtigt wird. Hat das zufriedenstellend funktioniert, kann das Softwareupdate in den Werkstätten beginnen.

Prof. Ferdinand Dudenhöffer

Prof. Ferdinand Dudenhöffer
Quelle: imago

Für diesen Prozess geht Ferdinand Dudenhöffer, Volkswirt und Automobilexperte an der Uni Duisburg, von mehr als einem Jahr aus. Auch die deutschen Autohersteller selbst räumen dafür ein Jahr ein. Auf Anfrage bei Audi hieß es, man wolle sich nicht auf eine exakte Monatsangabe festlegen. Ein Jahr wäre aber im Bereich des Realistischen. Der ADAC schließlich bestätigt: "Wir halten die Einschätzungen von Herrn Dudenhöffer für nicht aus der Luft gegriffen." Ein Software-Reparatur-Konzept sei mit circa zwei Jahren zu veranschlagen. Allerdings habe ein Software-Update einen begrenzten Effekt: Nur 25 Prozent des Stickoxids, NOx, werden bei Temperaturen über 10 Grad herausgefiltert. Zu wenig, um die EU-Normen zu erfüllen.

2. Hardware-Nachbesserung der Abgasreinigungsanlage
Experten sehen in der Umrüstung der Hardware eine effektivere Methode, um den NOx-Ausstoß zu reduzieren. Ein Prototyp für den sogenannten Nachrüst-KAT ist bereits von einem deutschen Abgasspezialisten entwickelt und vom ADAC getestet worden. Laut dem Automobilclub lassen sich damit 90 Prozent der Stickoxide herausfiltern. Damit  wird der Euro-5-Diesel auf den Euro-6-Diesel getrimmt. Der Prototyp wird mit serienmäßig verfügbaren Bauteilen hergestellt, so ADAC, aber bislang gebe es noch keinen kommerziellen Anbieter.


Problem Zeitaufwand:
Genau wie beim Software-Update spielt bei der Hardware-Nachbesserung der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle. Laut  Ferdinand Dudenhöffer werde es noch länger dauern, diese Nachrüstungen umzusetzen. "Man wird versuchen, bei Modellen mit hoher Bestandszahl die Dinge zuerst zu machen. Dann muss es in den Produktionsprozess, dann in die Werkstätten. Wenn man jetzt mal von einigen Einzelfällen absieht, denke ich, dauert eine wirkliche großflächige Umstellung, so dass die Fahrverbote vermieden werden, länger als drei Jahre." Der ADAC hat dies auf Nachfrage bestätigt.

Kosten Software-Update und Nachrüstung

Ein Software-Update in der Werkstatt kostet nach Branchenangaben 50 Euro bis wenige hundert Euro. Solche Summen haben mehrere Hersteller in Folge des Dieselskandals bei VW bereits ausgegeben.
Wesentlich teurer ist eine Nachrüstung der Hardware, also technische Nachbesserungen wie etwa der Einbau eines größeren Tanks mit Harnstoffsäure, die den Stickoxid in den Dieselabgasen zu Wasser und Stickstoff umwandelt. Hier geht es um 1.500 Euro oder mehr pro Fahrzeug.



Das #ZDFcheck17-Fazit:


Bei einer umfassenden Nachrüstung, bestehend aus Software-Update und Hardware-Nachbesserung, kommt man auf eine Zeitspanne von insgesamt mindestens zwei Jahren. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat allerdings mit Urteil vom vergangenen Freitag sehr deutlich gemacht, dass eine Verpflichtung zur "schnellstmöglichen Minimierung" der Luftverunreinigungen besteht. Als geeignete Maßnahme spricht das Gericht von Fahrverboten ab dem 1. Januar 2018. Selbst wenn man also davon ausginge, dass Nachrüstungen die Autos sauber machen, werden diese bei einer Umsetzungszeit von mehr als zwei Jahren zu spät kommen. Wird das Urteil des Verwaltungsgerichts rechtskräftig, werden Fahrverbote bis zu einer erfolgreichen Nachrüstung unvermeidlich sein.


Das Land Baden-Württemberg kann zur Vermeidung nur auf Zeit spielen und Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen. Dann entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wohl erst Mitte 2018 über die Notwendigkeit von Fahrverboten.

01.08.2017, Quelle: AFP, DPA, Deutsche Umwelthilfe (DUH)
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